Plopp, plopp

Schon wieder wurden 2 Babys geboren. In meinem direkten Freundeskreis bzw. vom Arbeitskollegen.

Beide Schwangerschaften habe ich quasi vom positiven Schwangerschaftstest an gewusst.

Jetzt sind die Babys da.

Und ich weine nicht.

Ich hoffe, dass es nicht daher kommt, dass ich innerlich abgestumpft bin…

Oder gewöhnt man sich einfach daran?

Ich möchte gerne glauben, dass ich meinen inneren Frieden mit dem Kinderwunsch geschlossen habe.

Leider ist das noch nicht so.

Vielleicht später.

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Updates März 2019

Wie die Zeit doch verfliegt!

 

Ich komme hier im Blog überhaupt nicht hinterher…

 Geburtstag:

 Minnie ist inzwischen schon unglaubliche 4 Jahre alt! Ihren Geburtstag haben wir ordentlich gefeiert. Erst direkt am Geburtstag mit insgesamt 9 Kindern und dann das Wochenende danach mit der Familie. Der Kindergeburtstag war anstrengend, aber nicht so schlimm wie befürchtet. Die Kinder waren zwischen 3 und 7 Jahre alt und haben eigentlich sehr gut zusammen gespielt. Manchmal nicht alle im gleichen Zimmer, aber doch ziemlich friedlich.

 Minnie hatte sich eine Regenbogenparty gewünscht, dementsprechend bunt war unsere Deko. Für die Kinder hatte ich ein Buffet aufgebaut, von dem sie immer wieder naschen konnten. Das fand ich entspannter, als so eine Kuchentafel wo alle still sitzen müssen…

Abends gab es auf Wunsch von Minnie dann Nudeln mit Tomatensoße und frisch geriebenem Parmesan.

Minnie war abends sehr aufgedreht, aber auch sehr müde und glücklich.

 

  Hochzeit meiner Schwester:

Morgen (!!!!) heiratet meine kleine Schwester. Um diese Uhrzeit sitze ich morgen frisch frisiert zuhause und ziehe uns langsam alle an. Die Haare habe ich diese Woche schon frisch färben und schneiden lassen.

Mein Kleid hängt bereits im Schrank, Schatzis Anzug ebenfalls. Für Minnie habe ich Rock und Bluse parat, nur Strumpfhose und Schuhe muss ich nachher noch einkaufen.

Das Geschenk ist fast fertig gebastelt, da muss ich nachher bei der Bank nur noch Geld abheben.

Meine Rede ist fertig im PC, die muss ich nur noch einmal durchgehen, laut sprechen und ein paar Betonungen markieren. Dann ausdrucken und mitnehmen (!!!!).

 Die Trauung selber findet nur 15 Minuten entfernt von uns statt, dann machen wir ein paar Fotos und fahren zu einer Location in Hamburg zum feiern. Wir werden da aber wohl nach dem Abendbuffett losfahren, das wird sonst mit Minnie zu anstrengend. Sie wird immer so fürchterlich quakig, wenn sie müde ist.

 Puh, alles sehr aufregend. Die kleine Schwester heiratet…

 

Den JGA haben wir bereits vor 2 Wochen gefeiert. Erst waren wir alle zusammen im Escape-Room und sind danach zu einer Freundin gefahren. Dort haben wir ein bisschen gegessen, gespielt, gefeiert und getrunken. Die anderen sind dann noch auf den Kiez gezogen, ich selber habe den Heimweg angetreten.

Das war ein schöner, lustiger Tag!

 Adoption:

Hier gibt es tatsächlich nicht so viel neues zu berichten. Wir arbeiten an unseren Lebensberichten und haben im April den Termin zum Gesundheitscheck beim Gesundheitsamt. Mittlerweile überlegen wir allerdings, ob auch ein Dauerpflegekind in Frage kommen könnte. Da müssen wir uns aber noch genauer informieren.

 Minnie:

 Sie wächst und wächst! Mittlerweile ist sie 1,06 m groß und ca 18 kg schwer. Sie trägt Hosen in Größe 104, Oberteile gerne in 116 oder auch schon 122, wobei wir da noch die Ärmel umkrempeln müssen. Schuhe sind im Moment noch 28, die nächsten werde ich schon in 29 kaufen müssen.

 Minnie ist weiterhin ein kleiner Sonnenschein. Sie lacht so wunderbar fröhlich und aus voller Kehle, das man einfach mitlachen muss! Schaukeln ist im Moment ihr größter Spaß, da kriege ich sie kaum von runter. Leider haben wir noch keine eigene Schaukel, daher müssen die im Kindergarten und auf dem Spielplatz reichen. (Ist aber geplant…)

 Sie fängt an, sich selber mit Kindern zu verabreden und spielt dann mit denen auch alleine in ihrem Zimmer. Ein paar Mal war sie auch schon bei anderen Kindern zu Besuch – ohne mich. Das ist immernoch komisch, aber da muss ich mich wohl dran gewöhnen.

 Ganz beliebt sind auch Zahlen bei ihr. Wenn wir spazierengehen, zeigt sie mir überall die Hausnummern, Autoschilder oder sonstige Zahlen. Sie zählt im Raum bis 20 schon ziemlich gut. Auch addieren im Raum bis 10 kann sie, indem sie ihre Hände zur Hilfe nimmt.

 Puzzlen macht sie inzwischen bis zu 50 Teile, sofern sie nicht die Geduld verliert…

Wir spielen gerne Brettspiele zusammen, das hilft ihr ungemein, wenn sie mal wieder zu wuselig ist. Und es macht mir auch Spaß!

Sie liebt ihre Puppen. Die werden an- und ausgezogen und durch die Gegend gefahren. Sie müssen gewickelt, gefüttert und ins Bett gebracht werden. Die Kuscheltiere werden übrigens genauso betüddelt wie die Puppen…

 Wir achten immernoch darauf, dass sie nicht zuviel Fernsehen schaut oder viele Süßigkeiten isst. Sie ist sonst einfach viel zu wuselig im Kopf, wird weinerlich und laut. Ab und zu darf sie mal ihre heißgeliebten Paw Patrol sehen oder eine Folge Conni. Petterson und Findus mag sie auch gerne.

 Jetzt wo das Wetter wieder schöner wird, sind wir viel draußen. Entweder mit dem Kettcar oder mit dem Puppenwagen oder einfach so.

In unsere Straße ziehen gerade 2 neue Nachbarn ein, beide mit Kindern im ungefähr passenden Alter. Das ist toll! Ich freue mich schon auf den Sommer, wenn alle draußen sind.

 

Ach ich könnte noch so viel von Minnie schreiben und ich werde das auch wieder regelmäßiger tun… Sie ist toll! Und sie ist meine Tochter, das ist das beste daran!!

 

 

und PS: so langsam fängt Minnie an, besser zu schlafen… Letztens hat sie von 19.30 – 2.30 Uhr geschafft und ist erst dann in unser Bett gekommen…

Vor 4 Jahren ging es los…

…da wollte ich schlafen gehen, ganz in Ruhe, 4 Tage vor ET, als meine Fruchtblase ein kleines Stück aufging und eine Stunde später die Wehen begannen…

Adoptions-Seminar / Unser Adoptionsweg Teil 1

Eigentlich müsste das erste Gespräch beim Jugendamt unser erster Teil sein. Darüber hatte ich hier und hier schonmal berichtet. Aber dieses Seminar war nun der erste offizielle Schritt in Richtung Adoptionskind.

 

Also: Teil 1: Das Informationsseminar…

 

Am Montag ging es erst um 11 Uhr los. Wir haben also Minnie entspannt zum Kindergarten gebracht und sind dann in Ruhe losgefahren. Am Dienstag und Mittwoch hat es bereits um 9 Uhr gestartet, da haben wir Minnie morgens um 6.30 Uhr zu einer Freundin gebracht, die sie dann netterweise in den Kindergarten gebracht hat.

Am Montag ging das Seminar bis 20.30 Uhr. Wir waren gegen 22.45 Uhr zuhause. Eine Freundin hatte Minnie mit nach Hause genommen nach dem Kindergarten und dann um 18 Uhr nach Hause gebracht. Dort hat sie dann meine Mutter erwartet und ins Bett gebracht. Am Dienstag waren wir bereits um 20 Uhr zuhause. Da hatte unsere Nachbarin Minnie vom Kindergarten abgeholt und meine Mutter sie dann wieder um 18 Uhr übernommen.

Der dritte Tag endete bereits um 16 Uhr, da war ich dann um 18 Uhr wieder da (und völlig erschöpft…). Den dritten Tag musste ich leider alleine fahren, da Schatzi eine starke Mandelentzündung hatte.

 

Jetzt erstmal ein Bild:

Das Wetter war alle 3 Tage über herrlich warm und sonnig! So konnte man nach der Autofahrt oder in den Pausen schnell mal eine Runde spazieren gehen.

Es gab da nämlich einen wunderbaren Rund-Weg, der von ca. 4500 Findlingen gesäumt war. Da konnte man immer mal wieder einen klaren Kopf bekommen!

 

Das Seminar selber war, nunja, wie befürchtet, für uns nicht ganz passend. Viele der Informationen drehten sich um Elternschaft allgemein, was braucht ein Kind (nicht materiell), warum will ich ein Kind, was mache ich wenn ich kein Adoptivkind bekomme usw.

Es war sehr spannend zu erfahren, warum die anderen Teilnehmer noch kein Kind haben. Von 10 Paaren hatten 6 (mit uns) eine ähnliche Geschichte wie wir. 1 schwules Paar, die gerade mit dem Kinderwunsch anfangen und dementsprechend keine Kinderwunschgeschichte hatten, 1 lesbisches Paar mit gescheiterten Versuchen. 1 Paar konnte biologisch gar keine Kinder bekommen. Das wusste sie aber schon mit 16 und jetzt nach der Hochzeit wollen sie eben Kinder. 1 Paar hatte immer wieder Fehlgeburten, ohne medizinische Diagnose.

Die gesamte Gruppe war sehr nett. Es war fast schon schade, dass wir abends (beim gemütlichen Teil) eben nicht mehr da waren. Man konnte deutlich merken, dass der Zusammenhalt in der Gruppe am letzten Tag sehr stark geworden ist.

 

Die Seminarleiterin war generell sehr nett. Sie leitet dieses Seminar seit vielen Jahren und selber damals 2 Kinder adoptiert. Leider hat sie sich immer mal wieder in Kleinigkeiten verloren, man merkte deutlich, welches ihre Lieblingsthemen waren. Sie hat einige mehr oder weniger lustige Geschichten erzählt, mit verstellter Stimme gesprochen und auch mal Probleme mit der Technik gehabt. Den Ablaufplan, den sie morgens ausführlich dargestellt hat, hat sie eigentlich nie eingehalten…

Am ersten Tag ging es hauptsächlich um uns als Paar und werdende Eltern, am zweiten Tag dann um das Kind und am dritten Tag um die abgebende Mutter.

 

Generell fand ich das Seminar ganz gut. Meine Babysitter haben zuhause alles im Griff gehabt und auch die Autostrecke haben wir immer ohne Staus geschafft. Trotzdem war ich angespannt und auch mal genervt, wenn sie noch eine Anekdote erzählt hat oder sich völlig in Details vertieft hat. Viele der Themen sind sicher sehr wichtig, aber für so ein kurzes Seminar, in dem es ja darum gehen sollte zu erkennen, ob Adoption der richtige Weg zum Kind für uns ist, war es doch zu viel. Für uns. Mit einem Kind zuhause.

Außerdem hatte Schatzi doch ziemlich an der Mandelentzündung zu leiden und war deshalb wohl noch unentspannter… Trotzdem hat auch er gut mitgearbeitet und gute Fragen gestellt.

 

Für mich persönlich habe ich als Erkenntnis mitgenommen, dass ich noch mit dem Wunsch nach einem weiteren leiblichen Kind abschließen muss, um mich ganz auf diesen neuen Weg einlassen zu können.

Außerdem war mir nicht bewusst, welche Rolle die abgebende Frau (bzw. die ganze Familie) auch nach der erfolgten Adoption anscheinend spielt. Oder spielen sollte.

 

Viele Gedanken, viel zu tun und zu überlegen.

Ich war sehr froh, am Mittwochabend endlich auf mein Sofa zu sinken. Am Donnerstag hatten wir beide frei und haben nochmal über das ganze Thema gesprochen. Die Zeit zusammen hat uns auf jeden Fall gut getan!

 

Wir werden den Weg also weitergehen!

Ich habe bereits eine Liste vom Jugendamt bekommen, welche Unterlagen wir einreichen sollen.

Konkret brauchen wir jetzt:

  • den ausgefüllten Fragebogen für Adoptivbewerber
  • Lebensberichte
  • Familienfoto (oder Einzelaufnahmen)
  • Verdienstbescheinigungen
  • Erweitertes Führungszeugnis
  • Kopie des Personalausweises
  • Geburtsurkunden
  • Meldebescheinigungen
  • Heiratsurkunde
  • Nachweis über die Teilnahme an einem Vorbereitungskurs

Danach bekommen wir einen Termin für ein persönliches Gespräch.

Außerdem bekommen wir einen Termin beim Gesundheitsamt für eine ärztliche Untersuchung. Den macht das Jugendamt ab, wir können den Termin aber verschieben.

 

Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Aus dem Seminar kamen noch 3 Paare aus unserem Kreis. Ein Paar hat sich am Ende des Seminars entschieden, dass sie doch noch nicht adoptieren, sondern erst noch ein paar Untersuchungen machen wollen. Ich hatte ihr Frau Reichel-Fentz als Adresse genannt, vielleicht findet sich ja dort eine Ursache für die FG.

 

Es geht also weiter… mal schauen wie lange es uns mit der Wartezeit nachher gut geht. Wir müssen ja auch an Minnie denken…

 

Hausliebe

Hab ich schon erzählt, wie sehr ich unser neues Haus liebe?

Die Sonne scheint, die Terassentür ust offen. Ich höre Vögel zwitschern, die Katze läuft rein und raus. Minnie spielt im Garten mit dem Plüsch-Riesenhasen, den sie von der Nachbarin geschenkt bekommen hat. Ab und zu braucht sie mal ein Taschentuch oder was zu trinken.

Links und gegenüber sind die Bauarbeiten in vollem Gange. 2 Häuser aus den 70ern, die jetzt von jungen Familien umgebaut werden. Noch 4 Kinder mehr in unserer Strasse – toll!

Irgendwann werde ich auch zum Seminar was schreiben. Nur nicht heute, das muss ich erst verarbeiten.

Ein kurzes Piep…

Hier ist grad viel los.

Ich bin gefühlt seit Weihnachten dauererkältet. Egal was ich mache oder einnehme. Es nervt und meine Kondition ist grad echt mies. Als ob ich zuwenig Luft bekomme…

 

Minnie schnieft auch seit einiger Zeit. Am Donnerstag habe ich sie vom Kindergarten abgeholt und sie meinte nur „Mama, mir geht’s nicht so gut“. Zuhause hat sie angefangen zu zittern und ich habe sie nur auf den Arm genommen und in eine Wolldecke eingewickelt. 2 Minuten später hat sie geschlafen – für über 1 Stunde. Abends kam dann das Fieber. Nachts war es über 40 °C, so dass sie Nurofen-Saft bekommen hat.

In der Nacht zu Freitag kam der allererste Nachtschreck. Das war so gruselig! Sie hat geschrien und nach Mama gerufen. Ihre Augen waren offen und sie hat den Kopf immer wieder ruckartig nach links und rechts gedreht, als ob sie mich sucht. Dabei hat sie weiter geweint, ihr Körper war angespannt und sie hat nicht auf mich reagiert. Ich habe sie im Arm gehalten und versucht, keine Panik zu bekommen. So eine Verlustangst hatte ich lange nicht!! Es war furchtbar!! Ihr Herz hat gerast und sie war so verzweifelt mit ihren Rufen… Dabei hat sie immer wieder an mir vorbei geschaut, dabei hatte ich sie doch fest im Arm!

Nach ca. 3 Minuten ist sie aufgewacht, hat mich direkt angesehen und sich endlich auch an mir festgehalten. Ich habe sie dann ins Bett gelegt und mich selber dazu gelegt. Sie ist schnell wieder eingeschlafen, ich konnte lange vor lauter Entsetzen nicht schlafen. Es steckt mir jetzt immernoch in den Knochen!

Gestern hatte sie tagsüber immer wieder Fieber bis 40 °C und war total erschöpft und weinerlich. Wir haben den Tag mehr oder weniger auf dem Sofa verbracht. Mittags hat sie noch mit mir zusammen ca. 1 h geschlafen.

Abends habe ich sie normal ins Bett gebracht, da habe ich schon gemerkt, dass das Fieber wieder steigt. Sie ist trotzdem schnell eingeschlafen. Nach 1 h hatte sie einen erneuten Nachtschreck. Diesmal bin ich aber ruhiger geblieben und es war auch schneller vorbei. Gruselig und schrecklich war es trotzdem. Ich hoffe, das kommt jetzt nicht mehr so oft!!!

 

Heute morgen gegen 5 Uhr habe ich ihr nochmal Nurofen gegeben, danach hat sie entspannter bis um 8.30 Uhr weitergeschlafen. Das Fieber ist seitdem nicht mehr wiedergekommen. Ich versuche sie nicht so viel toben zu lassen, aber ihr Appetit ist wieder da und sie singt auch wieder! Schön!!

 

Nun ist es schon Samstag und übermorgen ist endlich unser „Zwangs-Seminar“ für die Adoption. Ich habe ehrlich gesagt keine große Lust dazu. Die Leiterin erscheint mir zwar ganz nett, aber wir sind da eben Exoten. Die Leiterin meinte am Telefon nur „Es wird da wahrscheinlich ein paar Inhalte geben, die für sie nicht relevant sind“. Wir haben schon ein Kind. Warum wir noch eins haben wollen… das scheint sie sich zu fragen. „So etwas“ hatte sie noch nicht. Naja, da müssen wir jetzt durch.

Ich habe eingekauft, es gibt eine Whats-App-Gruppe für Minnie, in der ich die Babysitter aufgeteilt habe. Wer bringt sie in den Kindergarten, wer holt sie wieder ab und beschäftigt sie den Nachmittag über, wer ist der Notfall-Ansprechpartner tagsüber, wer bringt sie ins Bett? Der Kindergarten hat einen genauen Plan bekommen, mit allen Telefonnummern und Namen.

Morgen bringe ich der Nachbarin und meiner Mutter noch einen Schlüssel und dann hoffe ich, dass alles gut klappt…

Ich habe für uns ein Hörbuch gekauft, für die Fahrt, ein Schreibblock, Red Bull und Kaffee steht bereit, es kann also losgehen – ENDLICH!!!

 

Eigentlich würde ich gerne noch viel mehr schreiben.

Vom Gutachter der Bank, der sich das Haus ansehen will.

Von Minnies U8.

Von den vielen neuen Nachbarn hier in der Straße.

Von meinem Gespräch mit dem Chef.

Von den Umbauten hier im Haus.

Von der Stimmung zwischen Schatzi und mir.

Von meinen Gefühlen allgemein.

Von der Rede, die ich bei der Hochzeit meiner Schwester halten möchte.

Vom JGA meiner Schwester.

 

 

Aber später… jetzt muss ich erstmal den Staubsaugerroboter befreien, der sich irgendwo festgefahren hat und piept…

Genderneutral

Eines der Dinge, die ich an meinem Mann wirklich liebe, ist seine Art der genderneutralen Erziehung.

Heute hat er zB erst mit Minnie zusammen etwas angeschraubt und ihr danach die Fingernägel rosa lackiert.

Er sagt ihr wie hübsch sie aussieht, wenn sie ihr plüschrosa Minniemaus-Kleid trägt und auch in ihrem Batman-Schlafanzug.

Wenn sie die Haare kurz haben möchte, ist das ok für ihn. Wenn sie ihren rosa Einhorn-Haarreifen aufgesetzt haben will auch.

Baut oder renoviert er irgendwas, darf Minnie immer zuschauen oder wenn möglich helfen.

Sie darf bohren, sägen, feilen und Kabel abisolieren und noch vieles mehr.

Das finde ich toll!

Endlich Wochenende

Die letzten Woche 2018 und die ersten in 2019 sind vorbei!

Mein Kind hat gerade die erste richtige Verabredung außer Haus. Als ich sie vorhin vom Kindergarten abgeholt habe, kam sie gleich auf mich zugestürmt und meinte: „Ich spiele heute bei J. Du bringst mich hin und dann holst du mich nachher wieder ab. Wir haben uns verabgeredet! “  Da auch J´s Mama nichts dagegen hatte, habe ich Minnie also um 15 Uhr dort hingebracht und hole sie gegen 17.30 Uhr wieder ab.

Komisches Gefühl!

J und seine Mama waren schonmal hier bei uns zum spielen. Aber ansonsten kenne ich sie nicht sehr gut. Sie sind nett, klar, aber ich war noch nie bei denen zuhause und so. Naja, solange Minnie Spaß hat…

 

Nun also FREIE ZEIT zuhause ohne Kind.

Zeit für einen kleinen Statusbericht?

 

 

Ich hatte vor Weihnachten ein kurzes Tief und habe da sogar von der Ärztin leichte Antidepressiva bekommen. In der dritten Nacht der Einnahme hatte ich aber so einen Horror-Trip, dass ich sie lieber wieder abgesetzt habe. Die Tabletten soll man direkt beim Schlafengehen einnehmen. Ich hatte dann im Liegen das Gefühl, als ob ich versinke in einem dunklen Abgrund und ich da aufhöre zu atmen. Ich habe versucht mich zu entspannen, aber es wurde immer schlimmer. Im Endeffekt habe ich Schatzi gebeten, neben mir wach liegen zu bleiben, bis ich wirklich eingeschlafen bin. Ich mag keinen Kontrollverlust und die beruhigende/einschläfernde Wirkung der Tablette war echt schlimm für mich!

Die sind also nicht die richtigen, vielleicht versuche ich später noch mal andere. Im Moment geht es mir auch ohne wieder gut.

Wir haben ein sehr ruhiges Weihnachten verlebt. So wie ich es wollte. Am Heiligabend und am 2. Weihnachtstag hatten wir Familie hier, aber eben auch nur die ausgesuchten Personen, die ich hier haben wollte. So war dann also mein Bruder mit Frau und den Kindern nicht hier. Es tut mir zwar irgendwie weh, aber es geht für mich grad nicht anders. Sie sind nicht böse zu mir, aber ich kann einfach nicht Weihnachten mit jemandem feiern, der sich das ganze Jahr sonst nicht bei mir meldet und ignoriert. So war es besser!

Minnie hat (unter anderem) ein Gokart von Berg bekommen, mit dem sie seither viel unterwegs ist. Für schlechte Tage hat sie noch ein paar Spiele und einen neuen Puppenwagen bekommen. Wir haben auch dieses Jahr die Geschenke eingegrenzt, so dass sie wirklich nicht zu viel (und vor allem nicht auf einmal) bekommen hat. Die Verwandten haben das super akzeptiert und dann lieber noch einen Schein mit dazu gepackt.

 

Silvester haben wir tatsächlich verschlafen. Wir waren nachmittags kurz draußen und haben Knallerbsen geschmissen. Danach haben wir Minnie ganz normal ins Bett gebracht. Ich hatte nach Weihnachten noch eine fette Mandelentzündung und auch Schatzi war noch angeschlagen von einer Erkältung. Daher haben wir nur einen guten Film geschaut und sind dann schlafen gegangen. Ich bin um Mitternacht kurz wach geworden und habe dann weitergeschlafen. Wie so alte Leute 🙂

 

Das letzte Wochenende hatten wir wieder viel Besuch. Am Freitag hatte ich Geburtstag und nachmittags ein paar Mädels mit ihren Kindern geladen. Am Samstag und Sonntag kam dann die Familie. Aufgeteilt, da Mama und Papa ja noch nicht miteinander im selben Raum sein können… Da aber auch einige der anderen lieber am Samstag oder am Sonntag Zeit hatten, passte es ganz gut. Der Kuchen war lecker, die Gruppen dann ja nicht zu groß und alles war prima.

Ich habe schöne Geschenke bekommen, die alle in die Richtung gehen, dass ich mehr auch mich achten soll und dass ich toll bin wie ich bin… Und ein bisschen Geld, um das auch möglich zu machen.

Nun bin ich also 38 und das hört sich grad ziemlich alt an, finde ich!

 

Generell geht es uns aber sehr gut. Wir sind gut im neuen Haus angekommen, haben schon viel geschafft und es wird immer mehr UNSER Haus. Schatzi ist gerade dabei, in der Küche und im Flur Vinyl-Click-Fußboden zu verlegen. Das sieht toll aus und verändert die ganze Atmosphäre im Haus!

Es ist noch viel zu tun, aber es geht vorwärts!

 

Bei der Arbeit habe ich ja vor einiger Zeit nach Veränderung und mehr Verantwortung gefragt. Die habe ich auch bekommen und bin nun gut beschäftigt! Letzte Woche war ich 2 Tage auf einem Workshop in Braunschweig mit Kollegen, den ich organisiert, protokolliert und teilweise moderiert habe. Das war schön und hat Spaß gemacht. Vor allem, da alles gut gelaufen ist. Es ist ja nicht so einfach, 10 Leute unter einen Hut zu bekommen. Schatzi hat sich in der Zeit wunderbar um Minnie gekümmert, das klappt echt gut mit den beiden. Als ich abends wieder zuhause war, meinte er nur, dass er nie wieder sagt, dass Kinderbetreuung einfach sei. Er war echt geschafft von so viel Verantwortung und so viel was er beachten musste. Bei mir läuft das ja alles nebenbei, aber er ist da nicht so dran gewöhnt.

 

In Sachen Adoption nähert sich unser Seminar. Ich habe gestern noch mit der Leiterin telefonieren können. Wir sind ja nunmal das einzige Paar dort, welches bereits ein Kind hat. Für uns werden dort schon einige Abstriche gemacht… Ich habe einen ungefähren Zeitplan für die 3 Tage bekommen und werde da jetzt mal einen Babysitter-Plan anfertigen. Dazu werde ich aber später noch was schreiben.

 

Jetzt mache ich mich erstmal online auf die Suche nach einer optimalen Trinkflasche für Minnie und dann muss/darf ich sie auch schon wieder abholen.

 

Jahresrückblick 2018

  1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
    Ich gebe dem Jahr eine schöne 8. Es gab keine größeren Katastrophen, niemand war ernsthaft krank oder verletzt, niemand aus unserem engen Umfeld ist gestorben. Zudem haben wir endlich den Hausverkauf und – kauf hinter uns gebracht, inklusive Entrümpelung, Renovierung und Umzug. Mein Traum von einem zweiten Kind hat sich zwar nicht erfüllt, aber wir arbeiten daran und wir reden auch offener darüber. Das ist gut.
  1. Zugenommen oder abgenommen?
    Ehrlich gesagt, habe ich wohl 2 – 3 kg zugenommen. Mein Plan war es eher, abzunehmen… naja, das mache ich dann eben 2019 🙂

 

  1. Haare länger oder kürzer?
    Im Moment eher wieder länger

 

  1. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Gleich geblieben (ich müsste mal wieder zum Augenarzt…)

  1. Mehr Kohle oder weniger?
    Durch den Hauskauf im Endeffekt weniger (durch die Kreditrückzahlung), aber da wir uns beruflich verbessert haben und weniger Ausgaben für das Haus haben, ist es pro Monat mehr was wir reinbekommen.

 

  1. Besseren Job oder schlechteren?
    Den gleichen Job.

 

  1. Mehr ausgegeben oder weniger?
    Viel mehr. Wir haben ja das Haus gekauft, da war schon spannend.

 

  1. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
    Ich habe ein paar Produkttests gewonnen, außerdem bei der Dorftombola eine Tüte Äpfel und eine Paw-Patrol-Plüschfigur.

 

  1. Mehr bewegt oder weniger?
    Mehr. Zwar kaum Sport gemacht, aber ich bin viel mit Minnie unterwegs draußen.

 

  1. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
    Glücklicherweise weniger. Weihnachten hat mich eine Mandelentzündung niedergestreckt, aber ansonsten sind wir relativ gesund gewesen.

 

  1. Davon war für Dich die Schlimmste?
    Die Mandelentzündung. Da ich wieder einmal zu spät zum Arzt gefahren bin tat es schon sehr weh, dazu hatte ich Fieber. Ich habe ein paar Tage gebraucht, um richtig wieder fit zu werden, trotz Antibiotika.

 

  1. Der hirnrissigste Plan?
    Hirnrissig? Nö eigentlich nichts. Der Hausverkauf und – kauf hat mich schon Nerven gekostet. Aber riskant oder hirnrissig war es nicht.

 

  1. Die gefährlichste Unternehmung?
    Ich habe mir bei meinem Nebenjob ein (sehr scharfes und schweres!!) Messer auf den linken Zeigefinger fallen lassen. Das war eine ziemlich doofe Wunde, die im Krankenhaus geklebt wurde. Sie tat zwar fast überhaupt nicht weh und ist gut zusammengewachsen, hat mich aber doch genervt. Ich hatte echt Glück, dass es nur eine „Fleischwunde“ war und keine Sehne oder so getroffen wurde. Handmodel werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr, die Narbe ist wohl noch lange sichtbar. Dazu dann die Katzenbissnarbe auf dem anderen Zeigefinger – das wird nichts mit mir…

 

  1. Die teuerste Anschaffung?
    Ganz klar: Ein ganzes Haus. Bzw. mir gehört jetzt die Hälfte davon. Das ist sehr beruhigend für mich. Das vorige Haus gehörte Schatzi alleine, da er es geerbt hatte. Dieses Haus gehört uns jetzt 50/50, da fühle ich mich besser abgesichert.

 

  1. Das leckerste Essen?
    Mein Gulasch an Weihnachten war sehr lecker. Ansonsten waren wir ein paarmal gut essen.

 

  1. Das beeindruckendste Buch?
    Ich fand dieses Jahr die Bücher von Jojo Moyes sehr gut. Besonders: „Ein ganzes halbes Jahr“ hat mich zum weinen gebracht. Zu gut konnte ich die Situation des Betroffenen nachvollziehen, da meine Schwiegermutter fast in der gleichen Verfassung gewesen ist.

 

  1. Der ergreifendste Film?
    Ich habe einige gute Filme gesehen, aber besonders ergreifend war keiner für mich. Wir haben viele Superhelden-Filme geschaut, wie Antman oder Thor oder so.

Sonst bin ich immernoch ein Serienfan, zur Zeit schauen wir grade „Babylon V“.

 

  1. Die beste CD?
    Durch Minnie höre ich im Moment meistens Kinderlieder… Die CD von „Deine Freunde“ kann sogar ich gut hören!

 

  1. Das schönste Konzert?
    Wir waren im April bei Ghost. Nicht das Musical, sondern die Band…

 

  1. Die meiste Zeit verbracht mit?
    Minnie, leider eher weniger mit Schatzi und noch weniger mit der Familie. Dafür habe ich gute Stunden mit Freundinnen verbracht!

 

  1. Die schönste Zeit verbracht mit?
    Mit Minnie und Schatzi

 

  1. Zum ersten Mal getan?
    Ein Haus gekauft, ein Haus verkauft, ein ganzes Haus in wenigen Wochen renoviert, über Adoption nachgedacht und die ersten Schritte in die Richtung getan, mir ein persönliches Spielzeug gekauft und benutzt.

 

  1. Nach langer Zeit wieder getan?
    Entspannter in die Zukunft getan, auf jeden Fall in die finanzielle…

Entscheidungen getroffen, die mir gut tun, wie zB. an Weihnachten bestimmte Personen nicht mit einzuladen. Wer kein Interesse an mir hat und keinen Kontakt zu mir sucht, den muss ich auch an Feiertagen nicht sehen.

 

  1. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
    Die ständigen Grübeleien. In meinem Kopf schwirrt es oft von tausend Gedanken über alles.

 

  1. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
    Schatzi von einem zweiten Kind.

 

  1. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
    Minnie freut sich im Moment am meisten über ihr neues Go Kart.

Schatzi freut sich immer über Zeit, die ich ihm für sich schenke. Da kann er dann ausschlafen oder Musik machen oder spielen.

Meine Freundinnen freuen sich wohl am meisten über die Zeit und das offene Ohr.

 

  1. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
    Ich habe in diesem Jahr einige Freundschaften enger geknüpft. Das Vertrauen, welches man ineinander setzt ist toll.

 

  1. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
    Wir schaffen das irgendwie immer, hauptsache wir sind zusammen!

 

  1. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
    Ich liebe dich, wir schaffen das alles zusammen!

 

  1. Dein Wort des Jahres?
    Hauskauf

 

  1. Dein Unwort des Jahres?
    Gedankenwirrwarr

 

  1. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
    Ich schaue in alle Blogs auf meiner Blogroll immer mal wieder rein.

 

  1. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!

2017; 20162015;

 

–> Vorsätze fürs neue Jahr

  • Regelmäßig bloggen, auch ich lese immer mal wieder gerne in den alten Einträgen nach.
  • Mehr Sport
  • Gesünder ernähren und mehr Wasser trinken
  • ca. 10 kg abnehmen
  • Generell mehr für mich machen
  • Eine schöne Zeit mit der Lütten und Schatzi haben!

–> Das kann ich eigentlich von letztem Jahr so stehen lassen… und vom vorletzten Jahr… da muss ich echt mal mehr machen…

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