FAMENITA oder „Das letzte Aufbäumen“

Das Seminar für die Adoptionsbewerber ist erst nächstes Jahr Ende Februar. Vorher können wir nichts in dieser Richtung machen. Wir haben zwar schon die Formulare, können sie aber nicht einreichen. Erst nach dem Seminar dürfen wir alles anfordern, einreichen und danach kommen die Termine mit dem Jugendamt. Es kann also Herbst 2019 werden, bevor wir überhaupt als Bewerber anerkannt werden. Und wann wir dann eventuell ein Kind bekommen steht ja sowieso in den Sternen. Ich bin dann 38,5 und Schatzi 43. An der Grenze für eine Adoption…

 Wer mich kennt, weiss, dass das jetzt nicht so die ideale Situation für mich ist. Ich merke auch, dass ich mit dem eigenen Kinderwunsch noch nicht so ganz abgeschlossen habe. Die Hoffnung auf eine spontane Schwangerschaft ist immer im Hinterkopf.

 Blöd nur, dass mein Körper in den letzten Monaten immer weniger mitspielt. Hatte ich Anfang des Jahres noch Zyklen von 24 – 33 Tagen, so wurden sie immer länger, bzw. fielen ganz aus. Aktuell war der letzte 1. Zyklustag der 01.08.2018.

Zusätzlich merke ich auch die anderen Symptome vom PCOs immer mehr: sexuelle Unlust, vermehrte Behaarung, unreine Haut, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, mein Kreislauf spielte verrückt, ich war müde und schlapp und so sehr ich mich auch bemühte, ich schaffte es nicht abzunehmen (obwohl ich ja weiterhin 2 x 850 Metformin und 125 L-Thyroxin einnahm).

 

Gestern nun hatte ich einen Kontrolltermin bei meinem Frauenarzt.

Die Untersuchung ergab, dass da „Unten“ und „Drinnen“ alles super aussieht – keine Zysten, keine Tumore oder so. Nur ganz viele Eibläschen, typisch PCO eben.

 Zusammen haben wir einen Plan ausgeheckt, wie wir die 5 Monate bis zum Seminar vielleicht doch noch sinnvoll nutzen können.

 

Und so sieht er aus:

 

Seit gestern Abend nehme ich FAMENITA 100 mg und zwar 1-0-1 für 15 Tage oder bis ich meine Regel bekomme. Damit soll die Produktion von Testosteron verringert werden und der Hormonspiegel etwas mehr ins Gleichgewicht gebracht werden.

 Wenn ich meine Tage habe, werde ich von Tag 3 bis Tag 7 einen erneuten Versuch mit Clomifen starten und zwar 2-0-0. An Tag 14 ist ein Kontrollbesuch beim Frauenarzt geplant.

Sollten sich 1 – 2 Eibläschen bilden, werden wir „Bienchen setzen“ und hoffen.

 

Damit sind die Möglichkeiten bei meinem normalen Frauenarzt leider ausgeschöpft. Eventuell gibt es noch etwas zur Unterstützung nach dem Eisprung, aber mehr geht leider nicht. Dafür müssten wir in die Klinik nach Hamburg.

Sollte Clomifen bei mir nicht anschlagen, werden wir unseren Weg zum eigenen Kind wohl beenden müssen. Ich weiss noch nicht, ob ich das Clomifen über mehrere Zyklen einnehmen werde, das wird spontan entschlossen nach dem ersten Zyklus.

 

Danach werde ich mich aber innerlich freimachen (müssen!) und wieder die Pille oder so nehmen. Diese ständige Hoffnung und warten und enttäuscht werden ist zu zermürbend. Wenn es nicht klappt, habe ich es wenigstens versucht.

 

Für den Adoptionsprozess möchte ich gerne den Kopf frei haben.

 

So der aktuelle Stand.

Ich bin gespannt…

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12 von 12 im September

Heute ist wieder der 12. und ich habe es tatsächlich geschafft, Bilder zu machen!

Ich habe Urlaub und streiche endlich meine Arbeitsplatte in der Küche.

Sieht doch ganz gut aus!

Dann bestelle ich noch ein paar neue Möbelknöpfe dafür.

Das Gute an meinem neuen Nebenjob ist, dass es immer genug Reste für ein Mittag am nächsten Tag gibt. Hier: Bandnudeln mit frischen Pfifferlingen und Kürbis. Lecker wars!

Hat Schwiegervater uns gestern gebracht. Der Brief ist von 1989. Sehr spannend!

Um dieses Stück Holz geht es. Zu wissen dass dieser Baum um die Zeit Christi herum gelebt hat ist schon irgendwie berührend. So etwas Altes!

Keine Ahnung was wir damit jetzt machen…

Bevor ich Minnie vom Kindergarten abhole, genehmige ich mir noch den ersten Lebkuchen dieses Jahres.

Wir fahren in ein Antiquariat (oder sowas). Ein altes Bauernhaus mit einer Scheune voller alter Bücher, einer Kunstausstellung, ziemlich viel verrückter Dekoration und 2 sehr liebevollen etwas schrulligen über 60 jährigen Betreibern. Minnie unterhält sich begeistert mit denen und erzählt alles vom Kindergarten und ihren Spielsachen zuhause. Süüss…

Und ich finde ein paar Bücher für uns. Ich mag diese alten Kinderbücher!

Wieder zuhause spielen wir mit dem neuen (altem) Duplo. Das hat mein Bruder netterweise (nach kleinem Nachfragen von mir) aussortiert. Damit habe ich schon als Kind gespielt!

Abends gibt es Pizza… (Das Kochfeld können wir grad nicht benutzen… die Farbe auf der Arbeitsplatte muss ja trocknen und sollte keine Spritzer abkriegen)

Minnie besteht auf einen großen Teller!

Um 21 Uhr schlafen Kind und Mann.

Ich mache es mir mit heisser Milch mit Honig und einem Buch noch auf dem Sofa bequem!

 

Das war ein schöner Tag, an dem ich viel geschafft habe, aber trotzdem Zeit mit Minnie verbracht habe!

 

Noch mehr 12 von 12 findet ihr hier.

To Do: September

  • Puppentrage für Minnie fertignähen
  • den tollen Retro-Apfel-Stoff vernähen
  • Küche fertig streichen
  • Minnies Zimmer gemütlicher machen (Deko? Sofa? Mehr Struktur)
  • Garten herbstfertig machen (schneiden und rausreissen)
  • Rasen vertikutieren
  • Tchibo-Share-Paket zurückschicken -> geschafft
  • Ablage machen
  • Fotos für den Flur/Treppenaufgang aussuchen
  • mich mit Y treffen
  • einen Familienausflug machen (Heidepark?)
  • ein Generationenfoto mit Mama, mir und Minnie machen
  • Flohmarktsachen fotografieren und bei Kleinanzeigen reinstellen (Platz!! und Geld…)
  • mit Freunden treffen!!!

Kinderkleidung mieten – ein Vergleich von Tchibo-Share, Kindoo und Kilenda

Dieses Jahr ist mit Tchibo-Share ein weiterer Anbieter von Kinderkleidung zum mieten gestartet. Außerdem gibt es noch Kindoo und Kilenda.

Ich durfte alle 3 Shops testen und habe mal versucht, die Unterschiede zu finden. Welcher ist denn nun am besten??

Das Grundgerüst ist bei allen 3 Shops gleich:

  • Man bestellt seine Produkte online, eine Abholung ist nicht möglich
  • Der erste Monat wird voll berechnet, danach wird tagesgenau abgerechnet bis zur Rücksendung oder zum Abbezahlen des Stückes.
  • Man kann entweder alle oder nur einzelne Sachen zurückschicken. Pro Lieferung gibt es aber nur 1 Rücksendeschein (zum kostenlosen Rückversand). Alle weiteren können dazugekauft werden.
  • Es gibt neue oder neuwertige Sachen zum mieten
  • Alle bieten eine Rundum-Sorglos-Garantie an. Sollte also etwas schmutzig sein oder kaputtgehen, ist die Rücknahme trotzdem kein Problem. Lediglich wenn man ein Teil verliert, muss man den Restwert bezahlen.
  • Bezahlt werden kann über Überweisung, Lastschrift oder PayPal (bei Kindoo auch Kreditkarte oder Sofortüberweisung)

Jetzt schauen wir uns die Angebote einmal genauer an:

 

Tchibo-Share:

Kindermode von 50/56 – 170/176

Damenmode von 36/38 – 44/46 (22 Artikel –> Stand 05.09.2018)

Umstandsmode von 36/38 – 44/46 (6 Artikel –> Stand 05.09.2018)

Spielzeug für draußen und drinnen

Sonstige Accessoires:

Gummistiefel, Rucksäcke, Bettwäsche, Spannbettlaken

Besonderheiten:

Saison-Überraschungspakete: 16,99 € pro Monat, dafür bekommt man 11 Stücke und spart 15 % gegenüber der Einzelmiete

Tchibo-Share-Magazin (online)

 

Kilenda

Kindermode von 50 – 128

Umstands- und Stillmode von XS – XXL

Spielzeug für draußen und drinnen (zB: Tiptoi, Barbie, Duplo, Haba, Puky)

Sonstige Accessoires:

Schlafsäcke, Rucksäcke

Ausstattung:

Kinderwagenaufsätze, Babytragen (Manduca, Didymos), Schwangerschaftskissen, Klappbollerwagen, Stillkissen, Laufstall, Kinderwagen, Bettnestchen, Wintereinschlagdecken, Winterfusssack, Babykostwärmer, Dampfgarer, Wippe, Beistellbett, Mobiles, Maxi-Cosi FamilyFix Isofix Basis

Besonderheiten:

Blog

 

Kindoo

Kindermode von 44 – 120

Sonstige Accessoires:

Gummistiefel, Rucksäcke, Schlafsäcke

Ausstattung:

Babytragen (Limas, Manduca), Fusssäcke, Spielzeugsäcke

Besonderheiten:

Sale, zum Sofortkauf

Geschenkgutscheine möglich – freie Wertwahl

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Versandkosten:

 

Bei Tchibo-Share muss man eine Versandgebühr von 1,99 € bezahlen, über 15 € Bestellwert entfällt dieser.

Bei Kindoo ist der Versand ab 20 € kostenlos, bei kilenda zahlt man unter 15 € Bestellwert Versandkosten von 4,76 €.

 

Tchibo-Share und kilenda gehören zusammen. Retouren können im selben Paket geschickt werden.

 

 

Den deutlichsten Unterschied gibt es wohl bei der Markenauswahl.

 

Bei Tchibo-Share gibt es nur Artikel aus der Tchibo-Welt. Spielsachen, Klamotten –> alles nur von Tchibo.

Hier gibt es auch als einziges Damenmode (wenn auch noch nicht so vieles)

 

Bei Kilenda und Kindoo gibt es viele verschiedene Marken (außer Tchibo!). Das Angebot ist enorm, besonders bei kilenda ist die Auswahl an Babyausstattung riesig.

 

Geschenkgutscheine habe ich nur bei Kindoo gefunden. Außerdem bietet Kindoo auch Kleidung für Frühchen ab Größe 44 an.

 

Und welcher ist nun der Beste?

 

Jeder Shop hat seine Exklusivmarken und Besonderheiten. Man muss also selber schauen, was man eigentlich braucht. Falsch machen, kann man sicher bei keinem etwas.

 

Alle 3 Anbieter entwickeln sich gerade enorm weiter und bieten (quasi stündlich) neue Artikel an. Ich bin gespannt, wie es mit diesem Trend weitergeht!

 

 

*dieser Artikel ist als Werbung zu kennzeichnen. Alle Produkte habe ich kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung ist nicht käuflich, daher ist sie davon unabhängig.

Dankbarkeit

Heute bin ich einfach nur dankbar!

Für alles, was ich bisher erreicht habe.

Für alles, was ich in den Händen halte.

Für alle, die mich lieben und stützen.

 

„Enjoy the little things!“

 

Das Leben in unserem neuem Haus ist einfach wunderbar. Viele Dinge sind so viel praktischer und einfacher.

Es ist toll von dem großen Wohnzimmer einfach auf die Terrasse und den Garten rausrennen zu können.

Es ist so schön, wie Minnie raus und rein rennt und „Small talk“ mit den Nachbarskindern über den Zaun hält.

Es ist klasse, wie die Katzen draußen in der Sonne liegen und durch das Gras streifen.

Es ist so schön, zusammen mit Schatzi auf dem Sofa zu liegen und nach draußen zu schauen und den Garten zu planen.

 

Egal was kommt und was die Zukunft bringt: Das habe ich! Das durfte ich erleben. Dafür bin ich zutiefst dankbar!!! Dafür sollte man innehalten und es einfach mal genießen…

Adoption – der erste Termin beim Jugendamt und gleich Probleme…

16.08.2018

Schatzi und ich haben das erste Infogespräch beim Jugendamt. Minnie nehmen wir mit.

Die Frau mit der wir das Gespräch haben, ist ganz nett. Sie erzählt ein paar allgemeine Dinge zum Ablauf einer Adoption, stellt uns ein paar grobe Fragen zu unserem Leben und beantwortet auch unsere Fragen. Das wir Minnie dabeihaben scheint sie zu irritieren, vielleicht hat sie nicht so viel mit Bewerbern mit Kind zu tun?? Erst als Minnie langweilig wird und anfängt rumzukaspern, schlägt sie vor, ins Spielzimmer zu gehen. Dort ist es gleich viel entspannter für uns! Natürlich muss Minnie genau dann 3 x hintereinander aufs Klo… und natürlich muss jedesmal das Klo von der Frau aufgeschlossen werden… puuuh… netterweise geht Schatzi mit ihr aufs Klo!

Soviel zum ersten guten Eindruck, den wir hinterlassen wollten…

Wir schaffen es aber doch, ein paar wichtige Fragen zu klären:

Generell ist es für uns noch möglich, ein Kind zu adoptieren, weder unser Alter (37 + 42), noch unsere bereits vorhandene Tochter sind ein Hinderungsgrund. In unserem Wohnort- Kreis gibt nur sehr wenige Adoptionen pro Jahr (im Durchschnitt 1 – 4) allerdings auch nur wenige Bewerber (ca. 10 anerkannte Adoptionsbewerber sind derzeit im „Pool“). Wann und ob wir irgendwann ein Kind bekommen, kann sie uns natürlich nicht versprechen, es geht nicht nach Reihenfolge, sondern sie suchen immer das passende Elternpaar für das Kind.

 

Als ersten Schritt müssen wir nun ein 3-tägiges Seminar besuchen. Das Jugendamt arbeitet da nur mit einer bestimmten Frau zusammen. Es werden alle Bewerber aus unserem Bundesland und dem angrenzendem gesammelt. Das Seminar findet 4 x pro Jahr statt.

 

3 der Termine sind gestückelt, sie finden also an 3 getrennten Tagen statt. (Montag, nächster Montag, angrenzender Dienstag) jeweils von 9 – 16.30 Uhr. Leider ist der Ort ungefähr 4 Stunden mit dem Auto von uns entfernt. Die Termine fanden 2018 bereits im Februar und Juni statt, der nächste wäre im November.

 

Der 4. Termin findet immerhin nur 2 h entfernt statt, hier dann am Montag – Mittwoch. Dort ist dann allerdings eine Übernachtung im Seminarhaus zwingend erforderlich… Warum auch immer… Auch hier wäre es immer von 9 – 16.30 Uhr. Der nächste wäre da bereits im September!

——-

 

Ja, so haben wir auch geguckt, als wir das gelesen haben… Keine Ahnung, wie wir das organisieren sollen. Was machen wir mit Minnie?? Können wir sie mitnehmen? Gibt es da Kinderbetreuung? Leider haben wir niemanden, der 3 Tage lang auf Minnie aufpassen könnte. Warum müssen wir bei dem einem Termin dort übernachten (und die Übernachtung natürlich auf bezahlen)…

 

Ich habe am Freitag morgen gleich versucht, bei der Seminarleitung anzufragen, aber niemanden erreicht. Zurückgerufen hat sie mich am Sonntag gegen 19.15 Uhr, als ich grade Minnie ins Bett gebracht habe. Danach war niemand mehr zu erreichen. Immerhin hat die Frau auf die Mailbox gesprochen, dass der Termin im September bereits ausgebucht ist… Sie hätte uns jetzt mal für November vorgemerkt.

 

Ich habe es heute morgen nochmal versucht, aber auch da wieder niemanden erreicht…

 

Keine Ahnung, wie wir das dann im November machen sollen??? Wir müssten dann um 5 Uhr morgens spätestens losfahren, um gegen 9 Uhr dort zu sein. Das sind jeweils 270 km, quer durch Hamburg… Dann Seminar von 9 – 16.30 Uhr und eine Rückfahrt bis 20/21 Uhr. Wir müssten einen Babysitter für Minnie haben, der morgens ins Haus kommt, sie weckt, Frühstück vorbereitet und um 8 Uhr in den Kindergarten bringt. Dann müsste sie wieder um 14 Uhr abgeholt werden, den Nachmittag über bespasst werden, Abendbrot bekommen und dann gegen 19 Uhr ins Bett gebracht werden. Den darauffolgenden Montag und Dienstag das selbe Spiel.

 

Mmmmmhhhh. Ist das nicht ein bisschen viel? Wer soll das machen??? Meine Mutter und die Frau meines Vaters haben beide bereits ihre Hilfe angeboten. Übernachten kann leider keine der beiden hier… auch eine Freundin würde einspringen, die hat aber selber 2 Kleinkinder. Und Minnie ist sehr viel lebhafter als ihre beiden… das müssten wir irgendwie aufteilen! Leider redet meine Mutter nicht mit der Frau meines Vaters und umgekehrt. Meine Freundin kennt keine der beiden…

 

 

Ich hoffe, dass die Seminarfrau mich nochmal zurückruft und wir ein paar Fragen klären können??? Es kann doch nicht sein, dass wir an der ersten Aufgabe bereits verzweifeln? Wie machen das andere… Ja, es sind nur 3 Tage, aber das ist irgendwie blöd!!!

Ich weiss nicht wie die Termin in 2019 gelegt sind, aber so richtig passt keines der beiden „Seminar-Modelle“.

Was wir im August so alles gemacht haben…

Im Moment passiert hier bei uns im Haus so einiges. Ich versuche mal aufzuzählen:

 

Minnie ist tagsüber fast vollständig trocken. Nachts bekommt sie eine Windel an, hat mich aber schon 1 x geweckt um nachts auf Klo zu gehen.

 

Wir lesen abends im Bett immernoch 2 Geschichten vor. Letztens hat sie mich danach rausgeschickt, weil sie alleine noch ein bisschen weiterlesen wollte. Nach 30 Min ist Schatzi dann hochgegangen, zum gucken, da war sie schon eingeschlafen! Alleine, ohne Theater, ohne Hand halten… leider hat sich das bisher nicht wiederholt.

 

Wir üben das „ohne Schnuller sein“: Während der „Haus-Verkauf-und-Umzugs“-Phase hat sie sich ein heftiges Schnullern angewöhnt. Wir haben sie jetzt wieder soweit, dass es den Schnuller nur noch nachts zum schlafen gibt. Mittlerweile klappt das wieder ganz gut, zwischendurch war es ein ziemliches Geheule. Da mir das aber einfach zu viel Schnuller geworden ist, habe ich durchgehalten. Wir haben sie natürlich nicht einfach so damit alleine gelassen, sondern gekuschelt und abgelenkt.

 

Im Kindergarten ist Minnie jetzt ein großes Kind und geht in die neue Gruppe der 3 – 6 Jährigen. Ihre Haupterzieherin ist total lieb und mittlerweile fühlt Minnie sich da sehr wohl.

 

Nun zu den etwas stressenden Neuigkeiten:

Ich hatte überlegt, meine Arbeitsstunden etwas aufzustocken, Von 20 auf 25 Stunden pro Woche. Einfach, damit unser Konto ein bisschen Puffer bekommt. Nach dem Umzug, den Renovierungen und den Neuanschaffungen ist das auch nötig… (auch wegen der weiteren Neuigkeiten…)

Mein Chef hatte generell nichts dagegen, allerdings haben wir in der Betriebsvereinbarung einen Passus, der nach 4 h Arbeitszeit eine Pause von 15 Min. vorschreibt. Damit müsste ich jeden Tag 5 h 15 Min arbeiten, um auf 25 Wochenstunden zu kommen. Ich habe aber nur 6 h Zeit pro Tag, Minnie geht von 8 – 14 Uhr in den Kindergarten…

Da mir das alles zu knapp war, habe ich mir einen Nebenjob gesucht. 1 – 2 x pro Woche gehe ich nun abends in eine Kochschule und helfe dort. Das ist anstrengend, macht aber total Spaß! Das gute ist: Ich kann mir selber aussuchen, an welchen Abenden ich arbeiten möchte. Nur über 450 € darf ich insgesamt nicht kommen.

Die ersten 2 Male habe ich hinter mir. Ich fühle mich gut dabei!

 

 

Letzte Woche hatten Schatzi und ich einen Termin beim Jugendamt. Wir haben beschlossen, uns mal über die Chancen einer Adoption zu informieren. In Gesprächen mit Schatzi ist herausgekommen, dass er auf keinen Fall nochmal so eine Behandlung machen möchte (bzw mir zumuten will).

Der Termin war, nunja, nicht so richtig hilfreich. Die Dame war zwar ganz nett, aber so viele Adoptionen werden hier im Kreis nicht gemacht (ca. 1 – 4 pro Jahr), und anscheinend gibt es auch nur selten Bewerber, die bereits ein Kind haben.

Wir haben ein paar Unterlagen schonmal zum durchlesen mitbekommen. Als erstes müssen wir nun an einem Seminar teilnehmen und da beginnen die Schwierigkeiten… das hat mich echt schon Nerven gekostet! Es kann doch nicht sein, dass wir an der ersten Aufgabe schon scheitern!

Dazu schreibe ich in einem extra Beitrag, um alle Schritte der Adoption zusammen zu halten.

Vom Pool ins Bett

Die letzten Wochen waren echt anstrengend für uns alle.

 

Ich kann mich ehrlich nicht daran erinnern, dass wir schonmal so einen heissen Sommer hatten. Seit Wochen geht die Temperatur tagsüber nur selten unter 25 °C, eher bei 30 °C, und auch nachts kühlt es kaum runter. Wir versuchen das Haus so kühl wie möglich zu halten, leider bedeutet das aber, dass wir Fenster und Türen sowie die Rollläden geschlossen halten. Dieses Gefühl der Enge – des Eingeschlossenseins – kann ich manchmal nicht gut ertragen… aber es hilft ja nichts.

 

Für Minnie ist es in den letzten Tagen zu heiss in ihrem Zimmer geworden. Sie schläft also von Anfang an in unserem Bett mit.

 

Durch die Hitze ist auch das letzte bisschen aufräumen/wegräumen liegen geblieben. Es ist mir einfach zu heiss.

 

Trotzdem sind ein paar Veränderungen passiert:

 

Minnie ist inzwischen ein „grosses“ Kindergartenkind. Seit dem 1.8. geht sie nicht mehr in die Krippe, sondern eben zu den Grossen. Der Kindergarten ist seit mittlerweile 5 Wochen in die benachbarte Schule ausgelagert, da er ein neues Dach bekommt. In der Schule sind die Gruppen bunt durchgemischt, so dass Minnie der Übergang etwas leichter fiel. So ganz entspannt ist sie nicht, aber es wird immer besser.

 

Sie ist mittlerweile tagsüber (bis auf kleine Unfälle) trocken und trägt stolz ihre neuen Unterhosen. Nachts bekommt sie eine Windel angezogen. Vor einigen Tagen hat sie mich nachts um 1 Uhr einmal geweckt, weil sie mal pischern musste, ansonsten merkt sie davon im Schlaf noch nichts.

 

Die Katzen haben sich gut im neuen Haus eingewöhnt. Nachdem Schatzi am 3. Tag ausversehen die Terrassentür offen liess und beide Katzen herausstolzierten als hätten sie nie etwas anderes gemacht, sind unsere Katzen nun Freigänger. Mit 15 und 17 Jahren geniessen sie die Sonne und haben auch schon Liegemulden im Beet… Nachts kommen sie rein, meistens.

 

Ich habe angefangen, unsere Küche zu streichen. Es ist noch nicht ganz fertig, aber im Moment – die Hitze, die Fliegen… dazu gibt es nochmal einen gesonderten Beitrag.

 

Das Thema „2. Kind“ ist immer mal wieder akut. Mein Zyklus macht leider nicht so regelmäßig mit wie ich es möchte, aber so ganz gebe ich die Hoffnung nicht auf.

Immerhin konnte ich letztens mit Schatzi mal ernsthaft darüber sprechen und wir haben überlegt, dass wir uns doch mal über das Thema „Adoption“ informieren werden. Dazu habe ich einen Termin beim Jugendamt ausgemacht, der ist schon nächste Woche!! Mal schauen, wie da unsere Chancen liegen??

 

Ausserdem habe ich mich und Minnie bei einigen Workshops angemeldet. Ich möchte endlich mal richtig nähen lernen und Minnie soll in einen Musikkurs.

 

Wir haben mit Minnie ein paar Termine bei der Ergotheraphie gemacht, auch dazu werde ich später noch etwas schreiben. Die Kindergärtnerinnen hatten ja in einem Entwicklungsgespräch die Vermutung geäußert, Minnie könnte eine Wahrnehmungsstörung haben.

 

Was noch? Ach ja, ich habe meinen Chef gefragt, ob ich vielleicht die Stunden von 20 auf 25 pro Woche aufstocken könnte. Das Problem dabei ist, dass unser Chef nach 4 h Arbeit eine Frühstückspause von 15 Minuten angeordnet hat. Ich müsste dann also jeden Tag 5 h 15 Minuten arbeiten, um auf 25 pro Woche zu kommen. Minnie ist aber nur 6 h in der Kita. Es wäre zeitlich sehr eng und mal später hinbringen oder schnell was einkaufen müsste wegfallen. Da muss der Chef jetzt entscheiden, ob ich die Pause weglassen darf. Ansonsten überlege ich noch einen Minijob 1 x pro Woche dazuzunehmen, um unser finanzielles Polster etwas üppiger zu gestalten… auch in Hinblick auf ein mögliches 2. Kind…

 

Heute ist der erste Tag, bei dem nicht von morgens an die Sonne scheint, vielleicht kommt ja doch noch Regen???? Es wäre toll, mal wieder ein bisschen abzukühlen. Und für den Garten wäre es auch toll!

 

 

Gestern abend sind Minnie und ich nach dem Abendbrot noch für eine Stunde in unserem Pool gewesen. Der Pool hat immerhin einen Durchmesser von knapp 4 m und Minnie liebt es darin zu planschen und zu toben! So eine herrliche Abkühlung!

Danach ging es dann auch gleich ins Bett… Wenn es heute nicht regnet, werden wir das nachher sicher wieder so machen!

1000 Fragen an dich selbst / Frage 322 – 342

  1. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?

Das es mit dem Kinderkriegen schwierig wird. Dann hätte ich damit nämlich nicht erst mit 27 angefangen, sondern schon früher – um dann mit 27 das erste Kind zu bekommen und nicht erst mit 34…

 

  1. Wie alt fühlst du dich?

Nicht so alt wie ich bin. Manchmal bin ich echt erschrocken, dass ich schon 37 Jahre alt bin… Ich würde mein „inneres Alter“ so bei 32 ansetzen.

 

  1. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?

Ich sehe eine Frau, die gut aussieht. Nur etwas zu dick. Aber fröhlich und freundlich.

 

  1. Kannst du gut zuhören?

Ja. Wenn jemand Probleme hat, höre ich gerne zu. Wenn es erwünscht ist, gebe ich danach Tipps, wenn nein, halte ich einfach den Mund.

 

  1. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?

„Und, wann wollt ihr mal Kinder haben?“. In allen Variationen. Von allen immer wieder.

 

  1. Ist alles möglich?

Nein. Einige Sachen sind aufgrund von Alter, Kontostand, Bildungsmangel, usw. für einige nicht oder nicht mehr möglich.

 

  1. Hängst du an Traditionen?

Nein. Ich mag generell einige Traditionen gerne, aber wenn es mir nicht gefällt, dann mache ich es nicht. Also nicht nur, weil „es immer so gemacht wurde“.

 

  1. Kennt jemand deine finstersten Gedanken?

Nein. Auf meinem Blog bin ich offener, als in der „Realen Welt“, aber einiges schreibe ich nicht mal dort hin.

 

  1. Wie sieht für dich der ideale Partner aus?

Optisch? Ziemlich egal, solange er gepflegt ist.

Ansonsten: Nett, höflich, lustig, jemand mit dem ich über alles sprechen kann, der mich ernst nimmt, mich versteht und manchmal einfach in den Arm nimmt.

Außerdem ist es mir irgendwie wichtig, dass er handwerklich geschickt ist. Keine Ahnung warum, aber einen Mann, der nicht mal einen Nagel in die Wand hauen kann, finde ich völlig uninteressant…

 

  1. Wonach sehnst du dich?

Glücklich und zufrieden zu sein.

 

  1. Bist du mutig?

Jein… Ich springe manchmal überraschend schnell über meinen Schatten, bei anderen Gelegenheiten brauche ich ganz lange und viel Zuspruch.

Die erste Spritze, die ich mir selbst geben musste, hat 15 Minuten gedauert.

Beim Besuch im Hochseilgarten hatte ich auch in 7 m Höhe keine Angst runterzufallen. Erst als ich in 1 m Höhe über einen ca. 50 cm großen Abgrund springen sollte, habe ich gezögert.

 

  1. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?

Es gibt auf jeden Fall den falschen Ort und die falsche Zeit! So richtig perfekte Orte und Zeiten gibt es wohl nicht, aber manchmal passt es ganz gut.

 

  1. Wofür bist du dir zu schade?

Mich mit Menschen zu treffen, die mich nicht mögen, nur weil es zB Familie ist.

 

  1. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?

Nein. Ich brauche Kontakt, Berührungen, Umarmungen.

 

  1. Wann warst du zuletzt stolz auf dich?

Als ich den ersten Pinselstrich an unseren Küchenschränken gemacht habe.

 

  1. Bist du noch die Gleiche wie früher?

Nein. Ich bin vorsichtiger, einfach weil ich mehr weiss. Ich bin auch härter, weil ich zu viel erlebt habe. Ich bin auch weicher, weil ich meine Tochter habe und Mutter sein darf.

 

  1. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?

Ich wollte damals unbedingt raus aus meiner alten Firma, da habe ich mich überall hin beworben. Hauptsache näher dran und besser. Hat geklappt, jetzt bin ich hier glücklich!

 

  1. Welche schlechte Angewohnheit hast du?

Ich esse aus Langeweile und ich neige manchmal dazu, unangenehmen Antworten auszuweichen.

 

  1. Verfolgst du deinen eigenen Weg?

Ich glaube schon. Ich halte mich zwar an die allgemein üblichen Verhaltensregeln und Gesetze, aber generell mache ich was ich möchte.

 

  1. Worüber kannst du dich immer wieder aufregen?

Über andere Menschen, die nicht nachdenken.

 

  1. Kann jede Beziehung gerettet werden?

Jein. Mit viel psychologischer Hilfe und Übungen und Therapie und ganz viel Aufwand kann man sicher fast jedes Problem oder Missverständniss lösen. Manchmal lohnt sich der Aufwand aber nicht und die Partner sind ohne einander besser dran.

Innere Traurigkeit

Eigentlich geht es mir gut.

Der Umzug ist gut verlaufen, alle fühlen sich wohl im neuen Haus. Es ist toll, wenn man die Türen weit geöffnet lassen kann. Minnie rennt rein und raus, die Katzen rennen rein und raus, wir sind oft draussen – alles super!

 

Die Lage des Hauses ist echt toll, es ist vor allem nachts so ruhig! Keine Trecker mehr, keine Mähdrescher, keine Raser, keine Motorräder!

So langsam haben die meisten Sachen auch einen festen Platz gefunden. Ich bin fleissig am sortieren und aussortieren!

Ein paar Sachen müssen wir noch renovieren, aber auch das geht so langsam vorwärts.

 

 

Ich bin gesund, mein Mann ist gesund, Minnie ist gesund, meine Familie ist gesund.

 

Meine Arbeit ist gut, Schatzi hat eine feste Arbeit, Minnie fühlt sich wohl im Kindergarten.

 

 

 

Trotzdem ist in mir grad eine Innere Traurigkeit, die ich nicht abschütteln kann.

 

Der negative Test von heute morgen trägt sicher dazu bei.

 

Warum kann ich nicht zufrieden sein mit dem was ich habe?

 

Es hätte alles so gut gepasst, mein Zyklus war so gut in den letzten Monaten. Im Durchschnitt waren es 30 Tage und dieses Mal hatte ich laut den Ovus sogar einen Eisprung und wir haben rechtzeitig „geherzelt“. Ich habe so gehofft, auf ein Wunder, auf ein kleines Aprilbaby…

 

In meinem Bauch ziept und zwickt es. Meine Brüste kribbeln, meine Haut ist pickelig und meine Stimmung mies.

Die Binde im Schlüpper ist blütenweiss, sonst hatte ich immer 2 – 3 Tage vorher Schmierblutungen, trotzdem war der Test heute morgen negativ.

 

Ich werde morgen oder übermorgen nochmal testen, wenn auch ohne große Hoffnung.

 

Im November habe ich einen Termin beim Frauenarzt. Da werde ich dann das Thema wieder ansprechen. Vorher muss ich dann noch mit Schatzi sprechen.

 

Bis November ist es noch ein bisschen Zeit. Vielleicht genug Zeit für uns… wenn der Test übermorgen auch negativ ist, werde ich wohl wieder mit dem Fertilovit f PCO anfangen. Mal schauen.

 

 

Erwarte ich zuviel? Warum „reicht“ mir ein wunderbares supersüsses schlaues Mädchen nicht?

 

 

Ach es ist alles doof grade!

 

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