Veränderung der Blutwerte durch Fertilovit f PCOS

Blutwerte vom 02.03.2017 (vor der Einnahme von Fertilovit f PCOS)

 

Seit Mitte Juni nehme ich (fast) täglich das Fertilovit f PCOS ein.

Hier sind die Blutwerte vom 31.08.2017:

Laut meinem Frauenarzt ist es gut, dass der Testosteronwert gesunken ist. Die Werte für die Schilddrüse sind weiterhin ok, für eine Kinderwunsch-Behandlung müsste dann aber höher dosiert werden, um unter 1 zu kommen.

Inzwischen nehme ich mit Absprache meines Endokrinologen 2 x 1000 Metformin und 1 x Fertilovit f PCOS pro Tag ein. Geballte Power quasi. 1 x habe ich meine Regel im September ja schon freiwillig 32 Tage nach einem ausgelösten Zyklus bekommen. Jetzt warte ich wieder mal, laut meine App ist heute Tag 43, mal schauen ob da noch was freiwillig kommt. Die SST sind negativ, also bleibt nur abwarten.

 

Wenn jmd was zu meinen Blutwerte und deren Veränderung sagen möchte, wäre ich sehr dankbar!!

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Kinderkrankheiten – Buchvorstellung

Heute möchte ich einen richtig dicken Wälzer aus dem Trias Verlag vorstellen:

Denn nichts ist wichtiger als die Gesundheit Ihres Kindes! – Zitat aus dem Buch.

Das Buch „Kindergesundheit“ wurde vom Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Romanus Röhnelt geschrieben, der selbst vierfacher Vater ist. Die Sprache ist leicht und gut verständlich, mit vielen Untergliederungen und einigen Exkursen.

Der Autor beginnt mit seinem Buch am Ende der Schwangerschaft mit dem Kapitel „Ein guter Start“ und gibt als Erstes Tipps zum Finden des richtigen Entbindungsortes.

Danach geht er chronologisch weiter mit der Geburt und den ersten Untersuchungen. Das APGAR-Schema wird ausführlich erklärt und die möglichen Auffälligkeiten in den ersten Lebenswochen werden anhand von  Bildern deutlich gemacht. Viele dieser Merkmale sind ja völlig normal, können frischgebackene Eltern aber schon irritieren. Der Autor weisst darauf hin, was harmlos ist und von selbst verschwindet, und wann ein Arztbesuch nötig ist. Die meisten Bilder sind echte Fotos von erkrankten Kinder und keine Schaubilder, wie sie sonst üblich sind. Ja, man sieht da dann den entzündeten Penis eines Babys, oder einen roten Po, aber die Kinder sind nie zu erkennen. Ich finde, so kann man viel besser herausfinden was das eigene Kind vielleicht hat und was man dagegen unternehmen sollte.

Generell werden die typischen Krankheiten in jedem Alter aufgelistet. Es geht um die normalen Erkrankungen in der Kindergartenzeit, Allergien, die klassischen Kinderkrankheiten, Läuse und andere Krabbeltiere und vieles mehr. Alles wird anschaulich dargestellt und eingehend beschrieben.

Das Buch heisst nicht umsonst „Kindergesundheit“. Daher werden auch Themen beschrieben wie stillen, die U-Untersuchungen, der Inhalt der Hausapotheke, Babys Sicherheit, Schlafen, Impfungen, Beikost, Zähne, Unverträglichkeiten, Allergien, Schulreife, Reiseapotheke, aber auch Tipps für den richtigen Kindersitz bzw. Fahrradsitz, die richtige Sonnencreme und es gibt (was ich sehr gut finde) einen ausführlichen Teil über Unfälle und Erste Hilfe. Alles, was man eben braucht, damit das Kind gesund heranwächst…

Das letzte Kapitel richtet sich an Familien, die Hilfe benötigen. Er gibt Ratschläge, wo man zB. bei Erziehungs- und Familienproblemen Hilfe finden kann, wo man Soziale Unterstützung bekommt und an wen man sich bei Entwicklungsstörungen oder Behinderungen wenden kann. Es werden Telefonnummern der Seelsorge genannt, sowie allgemeine Ratschläge was man beim Verdacht auf Missbrauch machen kann.

Am Schluss des Buches findet man ein alphabetisches Stichwortverzeichnis, sowie einen Schnellfinder bei Notfällen.

 

Von Homöopathie oder Globuli wird in diesem Buch fast überhaupt nichts geschrieben. Im Kapitel „Zahnen“ werden die beliebten „Osanit-Kügelchen“ kurz angesprochen (Als: Es spricht nichts dagegen :)) , ansonsten scheint der Autor davon nicht viel zu halten. Er äußert sich zwar nicht negativ darüber, das fast völlige Weglassen spricht aber meiner Meinung nach eine sehr deutliche Sprache. In vielen Kapiteln schlägt er naturmedizinische Alternativen wie zB. Wadenwickel oder Zwiebelsaft statt Medikamenten vor, das gefällt mir sehr gut. Da ich selber kein Freund von Homöopathie bin, hat mich das nicht gestört.

 

Mein Fazit:

In der heutigen Zeit kann man vieles schnell mal googlen. Dann erhält man eben aber auch „viel“. Jede Suche gibt Hunderte, eher Tausende von Antworten, Bildern und Tipps, die mich persönlich meistens noch mehr verunsichern. Klickt man auf eine Antwort, ergeben sich meist noch mehr Fragen – es sind einfach zu viele unsichere Antworten! Manchmal landet man auch auf Seiten von Herstellern, die als Ratgeber getarnt sind und unauffällig ein entsprechendes Medikament anpreisen.

Ich kenne den Autor dieses Buches natürlich nicht persönlich, daher weiss ich nicht mehr über ihn, als im Klappentext steht. Aber das Buch wirkt sehr seriös, wenn ich das mal so schreiben kann.  Es ist beruhigend dick und wird bei uns einen festen Platz im Regal haben.

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Ich kann das Buch nur allen Eltern empfehlen! Natürlich kann (und soll es auch nicht!) den Arztbesuch nicht ersetzen, falls dieser nötig sein sollte.

Für den Preis von 29,99 € erhält man als Eltern eine geballte Ladung Wissen.

 

–> Ich durfte das Buch kostenfrei rezensieren, meine Meinung wird dadurch aber nicht beeinflusst!

Wenn es abend wird…

18 Uhr.

Kind schläft, weil ausgepowert.

Mann schläft, weil krank.

Ich sitze auf dem Sofa und habe Ruhe. Eben habe ich noch mein Antibiotika geschluckt, denn ich habe schon wieder eine Mandelentzündung…

Das kommt bei mir immer total plötzlich. Freitag hatte ich ganz leichte Halsschmerzen und in der Nacht wurden die so doll, dass ich nicht schlafen konnte. Mir tat alles weh, Ohren, Hals, Kopf! Ich konnte es kaum aushalten.

Morgens um 9 haben wir also Minnie bei meinem Papa abgeliefert und durften den Vormittag in der Anlaufpraxis im Krankenhaus verbringen. Die Untersuchung war dann keine 5 Minuten! Klare Diagnose… Antibiotika!

Mittags haben wir alle zusammen eine lange Mittagsstunde gemacht und den Nachmittag über hat Schatzi Minnie betreut und auch ins Bett gebracht. Das hat mir sehr gut getan!

Die Nacht war sehr viel besser als die vorige. Minnie hat ab 23 Uhr bei uns geschlafen, aber das war ok.

Schatzi meint, ich habe ziemlich geschnarcht, daher konnte er nicht schlafen. Sorry!

Morgens ging es mir recht gut. Der Hals tat noch weh, aber ich konnte etwas essen. Schatzi hat sich nach dem Frühstück wieder hingelegt, scheinbar wird er jetzt auch krank.

Ich habe mit Minnie gemalt und geschnitten, das fand sie super. Mittagsschlaf wollte sie nicht machen, obwohl sie ziemlich nörgelig war.

Den ganzen Vormittag über hat bei uns ein heftiger Sturm getobt. Am frühen Nachmittag kam endlich die Sonne, also bin ich mit Minnie rausgegangen.

Erst sind wir zum Minijahrmarkt hier bei uns im Dorf. Es gibt da immer 1 Essensstand, 1 Getränkestand, 1 x Süssigkeiten, 1 Schiessstand, 1 Dosenwerfen, 1 Entenangeln, 1 Kinderkarussel, 1 x Pizza und Crepes und 1 Autoscooter. Absolut ausreichend und immer voll! Da trifft man echt jeden.

Minnie durfte ein paarmal Karussel fahren und ein Crepe essen. Ach ja und Enten angeln. Leider habe ich sie nicht ohne Brüllanfall wieder vom Jahrmarkt weg bekommen.

Um nicht mit einem Negativ-Erlebnis nach Hause zu fahren, bin ich mit ihr auf dem Rückweg über den Schulhof gegangen. Dort hatte der Wind grosse Blätterhaufen zusammengeweht. Minnie hatte so einen Spass mit den Blättern! Immer wieder hat sie die hochgeworfen oder ist durchgerannt!

Das fand ich viel schöner!

Wieder zuhause haben wir uns in der Badewanne aufgewärmt und dann ein schnelles Abendbrot gegessen.

Schatzi ging es nicht gut, er hatte auch Halsschmerzen und fühlte sich matschig, also ist er danach gleich wieder schlafen gegangen.

Minnie habe ich noch bis 17.40 Uhr wachgehalten, dann ist sie innerhalb von 5 Minuten nach dem vorlesen eingeschlafen.

Ich habe mich jetzt auf dem Sofa in meine Decke gekuschelt und werde gleich noch lesen. Mein Hals tut noch ziemlich weh und mein Kopf auch, aber ich mag noch nicht schlafen!

Hier noch ein paar Impressionen 🙂

Minnie hat sich übrigens geweigert ihrer Puppe Lena etwas anzuziehen. Der wäre nicht kalt und die wolle eben nichts anziehen…

Die Puppe wird anscheinend antiautoritär erzogen 🤣!

Gute Nacht!

Süße Häkelmonster zu Halloween – Blogtipp

Auf dem tollen Blog „Zuckersüße Äpfel“ habe ich heute eine wunderbare Halloween Häkelmonster-Taschen gefunden!

Hier findet ihr den Blog und die Schritt-für-Schritt-Anleitung!

 

Könnte ich häkeln, würde ich die am liebsten gleich nachmachen…

Hach!

PMS + Trotzphase

… keine sehr gute Kombination!

Daher zeige ich heute nur was wir so machen, wenn es besser läuft.

Schönen Sonntag noch!

Breifrei – Buchvorstellung

Heute darf ich ein schönes Buch aus dem Trias Verlag vorstellen:

Der Untertitel des Buches hat mich schon ziemlich angesprochen: „Einmal kochen, alle essen mit“

Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, war mein erster Gedanke: „Oh je, ein so kleines Kind und eine so kleine Blaubeere – nicht dass die sich verschluckt!“ Komisch, wie man da gleich denkt.

Rückblick: Wie war das damals bei uns?

Ich habe Minnie ungefähr 18 Monate lang gestillt. Zum Schluss nur noch nachts und hauptsächlich zum Einschlafen.

Als Minnie anfing, sich für unser Essen zu interessieren, habe ich ihr immer mal ein (in meinen Augen geeignetes) Stück hingehalten und sie durfte probieren. Sie bekam Zwieback, Gurken, gekochtes Gemüse oder Kartoffeln zum ablutschen und war gut beschäftigt. Verschluckt hat sie sich kaum. Dazu gab es dann (immerhin selbstgekochtes 🙂 ) Gemüsemus, später dann mit Kartoffeln oder Fleisch gemischt mit dem Löffel gefüttert. Stückchen waren nie ein Problem.

Den klassischen Getreide-Brei zum selbstanrühren aus der Tüte hat sie eigentlich nicht so gemocht. Mit viel Obst (-gläschen) gemischt als Nachtisch vielleicht. Aber zum sattwerden? Nein, das war nicht ihr Ding. Sie wollte das essen, was wir auf den Tellern haben…

Ziemlich früh durfte sie also selber mit dem Löffel (oder den Händen) essen. Ich habe ihr einen Teller mit Häppchen vorbereitet und sie durfte alles probieren. Die Sachen für sie habe ich aber eigentlich immer extra gekocht, es sei denn bei uns gab es zufällig passendes. Das war viel Matscherei, aber ein glückliches Kind! Noch heute probiert sie eigentlich viel und außer Oliven mag sie (bisher?) noch alles…

 

„Breifrei“. Was heisst das eigentlich?

Ich hatte damals, als Minnie im passenden Alter war, zwar immer wieder davon gehört, aber ich kannte keinen der das macht und hatte auch weder Zeit noch richtig Lust, mich damit zu beschäftigen. Wir sind irgendwie unseren eigenen Weg gegangen, der beides beinhaltet: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei und selber essen.

Also:

Ganz grob gesagt geht es darum, dass das Baby selbstständig isst und selbst entscheidet was und wieviel es zu sich nimmt.

Hört sich erstmal etwas abenteuerlich an…

 

Mal lesen, was die Autorin Tatje in ihrem Buch dazu schreibt:

Das Buch selber ist unterteilt in einen Theorieteil und einen Teil mit passenden Rezepten.

Der Theorieteil ist sehr humorvoll geschrieben und liest sich dadurch sehr gut. Es werden immer wieder kleine Anekdoten erzählt und die „Tante Uschi“ mit ihren ungefragten Weisheiten kennt wohl jeder. Tatje gibt Antworten, auf die häufigsten Vorurteile beim Baby-Led-Weaning.

Sie macht deutlich, dass das Baby die 3 typischen Anzeichen für eine Beikostreife haben sollte, bevor man startet:

1: Ihr Baby kann mit etwas Unterstützung aufrecht auf ihrem Schoss sitzen

2: Ihr Baby kann Hand, Mund und Auge so koordinieren, dass es Dinge sehen, ergreifen und zum Mund führen kann.

3: Ihr Baby hat seinen Zungenstoßreflex vollständig verloren

Außerdem sollten einige Regeln beachtet werden. Das man einem 6 Monate alten Baby keine harten Kleinteile wie Nüsse gibt, versteht sich von selbst. Auch Honig sollte im ersten Lebensjahr noch nicht gegeben werden, Alkohol, Koffein, scharfe Speisen und ein paar andere Dinge ebenso.

Aber ansonsten darf und soll das Baby alles ausprobieren, was es selbst greifen kann! Gestartet werden soll mit weicheren Lebensmitteln oder Lebensmitteln, die weich gelutscht werden können.

Es gibt einen „10 Punkte Plan für Schnellstarter“, an dem man erkennen kann, ob man selbst und das Baby bereit sind für „Baby-Led-Weaning“, aber keinen exakten Fütterplan, wie er oft beim Beikost-Start verwendet wird.

Der „Magische Tag“, wie sie es bezeichnet, ist der Tag, an dem das Baby beginnt, sich etwas von dem bereitgestellten Essen in den Mund zu stecken. Man soll dem Baby in dieser Hinsicht vertrauen und abwarten.

Mir gefällt, wie die Autorin immer wieder betont, dass Essen Spaß machen soll und für die Eltern kein Stress aufkommen darf. Dem Baby sollte ausreichend Ruhe gegönnt werden, es muss sich gerade am Anfang auf so vieles gleichzeitig konzentrieren, da kann es schonmal länger dauern. Hier ist also Geduld gefragt!

 

Im Rezeptteil habe ich schon einige Sachen nachgekocht. Meine Tochter ist zwar schon 2,5 und isst längst alles vom Tisch mit, aber die Rezepte waren sehr lecker und gut erklärt. Für meinen Mann hätten sie noch etwas gewürzt sein können, aber das kann man ja am Tisch nachholen.

Lustig fand ich die Einteilung der Rezepte zB. in „einhändig kochbar“ oder „einhändig essbar“. Es gibt bei jedem sicher immer Phasen, in denen das Baby grade nicht vom Arm runter will, und auf Mamas oder Papas Schoss isst es sich doch am besten…

 

Mein Fazit:

Ich persönlich hätte mir ein paar konkrete Einstiegstipps gewünscht. Aber ich denke, dass die Autorin genau das eben nicht will: Einen festen Plan vorschreiben. Es gibt laut ihr keine starren Regeln beim Beikoststart, man soll auf sich und das Baby vertrauen. Einfach ausprobieren also. Nicht so einfach, wie ich finde. Gerade als Neu-Mutter wollte ich damals alles richtig machen und hätte nur mit diesem Buch sicher gehadert und gezweifelt, leider… aber so bin ich nunmal. Bei einem zweiten Kind geht man da sicher entspannter an die Sache ran.

Mir gefällt an dem „Breifrei“, dass wirklich das Baby entscheidet, in welcher Geschwindigkeit es sich abstillt (oder von der Flasche entwöhnt). Wird das Baby gefüttert, kann es sicher leicht passieren, dass es über den Hunger gefüttert wird. Dadurch könnte es das natürliche „Satt-Gefühl“ verlieren.

Ich habe viele Babys erlebt, bei denen besonders abends darauf geachtet wurde, dass sie eine Große Portion Brei aßen, damit sie auch wirklich satt sind und gut durchschlafen. Den Gedanken fand ich schon immer irgendwie falsch… hätte bei Minnie wohl auch nicht funktioniert. (Bei den anderen Baby übrigens auch nicht…)

Für das Baby ist breifrei bestimmt sehr spannend. Es gibt viele Reize, sowohl durch das Anfassen der Nahrungsmittel, als auch durch die unterschiedlichen Geschmäcker. Laut der Autorin müssen neue Lebensmittel nicht erst langsam eingeführt werden, da das Baby am Anfang sowieso erstmal winzige Mengen davon isst und sich so daran gewöhnt. Für die Feinmotorik ist das sicher sehr zu empfehlen. Und es darf die gleichen Lebensmittel wie die „Großen“ essen.

Gibt es auch Nachteile?

Kritiker der Methode sind der Meinung, dass ein solches „selbstessendes“ Baby ab 6 Monaten nicht mehr genug Nährstoffe aufnimmt und daher Mangel leiden könnte. Die Mengen, die das Baby am Anfang isst, sind sicher winzig und es wird eventuell erst später anfangen, Beikost zu essen. Es ist nunmal schwieriger, Stückchen aufzuheben und in den Mund zu stecken als einfach nur den Mund aufzumachen und gefüttert zu werden. ABER das Baby wird ja weiterhin nach Bedarf gestillt/mit der Flasche gefüttert und bekommt so alles was es braucht. Sie essen vielleicht durchschnittlich weniger, trinken aber dafür mehr Milch …

Die Empfehlung zum Beikoststart liegt generell bei 6 Monaten und da kann fast jedes Baby den Pinzettengriff und damit auch Sachen zum Mund führen. Für Mütter, die möglichst schnell abstillen wollen, ist eine Löffelfütterung sicher einfacher und schneller. Es dauert wohl mit „breifrei“ länger, bis die Milchmahlzeiten ersetzt sind… so die allgemeine Meinung.

 

Hier ist noch ein wunderbarer Artikel über die Vorurteile beim Baby-Led-weaning vom Gewünschtesten Wunschkind aller Zeiten.

 

Würde ich ein 2. Kind breifrei essen lassen?

Jein…

Teilweise haben wir das ja schon gemacht. Minnie hat früh geeignete Dinge bekommen zum probieren und wir haben immer schon nach Bedarf gestillt und nicht nach der Uhrzeit. Ich würde also beim 2. Kind sehr viel mutiger sein und dem Baby einfach mal Dinge vorsetzen, die wir auch essen. Es dürfte sicher noch mehr einfach probieren und schmecken und fühlen und tasten als Minnie.

So ganz kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Baby wirklich genug isst, um satt zu werden. Klar nicht am Anfang, aber nach einiger Zeit kann ich mir vorstellen, dass alles um es herum spannender ist und das Essen nur Spielerei wird. Ich mag es auch nicht so, wenn Lebensmittel zermantscht und dann weggeschmissen werden. Hätte ich einen Verwerter für diese Reste, wie zB. einen Hund oder ein Schwein 🙂 … sähe das sicher noch anders aus.

Ich würde es generell aber einfach mal probieren und wenn es in unseren Alltag passt – super. Ansonsten würde ich aber trotzdem Gemüsebrei füttern und später dann mit Kartoffeln und Fleisch/Fisch ergänzen. Nur eben nicht so streng nach Plan, sondern mit Spaß und Freude am Essen.

 

Das Buch selbst hat mir sehr gut gefallen und ich würde es allen Müttern empfehlen! Auch denen, die Brei füttern, denn irgendwann kommt immer das erste „feste Stück“ dran und dieses Buch hilft mit vielen Vorurteilen aufzuräumen!

Ihr bekommt es zB. hier beim Trias Verlag!

 

Guten Hunger!

 

 

Mutter-Kind-Kur –> Fazit

Jetzt bin ich schon seit einer guten Woche wieder zuhause und der Alltag hat mich wieder.

Letzten Samstag bin ich nach einer anstrengenden 6-stündigen Fahrt mit viel Regen wieder zuhause angekommen. Minnie hat die Fahrt ganz gut überstanden, mit Hilfe von Büchern, diversen Leckereien und einem DVD-Player konnte ich sie halbwegs bei Laune halten.

(Memo für mich: Sollte ich irgendwann noch einmal auf Kur fahren, dann auf jeden Fall eine im Umkreis von höchstens 2 – 3 Stunden aussuchen!! Die weite Entfernung war in mehreren Hinsichten doof: Lange Fahrt, für einen Besuch zu weit weg, die anderen Kurfrauen wohnen alle dort im Umkreis = zu weit weg um sie jemals zu treffen)

 

So. Nun war ich also auf Mutter-Kind-Kur. Und? Was hat es mir gebracht? Hat es mir gefallen?

 

Jein…

 

Der Arzt hat mich das gleiche in der Abschlussuntersuchung gefragt und ich konnte es ihm nicht richtig beantworten.

Ich bin froh, dass ich diese Kur gemacht habe. Dass ich mich getraut habe und dass sie ja auch gleich bewilligt wurde. Es hat alles gut geklappt, das Haus war schön und die anderen Kurfrauen waren auch alle ziemlich nett.

Minnie und ich hatten 3 schöne, meistens entspannte Wochen in Goch. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und hatten sogar ziemlich viel Glück mit dem Wetter. So viel draußen waren wir lange nicht! Der Spielplatz dort war aber auch sehr schön und die Kinder hatten viel Spaß draußen!

Ich hatte Zeit für mich, zum nachdenken, einfach zum lesen, richtig in Ruhe duschen… ich hatte interessante Gespräche mit den anderen Kurfrauen, in den Beratungen mit der Psychiaterin habe ich geweint und gelacht, ich habe Sport gemacht, war alleine einkaufen in Holland und habe sogar etwas gebastelt.

Wir haben abends interessanten Vorträgen gelauscht, solange unsere Kinder geschlafen haben, alle mit Babyphone in der Hand. Leider hat Minnie nicht so richtig gut geschlafen, so dass ich kaum daran teilnehmen konnte.

Wir haben einen lustigen Karaoke-Abend gemacht, haben Tabu und Pantomime gespielt…

Wir haben viel im Sandkasten gespielt und uns über den doofen nicht-klebenden Sand geärgert.

Wir haben zusammen im Bällebad gesessen und haben uns unter den Bällen versteckt.

Wir haben die Kinder in der Nestschaukel hoch und höher angeschaukelt, dass sie bis nach Afrika geflogen sind.

Mit einigen wenigen habe ich auch über deren Probleme und die Ursachen für die Kur gesprochen. Von den 26 Frauen haben übrigens mindestens noch 3 ihre Kinder über künstliche Befruchtung bekommen. Das fand ich schon sehr viel! (Wie gesagt, dass sind die, von denen ich weiss, ich habe ja nicht mit allen gesprochen. Mit den meisten Frauen habe ich mich gut verstanden, wir haben auch eine FB-Gruppe gegründet, um alle in Kontakt zu bleiben. Eine neue Freundin habe ich nicht gefunden, das war aber auch nicht mein Ziel…)

 

 

Ich habe manchmal abends im Zimmer geweint, weil mir einfach alles zu viel wurde.

Teilweise waren es mir (und Minnie auch) einfach zu viele Mütter und Kinder an einer Stelle und ich bin mit Minnie in einen Raum gegangen, wo keine anderen waren.

Teilweise konnte ich es nicht ertragen, wie einige Mütter mit ihren Kindern umgegangen sind. Die waren so genervt von den kleinen und haben sie nur angeschnauzt.

Ich habe mich innerlich davon abgewendet, denn ich kann nunmal nicht alle retten. Ich habe der Kurberatung Bescheid gesagt, wenn es zu extrem war. Viele der Mütter sind wahrscheinlich auch außerhalb der Kur in Betreuung.

Ich habe gemerkt, dass andere viel größere Probleme mit dem Tagesablauf, mit dem Kind oder dem Mann haben. Oder auch mit sich selbst.

 

Ich habe mich immer wieder neu in mein Kind verliebt. Sie versprüht so viel Lebensfreude und pures Glück! Da habe ich auch geweint! Diesmal vor Glück und vor Unglaube, dass dieses Kind wirklich meins ist.

Wir haben die meisten Nächte zusammen in meinem 1m breiten Bett verbracht. Es war unbequem, aber es ging. So konnten wir beide etwas schlafen.

Wir haben zusammen gegessen, geschaukelt, gepuzzelt und Quatsch gemacht.

 

Ja, es war eine schöne Zeit. Ob es wirklich was gebracht hat, muss der Alltag zeigen.

Die ersten Tage zuhause waren auf jeden Fall schon mal schön!

32 Tage

Hmmmm

Eigentlich wollte ich schreiben, wie sehr ich mich freue, dass ich nach 32 Tagen schon wieder meine Periode bekommen habe. Von ganz alleine!

Angefangen hatte ich diesen Text am letzten Freitag. Da fingen nämlich die typischen leichten Regelschmerzen an und ich war ganz aufgeregt… schwanger konnte ich nicht sein, da wir seit der letzten nicht miteinander geschlafen hatten. Ich wollte davon frei in der Kur sein.

So.

Heute würde ich jetzt als Tag 1 in den Kalender eintragen. Und ich sitze hier und weine. Gestern habe ich schon im Garten vor den anderen Kurfrauen geweint…

Warum?

Am Dienstag gegen Mitternacht hat K ihr Baby zur Welt gebracht und mir das am Mittwoch geschrieben.

So sehr ich mich ehrlich für sie freue, so sehr hat mich das Babybild doch aus der Fassung gebracht. Am Vormittag hatte ich hier noch ein Gespräch mit der Psychologin über das Thema 2. Kind und nun dieses süsse Babybild.

Heute schreibt J dass sie 3 Tage überfällig ist und die passenden Symptome hat. Der Test ist zwar negativ, aber vielleicht war der ES später. Das wäre bei ihr das 2. Kind.

Und schon wieder weine ich. Und bin wütend über mich, weil ich mich einfach nicht uneingeschränkt freuen kann!

Übermorgen fahre ich nach Hause zu Schatzi. Vernünftigerweise müssten wir in unserer Partnerschaft mal etwas zur Ruhe kommen, aber vieles in mir schreit und weint nach diesem 2. Kind…

Hach es ist doof!

Röntgen-CD, Malertape und Mülltüten…

… die Pack-Liste für meine Kur wird immer länger…

Doch von Anfang an:

 

Am Sonntag (27.08.) habe ich endlich meine Tage wieder bekommen. 8 Tage nachdem ich die letzte Chlormadinon genommen habe. Die letzten 3 – 4 Wochen hatte ich immer wieder Bauchschmerzen und die typischen Krämpfe, aber es kam einfach nichts. Daher der Versuch mit Chlormadinon, der etwas ZU GUT funktioniert hat. Solche Schmerzen und so eine starke Blutung hatte ich noch nie (außer dem Wochenfluss, der tat aber nicht so weh.).

 

Ich bin am Montag extra nochmal losgefahren, um stärkere Tampons und Binden zu kaufen. Mein „normalen“ hätten das nie halten können…

Montag nachmittag habe ich mich mit 2 Freundinnen und deren Kids getroffen, um das neue Klettergerüst von F. einzuweihen. Alles war schön, die Kinder haben gespielt, gesnackt und gerutscht – bis Minnie gegen 16.30 Uhr beim raufklettern auf der Leiter abgerutscht ist und seitlich auf den linken Arm gefallen ist. Das Geschrei war groß, auf dem Rücken hatte sie eine üble Schürfwunde. Glücklicherweise trug sie an dem Tag noch einen Bodie unter dem T-Shirt, der hat wohl noch eine Hautschicht gerettet. Wir haben den Arm erstmal gekühlt, sie konnte ihn in alle Richtungen bewegen und auch die Finger schienen ok. Ich bin trotzdem mit ihr zu meinem Hausarzt gelaufen, der ist praktischerweise nur 2 Häuser weiter. Die Ärztin hat die Rückenwunde verarztet und dann den Arm untersucht. Soweit konnte sie keine Verletzung erkennen, wenn sie am nächsten Morgen noch Schmerzen hätte, sollten wir zum röntgen fahren.

Minnie war natürlich total durch den Wind den Abend über. Das war immerhin das erste Mal, wo sie sich wirklich weh getan hat. Mal gestossen, ja, aber so doll irgendwo runtergefallen, das hatten wir noch nicht.

Das Schlafengehen gestaltete sich etwas schwierig, daher durfte sie in meinem Bett schlafen. Das ging dann ganz gut.

 

Am Dienstag morgen hatte Minnie weiterhin Schmerzen und sie hat den Arm kaum bewegt. Also habe ich uns im Kindergarten und bei der Arbeit abgemeldet und bin zum Krankenhaus zum Röntgen gefahren. Da Minnie kein akuter Notfall war, mussten wir ziemlich lange warten. Irgendwann hatten wir dann doch alles geschafft und die Diagnose lautete: 2-fache Anbruch am linken Unterarm –> 4 Wochen Ruhigstellung mit einem Castverband.

(Castverband: Der Castverband ist eine Art Kunststoffgips. Als Alternative zum klassischen Gipsverband wird er bei der Behandlung von Armbrüchen eingesetzt. Das dehnbare Trägergewebe besteht aus Glasfaser und Polyester. Beschichtet ist es mit einem Kunststoffharz, welches durch das Eintauchen in Wasser aktiviert wird. Bis der Verband ausgehärtet ist, besteht Zeit zum Modellieren und Anpassen an die Verletzung. Nach etwa 30 Minuten ist der Castverband voll belastbar. Quelle: http://www.chirurgie-portal.de/orthopaedie/oberarmbruch-unterarmbruch/verband-armbrueche.html.).

Minnie hat alles ganz toll mitgemacht. Sie war zwar enorm aufgeregt und hat in meinem Armen gezittert, aber sie hat beim Röntgen stillgehalten und nachher mit dem Krankenpfleger, der den Verband gemacht hat, sogar etwas rumgescherzt. Der Verband geht bis zur Mitte des Oberarms und stellt den Arm dadurch ziemlich still. Puuuh, der Anblick ist für mich schwer zu ertragen…

Um kurz vor 12 Uhr waren wir endlich wieder zuhause und haben dann erstmal einen Mittagsschlaf gemacht.

Gegen 13 Uhr ist Schatzi nach Hause gekommen. Er hat sich zu uns gekuschelt und gesagt, dass er Magenschmerzen hat und deshalb früher von der Arbeit gefahren ist. Erstmal habe ich mir nichts dabei gedacht.

Nach guten 1,5 Stunden Schlaf ist Minnie dann aufgewacht. Sie fand den Arm im „Gips“ zwar doof und hätte ihn gerne abgemacht, aber sie hatte keine Schmerzen mehr und konnte dann gut damit spielen.

Unterdessen ging es Schatzi immer schlechter. Gegen 16 Uhr sind wir dann zu unserem Hausarzt gefahren. Er hatte Schweissausbrüche, mal kalt, mal heiss, üble Magenkrämpfe und ihm war total schlecht. Beim Arzt wurde Blut abgenommen, ein EKG gemacht (es könnte ja ein Herzinfakt sein), ein Ultraschall gemacht und er bekam erstmal eine Infusion mit Kochsalzlösung und Schmerzmitteln. Das EKG war unauffällig, ansonsten konnte keine Ursache gefunden werden. Er hatte sichtlich Schmerzen und war reizbar und schlecht gelaunt. Leider habe ich das abgekriegt… Minnie musste ja morgens schon im Krankenhaus viel warten, ihre Geduld war sichtbar aufgebraucht. Erst habe ich noch versucht, sie irgendwie abzulenken und zu bespaßen. Nach ca. einer Stunde Wartezeit war sie aber „durch“ und hat nur noch rumgealbert, gemeckert oder getobt. Da die Infusion von Schatzi noch nicht durchgelaufen war, sind wir nach Hause gefahren und haben dort etwas gegessen und gekuschelt.

Um halb 6 durfte ich Schatzi wieder abholen. Er war immer noch sehr schlecht drauf und unleidlich, und er hatte auch weiterhin starke Schmerzen und Krämpfe. Vom Arzt hat er Pantoprazol mitbekommen, was aber irgendwie garnicht half.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Krämpfe im Unterleib hatte und sehr starke Blutungen…

 

Den Rest der Woche bin ich mit Minnie zuhause geblieben. Sie sollte den Arm etwas schonen (hahahaha…) und nicht so doll toben. Total einfaches Unterfangen bei einer aktiven 2,5 Jährigen, die keine Schmerzen mehr im Arm hat und keine Lust auf nur ruhige Spiele hat.

Schatzi war ebenfalls krankgeschrieben.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag haben wir irgendwie rumgekriegt. Schatzi hatte zusätzlich noch starke Zahnschmerzen , so dass er noch eine Wurzelbehandlung bekommen hat… seinem Magen ging mal besser und mal schlechter. Die Blutwerte waren alle super, da konnte man also auch keine Ursache erkennen. Von der Ärztin bekam er MCP-Tabletten verschrieben, die immerhin eine leichte Linderung brachten. Mit Minnie waren wir am Donnerstag noch beim Unfallarzt, da die Kunststoffschiene am Oberarm gescheuert hat. Da gab es dann wieder viel Wartezeit, einen neuen gutgepolsterten Verband und 2 Lollies als Belohnung. Ich habe noch stärkere Tampons gekauft… und Baldrian…

 

Am Samstagnachmittag kamen 2 Freunde zu uns. Die beiden wollten uns im Garten helfen, als Dank für die Hilfe bei ihren Umzügen. Das war schon lange geplant und hat auch super geklappt. Schatzi hat sich weiterhin geschont und nichts gemacht. Dazu ging es ihm einfach noch zu schlecht. Wir anderen haben ein ordentliches Stück geschafft, das ist ein tolles Gefühl!

Am Sonntag fühlte sich Schatzi gut genug, um auf Minnie aufzupassen. Also konnte ich mit K. zum Kinderflohmarkt in die Fabrik in Hamburg fahren und für ihre Erstausstattung noch ein paar Teile kaufen. Das hat richtig Spaß gemacht!

Auf dem Rückweg stand ich noch ca. 40 Minuten im Stau wegen eines Unfalls und so war ich erst kurz vor 14 Uhr wieder zuhause. Minnie hatte zwar keinen Mittagsschlaf gemacht, war aber sehr gut gelaunt. Schatzi war deutlich erschöpft und hatte Schmerzen, also habe ich mir Minnie geschnappt und wir sind 1,5 Stunden spazieren gegangen und haben wieder Flugzeuge gekuckt.

 

Heute ist Montag. Minnie ist im Kindergarten und hat hoffentlich Spaß. Schatzi hat eigentlich diese Woche Urlaub, ist aber heute morgen gleich nochmal zum Arzt gefahren. Er hat immernoch Magenkrämpfe und schläft seit Tagen höchstens mal 1 Stunde am Stück. Bisher wurde keine Ursache für die Schmerzen gefunden, so dass er jetzt eine Magenspiegelung bekommen soll. Eventuell ist es auch eine Lebensmittelvergiftung. Da er aber kein Erbrechen und keinen Durchfall zeigt, ist es schwer zu definieren. Wenigstens hat er keine Zahnschmerzen mehr. Für diese und nächste Woche hat er aber noch Termine zur Weiterbehandlung.

 

Ich sitze bei der Arbeit und habe höllische Kopfschmerzen. Es sind die typischen Spannungskopfschmerzen nach einer sehr anstrengenden Woche. Ich fühle mich echt kurreif!! Im Moment warte ich grad darauf, dass die Schmerztabletten wirken.

Meine Tage habe ich immernoch (Tag 9), aber immerhin nur noch leicht und ohne Krämpfe.

Am Donnerstag und Freitag habe ich Urlaub, da muss ich dann endlich mal packen bzw. den Rest noch einkaufen.

Meine Packliste habe ich um die Röntgen-CD und den Arztbrief für den Arzt des Kurhauses ergänzt. Der weiss schon Bescheid, glücklicherweise ist das kein Grund, die Kur abzusagen.

Außerdem nehme ich Müllbeutel und Malertape mit, um Minnies Arm fürs Duschen dort wasserfest einzupacken.

Morgen haben wir wieder einen Termin zum Röntgen beim Unfallarzt. Dann wird entschieden, ob es wieder ein „Gips“ bis zum Oberarm sein muss, oder ob ein Unterarmgips reicht. Drückt uns bitte die Daumen! Wenn es nicht gut verheilt, dann muss eventuell noch operiert werden. Es ist irgendwie ein blöder Bruch…

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Diese Woche war für mich sehr anstrengend, aber es gab auch einige schöne Momente. Ich hatte viel Zeit für Minnie und wir waren zB auf einem kleinen Erlebnisbauernhof und haben Kühe, Schafe und Esel angekuckt. Außerdem haben wir im Garten die ersten kleinen Gurken gegessen und viel Zeit draußen verbracht, damit Schatzi etwas zur Ruhe kommen konnte drinnen.

 

Ich freue mich so sehr auf meine Kur grade!!!

Mimimi-Post

Das Wetter schlägt mir echt aufs Gemüt! Es regnet und regnet und regnet. Ab und zu schaut mal für eine Stunde die Sonne raus oder es ist wenigstens trocken. Es ist so dunkel hier drinnen, dass ich Licht angemacht habe.

Das Kind macht keinen Mittagsschlaf und klettert auf mir rum und ist unleidlich. Dadurch bin ich gereizt und Schatzi ist genervt und wir nerven uns an. Jetzt macht Schatzi Mittagsschlaf (weil er Kopfschmerzen hat), ich schreibe diesen Text hier zuende und bespaße Minnie.

 

Ich habe wieder mal PMS-ähnliche Erscheinungen. Vielleicht bin ich deswegen so schnell auf 180. Das letzte mal habe ich meine Tage im März 2017 bekommen. Danach nichts mehr, was auch nur entfernt als Blutung gelten könnte. Jetzt habe ich 5 Tage lang 2 Tabletten Chlormadinon genommen, um sie wenigstens einmal auszulösen. Heute ist der letzte Tag, also müsste es nächste Woche losgehen.

 

Apropro losgehen, in 3 Wochen geht meine Kur endlich los. Ich konnte den Termin um 1 Monat vorschieben und werde deshalb schon am 9.9. mit vollgepacktem Auto 4 – 6 Stunden weit weg fahren. Ich freue mich schon sehr auf diese Kur, ein bisschen mehr Ruhe und Zeit für Minnie, ein paar Tipps und Tricks für den Alltag. Ach, es ist schon schön, mal 3 Wochen nichts (oder nur wenig) im Haushalt machen zu müssen und die Mahlzeiten serviert zu bekommen. Ich werde die Zeit auch nutzen, um über unsere Beziehung nachzudenken und über den Wunsch nach einem Geschwisterchen für Minnie, bzw. einem zweiten Kind für mich.

 

Der „Flo“ ist auch wieder akut. Immer wieder habe ich letztes Jahr mal kryptisch davon erzählt. Er spukt schon eine Weile in unseren Köpfen herum, jetzt ist es wieder akut geworden. Worum es geht? Nunja, Schwiegervater will sein Haus verkaufen und ganz zu seiner Freundin ziehen. Und wir überlegen, ob wir dann eben dort einziehen. Das klingt vielleicht nicht nach einer großen Sache, aber es muss gut überlegt sein. Sowohl finanziell, als auch mmmh psychisch? Möchte Schatzi wieder in das Elternhaus zurückziehen? Wir würden einiges im Haus anders gestalten (alleine etwas mehr Farbe in Tapete und Boden…), etwas was vielleicht Schwiegervater nicht so gut gefallen würde. Ja, er wohnt dann 2 h entfernt weg, aber er hat gute Kontakte zu den Nachbarn. Wer weiss, ob da nicht in einem Telefonat erwähnt wird, wie lang unser Rasen schon ist und dass da immer noch so viel Kinderspielzeug rumliegt? Es ist nunmal ein Dorf…

Zudem hätte das neue Haus weniger Zimmer als dieses hier. Es hat nicht unbedingt weniger Quadratmeter, aber es gibt dort viele Abstellräume, eine Speisekammer, einen großen Hauswirtschaftsraum mit einer Werkstatt nebenan usw. Schatzi hat jetzt ein eigenes „Männerzimmer“, das wäre da nicht unbedingt so einfach realisierbar. Dafür hätte ich eben viel Verstauraum, ein großes Wohnzimmer und generell viel Platz zum verräumen meiner Sachen.

Es ist eine schwierige Entscheidung für Schatzi. Generell denke ich, dass wir das nicht ablehnen sollten, zumal die Lage viel ruhiger in einer Sackgasse ist, der Garten überschaubar und eingezäunt ist und das Haus generell 60 Jahre jünger ist als unseres hier. Aber dieses hier gehört uns und wir haben vieles renoviert. Aber es ist alt und es müsste noch viel gemacht werden. Vor allem können ein paar teure Sachen wie zB das Dach bald mal fällig sein…

 

Es sind also demnächst viele Entscheidungen zu treffen. Einige kann ich beeinflussen, andere nicht. Ich hasse solche „schwebenden Sachen“. Am liebsten würde ich alles gleich direkt entscheiden und festnageln.

 

Abwarten war noch nie meine Stärke…

 

Stay tuned…. 2018 wird auf jeden Fall spannend!

 

Sobald Schatzi wach ist, werde ich mir noch meine Haare färben und vielleicht noch Kuchen backen. Wäsche aufhängen müssen wir auch noch, und staubsaugen und irgendwann muss ich auch noch Fenster putzen.

 

Hier noch ein paar Bilder, auf denen zu sehen ist, dass es auch schöne Stunden gibt:

Frau Dr. operiert auf einem Indoor-Spielplatz alle Puppen gesund!

 

Wenn es regnet, dann picknicken wir eben im Spielhaus.

Auf einem Hofflohmarkt gefunden. Ein Einkaufswagen, nur für Minnie…

 

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