Monatliches Archiv: April 2014

Bloggeburtstag & Verlosung

Heute vor einem Jahr habe ich mich endlich entschlossen, einen eigenen Blog zu erstellen.

Dieser Blog ist mir im letzten Jahr sehr wichtig geworden. Hier kann ich meine Gedanken festhalten, mich ausweinen, mich wieder fassen und weitermachen.

Die vielen lieben Kommentare von euch und eure tollen E-Mails haben mir immer wieder gezeigt, dass ich nicht alleine bin.

Ich möchte euch daher zu meinem 1. Blog-Geburtstag etwas zurückgeben! Weiterlesen →

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Alle Karten auf den Tisch!

Meine Familie ist für mich das wichtigste auf der Welt. (Mein Mann steht direkt darunter, mit einem winzigem mini bisschen Abstand.)

Ohne meine Familie könnte ich nicht glücklich sein.

Ich habe über unseren Wunsch und unsere Behandlung nicht allen Familienmitgliedern gleichviel erzählt. Vom Kinderwunsch wussten alle, dass wir in Behandlung gehen auch, aber das wie und wann war unterschiedlich.

Ich hielt es für den richtigen Weg. Ich glaubte, ich brauche Ruhe und wollte das mit mir selber ausmachen. Das hat dazu geführt, dass meine Familie nicht wusste, wie sie mit mir umgehen soll. Ich wusste ja selber nicht genau, wie ich behandelt werden wollte.

– Meine Mutter war der Meinung, dass man das Thema bei mir am besten garnicht anspricht.

– Meine Schwägerin hat gedacht, dass ich da eigentlich drüber reden möchte, es aber wegen meiner Mutter nicht gemacht. Mein Bruder genauso.

– Meine Schwester hat erst im Nachhinein erfahren, dass die erste Behandlung gelaufen ist. Also von mir. Von meiner Mutter oder von meiner Schwägerin wusste sie schon vorher davon, hat aber nichts gesagt.

– Mein Vater hat irgendwie garnichts mitbekommen.

= Die Folge: Jeder wusste ein bisschen und wollte innerlich gerne mehr wissen. Da ich zu einigen bewusst waage Antworten gegeben hatte, waren auch unterschiedliche Abläufe, Zeiten und Daten im Gespräch. Wenn ich im Raum war, wurde das Thema bewusst ausgeklammert, keiner hat sich getraut zu fragen.

Bei gemeinsamen Ausflügen wurden wir ausgeklammert, wir wurden nicht gefragt, ob wir babysitten können weil alle dachten, dass ich „zu viel Kinder um mich rum“ nicht gut ertragen könnte.

Ich habe mich ausgeschlossen gefühlt, mich mit meinem „Problem“ nicht ernst genommen, ein Einzelkämpfer… wie jemand mit einer unhygienischen Krankheit…

 

Damit ging es mir nicht gut und ich habe entschlossen, mit (fast) offenen Karten zu spielen.

–          Als erstes habe ich meinem Papa von den Behandlungen erzählt. Er hat sich erstmal den Begriff ICSI aufgeschrieben und will da jetzt nachlesen. Auch seine Freundin hat immer wieder bei ihm nachgefragt, er konnte aber eben bisher nichts genaues sagen.

–          Ich habe mit meiner Schwägerin und meinem Bruder gesprochen. Ich habe gesagt, dass es mir im Moment nicht gut geht, dass ich jetzt offen sein möchte und Hilfe und Rückhalt grade aus der Familie brauche. Ich brauche Nähe und Kontakt zu den Kindern. Wir werden versuchen, exklusive Tanten-Zeit einzubauen, davon profitieren sie ja genauso wie ich. Sie dürfen mir gerne alle Fragen stellen, ich werde fast alles beantworten.

–          Mit meiner Mutter muss ich noch sprechen. Ihr werde ich aber das gleiche erzählen.

 

Von dem Blog werde ich keinem erzählen. Das ist mein Tagebuch… hier kann ich schreiben, was ich will und keiner kann sich persönlich angegriffen fühlen.

 

Diese Strategie fühlt sich für mich richtig an.

 

Ich habe mir jetzt eine Überweisung zu einer Psychotherapeutin geholt. Das wird mir sicherlich auch viel helfen. Wenn es nur nicht so schwer wäre, einen Termin zu bekommen!

Vielen Dank für all eure lieben Kommentare und die schönen Mails! Was wäre ich ohne euch alle!!!!!

Liebe Grüße

Kaya (die jetzt schon wieder einen Silberstreif am Horizont sieht…)

Ich glaube, ich brauche Hilfe!

Mir geht es nicht gut.

 

Die letzten Tage merke ich, dass es mir immer schlechter geht.

Ostern mit ganz viel Familie war hart für mich.

Gestern habe ich von dem nächsten Baby erfahren. Der Sohn von dem Mann meiner Mutter wird Ende des Jahres Vater. Sie ist jetzt 9. Woche. Die beiden sind irgendwie Anfang 20.

Tief getroffen hat mich die Reaktion meiner Schwägerin. Sie hat den beiden gleich ihre gesamten Kindersachen angeboten. Sie hat überlegt, was sie so alles noch hat, den Laufstall könnten sie dann haben, der Kinderwagen ist auch noch gut, bei den Klamotten müsste man dann mal schauen, usw…

Ich hätte am liebsten geschriehen! Stop, das sind doch alles die Sachen, die ich gerne haben möchte. Sie WEISS das wir die Sache jetzt ernsthaft angehen. Letzte Woche noch hat sie mir gut zugeredet, dass der zweiter Versuch auf jeden Fall klappen wird und mir Mut gemacht. Und jetzt das???

Abends habe ich mich dann noch mit Schatzi gestritten. Mir ist der ganze Tag nochmal durch den Kopf gegangen und ich musste weinen. Er war ziemlich sauer auf meine Schwägerin und meinte, dass ich die beiden dann einfach links liegen lassen soll. Sie würden doch sowieso nie etwas für mich machen. Ich mache mir immer Gedanken, wie ich ihr helfen kann, von denen kommt nichts. Ich bin sicher, sie hat es nicht böse gemeint, sondern einfach nicht nachgedacht, aber es war schon echt mies.

Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass euch alles zu viel wird? Das ihr das Leben gerne vorspulen oder zurückspulen möchtet, aber es auf jeden Fall nicht so mögt, wie es jetzt ist?

Im Moment weiss ich echt nicht, was ich machen soll. Die Kinderwunschkralle hat mich fest im Griff und hat anscheinend eine gehörige Portion Depression mitgebracht.

Ich mag mir garnicht vorstellen, wie es mir geht, wenn ich keine Versuche mehr vor mir habe. Ich glaube ich brauche Hilfe und zwar am besten, bevor wir mit dem nächsten Versuch starten.

Ich habe Angst.

Angst um unsere Beziehung und Angst um mich.

Verdammte Scheiße!!!!!!

Schnipsel vom Wochenende

– Wir haben endlich Fliesen für den Hauswirtschaftsraum gekauft (ohne Streit …)

– Ich habe erfahren, dass die Bekannte die OP gut überstanden hat. Körperlich. Seelisch hat sie die Abtreibung wohl doch etwas mitgenommen, vielleicht ist sie in Zukunft damit nicht so nachlässig.

– Auf dem Flohmarkt am Sonntag einen schwarz-weiss gestreiften Wickelbody für 0,50 € gekauft. Da konnte ich nicht dran vorbeigehen…

– Auf dem Flohmarkt eine Reborn-Puppe gesehen, mich gegruselt und danach beim Googeln nur gewundert. Technisch tolle Arbeit, keine Frage, aber ich finds seltsam. Wer kauft die? Als Babyersatz? Soweit möchte ich bitte nie kommen.

– Ganz intensiv von Zwillingen geträumt. Ich habe mir ernsthaft Gedanken gemacht, wie wir das Haus umräumen. Im Moment sind nämlich alle Zimmer belegt, wo sollen da noch 2 Menschen mehr reinpassen?

– ein gutes Gespräch mit meiner Schwägerin geführt. Sie und mein Bruder sind im Moment nur genervt und gestresst. 3 kleine Kinder, sie nur zuhause, mein Bruder am arbeiten. Wir alle möchten ihr gerne helfen, ihr z.B. die Kinder am Wochenende mal abnehmen. Sie möchte aber, dass mein Bruder mit ihr mal etwas zusammen nur mit den Kindern macht. Dazu sind sie aber zu genervt und keifen sich dann gegenseitig und die Kinder an.  Ich habe ihr vorgeschlagen: 1 Tag am WE im Monat = Kinder abgeben oder Ausflug mit Family, 1 Tag am WE im Monat nur mit den Kindern, Rest nach belieben. Mal schauen, wie’s läuft. Ich hatte nämlich die letzten Wochen immer mal wieder nach einem gemeinsamen Ausflug gefragt (ob mit denen oder nur den Kindern, egal), es wurde aber immer genervt von ihr abgeblockt.

–> Meine Frage an euch: Wie kann ich ihr helfen? Ich möchte die Kinder gerne mehr sehen, will ihr aber keine zusätzliche Arbeit machen. Die Kosten für Ausflüge würde ich natürlich übernehmen. Sie weiss glaube ich auch nicht, was sie genau will…

 

Monster-Katzen

Warum verhalten sich unsere Katzen eigentlich immer so…

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… wenn Schatzi und ich sich mal ein bisschen Exklusiv-Zeit für uns nehmen wollen?

Sie können auch anders: (Beweisfoto)

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Naja, wurde in der Küche halt mal wieder ordentlich gestaubsaugt.

(Nein, wir sind nicht gleich aufgesprungen. Nach 10 Jahren Katzenhaltung hört man schon genau, was runtergefallen/passiert ist und ob ein sofortiger Einsatz nötig ist)

Ich hab sie trotzdem alle 3 lieb!

 

1. Hilfe Maßnahmen

Um nicht ganz im Sumpf der schlechten Laune zu versinken habe ich letzte Woche folgende 1. Hilfe Maßnahmen ergriffen:

– Mittwoch habe ich für Mitte Mai einen Termin zur Besprechung im Endokrinologikum gemacht. Da soll es also weiter gehen!!!

– Spontanes Treffen mit Y am Donnerstag, sind sehr lecker griechisch essen gewesen und haben über Männer, Frauen, Kinder und alles weitere gequatscht.

– Samstag war ich in geheimer Mission für euch unterwegs, ich hatte ein VIP Treffen in Hamburg und habe etwas tolles mitgebracht. Zusätzlich habe ich mir am Samstag noch ein paar frühlingsfrische Klamotten gegönnt und mich mit meiner Schwester zum Essen getroffen.

– Heute morgen habe ich schon schön geduscht, das wirkt bei mir immer stimmungsaufhellend

– Endlich habe ich auch mit der Frau von dem verstorbenen Nachbar telefoniert. Ich habe ihr mein Beileid ausgedrückt, ihr Hilfe für einen Umzug oder Renovieren angeboten. Ich kann sowas immer nicht so gut, zumal ich sie auch noch fragen wollte, was denn nun aus dem Auto des Mannes wird. Das wäre nämlich so die Größe, die ich gerne hätte. Aber hat alles gut geklappt, wir haben nett geplaudert. Das Auto muss erst geschätzt werden und dann meldet sie sich bei mir.

– Ich habe heute meine Lieblingsbettwäsche aufgezogen, dann kann ich mich nachher richtig schön darin einkuscheln.

 

Also, meine Laune ist im Moment ziemlich gut. Ich werde mir gleich noch einen leckeren Tee machen und mich dann mit einem guten Buch unter meine Wolldecke auf dem Sofa einkuscheln.

Liebe Grüße

Kaya

 

Das ist doch einfach nicht fair!

Da fühlt man sich mal ganz gut, da kommt das Leben und haut einem <BÄNG< mitten ins Gesicht.

Es ist passiert. Wie ich hier (https://pcoundcogegensupakaya.wordpress.com/2013/11/18/meine-tops-und-flops-vom-wochenende/) unter Flops schon befürchtet hatte.

Sie ist schwanger. Aus Versehen. Angeblich ist das Kondom geplatzt. Das kann glauben wer will, ich nicht. Egal, ist eh zu spät. Jetzt wird es wohl diese Woche irgendwann weggemacht. Schatzi hat es mir gestern Abend erzählt.

Ich könnte grad kotzen, irgendwo gegen die Wand hauen oder einfach nur unter der Bettdecke heulen.

Das ist SO UNFAIR!!!!

Einfach so, aus Versehen, schwupps mal schwanger werden. Und es dann eben schwupps wieder wegmachen lassen. Was für eine Verschwendung. Was für ein absolut großer Mist!

Ich habe nichts gegen Abtreibungen, aber aus Nachlässigkeit und Dummheit riskieren schwanger zu werden und eine Abtreibung schon vorher einplanen, das regt mich auf.

Gestern abend war ich ganz schön fertig deswegen. Heute bin ich immernoch gereizt.

Ich merke, dass ich doch nicht so ruhig mit dem ganzen Thema umgehe, wie ich gedacht habe. So eine Nachricht wie gestern wirft mich unerwartet heftig aus der Bahn. Vielleicht sollte ich mir wieder therapeutische Hilfe suchen. So wie im Moment geht es sicher nicht lange mehr gut.

Wenn ich im Mai/ Juni wieder mit der Behandlung anfange, wird es besser, das weiss ich. Dieses Nichtstun und Abwartenmüssen zehrt an meinen Nerven.

 

PS: Auf meinem Schreibtisch lagen heute morgen 3 Milka Toffee-Bonbons von einem Kollegen als kleines Dankeschön. Da wird die Laune doch gleich etwas besser. Eins habe ich schon gegessen. Lecker!

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