Monatliches Archiv: Mai 2015

Löschen statt antworten…

Hallo liebe Jette,

vielen Dank für deine nette Email. Leider habe ich in meiner momentanen Trotteligkeit auf löschen statt auf antworten gedrückt und damit die Mail unwiderruflich entfernt.
Soweit ich mich erinnere will ich deine Fragen hier beantworten.

Also:

Unsere Tochter ist durch die 2. ICSI entstanden. Die Behandlungen haben wir in Hamburg im Endokrinologikum gehabt. Ich denke heutzutage gibt es solche Kinderwunschkliniken in jeder größeren Stadt.

Vor der künstlichen Befruchtung haben wir beide die Krankenkasse gewechselt. Jetzt sind wir bei der Knappschaft, die zahlen netterweise 100 % der Kosten. (Nicht übernommen werden Kosten einer Kryo oder einige höchstspezielle Methoden)
Im Endeffekt haben wir nur das Metformin für mich zahlen mussen.
Das hat sehr gut und unkompliziert funktioniert.

Wenn man dann schwanger ist, dann ist man erstmal ganz normal schwanger. Die künstliche Befruchtung wird im Mutterpass vermerkt und ist dort auch ein Faktor für eine Risikoschwangerschaft. Das muss es aber nicht sein.
Ich selber hatte eine ziemlich problemlose und einfache Schwangerschaft, ich war halt nur öfter beim Frauenarzt und wurde dort engmaschiger überwacht.

Die Lütte ist ein gesundes und absolut normales Baby. Nicht von einem natürlich gezeugten zu unterscheiden 🙂

Wir gehen offen mit der Behandlung um. Also weiss es auch der Kinderarzt, obwohl es dazu eben keinen Grund gäbe.

Ich wünsche dir alles Gute für die weitere Behandlung.

Mich freut jede mail und ich helfe gerne bei Fragen.
Es gibt leider so viele Frauen die durch falsche Behandlung oder Scheu vor künstlicher Befruchtung bisher kein Kind haben.

Liebe grüße
Kaya

Ein bißchen jammern

Ach im Moment ist hier einfach der Wurm drin.

Die letzten 2 Wochen war sie schon komisch drauf. Sie will grad alle 1 – 2 Stunden trinken, schläft tagsüber schlecht und quakt oft.

Die Lütte ist seit vorgestern jetzt noch unentspannter und unberechenbarer geworden.
Gestern hat sie z.B. von 21.13 bis 22.32 Uhr nur gebrüllt und geschrien. Zwischendrin hat sie sich so aufgeregt, dass sich ihre Stimme überschlagen hat.
Ich hab echt gedacht, dass ich ihr im Schlafsack was eingeklemmt habe oder so.

Das war so furchtbar!
Ich habe versucht, ruhig zu bleiben und sie fest im Arm gehalten.

Nach ein paar Minuten bin ich zum Wickeltisch mit ihr gegangen und habe ihr ein Kümmelzäpfchen gegeben. Das kam quasi sofort mit einer ziemlichen Ladung zurück. Und mit ein paar großen Pupsen.
Arme Maus!

Auf dem Wickeltisch war sie ruhig, danach auf dem Arm hat sie wieder gebrüllt.
Also habe ich sie weiter festgehalten und ruhig auf sie eingeredet und leicht gewiegt.

Irgendwann verebte das Gebrüll und sie hat sich an meine Schulter gelehnt. Einige Zeit kamen noch Schluchzer und heftiges Atmen bis sie dann endlich eingeschlafen ist.
Ich bin glaube ich noch fast 20 Minuten in dieser Position geblieben. Mein Rücken hat geschmerzt ohne Ende, aber ich wollte sie nicht wecken!

Nach dem ablegen kam dann noch ein kurzes Aufschluchzen, ich habe sie dann mit Handauflegen, sch sch und Schnuller beruhigt.

Endlich hat sie geschlafen.

Ich noch lange nicht. Die ganze Nacht nicht richtig. Zu viel Adrenalin. Zu viele Gedanken.
Viel Angst etwas falsch zu machen.

Puuuuuuhhhhhhhhh

Heute ist komisch. Ich bin jetzt viel vorsichtiger und besorgter.

Es ist sicher nur eine Phase aber habt ihr noch einen Tipp für solche Schreianfälle?

Lg kaya

Aufreger beim Kinderarzt

Die Lütte hat seit einer guten Woche Schnupfen.
Die verstopfte Nase führt dazu, dass sie an der B.rust nicht richtig und Luft zieht.
Die verschluckte Luft führt zu Blähungen.
Die Blähungen zu Bauchweh.
Wenn sie dann schreit, schwillt die Nase zu…

Wir hatten es mit mumi oder Kochsalzlösung in der Nase versucht. Das hat kurzzeitig geholfen.

Da das ganze nicht besser wurde, sind wir heute beim Kinderarzt gewesen.
Die Untersuchung war ok. Es ist halt eine Erkältung. Nervig aber nicht schlimm.

Aufgeregt habe ich mich dann (leider nur innerlich) über die verschriebenen Sachen.

Erstmal Babynasentropfen. Dagegen ist nichts zu sagen.
Dann aber 2 homöopathische Sachen. Einmal Augentropfen und einmal Globuli.

Der Arzt hat nicht auf die Homöopathie hingewiesen. Er zählte die 3 Sachen wie 3 Medikamente auf.

Ich meine, Hallo? Erstmal kann von Homöopathie ja jeder halten was er möchte, ich glaube da aber nicht dran. Da sind ja überhaupt keine Wirkstoffe nachweisbar.
Dann Globuli. Kügelchen aus Zucker in den Mund eines knapp 10 Wochen alten Babies?

Hätte er da nicht mal was mit uns absprechen können? Nachfragen?

Ich habe die Sachen garnicht erst aus der Apotheke geholt. Nur die Nasentropfen.

Wie seht ihr das?

Gute Nacht

Heute lag ich nachts um halb 5 wach im Bett.

Links im Bett liegt Schatzi und schnorchelt ein bisschen.

Rechts im Beistellbett liegt die Lütte und schnuffelt und grummelt vor sich hin.

Ich liege wach und überlege wie ich mich fühle. Das hat Schatzi mich gestern gefragt. Wie es mir jetzt geht, wo sich mein Traum vom Kind ja erfüllt hat. Ich wusste erst keine richtige Antwort.

Klar geht es mir gut, aber was sich wirklich verändert hat: ich habe zur Ruhe gefunden. Eine tiefe innere Ruhe erfüllt mich!
Ich bin angekommen.

Also stupse ich Schatzi an, damit er sich dreht und ruhig schläft, gebe der inzwischen nörgelnden Lütten erst einen Löffel Lefax und dann die B.rust und kuschele mich dann zwischen meinen beiden Lieblingsmenschen unter meine Decke.

Gute Nacht!

Wachstumsschub?

Seit gestern ist die Lütte irgendwie anders.

Es fing eigentlich am Montag an, als sie beim Spaziergang nicht wie sonst sofort eingeschlafen ist, sondern sich munter umgeguckt hat.

Am Dienstag und heute möchte sie gerne stündlich gestillt werden. Sie nuckelt dann nicht nur, sondern trinkt gierig.
Mit ablenken, spielen und singen schaffen wir 1,5 Stunden, dann muss es aber schnell gehen 🙂

Zwischendurch möchte sie am liebsten auf dem Arm bleiben. Ablegen klappt nur manchmal. Schlafen tagsüber sehr selten.

Im Auto schläft sie mit Glück ein. Aber nur solange wir fahren. Dann hat sie wieder Hunger…

Da sie nachts merkwürdigerweise weiterhin 2 – 3 Stunden schläft und meine bw bisher auch nicht weh tun, warte ich ab.
Ich schätze auf einen Wachstumsschub.
Das ist nur eine Phase.

Und zwischendurch grinst und gurgelt sie ja sooooo niedlich!

Lg
Kaya

Ps: kennt jmd das Buch „oje ich wachse“ und kann mir was darüber sagen? Ist das gut?

Neumuttiprobleme #3

Wir haben schon über 400 Bilder von der Lütten gemacht.

Viele davon sind unscharf oder doppelt, trotzdem bringe ich es nicht übers Herz, sie zu löschen…

Die ersten Tage im Krankenhaus nach der Geburt

Bevor ich es ganz vergesse, hier noch die Erinnerung an die ersten Tage nach der Geburt:

_________________________________

–> Vom Kreisssaal aus wurde ich um ca 8/9 Uhr morgens mit dem Rollstuhl auf die Wochenstation gefahren und habe dort mein Zimmer bezogen.

Ehrfürchtig saß ich im Bett und habe auf das Wunder in meinem Arm geschaut: Ein echtes Baby, süß und knuffelig, ein bisschen verknautscht und überhaupt nicht blutig oder schmierig, einfach perfekt. Mit langen dunklen Haaren und so süß!!

Ich habe sie gleich mit Hilfe der einen Hebamme noch mal angelegt und sie hat auch tatsächlich genuckelt. Danach ist sie vor lauter Erschöpfung eingeschlafen.

Mein Körper war total neben der Spur. Ich spürte keine Schmerzen, keine Müdigkeit aber auch keine überwältigenden Rosa-Herzchen-Glücksgefühle. Einfach irgendwie garnichts und alles. Das hatte ich mir anders erhofft.

Schatzi ist kurz danach nach Hause gefahren, um ein paar Stunden zu schlafen.

An Schlaf war bei mir nicht zu denken.

Nebenan im Bett war eine Schwangere, die zur Überwachung ein paar Tage im Krankenhaus sein musste. Sie wurde um 11 Uhr entlassen, bis dahin habe ich sie mit verwirrten Mutti-Erst-Gefühlen zugetextet 🙂 Ich hoffe, ich habe sie nicht zu sehr verstört…

Ich habe die ersten SMS verschickt. Obwohl ich mir vorher schon alle möglichen cleveren und witzigen Texte für die Geburtsnachricht überlegt hatte, fiel mir im Moment nur der Klassiker: „Endlich sind wir zu dritt“ ein. Das wichtigste eben! Es war ja noch alles so unwirklich. Meinen Eltern habe ich eine Nachricht geschickt mit: „Da ist jemand, der euch kennenlernen möchte“ und sie für den nachmittag eingeladen. Ansonsten wollte ich keinen so früh sehen. (Meine Mutter sagt jetzt, 8 Wochen danach, noch, dass sie es unglaublich findet, dass ich endlich ein Kind habe!)

Körperlich habe ich mich sehr gut gefühlt, ich bin nach 1 Stunde sogar alleine aufs Klo gegangen. (Dafür habe ich im Nachhinein noch Ärger mit der Schwester bekommen, ich hätte um Hilfe rufen sollen. Naja, ich habe gedacht, dass die Schwangere ja zur Not noch da wäre um jemanden zu rufen…) (Unmut habe ich auch erregt, weil ich barfuss oder auf Socken im Zimmer rumgelaufen bin. Ich hasse Hausschuhe und trage eigentlich nie welche.)

Nachmittags war dann der erste Besuch da. Meine Mutter und mein Vater mit ihren Partnern. Ich habe wohl nicht viel gesagt, die Situation war noch so komisch. Alle waren total euphorisch und ich eher verwirrt. Ich habe das Kind im Arm gehalten und gelächelt…

Schatzi war bis ca 19 Uhr bei mir. Danach war ich total kaputt und wollte meine Ruhe haben. Das ganze Erlebnis musste ich erstmal überdenken.
Schlafen konnte ich in der ersten Nacht überhaupt nicht. Ständig habe ich nach der Lütten geschaut, das Bett war furchtbar unbequem und irgendwie alles doof.

Da der Blutzuckerwert der Lütten nach der Geburt wohl ziemlich schlecht gewesen ist, hatte sie im Kreisssaal schon etwas HA zugefüttert bekommen. Auf stillfreundliche Weise, aber trotzdem ohne dass ich das wusste. Naja, es war wohl notwendig.

Nachts kam dann die Schwester und hat die Lütte zur Untersuchung mitgenommen und auch dort hat sie etwas zugefüttert bekommen. Nur geringe Mengen, diesmal mit meinem Einverständnis. Das Problem war, dass sie nach der Geburt wohl ziemlich gespuckt hatte und dadurch der Magen komplett leer gewesen ist. Normalerweise zehren sie noch von dem Fruchtwasser im Bauch, bis der Milcheinschuss kommt. Da ich noch keine Milch hatte, war sie furchtbar hungrig und dadurch extrem unleidlich.
Das ganze haben wir noch 3 x gemacht im Krankenhaus. Sie hat entweder von einem kleinen Minibecherchen getrunken oder es wurde ein Schlauch an meine Brust geklebt, an dessen Ende eine Spritze befestigt war. In die Spritze wurde Nahrung gefüllt und wenn sie dann an der Brust genuckelt hat, wurde die Spritze vorsichtig runtergedrückt. Voila – das Baby bekommt Nahrung und denkt, es kommt aus der Brust.

Der Samstag und der Sonntag waren dann gefüllt mit ans-baby-gewöhnen, den Wochenfluss im Zaum halten, den ersten Schritten mit dem Baby im Flur, ersten ausgewählten Besuchern, ein paar Untersuchungen für uns beide und allgemein mit ganz viel Ruhe. Das mit dem anlegen war noch etwas schwierig. Die Lütte hatte vor allem nachts andauernd Hunger, hat geschrien, war dann zu müde zum nuckeln usw. Da mussten mir die Schwestern viel helfen. Tagsüber hat sie die meiste Zeit gepennt. (Solange sie bei mir im Arm lag… Die Nacht zu Sonntag hat sie dann auf meinem Bauch geschlafen, sie brauchte einfach die Nähe. Ich selber habe eher nicht geschlafen.)

Ich hätte schon am Sonntag nach Hause fahren können, bin aber freiwillig bis Montag geblieben. Den Milcheinschuss wollte ich gerne abwarten und sicherstellen, dass die Lütte ordentlich trinkt.

In der Nacht zu Montag habe ich glaube ich das erste mal wieder geschlafen. Ein bisschen zumindestens.

Ich hatte den großen Luxus, dass ich im Zimmer für mich alleine war. (Naja fast… Sonntag abend kam noch eine Frau mit Blasensprung rein. Sie blieb eine halbe Stunde im Zimmer, wir haben ein bisschen gequatscht, da ich sie aus dem GVK kannte, sie bekam dann Wehen und tauchte erst am Montag morgen mit Baby wieder auf 🙂 Das Baby war 1 kg leichter und soooo winzig…)

In der Nacht zu Montag kam dann auch die Milch. Viel unspektakulärer als ich es befürchtet hatte. Die Br.ust wurde praller, aber ich fand es nicht schmerzhaft. Da ich sowieso recht viel Oberweite habe, fiel es mir auch optisch nicht besonders auf. (Hauptsache die Lütte bekommt endlich etwas zu essen daraus!)

Montag war dann auch der Heimreisetag. Nach endlosem Warten auf die Entlassungspapiere haben sie uns gegen 14 Uhr gehen lassen.

Zwischendurch kam noch die Babyfotografin ins Zimmer. Sie hatte nur noch einen kurzfristigen Termin um 11 Uhr frei, da wurde die Lütte dann schnell noch fotografiert. Das Bild und ihr ganzes hektisches Vorgehen haben mir aber nicht gefallen, die Lütte ist auch ziemlich knatschig zu der Uhrzeit gewesen. Deshalb haben wir nur das „Gratisbild“ von der Klinik mitgenommen. Eine nette Erinnerung in dem ersten eigenen Outfit, mehr nicht.

Dann ging es nach Hause!

Hui wie aufgeregt bin ich gewesen, als ich die Lütte das erste Mal in den Autositz gesetzt habe. Ganz ganz vorsichtig… und wie winzig sie darin aussah. Wie ein rohes Ei hat Schatzi sie getragen und vorsichtig im Auto festgeschnallt.

Die Rückfahrt war schrecklich. Überall sieht man Gefahren!!

Um halb 3 sind wir zuhause angekommen.

Da waren wir nun.
Zu dritt.
Mit einem kleinen winzigen Baby.
Mit einer riesen Verantwortung dafür.

Ich war sehr froh, dass sich die Hebamme gleich für den nächsten Tag angekündigt hatte.

8 Wochen Mamasein

Seit 8 Wochen bin ich eine Mama. In dieser Zeit habe ich schon viel gelernt:

– Wickelbodies sind toll. In den ersten 2 Grössen würde ich nie mehr andere nehmen. Normale Bodies müssen über den Kopf gezogen werden und das finden Babys sowieso doof und es ist auch enorm schwierig wenn die Windel mal ausgelaufen ist…

– Wenn nach einem Windelunfall trotz Waschen ein Fleck nicht ganz rausgegangen ist, helfen Sonnenstrahlen super. Einfach das Kleidungsstück in die Sonne legen und nach ein paar Stunden sind die Flecken weg. (Soll auch bei Karottenflecken helfen)

– Das richtige Anlegen beim Stillen ist Gold wert. Nur so trinkt die Lütte richtig und die B.rustwarzen bleiben heil. Lieber nochmal abdocken und neu anlegen.

– Augen auf, beim Stramplerkauf 🙂 Ich habe einige der geliehenen oder geschenkten Strampler gleich nach dem ersten Anziehen aussortiert. No go’s: keine Knopfleiste im Schritt / Zu große Abstände bei den Druckknöpfen (sie strampelt viel und bleibt mit den Zehen in den Zwischenräumen hängen) / Keine Füße (Socken halten bisher nicht an ihr).
Zuhause trägt sie gerne Overalls, am liebsten mit Reissverschluss. Die werden gerne als Schlafanzüge verkauft, es gibt aber auch schöne bunte. Und es sieht so niedlich nach Baby aus! Mit Hosen wirkt sie schon so groß.

– Wenn die Lütte müde ist und schreit und vor lauter Müdigkeit nicht zur Ruhe kommt, dann gibt es inzwischen Föngeräusche als mp3 fürs Handy. Auch ein sch sch schhhhh hilft ihr sehr gut. Oder wenn Schatzi ihr vorsingt.

– Sachen, von denen ich nicht gedacht hätte, dass ich sie brauchen würde und die ich nicht mehr missen möchte: Heizstrahler, Plastiklöffel (für Lefaxtropfen, Vigantol Öl, Tee), Babybadewannne (unser Riesenbaby passt nicht gut in unsere Waschbecken 🙂 )

– Es war gut, dass wir vor der Geburt bis auf eine Rassel kein Spielzeug gekauft haben. Wir haben so viele tolle Sachen geschenkt bekommen.

– Ein Buchtipp: Von der Autorin Vicki Iovine habe ich bisher „beim ersten Kind gibt’s tausend Fragen“ und „Du wirst das Kind schon schaukeln“ gelesen. Sehr ehrliche und lustige Ratgeber für Schwangerschaft und das erste Jahr mit Baby!!

———

Mir geht es sonst sehr gut. Wirklich gut.

Seit der Geburt habe ich jetzt insgesamt 18 kg abgenommen. Das sind 9 kg weniger als am Beginn der Schwangerschaft. (Das heißt allerdings nicht, dass ich jetzt einen flachen, straffen und festen Bauch habe…und die Risse sind auch noch zu sehen)

Ich habe schon viele Sachen gemacht, vor denen ich etwas Angst hatte:
– unterwegs im (geparkten) Auto stillen
– mit einem quakenden weil hungrigem Baby zuende einkaufen
– den Leuten die Entstehung der Lütten erklären
– mit der Lütten auf dem Arm auf die Toilette gehen…

Und wie geht es der Lütten?

Prächtig!!

Sie wächst und wächst.

Sie lernt jeden Tag etwas neues.

Seit gestern steckt sie ihre Händchen in den Mund und sabbert ein bisschen. Entweder schiessen die Zähne in den Kiefer oder wir sind in einem Schub. Sie ist auch anhänglicher und schreit auch mal schrill auf.

Sie macht jetzt jede Menge Geräusche. Von einem maunzen bis zum schrillen Schrei ist alles dabei.

Ganz neu ist auch das Grinsen, manchmal sogar mit einem kleinen Glucksen. Hach….

Hach……….

7 Wochen zu dritt

Seit 7 Wochen ist die Lütte nun schon auf der Welt und hat alles auf den Kopf gestellt.

Ich möchte so viel schreiben, jede einzelne Veränderung festhalten, alles genau dokumentieren und finde doch nicht die Zeit dazu.

Im Kopf bereite ich schon die einzelnen Seiten für ein Babyfotoalbum vor. Ich sehe alles genau vor mir mit Bildern, Daten und lustigen Anekdoten. Leider schaffe ich nicht, dass ganze auch aufzuschreiben und habe Angst, es zu vergessen.

Vielleicht muss ich mir die Zeit wirklich mal nehmen und beim nächsten Lange-schlafen-nach-spazieren gehen statt der Wäsche oder der Spülmaschine machen.

Ansonsten geht es uns sehr gut.

Die Lütte wird immer aufmerksamer. Sie hat die Augen über längere Zeit offen und beginnt Sachen anzusehen.
Seit ca 1 Woche lächelt sie uns auch an, da geht uns echt das Herz auf!
Das stillen klappt weiterhin ohne Probleme. Sie wächst fleißig, so dass wir die 56er Sachen jetzt endgültig weggepackt haben.
Ihre Haare stehen ihr in alle Richtungen ab, gerade nach dem Baden, das ist so niedlich!

Seit über 1 Woche schlafen wir jetzt im Schlafzimmer. Wir gehen um 21 uhr runter und ziehen ihr den schlafsack und eine frische Windel an. Dann lege ich sie ins Beistellbett und mich daneben. Ich stille sie nochmal und mache danach die Spieluhr an. Wenn sie dann noch nicht schläft, singe und summe ich noch ein bißchen. Gegen 22 uhr schlafen wir dann meistens.
In der Nacht kommt sie nochmal um 1, um 3, um 5 und um 7 (alle Zahlen ohne Gewähr).
Glücklicherweise schläft sie danach immer schnell wieder ein.

Wir können also echt nicht klagen!

Seit gut einer Woche hat sie einen Schnupfen. Die Nase ist etwas verstopft, mehr nicht. Ich gebe mumi oder Kochsalzlösung hinein, das hilft ganz gut.
Laut Hebamme ist das normal und kann dauern. Wenn kein Fieber dazu kommt brauchen wir damit nicht zum Arzt.

Schatzi ist ein toller Vater, der sehr verliebt in die Lütte ist. Am liebsten würde er sie jedem zeigen!
Das wickeln und umziehen übernehme ich zwar zum Großteil, aber er spielt mit ihr und beruhigt sie ganz toll. Da er noch Zuhause ist, habe ich den Luxus auch mal in Ruhe duschen zu können und auch der Haushalt sieht ganz gut aus.

Ein zweites Kind möchte er allerdings nicht. Aus einigen Gründen bin ich derzeit geneigt, ihm zuzustimmen (finanziell, Behandlungsstress, baulich, Erfolgsaussichten) obwohl mein Herz dabei etwas blutet.
Wir werden nächstes Jahr entscheiden.

Die Untersuchung beim FA hat eine fast vollständige Wiederherstellung ergeben.
Während der Stillzeit lehnt er aber jegliche Verhütung mit Hormonen ab.
Da bleibt nicht viel über.

Hat jmd Erfahrungen mit der Kupferkette gemacht?

So, die Lütte hat Hunger, ich muss dann mal…

Lg
Kaya

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