(Ca.) 5 Monate Baby- + Mamasein

Während ich das hier anfange zu schreiben, liegt die Lütte satt und zufrieden neben mir auf einer Wolldecke und spielt mit allen möglichen Dingen.

Es klingelt, es rasselt, es quietscht, sie raschelt mit irgendwas und ich schaue immerwieder glücklich zu ihr hin.

Die Socken hat sie sich auch wieder ausgezogen, aber es ist ja warm genug…

 

Zeit für ein 5-Monats-Fazit.

 

Baby:

Die Lütte ist gesund, rund und munter.

Sie will alles in die Hände kriegen, beguckt es kurz und steckt es dann zielsicher in den Mund. Was nicht in den Mund passt, wird wenigstens ausgiebig angesabbert.

Ich gebe ihr unterschiedliche Materialien in die Hand und es ist einfach toll, wie neugierig sie auf alles ist!

Wenn sie gute Laune hat, dann macht sie die schönsten Geräusche. Quietschen, huhhuhen, blubbern, jauchzen, brummen, bababababa. Ich könnte ihr die ganze Zeit zuhören.

Dazu kommen so viele verschiedene Gesichtsausdrücke! Ich hätte nie gedacht, dass ein Baby schon so viel mit dem Gesicht ausdrücken kann! Von einer schmollenden zitternden Tellerlippe über ein einseitiges schiefes Lächeln bis zum breiten glucksendem Lachen ist alles dabei.

Sie liebt es, wenn jemand ihr etwas vorsingt oder Singspiele mit ihr macht. Summen geht zur Not auch…

Inzwischen kann man auch ein bisschen mit ihr toben. Rumrollen ist toll, Hoch in die Luft heben ist super, durchkitzeln auch, am Bauch prusten…

Fremde werden erstmal skeptisch angesehen und dann angegrinst. Anfassen darf sie aber keiner, dann weint sie los.

Die Bauchprobleme sind in den letzten Wochen deutlich weniger geworden. Die Pupse entfleuchen meistens ohne Schwierigkeiten.

Sie wächst und wächst und hat so richtig niedliche Speckröllchen an den Armen und Beinen. Hach 🙂

Die Haare sind größtenteils geblieben und nur am Hinterkopf ist ein kleiner Kranz durch rumrollen etwas ausgefallen. Ich könnte ihr die Haare vorne fast mit einer Spange aus der Stirn machen…

Wir haben jetzt diese Woche mit der Beikost angefangen. Es gibt Zucchinibrei, den sie anscheinend sehr gut findet. Ich fand, dass sie reif dafür ist, fange es aber gaaannz langsam an. Diese Woche gab es erstmal nur jeden Tag 2-3 Teelöffel. Nächste Woche steigern wir dann die Menge vielleicht.

Ansonsten stille ich noch voll und das VOLL kann man quasi wörtlich nehmen. Sie kommt alle 1,5 – 2 h und hat dann auch Hunger! Bisher machen meine Brus.twarzen das gut mit, so langsam zehrt das aber an meinen Nerven.

 

Damit kommen wir zur

 

Mama:

Generell geht es mir gesundheitlich sehr gut.

Ich merke, dass die Gelenke noch nicht alle wieder so befestigt sind wie früher. Gerade wenn ich lange unterwegs bin (z.B. beim spazieren) tun mir die Hüftgelenke und Knie ziemlich weh. Das Aufstehen fällt mir dann ziemlich schwer und ich ächze und stöhne. Kleine Strecken gehen inzwischen ohne Probleme, es wird also langsam besser.

Durch das viele tragen und heben und liegen in unbequemen Positionen hatte ich ein bisschen Rücken – und Schulterschmerzen bekommen. Seit ich zu einer Osteopathin gehe, ist das alles kein Thema mehr. Zusätzlich habe ich seit 3 Wochen endlich den Rückbildungskurs, das hilft mir auch schon.

Ich habe inzwischen auch schon vieles mit der Lütten gemacht, wovor ich am Anfang Angst hatte. Wir gehen einkaufen, sind bei Freunden, beim Zahnarzt usw. Meistens geht alles gut, wenn sie anfängt zu weinen lässt sie sich auch schnell beruhigen. Stillen unterwegs geht auch immer besser. Inzwischen lässt sie sich meistens auch wieder in Wiegehaltung stillen.

Stillen, bzw die Häufigkeit des stillens ist im Moment der große Knackpunkt bei mir. Mit einer Frequenz von 1,5 – 2 h rund um die Uhr komme ich tagsüber gut über die Runden und kann auch den Haushalt ganz gut machen. Ich merke aber, dass inzwischen meine Reserven aufgebraucht sind und mir grade der Schlafmangel extrem zu schaffen macht. Ich bin gereizt, schnell genervt, und allgemein sehr dünnhäutig. Hauptsächlich Schatzi gegenüber… der ist selber manchmal gereizt wegen der neuen Arbeit, seinen Eltern oder sonstigem und es kracht grad ziemlich schnell bei uns.

Leider verfallen wir dann schnell wieder in die alten Verhaltensmuster, werfen mit Worten wie „immer“, „nie“ usw um uns und erkennen nicht rational den wahren Grund für den Streit. Da reicht schon eine falschrum eingesetzte Klorolle oder ein falsch gekauftes Brot und es kracht.

Das belastet mich noch zusätzlich und ich liege manchmal im Bett zwischen den beiden und kann nicht einschlafen so viele Gedanken kreisen mir im Kopf herum. Es fehlt ja auch häufig die Zeit, die Sache wirklich zu klären, weil die Lütte quakt oder wieder Hunger hat. Beim stillen diskutiere ich ja schon mal garnicht, da habe ich garkeinen Kopf für!

Wir bemühen uns beide wirklich und ich weiss, dass es irgendwann besser wird.

Ich möchte nicht auf Flasche umsteigen, nur damit sie nachts besser schläft. Die Vorstellung, ihr abends nur deshalb eine dicke Pulle reinzudrücken und sie verdaut das ganze dann mühsam und langsam jagt mir einen Schauer über die Stirn. Nichts gegen Flaschenfütterung, aber nicht nur deshalb.

Mal schauen, wie es weitergeht. Manchmal lässt sie sich nachts auch mit meiner Hand in ihrer oder auf ihrem Bauch beruhigen. Dann kommen wir schonmal auf 2,5 h…

Die Beikost funktioniert bis jetzt ja super. Und eigentlich geht es mir ja auch super!!!

Das wird schon.

Die Lütte ist die meiste Zeit so niedlich und fröhlich und ich bin so glücklich, dass ich sie habe!!!!!!

 

 

 

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