Wochenrückblick 21.-27.12.2015

Am Montag geht Schatzi arbeiten und bei mir ist hauptsächlich Ablenkung angesagt. Mir graut es vor der Trauerfeier am Dienstag.

Ich mache etwas Haushalt, gehe mit der Lütten einkaufen und fange an, Geschenke einzupacken. Das gestaltet sich allerdings als ziemlich schwierig, da die Lütte alles genau dann haben will, wenn ich es benutze… Außerdem ist eine Schere, der Tesafilmabroller oder gar das Geschenkpapier viel interessanter als das doofe Babyspielzeug.

Ich mische endlich das Gewürzsalz und fülle es in Gewürzmühlen ab. Die Zutaten riechen so gut zusammen und es sieht auch toll aus! Mal sehen, wie es dann nachher auch schmeckt.

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Weil die Lütte Mittags garnicht zur Ruhe kommt, nehme ich sie hoch und sie schläft dann bei mir auf dem Arm ihren Mittagsschlaf. Witzigerweise kommt auch die kleinste Katze dazu und rollt sich direkt neben ihr (auch auf meinen Beinen…) dazu. So schlafen 2 von 3 über 1 h. Ich lese derweil etwas in meinem Handy oder schaue Fernsehen. Unter meine Knie habe ich das Stillkissen gepackt, sonst könnte ich das Gewicht der Lütten garnicht so lange aushalten.

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Am Montag nachmittag ist auch die erste Zahnspitze oben durchgebrochen. So wie es aussieht, macht sie wieder eine Viererkette, denn es ist der Schneide-Zahn vorne ganz links gesehen. Kein Wunder, dass sie unleidlich ist.

 

Die Kapelle in der die Trauerfeier am Dienstag gehalten wird, ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Schwiegermutter war sehr beliebt im Dorf und hat sich auch früher viel bei den Landfrauen oder in der Nachbarschaft engagiert. Ich hatte im Voraus etwas Bedenken, ob die Lütte vielleicht stören würde, aber Schwiegervater meinte, sie gehört dazu und ihn würde das garnicht stören. Sie war dann zwar sehr munter und hat auch mal gequietscht und gelacht, aber es war trotzdem richtig (für mich) sie mitzunehmen. Sie hat für das ein oder andere Lächeln gesorgt.

Danach gab es noch Kaffee und Kuchen und die Lütte hat alle Herzen erobert. Die eine Tante von Schatzi hat sie lange auf dem Schoß gehabt und ist mit ihr dann auch mal rumgegangen. Ich habe die Lütte immer nur aus unterschiedlichen Ecken quietschen hören. Nach einer guten halben Stunde hat sie mich dann vermisst und wurde mir schnell zurückgebracht. Der Tag war anstrengend und emotional für mich, aber es war ein schöner Abschied.

 

Nachmittags wollten Schatzi und ich dann noch irgendwas machen, zum ablenken. Er hat den Tag ja frei gehabt und wir wollten noch ein Kuscheltier für die Lütte kaufen. Es war vielleicht nicht die beste Zeit, um in ein großes Spielwarengeschäft zu fahren – so 2 Tage vor Weihnachten – aber wir haben etwas schönes für sie gefunden: einen Kuschelgorilla + einen einfachen Ball. Als sie den Gorilla im Geschäft gesehen hat, fing sie laut vor Freude an zu quietschen :), also wanderte er in den Einkaufswagen.

 

Mittwoch war Schatzi wieder arbeiten. Ich kaufe noch die letzten Teile ein und spiele mit der Lütten. Die letzten Tage waren anstrengend und die nächsten werden nicht anders sein.

Mittags wird der Mittagsschlaf wieder auf meinem Arm gehalten. Ich kann die 2. Zahnspitze oben durchpieken sehen, es ist der 2. Schneidezahn von links, die beiden Zähne rechts davon sind auch schon weiss durchschimmernd zu sehen.

 

Donnerstag ist Heiligabend. Schatzi betüdelt die Lütte und ich kann alle Geschenke einpacken, duschen und mich fertig machen.

Nachmittags sind wir bei meiner Mutter. Es ist eine kleine Runde, nur Mama, ihr Mann, meine Schwester und wir. Mein Bruder und Family sind bei seinen Schwiegereltern, die Kinder von Mamas Mann feiern mit Baby dieses Jahr alleine. Meine Mama hat lecker Roularden gekocht und die Bescherung ist schön ruhig und fröhlich. Die Lütte ist immer mittendrin, nur der Weihnachtsbaum interessiert sie irgendwie garnicht.

Alle haben sich an meine Bitte gehalten, der Lütten nicht so viel zu schenken 🙂 . Es gibt von uns eben den Gorilla und dann von den anderen ein Badespielzeug, gestrickte Klamotten für ihre Stoffpuppe (eher für später…), von meiner Freundin K (die noch kurz vorbeigekommen ist, wie wir es eigentlich jedes Weihnachten machen) ein ganz tolles besticktes Lätzchen mit ihrem Namen, einem Löwen und einer Giraffe, ein bisschen Geld für den Kindersitz. Meine Mama hat mir noch das tolle Sternenkissen von Melli genäht!

 

Den Freitag verbringen wir tagsüber alleine zuhause. Ganz in Ruhe. Nachmittags treffen wir uns mit Freunden und essen lecker Bratnudeln. Typisches Weihnachtsgericht 😉 – aber sooo lecker.

 

Am Samstag (2. Weihnachtstag) sind wir beim Schwiegervater. Schatzis Bruder ist mit den Kindern (fast 4 + fast 2) auch da. Der Nachmittag ist sehr schön, nicht zu laut, nicht zu leise, ab und zu sprechen wir über die Schwiegermutter, es wird gelacht, geschmunzelt und auch mal eine halbe Träne verdrückt. Einige Sachen von ihr sind schon weggepackt, den Rollstuhl und ein paar andere technische Geräte holt der Pflegedienst im neuen Jahr ab, ihr Zimmer bleibt verschlossen und auch sonst erinnert natürlich die ganze Deko noch an sie. Sie hatte es so geliebt, das Haus immer wieder zu dekorieren! Als sie es dann nicht mehr selbst machen konnte, hat das ihre Freundin unter Anleitung gemacht. Nicht mehr so üppig, da ja der Rollstuhl noch durchpassen musste…

Hier bei Schwiegervater gibt es für die Lütte ein paar kleine Geschenke: eine Spielraupe mit vielen bunten Elementen, eine Knautschpuppe und etwas Geld für den Autositz. Sogar die nun-fast-Ex-Schwägerin hat uns ein Puzzle mitbringen lassen.

 

Als die Lütte gegen halb 5 unruhig wird, stille ich sie und wir gehen eine große Runde mit ihr im Bondolino spazieren. Dabei schläft sie ein und wird so schön schwer 🙂

 

Der Sonntag ist wieder ruhig und entspannt zu 2.

 

 

 

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