Wir fahren weiter rückwärts!!

Gestern war es endlich soweit.

Trotz eisigen Minus 7 Grad, fiesem Wind, vereinzelten Schneeflöckchen und panischen Autofahrern haben Mutti und ich uns aufgemacht, nach einem neuen Autositz für die Lütte zu schauen. Natürlich hatten wir die Lütte selber auch mit 🙂 .

Der Kopf der Lütten war nur noch 2 Fingerbreit vom Rand entfernt und auch sonst hatte ich das Gefühl, dass er an den Schultern zu eng wird und sie einfach nicht mehr bequem darin sitzt.

 

Nach einer enttäuschenden Beratung beim nächstgelegenen Baby O.ne hatte ich mir die Lütte Fördekieker in Hamburg als Reboarder-Fachhandel rausgesucht. Seit ich das erste Mal von Reboardern gelesen habe, wollte ich gerne einen für die Lütte haben. Inzwischen hatte ich auch Schatzi von einer solchen (viel teureren) Anschaffung überzeugt und so war ich sehr gespannt, die Modelle mal in live zu sehen.

Den Laden der Lütte Fördekiekers zu finden war erstmal die erste Hürde. Treotz Navi, trotz Handy sind wir bestimmt 3. an dem Laden vorbeigefahren… er ist einfach ziemlich klein und unauffällig und mitten in Hamburg kann man ja nun nicht ewig lange irgendwo quer auf der Straße stehen bleiben. Wären mir nicht irgendwann 2 kleine helle Standfähnchen auf dem Bürgersteig aufgefallen, hätten wir ihn nie gefunden…

 

Praktischerweise konnte ich das Auto dann in deren Tiefgarage parken, so steht es nah am Geschäft und man kann einfach die Sitze probeeinbauen (*hust* lassen).

Ich hatte einen Beratungstermin für 11 Uhr abgemacht. Wir waren etwas früh dran und die Beraterin war noch in einem Gespräch mit einer Zwillingsmutti. Deren süße Jungs und die Lütte haben dann ein Spielzelt hingestellt bekommen und konnten so die Wartezeit gut überbrücken. Die Zwillinge waren übrigens genauso groß wie die Lütte, allerdings schon 15 Monate alt… ich hatte ja auch gehofft, dass die Lütte etwas länger in den Sitz passt und nicht genau jetzt so nach Weihnachten und direkt im neuen Jahr einen neuen Sitz braucht. Finanziell grad etwas ungünstig, aber naja.

 

Also: Endlich waren wir dran. Die Beraterin hat sich noch kurz mein Auto angesehen (Erkenntnis: Ich habe doch Isofix, es sind nur nicht die typischen Schildchen zu sehen). Für meinen Opel Meriva kamen hauptsächlich 3 Sitze in Frage: Der Maxi Cosi 2wayPearl, der Axkid Minikid und der Reverso. Wir konnten alle 3 Sitze anschauen. befühlen und die Lütte auch probesitzen lassen. (Sie sieht dann auf einmal wieder so klein in den Sitzen aus 😉 ) Über den Axkid hatte ich schon vorher viel Gutes gelesen und er gefiel mir auch insgesamt am besten.

Nach einem Probeeinbau in mein Auto (Ja, er passt und ja, es kann auch noch ein Beifahrer vorne sitzen und atmen), fiel die Entscheidung schnell positiv aus. Als Farbe habe ich mich für ein schickes Petrolgrün entschieden.

Und hier ist er:

axkidminikidtetrispetrol

 

Netterweise hat ihn die Beraterin auch gleich in mein Auto eingebaut und die Lütte saß auf der Rückfahrt wie eine Prinzessin auf ihrem Thron.

 

Muttifail:

Da die Lütte gegen Ende des Einbaus ziemlich unleidlich war und nicht gestillt oder gefüttert werden wollte, sondern nur gequakt hat, habe ich nicht so genau alles mitbekommen. Unter anderem fehlte mir die Info, wie ich die Gurte nachher wieder lösen konnte… Klar das Gurtschloss war einfach, aber der Rest. Mithilfe des Benutzerhandbuches (welches da ziemlich nichts darüber sagt), viel Fummelei hat Schatzi es dann irgendwie gefunden bevor die Lütte völlig entnervt war… 😉

 

Ende gut, alles gut!!

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9 Antworten

  1. Hihi, herzlichen Glückwunsch – genau DEN Sitz (sogar gleiche Farbe 😆) haben wir auch und sind bislang sehr zufrieden 😊

  2. Ich liebäugel auch mit dem Sitz, da er angeblich nicht viel Platz braucht und auch ohne Isofix geht. Unser Sohn hat jetzt mit 13,5 Monaten schon die 13 Kilo erreicht, die als Maximalgewicht für die Babyschale angegeben werden. Oh-oh…
    Was ist deine Einschätzung: Wie wichtig ist der Vor-Ort-Termin beim Fachhandel (der nächste ist über eine STunde Fahrt weg)? Kriegt man das auch mit Bestellen hin?
    LG,
    Julia

    1. Also mir war es sehr wichtig, den Sitz auch live zu sehen und anzufassen. Wir sind auch fast 1 h hingefahren. Mit meiner Mama als Bespasserin auf der Rückbank war das kein Problem.

      Der Einbau ist nicht ganz ohne, zudem wusste ich ja nicht, welcher Sitz in mein Auto passt. Hat der Beifahrer noch Platz, wie steil ist die Rückbankrückenlehne (bei uns sehr steil, also brauchten wir noch einen Keil, damit der Sitz etwas gekippter ist…), wie schnalle ich das Kind darin richtig an?

      Der Axkid Minikid ist bei uns jetzt auch ohne Isofix eingebaut worden, da er sonst noch mehr Platz gebraucht hätte. Allgemein braucht er aber weniger Platz als die anderen Reboarder.

    2. Wenn ich auch was dazu sagen darf: ja, der Sitz ist relativ „klein“, funktioniert auch ohne Isofix (beides wichtig für uns, wir fahren einen VW Polo und einen Corolla Baujahr 94 🙈). Auch wir mussten zum Fachgeschäft eine Stunde fahren, haben es aber nicht eine Sekunde bereut. Nicht nur, dass die Leute dort am besten wissen, welcher Sitz in welches Auto passt, sie geben auch – wie Kaya ganz richtig sagte – Hilfe was den Einbau und die Bedienung betrifft und das Kind kann probesitzen. Wir waren bei den Zwergperten in Witten und haben beim Kauf des Sitzes sogar noch folgende Garantie kostenlos obendrauf bekommen: bei einem selbstverschuldeten Unfall – wenn also nicht irgendjemand anderer für eventuelle Schäden aufkommt -wird der Sitz einmalig durch einen neuen ausgetauscht. 👍 Da kann man echt nicht meckern.

    3. Danke für eure lieben Antworten 🙂
      Ich denke, wir werden dann bald auch mal ins Fachgeschäft fahren. Bringt ja nix, wenn der Sitz dann da ist und man ihn nicht richtig eingebaut bekommt.

  3. Wir wollen auch einen Reboarder als nächsten Sitz. Wir wollen dann auch mal zum Fachhändler zum beraten. Bisschen unfair, aber kaufen werden ich ihn dann auf der nächsten Babymesse. Denn dort gab es dieses Jahr 10-20% an den meisten Ständen und das lohnt sich bei so einer Anschaffung natürlich.

  4. Hey, hast du nicht Lust mal etwas aus der Perspektive eines werdenen Vater zu lesen? Ist bestimmt spannend für dich 🙂 Herzliche Grüße und weiter so! howtobepapa.wordpress.com

  5. Wir sind auch Reboardereltern. In den Großelternfahrzeugen fährt die Große mittlerweile vorwärts, wir haben bei uns aber den extrem lang nutzbaren BeSafe iZi Plus. Das geht aber auch nur, weil wir einen großen Kombi haben. Im Axkid saß unsere Tochter damals etwas schlechter.

    Zum Preisargument: Klar sind die meisten Reboarder etwas teurer, aber wir reden hier von ca. 150-200 EUR Mehrpreis, was ist das denn hochgerechnet auf die Nutzungszeit? Und was kostet so ein Kinderwagen, für denen hauen Eltern gerne mal 1.000 EUR raus….

  6. Gute Wahl :). Allzeit gute Fahrt!

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