Und, wie schläft sie inzwischen?

Nein, sie schläft noch nicht durch.

Nein, sie schläft immernoch nur 2-3 Stunden am Stück.

Ja, sie wird immernoch gestillt.

 

ABER: Es verändert sich etwas. Zum Guten, hoffe ich!

 

Schon seit einiger Zeit haben wir nur noch mittags zum einschlafen und abends bzw. nachts zum einschlafen gestillt. Das hat allerdings dazu geführt, dass sie sich nachts richtig sattgetrunken hat und dann tagsüber kaum zum essen zu bewegen war. Auch keine Lösung.

Nachdem die Lütte zusätzlich immer schlechter geschlafen hat, habe ich entschlossen, endgültig abzustillen. Die Nächte haben mich einfach kaputt gemacht. Ich hatte zuletzt richtig Angst davor und das hat sich dann auch sicherlich auf die Lütte ausgewirkt.

 

Bei der Tagesmutter klappt es seit Freitag mit dem Mittagsschlaf. Sie schläft dort entweder im Kinderwagen oder im Tragetuch ein. Teilweise nach einer Flasche, aber auch ohne. Mal 20 Minuten, mal eine ganze Stunde. Es geht also!

 

Jetzt machen wir zuhause weiter… diese Woche habe ich zur Not noch tagsüber Zeit, noch etwas nachzuschlafen. (Die Lütte geht seit dieser Woche problemlos von 8 – 14 Uhr zur Tagesmutter 😉 .)

 

Sie bekommt jetzt abends eine Flasche, von der sie 150 ml trinkt (meistens, manchmal weniger). Dann lese ich ihr eine kurze Geschichte vor und danach gibt es nicht mehr die Brust, sondern es wird gekuschelt und ich halte ihre Hand und spreche leise mit ihr. Sie hat ihre Lieblingspuppe Lena im Arm und liegt direkt neben mir im Bett mit Hautkontakt. Dann schläft sie ein.

 

Soweit der Plan.

Montag habe ich damit begonnen…

 

Am Montagabend habe ich sie nach der Flasche noch gestillt. Sie war sonst einfach nicht ruhig zu bekommen. Klar, war ja auch total ungewohnt. Das war um 19 Uhr. Danach war sie aber noch wach und ist unter viel kuscheln (und ziemlichem Protest) tatsächlich nach ca. 30 Minuten eingeschlafen. Sie hat aber nicht richtig geweint und geschrien, sondern eher gemeckert. Als sie eingeschlafen war, habe ich mich kaum getraut zu atmen, aber sie hat echt geschlafen.

Aufgewacht ist sie weiterhin alle 2-3 Stunden, aber ich konnte sie immer nach einigen Minuten wieder zum einschlafen bringen, ohne zu stillen.

Um 3 Uhr morgens hatte sie dann richtig Hunger und hat energisch die Brust eingefordert. Die hat sie dann auch bekommen und ordentlich getrunken. Als sie nur noch genuckelt hat, konnte ich sie abdocken und sie hat sich gedreht und ist wieder eingeschlafen.

Um 7 Uhr hat der Wecker geklingelt. Da meine Brust ziemlich spannte, gab es für die Lütte ein flüssiges Frühstück, danach haben wir noch ein bisschen gekuschelt und sind dann entspannt in den Tag gestartet. Zum Frühstück hat sie dann eine große Portion Babymüsli gegessen 🙂 .

 

Dienstag abend hat sie die volle Flasche ausgetrunken. Danach gab es für sie keine Brust mehr und das hat sie auch tatsächlich akzeptiert. Mit viel kuscheln und Händchen halten ist sie nach ca. 10 Minuten eingeschlafen. Protestiert hat sie zwar, aber nicht so viel wie Montagabend.

Die Nacht über ist sie immer wieder aufgewacht, ist aber nach einem kurzen „Handaufdenbauchlegen und schschschsch“ relativ schnell wieder eingeschlafen. Kurz nach Mitternacht gab es noch einmal die Brust und dann noch einmal um kurz nach 5 Uhr morgens. Da hatte sie dann auch richtig Hunger. Das war ok für mich. Ist ja ungewohnt für sie. Ich will es ja nicht übers Knie brechen, sondern sie langsam dran gewöhnen.

 

*schnell mal den Salbeitee aus der Küche hol. Lecker ist der ja nicht, aber wenns hilft…

 

Ich hoffe, dass das jetzt der richtige Weg ist für uns.

Sie braucht nachts jetzt viel Hautkontakt und schläft eben wieder in meinem Bett mit. Ich bleibe neben ihr liegen und bin für sie da. Das wird auch noch wieder besser werden. Stillen ist ja nicht nur trinken, sondern auch viel Nähe und die soll sie gerne noch bekommen, wenn sie es braucht. Sie ist ja noch ein Baby…

 

Mal schauen, wie es weitergeht!

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4 Antworten

  1. Manche Kinder sind halt so. Unsere ist jetzt fast 21 Monate und schafft manchmal zwar 5 Stunden, manchmal aber auch nur 2-3. Und in der Mitte der Nacht kommt sie ins große Bett. Man gewöhnt sich dran.

  2. Es klingt so, als ob du jetzt durchziehen willst. Ohne diesen Willen geht es nicht, egal ob Abstillen, eigenes Bett, Schnullerentwöhnung… Erst wenn wir als Eltern dahinterstanden hat es geklappt. Nächster Punkt bei uns: durchschlafen im eigenen Bett und alleine Einschlafen. Bei beiden Punkten ist unsere Schmerzgrenze noch nicht erreicht. .

  3. Pass auf, dass Du keinen Milchstau bekommst!
    Ansonsten viel Glück 🙂

  4. Die Haselmaus schläft, seit wir abstillen mussten, wieder ihre 10 Stunden durch. Aber wie oben schon Feuervogel sagte: das ist wohl wirklich stark vom Kind abhängig.
    Ich finde es zwar durchaus erholsam, diese pausenlosen Nächte, hätte ich allerdings die Wahl gehabt, hätte ich weiter gestillt 🙈 Es fehlt mir schon und der Leidensdruck war bei uns auch nie so hoch..

    Aber es stimmt, was Kathi sagt: es klappt nur, wenn man dahintersteht. Ich drücke euch die Daumen für langfristig bessere Nächte!

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