Eine Brille für mein Baby

Wie ich ja schon erwähnt hatte, trägt die Lütte jetzt eine Brille.

Da Schatzi weitsichtig ist und ich kurzsichtig, hatte ich schon damit gerechnet, dass sie früher oder später eine Brille braucht. (Aber eigentlich nicht so früh…)

Wir waren mit 5 Monaten beim Augenarzt und dann mit 11 Monaten nochmal. Beim zweiten Mal gab es diese fiesen Augentropfen, die die Pupillen so extrem weiten. Die Messung ergab, dass sie weitsichtig ist und eine leichte Hornhautverkrümmung hat.

Also gab es eine Brille. Auf der eine Seite hat sie eine Stärke von 1,5, die andere ist  Fensterglas.

(Das liest sich hier so einfach, ich war insgesamt bei 4 Optikern, bis ich a) eine schöne Brille gefunden habe, die dann auch noch b) in ihrer Größe bestellt werden konnte und c) auch nur zur Ansicht bestellt werden konnte. Ich kaufe doch nicht eine Brille aus dem Katalog für über 100 Euro, die ich nicht an meinem Kind gesehen habe. Und es gab echt hässliche plumpe Plastikbrillen)

Die Eingewöhnung mit der Brille läuft mal besser und mal schlechter. Es gibt Tage, an denen ist sie so abgelenkt, dass sie sie aufbehält. Dann wieder stört sie irgendwas daran und sie reisst sie sich alle 2 Minuten runter. Mit dem Optiker verstehe ich mich inzwischen sehr gut. Teilweise sind wir jeden 2. Tag dort gewesen zum wieder gradebiegen.

 

Das ist sehr anstrengend. Ein NEIN versteht sie da noch nicht.

Warum ich die Brille trotzdem immer wieder aufsetze?

 

Weil laut dem Augenarzt und dem Optiker das Auge in den ersten 3 Jahren noch fähig ist, etwas zu lernen. Wenn wir jetzt also die Brille konsequent einsetzen, ist es möglich, dass sie später keine braucht.

Und weil ich das Gefühl habe, dass sie damit generell besser sieht. Sie hatte zB bei der Tagesmutter immer wieder angefangen zu weinen, wenn ein Kind schnell nah an ihr vorbeigehuscht ist. Mit Brille ist das weg. Vielleicht hat sie die Kinder nicht richtig erkannt, durch die Weitsichtigkeit…

 

Also kämpfen wir weiter!

 

Im Moment ist die Brille allerdings grade beim Optiker – Totalschaden!

Die Lütte war mit der Tagesmutter spazieren, sie hat die Brille runtergeschmissen (also die Lütte 😉 ). und ein anderes Kind ist draufgetreten. Gläser zerkratzt – Gestell kaputt…

Wir schauen grad, wer in diesem Fall den Schaden bezahlt – Also die Versicherung der Tagesmutter, oder die der Eltern des „Täters“. Was schätzt ihr???

 

 

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7 Antworten

  1. Gibts da nicht so gummibänder an dem man den bügel festmachen kann? Damit sie dann nicht auf dem boden landet?

  2. Ich stimme für die Täterversicherung. Voten klappt hier nicht. 😏

  3. Na ich würde sagen die Haftpflicht des Kindes welches draufgelatscht ist, oder?

  4. Ich war als Kind auf einem Auge fast blind, heute hab ich nicht mal ne Brille… also weiter durchhalten! 😊

  5. Hallo Kaya,

    toll, dass Ihr das Augenproblem so zeitig erkannt habt. Es gibt wirklich gute Chancen, dass sich das reguliert. Meine Tochter hat ihre Brille mit 17 Monaten bekommen und es hat auch etwas gedauert, bis sie sie konsequent auf der Nase ließ. Jetzt, mit 2 1/2 setzt sie sie selber auf. Und es gibt Tage, da hat sie abends keinen Bock drauf und dann lassen wir sie auch mal eine Stunde ab.

    Ich wollte Dich fragen, was für ein Modell Du hast. Es ist wirklich nicht leicht, ein hübsches und passendes Gestell zu finden. Das was unsere jetzt trägt war ein Ladenhüter und wird nicht mehr produziert. Ich habe übrigens gleich 2 Brillen gekauft. Gleiches Modell in einer anderen Farbe. Eine Ersatzbrille ist bei uns unverzichtbar.

    Was die Versicherungssache angeht, hab ich keine Ahnung. Ich denke, es ist Euer Pech. Leider. Ärgerlich, weil es eben nicht billig ist. Wird aber nicht das letzte Mal sein.

    Viele Grüße
    Juli

    1. Hallo,
      es ist leider sehr schwer gewesen, ein passendes Modell zu finden. Wir hatten eins von Scout, in lilatönen mit Katzen an der Seite drauf. Hatten, weil diese Brille ja nun leider kaputt ist und das Modell eben nicht mehr lieferbar ist, bzw in ca. Monaten *hahaha*. Also hat die Optikerin mühsam 5 verschiedene Modell für uns zusammengesucht und jetzt ist die neue Brille rosa-hellrosa mit kleinen Krönchen an den Seiten. Name? Keine Ahnung.
      Babybrillen sind sehr schwer zu bekommen. Meine Optikerin gibt sich da echt Mühe!

      1. Ach ja – bezahlen müssten die neue Brille theoretisch die Eltern des Verursachers. Die haben aber wohl keine Haftpflichtversicherung und sind knapp bei Kasse… im Endeffekt hat die Tagesmutter die Kosten jetzt übernommen.

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