Monatliches Archiv: Mai 2016

Puh – endlich überstanden!

Endlich geht es mir wieder besser – was für ein Wochenende… Jetzt ist die Lütte grad bei der Tagesmutter und ich kann mich ein bisschen ausruhen.

Das ist auch bitter nötig, denn ich hatte mir eine echt fiese Mandelentzündung eingefangen. Ihr glaubt garnicht, wie weh das tut! Ich hatte das Gefühl, dass mein ganzer Hals und Rachen brennt. Es tat nicht nur beim schlucken weh, sondern einfach immer! Dazu noch Fieber, Kopfschmerzen und ein allgemeines Krankheitsgefühl (wie es so schön heisst).

 

Am Samstag morgen war es am schlimmsten, da sind wir sogar ins Krankenhaus gefahren. Da gab es dann Antibiotika.

Boah, das muss ich echt nicht noch mal haben…

Ich mochte nicht essen, nicht trinken, alles war viel zu laut und nervig. Schatzi hat sich um die Lütte gekümmert, aber so ganz ohne Mama geht es eben doch nicht. Ach, die Lütte war total verwirrt, warum Mama nicht wie sonst mit ihr singt und lacht. Nicht mal richtig sprechen konnte ich – und anstecken wollte ich sie ja auch nicht.

 

Heute lasse ich es ruhig angehen. Der Hals tut noch weh, aber es ist längst nicht mehr so schlimm.

 

Es geht aufwärts.

Endlich!

 

Buchrezension: Was Lotta alles kann

Beim Trias Verlag ist Anfang des Jahres ein neues Buch erschienen: „Was Lotta alles kann – Das Baby-Entwicklungsbuch von 0 bis 3 Jahre“ von Aylin Lenbet.

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Nachdem ich von dem Buch „Schlafen statt schreien“ schon so begeistert war (hier nachzulesen), habe ich mich sehr gefreut, dieses neue Buch zu lesen.

 

Als ich das Buch bekommen habe (vor ein paar Wochen), steckten wir grade in einer sehr schwierigen Phase. Die Lütte schien total unzufrieden mit sich und der Welt zu sein. Ich konnte ihr nichts recht machen. Der Schlaf wurde wieder schlechter, tagsüber konnte ich sie kaum absetzen, das Spielzeug war doof und Essen mochte sie auch nicht wirklich.

Ich weiss ja nicht, wie es euch geht, aber ich habe immer im Kopf „Ein glückliches Baby weint nicht“ und das kriege ich so leicht auch nicht raus.

„–> Der Fehler muss also bei mir liegen, irgendwas muss ich falsch machen, denn warum ist die Lütte sonst so unzufrieden??“

Ich war verzweifelt, genervt und habe ein paar mal ziemlich geweint, weil ich einfach nicht mehr weiter wusste.

 

Dann habe ich es irgendwann geschafft, dieses Buch zu lesen und auch dabei habe ich geweint. Allerdings auch viel gelacht (–> leise, damit das Kind nicht aufwacht #heiligerBabySchlaf 😉 ), denn das Buch ist einfach nur niedlich und manchmal genau auf unsere damalige Situation passend geschrieben…

 

Es geht in dem Buch um die Entwicklung des Kindes in den ersten 3 Jahren. Davon gibt es wahrscheinlich sehr viele Ratgeber auf dem Markt. Ist ja nunmal keine einfache Zeit für Eltern.

„Was Lotta alles kann“ ist ein wenig anders als alle, die ich bisher kannte, geschrieben. Mit einem Augenzwinkern werden hier die verschiedenen Situationen erläutert und Hilfestellungen gegeben. Es gibt hier keine Maßtabellen, keine Listen und keine Pläne zum abhaken. Stattdessen schöne Überschriften wie „Vertrauen statt Angst“, „Wo war nochmal der Abschaltknopf?“ und „Kinder sind niemals unsere Gegner“.

Was ich besonders schön fand: In dem Buch begleiten wir eine fiktive Familie, nämlich die Eltern von Lotta, über die ersten 3 Jahre. Immer zwischendurch bekommen wir einen Einblick in ihr Familienleben. Es wird von dem ersten Zusammenwachsen als Familie erzählt, den ersten Probleme beim Stillen, Füttern, Wickeln, man erlebt die Entwicklung von Lotta und ihren Eltern mit – eben der ganz normale Familienalltag. (fast wie in einem Blog 😉 )

 

Ich habe mich sehr in diesen Beschreibungen wiedergefunden. Das hat mir einen großen Teil der Sicherheit wiedergegeben. Es hat mich bestärkt, mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und den Fehler nicht immer bei mir zu suchen.

Manchmal ist die Lütte eben schlecht drauf. Punkt.

 

Das Buch „Was Lotta alles kann“ gibt es für ca. 25 € zB. hier. Und hier könnt ihr ein bisschen ins Buch reinschnuppern (Allerdings in die Kindle-Edition. Das echte Buch ist noch etwas farbiger und schöner!).

 

Ich fand es super und habe viel Spaß beim lesen gehabt. Das Buch ist leicht zu lesen und schön gestaltet.

Wer die Entwicklung seines Babys anhand von Tabellen und Maßeinheiten einordnet, der wird hier nicht fündig werden.

Allen anderen, die ihr Kind einfach nur verstehen wollen, lege ich dieses Buch ans Herz!

 

 

Ich freue mich auf die nächste Zeit mit der Lütten und werde jetzt das Kapitel „Alleskönner 13 – 24 Monate – Ab jetzt mische ich mit“ nochmal genau lesen – bis die Lütte aufwacht!

 

Bis dann!!!

Kaya

Meilensteine mit 14 Monaten

In den letzten 2 Wochen hat die Lütte richtige Entwicklungsschübe gemacht. Ich meine, sie lernt ja von Tag zu Tag etwas neues, aber diesmal waren es richtig große Schritte:

 

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Immernoch ganz große Liebe: Ihr Bobby-Car. Jetzt kann sie auch damit vorwärts fahren!!! (Und Rückwärts 😉 )

 

 

 

 

 

 

 

?????????????

Laufen ist toll!! Gerne den ganzen Tag. Die ersten Tage mussten es immer beide Hände zum festhalten sein. Dann ist sie mit ihren kleinen Beinchen losgestampft und hat sich einen Keks gefreut…

Seit letzter Woche steht sie frei und läuft zuhause 2 – 3 Schritte in Mamas Arme. Unterwegs darf es jetzt öfter auch mal nur 1 Hand zum festhalten sein.

 

Das sieht sooo niedlich aus (Hach und Mutti kriegt schon wieder Tränchen in den Augen vor Rührung…)

 

 

 

20160521_145639Gestern haben Schatzi und ich dann endlich auch die ersten Schuhe für die Lütte gekauft… In Größe 20!!

Wir haben zwar schon einige fast neue Schuhe von der Freundin und der Schwägerin zuhause, die sind aber noch zu groß (obwohl auch teilweise Größe 20…)

Die Lütte liebt ihre Schuhe und schleppt sie am liebsten die ganze Zeit durchs Haus.

 

Uuuuuuuunnnnndd:

Die Lütte ist in der letzten Woche an 4 von 7 Tagen alleine eingeschlafen!!!!!

Ich lege sie im Schlafsack in ihr Beistellbett hin, mache ihre Spieluhr an und lege mich daneben. Dann bekommt sie ihre Flasche warme Vollmilch, von der sie 100 – 150 ml trinkt. Wenn sie dann satt ist, lässt sie die Flasche los und ich stelle sie weg. An einigen Tagen hat sie danach noch gequakt und die Brust eingefordert, an den anderen Tag ist sie erst noch ein bisschen im Bett rumgekrabbelt, hat sich aber irgendwann hingelegt und ist eingeschlafen!!!!

(Puh da habe ich das erste mal kaum zu atmen gewagt…)

 

Sie schläft zwar noch nicht durch, aber es wird länger und vor allem entspannter nachts. Manchmal schläft sie so wieder ein, dann wieder braucht sie einen Arm zum festhalten oder ein Schschsch und manchmal geht eben nur die Brust.

 

 

Das ist das erste Jahr, in dem ich mich richtig auf den Sommer freue. Wir werden schön alles draußen erkunden, spazieren gehen, Pflanzen betrachten, Spielplätze unsicher machen und uns auf dem Rasen kugeln…

Und unsere Sandkiste nimmt auch schon kräftig Form an!!!

 

 

Einen schönen sonnigen Sonntag wünsche ich euch!!

 

Kaya

 

PS: Die Eckzähne oder Backenzähne lassen sich weiterhin nicht blicken. Stillstand seitdem sie 10 Monate ist… Sie drücken wohl und stehen in den Startlöchern, aber sehen oder nur fühlen kann ich noch nichts richtig.

Erfahrungsbericht: Nummernflohmarkt

Wie ihr ja wisst, bin ich eine leidenschaftliche Flohmarktgängerin.

Da die Lütte aus vielen ihrer Klamotten rausgewachsen ist und ein zweites Kind erstmal nicht in Frage kommt, habe ich mich bei einem sogenannten Nummernflohmarkt angemeldet.

————–

An einem bestimmten Datum konnte man zwischen 14 und 17 Uhr eine Nummer anrufen und sich anmelden. Es gab allerdings eben nur eine Telefonnummer und die war über 1 h lang besetzt. Klar, wenn dort alle mitmachen wollen… das war schonmal nervig… (Nervig No. 1)

Irgendwann war dann frei und ich konnte meine Daten durchgeben. Mir wurde eine Nummer zuteilt, den Rest der Unterlagen habe ich dann per Post bekommen.

 

In den Unterlagen wurde genau beschrieben, was ich wie zu beschriften habe, welche Sachen nicht genommen werden und wann ich wo die Sachen hinbringen und abholen darf.

Hörte sich sehr gut geplant an – War es dann leider nur theoretisch… (Spoiler 🙂 )

 

Ich habe also ein paar Stunden damit verbracht, alles durchzusehen, zu sortieren und mit kleinen Schildchen mit meiner Nummer, der Größe und dem Preis zu versehen. Das war schonmal echt fummelig. Es durften auch nur gerade Preise genommen werden, die Nummer in Rot ganz nach oben aufs Schild, keine Klebeetiketten usw. Es gab da viele Vorschriften… (Nervig No. 2) Egal, weitermachen…

 

Der Flohmarkt sollte am Samstag in einer Turnhalle stattfinden.

 

Am Freitagabend habe ich dann die Sachen hingebracht. Alles war voller Menschen, die wild umher gelaufen sind. Jeder hat seine Sachen auf die entsprechenden Tische gelegt (zB Hosen, Oberteile) oder auf die bereitgestellten Ständer gehängt (zB Kleider, Jacken, Regensachen, Schlafsäcke).

Mit meinen Sachen war ich dank guter Vorbereitung schnell fertig. Die Kleiderberge waren echt enorm! Ich hatte da schon etwas Zweifel, ob ich überhaupt etwas verkaufen würde. Wer wühlt sich schon durch diese Berge??

 

Nach dem Verteilen durften die Verkäufer selbst als erstes einkaufen gehen. Die Kassen wurden geöffnet und für 1 h durfte jeder schon vor allen anderen auf Schnäppchenjagd gehen.

Ich hatte mich als Helfer gemeldet, um den Aufbau zu unterstützen und vor allem nach dem „Verkäufereinkauf“ noch mal aufzuräumen.

Im Endeffekt habe ich über 2 h dort noch nachsortiert.

Es gab zuwenig Schilder und gerade die Ständer waren nicht eindeutig mit den Größen beschriftet, so dass jeder seine Sachen einfach irgendwo hingehängt hat. Erwähnte ich schon die Massen an Kleidung?? Alleine Jacken waren es in den Größen 50 – 144 über 10 Ständer (à 3 m).

Dazwischen wuselten die Verkäufer rum und suchten nach den besten Klamotten. Ein paar Kinder rannten durch die Gegend und haben Sachen hin- und hergehängt.

Alles wieder sehr nervig (Nr. 3)… das hätte man sehr viel effektiver hinbekommen, alleine durch mehr Schilder…

 

Um 21 Uhr war ich dann endlich zuhause. Schatzi hatte die Lütte beaufsichtigt und sie sogar ins Bett zum Schlafen bekommen… (Hach… das erste Mal übrigens)

 

Am Samstag war der Flohmarkt von 10-13 Uhr angesetzt.

Um 13 Uhr sollten sich alle Verkäufer wieder dort einfinden. Dann begann das große Chaos (anders kann ich es grad nicht bezeichnen) – Das wiederzurückräumen!!! Jeder räumt alles auf…

Im hinteren Teil der Halle waren die Verkäuferkartons der Nummer nach aufgestellt.

Im vorderen Teil gab es Vorsortierer, die die Sachen in 10er-Stapel vorsortiert haben (ZB alle Sachen der Verkäufer 20 – 29 auf einen Stapel, von 30 – 39 auf einen anderen usw.). Die Sortierer haben sich dann immer einen solchen Stapel geschnappt und ihn im hinteren Teil in die Kartons nach den genauen Nummern sortiert gepackt.

Dann ging es wieder zurück zu den Vorsortieren…

Das ganze glich einem riesigen Bienenstock… überall waren Menschen, die kreuz und quer liefen. Dazwischen blieben einige stehen und haben sich unterhalten. Dann spielende Kinder mittendrin. Irgendwann fingen einige Verkäufer dann an, die Sachen aus ihren eigenen Kartons zusammenzulegen und ordentlicher wegzupacken. Damit haben sie die Kartons natürlich aus der Reihe weggenommen und man konnte ihn zum sortieren schlechter finden.

Puuuuh, das war echt ein Chaos. Und nervig (Nr. 4)

 

In der Mitte des hinteren Teils war ein großer Haufen entstanden. Dort wurden alle Sachen abgelegt, an denen kein Etikett mehr war, oder die schon beim Aufbau aussortiert wurden (Wintersachen, dreckig usw). Diesen Haufen haben dann noch alle durchgewühlt… der Rest sollte ja gespendet werden…

 

Schatzi und die Lütte waren mit. Irgendwann habe ich die Lütte dann in den Bondolino auf den Rücken genommen und Schatzi hat mitgeholfen. Es war kein Ende abzusehen. Diese Kleiderberge wirkten so, als ob Garnichts verkauft wurde…

 

Irgendwann war es dann endlich vorbei. Wir konnten unsere Kartons nehmen und waren fertig… Im wahrsten Sinne des Wortes… Der Abbau hat über 2 h gedauert und war eigentlich das Schlimmste an der ganzen Sache…

 

Und was hat mir das Ganze jetzt eingebracht? Lohnt es sich? Würdest du das nochmal machen?

Ein klares NEIN!

Das eingenommene Geld wurde mir ein paar Wochen später überwiesen. Es sind etwas über 50 €. Für die ganzen Stunden, die ganze Arbeit und den ganzen Nervkram eindeutig zu wenig.

Das nächste Mal gehen wir zu einem normalen Flohmarkt. Das macht mir eindeutig mehr Spaß!!

 

Wo verkauft ihr eure Kleidung?

Was habt ihr für Erfahrungen mit Flohmärkten?

Was für eine Woche… (KW 18)

Es fing schon am Sonntag nachmittag an, als die Tagesmutter mir eine Nachricht schickte: Ihr Mann ist krank – „Magen-Darm“. Ihr selbst und den Kindern geht es gut, aber sie muss uns eben Bescheid sagen, damit wir selbst entscheiden ob wir das Kind hinbringen oder nicht.

Tja, was tun?

Wir haben uns dafür entschieden, die Lütte hinzubringen. Ich oder Schatzi können nicht einfach deshalb bei der Arbeit fehlen. Einen anderen Aufpasser haben wir auch nicht spontan.

Alle anderen Eltern haben es genauso gemacht, also war das Haus voll… und da es geregnet hat, war die ganze Rasselbande drinnen. Ich hoffe, der Mann konnte trotzdem etwas Ruhe finden…

(Das ist einer der Nachteile bei einer Tagesmutter. Es sind „potentielle Krankheitsherde“ dort (hier: Mann, 2 eigene Kinder), die auch wenn sie krank sind, trotzdem im Haus bleiben. Dafür kann ich dann aber keine eigene Krankschreibung bekommen, sondern muss abwägen, ob ich das Kind hinbringe. Das gilt natürlich nicht bei schweren Krankheiten, dann muss die Tagesmutter zu machen. Auch wenn sie selber krank ist. Es gibt wohl eine Vertretung, die habe ich aber noch nicht kennen gelernt.)

 

Am Montag und Dienstag war die Lütte also dort. Es ging ihr gut, sie war fröhlich und munter, hat gut gegessen und geschlafen.

 

Am Dienstagabend war sie dann ziemlich müde und wir sind gegen 19 Uhr ins Bett gegangen. Ich habe sie gestillt und als sie nicht mehr getrunken hat, habe ich sie abgedockt und mit ihr gekuschelt.

Plötzlich hat sie angefangen zu würgen und einen großen Schwall Milch und Abendessen erbrochen. Ich habe sie schnell auf die Seite gedreht und dann kam noch ein ziemlicher Schwapp. Mit der Lütten auf dem Arm habe ich dann Schatzi zu uns gerufen. Er hat das Bett neu bezogen, den Matratzenschutz abgezogen und gelüftet. Ich habe in der Zeit die Lütte in der Badewanne ausgezogen (sie hat ziemlich was abgekriegt) und dann zusammen mit ihr geduscht. Sie hat komischerweise überhaupt nicht geweint, war aber ziemlich müde und genervt von der ganzen Aktion.

Mit frischem Body, Schlafanzug und Schlafsack haben wir uns gegen 20 Uhr wieder ins Bett gelegt. Die Lütte ist schnell wieder eingeschlafen, wollte überhaupt nicht gestillt werden.

 

Kurze Zeit später (ich war noch garnicht eingeschlafen) hat sie dann erneut gespuckt. Diesmal nicht so viel, trotzdem war wieder ein neues Bettlaken und einmal komplettes Umziehen nötig. Ich habe ihr ein Vomex-Zäpfchen gegeben und etwas Wasser zu trinken. Danach wollte sie im Bett noch etwas gestillt werden.

 

Das nächste Mal hat sie um 23 Uhr erbrochen. Wir hatten immerhin dran gedacht, ein großes Handtuch unterzulegen, so dass dieses Mal nicht das Bettlaken gewechselt werden musste. Es kam nicht mehr so viel raus, allerdings hatte sie auch ziemlich in die Windel gemacht. Kein richtiger flüssiger Durchfall, aber doch sehr weich. Also erneut komplett umziehen.

Die Lütte tat mir so leid! Sie war so fertig und ist zwischendrin garnicht richtig wach gewesen. Sie fand das dauernde aufstehen und umziehen und saubermachen total blöd.

Ich musste mich richtig zusammenreißen, den Geruch von Erbrochenem kann ich garnicht ab. Mehrmals war ich kurz davor, selbst loszuspucken…

 

Danach war es endlich vorbei und die Lütte hat geschlafen. Ich konnte lange nicht einschlafen, war zu nervös und habe auf jeden ihrer Atemzüge gelauscht.

 

Am Mittwoch war sie dann nicht bei der Tagesmutter und ich habe mich Co-Krankschreiben lassen. (Dazu mussten wir natürlich zum Kinderarzt. Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass sie wieder losspuckt. Das kommt ja spontan.)

 

Die Lütte hat den Tag über ein bisschen was gegessen (ganz vorsichtig habe ich ihr magenschonende Sachen gegeben) und war eigentlich recht munter.

Wir sind spazieren gefahren, haben etwas draußen gespielt und uns einen ganz ruhigen Tag gemacht.

Puuuhh.

 

Nebenbei habe ich noch in der Woche irgendwie die letzten Vorbereitungen für Donnerstag gemacht. Dann war nämlich der JGA meiner Freundin K geplant. Es ist garnicht so einfach, alle 12 Mädels unter einen Hut zu kriegen. Wer macht wann, was und vor allem wo…

Wie habe ich am Mittwoch gezittert, dass ich nicht teilnehmen kann.

 

Glücklicherweise ging es der Lütten aber gut und am Donnerstag strahlte auch der Himmel – ein perfekter Tag für einen JGA.

Schatzi hat einen Freund eingeladen, die beiden wollten eine Grube für unsere Sandkiste ausheben. Ihm war nicht nach Vatertagstour.

Wir Mädels wollten uns um 13 Uhr treffen, auf einem Spielplatz bei K in der Nähe. Ich habe also nach dem Mittag die quietschfidele Lütte eingepackt und noch 2 Mädels mitgenommen und wir sind (trotz Hafengeburtstag) rechtzeitig und gut gelaunt dort angekommen.

Zum JGA selbst wird es noch einen extra Beitrag geben. Also nur kurz: Es war schön! Für fast alle.

Mir war den morgen über schon flau im Magen und ich hatte etwas Kopfschmerzen. Ich habe also eine Tablette geschluckt und zur Sicherheit Vomex mitgenommen. Den Tag wollte ich nicht verpassen!

Leider wurde es aber immer schlimmer und als wir dann zum gemütlichen Teil mit Picknick übergehen wollten, ging bei mir garnichts mehr. Essensgerüche… puh – da musste ich schon sehr vorsichtig atmen.

So ein Mist!!!

Ich habe mich dann relativ schnell verabschiedet, im Auto noch 1 – 2 Tabletten genommen und es irgendwie heil nach Hause geschafft. Zwischendurch einmal kurz angehalten, etwas geatmet, dann Schatzi angerufen und vorgewarnt, dass er gleich schnell die Lütte übernehmen soll – Mutti braucht Ruhe und muss liegen…

Zuhause habe ich dann die Lütte übergeben und mich mit einem nassen Handtuch auf dem Kopf und völliger Dunkelheit erstmal ins Bett gelegt.

Nach einer guten Stunde bin ich dann halbwegs munter wieder aufgestanden und habe mit Schatzi und der Lütten noch ein bisschen Zeit verbracht. Schatzi hat sich super um die Lütte gekümmert, während ich ziemlich fertig auf dem Sofa gelegen habe, vorsichtig etwas Wasser getrunken habe und ein paar Salzkräcker gegessen habe.

 

Die Nacht war die Lütte netterweise sehr ruhig und hat gut geschlafen (für ihre Verhältnisse).

Ich war kurz davor, einen Schwangerschaftstest zu machen. Das war so ein komisches Gefühl im Bauch. Aber a) hatte ich keinen da und b) war das aus mehreren Gründen sehr unwahrscheinlich. Dazu später mehr…

 

Am Freitag hatten Schatzi und ich frei. Ich habe die Lütte um 8 Uhr zur Tagesmutter gebracht und mich dann noch zu Schatzi ins Bett gekuschelt. Was für ein Luxus!!

Dann sind wir aufgestanden, haben ein bisschen gefrühstückt (ich eher Tee und etwas salziges- der Magen war noch nicht wieder völlig ok) und dabei ganz gemütlich einen Film gekuckt. Danach haben wir es uns noch etwas gemütlicher gemacht 😉 und irgendwann war es dann 14 Uhr und wir haben die Lütte abgeholt. So ein Tag war mal dringend nötig gewesen!

 

Nachmittags waren wir noch einkaufen. Das Sandkistenloch ist mit 2,40 x 2,40 ziemlich groß geworden, so dass wir uns erstmal über das benötigte Holz klar werden mussten. Also haben wir nichts gekauft…

 

Samstagvormittag haben wir den Erdberg im Garten etwas verteilt. Kurz, denn leider hatte es jetzt Schatzi erwischt und ihm war ziemlich übel. Daran konnten auch ein paar Tabletten und eine lange Mittagsstunde nichts ändern.

Wie blöd! Heute war doch der große Tag von K –> die Hochzeit!!!

Keine Chance – es ging ihm immer schlechter. Er konnte grad noch die Lütte beaufsichtigen, so dass ich mich schnell duschen und fertig machen konnte.

Was für ein Chaos! Schnell fertigmachen, schminken, Haare machen, Kleid anziehen, dann die Lütte anziehen und losfahren.

Das hatte ich aber anders geplant… und dann waren auch noch ganz viele Spazierfahrer unterwegs *grrrrr*

Um ganz kurz vor knapp (*hust – K war schon sehr nervös, weil die Trauzeugin 10 Minuten vorher noch nicht da war.* – Sorry nochmal!!! ) habe ich es dann zur Trauung geschafft. Mit der Lütten auf dem Schoß konnte ich der schönen Zeremonie lauschen und musste glatt ein paar Tränchen verdrücken – K sah aber so glücklich aus!!

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(Ich stehe etwas unglücklich – bitte drüber hinwegsehen… das Kleid ist dunkelblau – nicht schwarz…)

Die Feier selber war schön, aber etwas anstrengend. Ich wäre gerne mehr für K da gewesen, aber mit der Lütten auf dem Arm war es mir schlichtweg nicht möglich. Da hat mir Schatzis starker Arm schon sehr gefehlt. Absetzen konnte ich sie immer nur kurz. Da waren einfach zu viele fremde Menschen und die bekannten sahen in ihren Kleidern und Anzügen ganz anders aus.

Eigentlich hatten wir abgemacht, dass Schatzi sie abends abholt, damit ich noch etwas feiern kann. Ein kurzes Telefonat ergab aber, dass er lieber überhaupt nicht aufstehen wollte, geschweige denn Autofahren oder aufs Kind aufpassen. Schade, aber nicht zu ändern.

Die Lütte hat dann bis knapp 21 Uhr ausgehalten. So konnte ich immerhin die Vorsuppe und den Zwischengang noch mitnehmen. Sehr lecker!

 

Am Sonntag ging es Schatzi glücklicherweise wieder besser. Genau wie bei mir hat die Übelkeit ca 24 h gedauert und ist dann abgeflaut. Komische Sache…

Mittags hatte uns Schatzis Bruder zum Essen eingeladen. Wir haben alle 3 sehr vorsichtig gegessen… aber es war doch ganz nett. Sein Vater war auch da und wir haben uns gut unterhalten.

Nach dem Essen sind wir dann noch im Wald nebenan spazieren gegangen. Sein Vater hat seit 4 Wochen einen kleinen Dackelwelpen (… die ist sooo süß!!! ), die brauchte etwas Auslauf. (und ich hätte auch so gerne einen Hund…)

 

Am Nachmittag sind wir alle dann noch zusammen auf dem Spielplatz gewesen. Das war richtig schön! Die Lütte liebt es zu schaukeln! Außerdem findet sie im Sand buddeln grad ganz toll. Und mit Papa im Gras krabbeln! Oder an den Händen zu laufen!

 

Ein schöner Nachmittag, der eine sehr stressige Woche beendet hat…

 

Ich hoffe eure Woche war etwas entspannter…

 

PS: Ab Sonntagabend habe ich zusätzlich das altbekannte Unwohlsein im Unterleib gespürt. Am Montag habe ich dann nach fast genau 2 Jahren meine Tage bekommen. Das erklärt auch meine etwas gereizte Stimmung der letzten Tage/Wochen … Mal schauen, wie regelmäßig es jetzt wird… Die Lütte ist immerhin fast 14 Monate alt.

 

Fundstück des Monats – Mai

Auf der Suche nach einer Lösung im Internet gefunden:

 

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Das Baby guckt so herrlich!!

 

Wer benutzt sowas???

Ich meine, bevor ich der Lütten diesen Ring umgeschnallt habe, hat die schon alles zusammengebrüllt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es wirklich funktioniert.

Beworben wird das Dings übrigens auch zum Haareschneiden oder als Sonnenschutz 😉 .

 

 

Kindersessel – Lifehack

Letztens habe ich auf einem Kinderflohmarkt diesen niedlichen Kindersessel gekauft:

1

Erst stand er nur unbeachtet in der Ecke, doch seit ein paar Tagen versucht die Lütte immer, sich dort hinein zu setzen. Total süß!

Blöderweise besteht der Sessel komplett aus Schaumstoff. Das macht ihn zwar sehr weich, aber eben auch sehr leicht und er neigt zum umkippen.

2

Auf dem Foto habe ich die Lütte grad noch so gefangen. Und zufällig auch ein Bild gemacht…

 

Weil die Lütte aber immer wieder auf den Sessel geklettert ist, habe ich ihn einfach auf die Rückenlehne gekippt.

3

So steht er viel viel stabiler und die Lütte kann entspannt darauf sitzen und lesen.

4

 

Und mein Herz sagt nur *Hach*, beim Anblick meiner kleinen großen Zaubermaus!!

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