Monatliches Archiv: Oktober 2016

Arztbesuch: Ergebnis +Jammerpost

Zuerst einmal:  Die Blutuntersuchung beim Arzt hat keine Mängel oder so ergeben. Lediglich ein etwas erhöhter Entzündungswert. Den habe ich aber schon seit Jahren, ohne dass jemand weiss, woher es kommt.

Sie sprach von einer leichten depressiven Verstimmung, die durch das abstillen und das Herbstwetter verstärkt würde.

Ich habe dann Johanniskraut empfohlen bekommen, die 900er. Das soll ich jetzt erstmal 20 Tage lang nehmen. Damit soll die Stimmung etwas verbessert werden und ich wieder besser schlafen können.  Zusätzlich gab es noch ein Rezept zur Krankengymnastik, um die Verspannungen im Nacken und Rücken abzubauen. Vielleicht bessern sich ja dann auch die Kopfschmerzen…

Die Sprüche, dass mein Kind jetzt so langsam mal im eigenen Zimmer schlafen müsste, ich mich besser ernähren müsste, oder dass ich abends Sport machen soll und Schatzi mich mehr entlasten soll haben mir nicht wirklich geholfen, aber nunja…

 

Wir werden jetzt noch ein zweites Bett kaufen, dass kommt dann in ihr Zimmer und wir testen mal, wie es geht.

Im Moment ist die Lütte grad wieder total erkältet und hustet in einer Tour. Dadurch kommt sie nachts überhaupt nicht zur Ruhe und würgt und hustet. Ich tue alles, um ihr das atmen zu erleichtern, aber gut geschlafen hat sie die letzten 2 Nächte nicht.

Heute sind wir zuhause geblieben, heute nachmittag geht es noch zum Kinderarzt. Also fehle ich schon wieder bei der Arbeit… ich muss mal nachfragen, ob ich überhaupt noch Tage über habe.

 

Hier zuhause sieht es grade etwas drunter und drüber aus. Das gefällt mir garnicht. Aber mit der Lütten komme ich zu nichts… und ich habe immernoch Kopfschmerzen und bin müde 😦

19+ Monate Mamasein

Ich kann nicht genau beschreiben, wie es mir geht.

 

Es gibt viele Momente mit der Lütten, da bin ich total glücklich, lache und tobe mit ihr. Mein Herz ist dann so voller Liebe zu ihr, ich könnte sie die ganze Zeit knuddeln (und tue es auch 😉 ). Wie sie sich in meine Arme wirft, wie sie mich anstrahlt, wie stolz sie ist, wenn sie mir helfen darf, wie sie mich mit „supa“ lobt, wenn ich ihre Windel in den Müll geworfen habe…

Mir kommen die Tränen in die Augen, wenn mir immer wieder klar wird: Das ist dein Kind und das wird es immer bleiben. Dieses wunderhübsche, kluge, neugierige kleine Mädchen gehört zu dir. Ich bin ihre MAMA.

Die Tränen steigen mir in den letzten Wochen generell leichter in die Augen. Da reicht eine Schreckensmeldung im Fernsehen, ein kleiner Streit mit Schatzi oder auch nur eine Werbung im Radio. Ich bin emotional grad sehr dünnhäutig. In beide Richtungen…

Bin ich glücklich? Ja doch, eigentlich schon. Aber in mir rumort und zwickt es.

Zwischen Schatzi und mir läuft es immer wieder sehr schön und dann bricht wieder ein Streit über irgendeine dumme Kleinigkeit aus, der dann schnell heftiger werden kann. Wir kennen uns seit fast 15 Jahren, da kennt man die jeweiligen Schwachpunkte leider sehr gut.

Er ist so ein toller Vater, der die Lütte wirklich abgöttisch liebt. Er spielt mit ihr, passt auf sie auf und jetzt Mitte November wird er sogar 4 Tage alleine mit ihr sein, damit ich zum Spieletreff kann. Wenn die Lütte nachts schreit oder spuckt, dann kommt er dazu und hilft mir. Egal wie spät es ist und egal wie vollgespuckt alles ist. Mit einer Engelsruhe bezieht er das Bett neu oder nimmt die Lütte auf den Arm und schaut sich Bilder und Poster an.

Ich werde in solchen Situationen grad etwas schneller unruhig. Klar nehme auch ich die Lütte in den Arm und beruhige sie, aber manchmal sitze ich dann auch weinend im Bett und weiss nicht weiter. Selten, aber eben doch ab und zu.

Die Lütte schläft endlich etwas besser. Im Moment geht sie abends mit einer Milchflasche ins Bett und ich sage Gute Nacht und setze mich dann in den Türrahmen und lese. Meistens ist sie dann nach 15 – 20 Minuten eingeschlafen. Manchmal turnt sie noch etwas rum, dann lege ich sie wieder hin. (Wenn ich mich neben ihr hinlege, dann dauert es erheblich länger…) Das ist so zwischen 19 und 20 Uhr. Mittlerweile schläft sie dann meistens 3 – 4 Stunden und dann immer (nach einer kurzen Beruhigung oder noch einer Nachtmilch zw. 2 und 4 Uhr) weiter im 4 – 5 Stunden-Takt.

Eigentlich bin ich dann auch müde. Aber wenn ich dann ins Bett gehe, habe ich kaum Zeit für mich gehabt an dem Tag. Für Schatzi schonmal garnicht.

Eigentlich müsste ich auch noch etwas Haushalt machen, das schaffe ich tagsüber mit ihr nicht. Aber ich möchte die Lütte nicht wecken. Klar ist es blöd, sich mit anderen zu vergleichen, aber bei denen sieht es manchmal alles so einfach aus. Bin ich zu faul? Zu doof zum organisieren? Warum kriege ich Haushalt, Kind, Arbeit und Garten nicht so hin, dass ich damit zufrieden bin? (Nicht perfekt, aber ganz gut…)

Schatzi ist leider nicht so sensibel, dass er spürt wenn ich Hilfe brauche. Das muss ich ihm meistens schon genau sagen. Das fällt mir aber schwer, denn immerhin arbeitet er 40 – 45 h pro Woche an meistens 6 Tagen…. Und er nimmt die Lütte ja schon immer wieder abends, damit ich zB duschen kann. Eine andere Hilfe haben wir nicht. Meine Mutter ist in der Beziehung nicht so die Oma, die ich mir gewünscht hätte.

 

Ich lasse mir generell nicht meine Gefühle anmerken und werde von anderen manchmal als abweisend oder hart angesehen. Schatzi spricht immer davon, dass ich mich in meinem Turm einmauere. Das ist aber nunmal meine Art, mit schwierigen Dingen umzugehen. Ich finde es nicht immer toll und würde manchmal auch einfach die Lockere, Lustige sein, die nicht an Verantwortung denkt.

 

Die letzten 6 – 7 Jahre waren hart für mich. Ich habe immer versucht, anderen eine Stütze zu sein und sich nichts anmerken zu lassen. Sei es mit meiner Schwiegermutter, die Scheidung (und der jetzige komplette Kontaktabbruch untereinander) meiner Eltern, der Kampf ums Kind (sowohl mit Schatzi, als auch die Behandlungen), das komische Verhalten meiner Schwägerin (kaum Kontakt, obwohl nah dran) und und und.

 

Jetzt ist die Lütte 19 Monate alt und braucht mich nicht mehr so sehr. (Klar, ich bin DIE MAMA, aber rein aufs überleben reduziert kommt sie besser klar, da sie abgestillt ist und selber essen kann usw.)

Ich habe immernoch die manchmal drückende Hauptverantwortung für die Lütte und ich liebe sie und würde sie um nichts in der Welt wieder hergeben. In meinen Träumen wünsche ich mir ja sogar ein zweites Kind (obwohl ich da immer mal wieder leichte Panik vor dem Gedanken bekomme).

 

Ach – Im Moment bin ich einfach unglaublich schnell gereizt. Ich finde das ganz schlimm, breche auch nicht selten gleich danach vor Schreck über mich selbst in Tränen aus, aber ich kann in diesen Momenten einfach nicht an mich halten.

Die letzten Wochen plagen mich immer wieder Kopfschmerzen, das trägt auch nicht zur Entspannung bei.

Ich habe das Gefühl, als ob ich jetzt selbst eine Stütze brauchen könnte. Wie ein Luftballon, aus dem die Luft entweicht…

 

Morgen habe ich ein Gespräch mit meiner Ärztin, vielleicht hat die ja einen Rat.

12 von 12 – Oktober 2016

Ich mache wieder mit bei der schönen Aktion 12 von 12!

 

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Mein Tag begann heute schon um 6.30 Uhr. Da hatte die Lütte nämlich ausgeschlafen. Im Moment hat sie morgens immer so einen Wuschelkopf durch die trockene Luft und das neue Shampoo. Blöd zu kämmen…

 

 

 

 

 

 

 

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Die Lütte hilft mir beim Katzen füttern und füllt das Trockenfutter in die Näpfe (meistens IN die Näpfe…)

 

 

 

 

 

 

 

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Nach dem Frühstück kann ich endlich das Paket auspacken. Ich bin nämlich jetzt im Pampers Botschafter Club und darf die neuen Baby Dry testen!!

 

 

 

 

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Weil wir noch früh dran sind, gehen wir ein bisschen draußen spazieren und genießen die Luft. An uns fahren mehrere Trecker vorbei mit vielen leeren Apfelkisten – Die Apfelernte ist in vollem Gang!

Dann bringe ich die Lütte zur Tagesmutter und fahre schnell zur Arbeit.

 

 

 

 

 

img_2156Nach der Arbeit nutze ich die freie Zeit bis ich die Lütte abholen muss und mache ein bisschen Wäsche – neverending Story… aber seit die Lütte da ist, ist unsere Wäsche deutlich bunter geworden 😉

 

 

 

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Ich sortiere noch schnell ein paar Sachen für den Altkleidersack aus und dann fahre ich los und hole die Lütte ab.

 

 

 

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Der alte Maxi Cosi ist ein prima Schaukelstuhl für die Lütte. Den darf ich erstmal nicht weggeben… Ihr Affe Björn hat auf dem letzten Flohmarkt seinen eigenen bekommen und darf jetzt auch schaukeln 🙂 .

 

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Eigentlich wollte ich nur schnell noch was am PC machen während die Lütte spielt, aber die Technik macht nicht mit…

 

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Ich ärgere mich und schaue kurz mal nach der Lütten. Die ist so ruhig geworden. Ich finde sie im Schlafzimmer, wo sie vergnügt die Nachttischlampe ein- und ausschaltet und schleiche mich leise wieder raus. Wir üben grade „alleine spielen“. (Die Lampe darf sie sonst auch immer ein-oder ausschalten.)

 

 

 

 

20161012_145453Ein leckerer Kaffee hilft mir über die Wartezeit an der Hotline. Wenigstens ist das Problem dann schnell gefunden und behoben.

 

 

 

 

 

 

 

img_2175Die Lütte fordert meine Aufmerksamkeit und wir spielen mit den neuen Küchensachen. Das Schneide-Gemüse ist im Moment sehr beliebt!

 

 

 

 

 

 

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Eine Freundin lädt mich zum gemeinsamen Laternelaufen am Wochenende ein. Ich krame meine (vor Jahren mit der Mädelstruppe) selbstgebastelte Laterne raus und überlege, ob sie Kinder-Laternenumzug-tauglich ist… Vielleicht sollte ich noch etwas kindgerechtes basteln…

 

 

 

 

 

 

 

Das war mein Tag bisher!

Die Lütte schläft, Schatzi ist zu einem Kumpel unterwegs. Ich werde jetzt gleich noch etwas lesen und die Füße hochlegen!

 

Euch allen einen schönen Abend!!

Kaya

Die anderen 12 von 12 findet ihr hier.

 

Mama, tuschel!!

Einer meiner Lieblingssätze von der Lütte im Moment: „Mama, tuschel!“. Dann kommt sie angelaufen und wirft sich in meine Arme. Sie klettert auf meinen Schoss, schlingt ihre kleinen Ärmchen um meinen Hals und drückt ihr Köpfchen an meine Schulter – Herzmoment pur!!!

 

Die Lütte hat in den letzten Wochen das Prinzip der Aktion und Reaktion verstanden. Sie benennt nicht nur die Dinge um sich rum, sondern sagt, wenn sie etwas möchte oder eben nicht möchte. (Dann heisst es „Nain“ und sie schüttelt wild mit dem Kopf dass die Haare fliegen…)

 

Sie sagt z.B.:

  • meeer (wenn sie noch etwas haben möchte. Manchmal schon als 2-Wort-Satz wie z.B. „Mehr Mich“ (Milch))
  • Am (wenn sie hochgenommen werden möchte, auf den Arm eben)
  • elfe (wenn ich ihr helfen soll)
  • aufff (wenn ich etwas aufmachen soll oder manchmal auch zumachen…oder wenn sie irgendwo rauf möchte)
  • ausss (wenn sie rausmöchte, zB. vom Hochstuhl oder aus dem Buggy oder ich ihr die Jacke, Schuhe oder sonstwas ausziehen soll)
  • leine (alleine machen)
  • aufe!! (wenn sie unbedingt laufen möchte)
  • mittt (wenn sie mitmöchte oder wenn ich etwas mitnehmen soll)
  • bittte (wenn sie mich zu etwas überreden will, wozu ich vorher nein gesagt habe 🙂 )

 

Kleines Rätsel für euch:

–> Was möchte die Lütte wenn sie „Ne-Te Nai-de!“ fordert… ? 😉

Das Kastanien-Experiment / Zwischenauswertung Tag 11

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Hier sind die 5 Gruppen an Kastanien nun an Tag 11.

Was meint ihr, welches Bild gehört zu welcher Methode (Pur, Salzwasser, Öl, Nagellack, Haarspray)???

 

Retro-ABC / V, W, X, Y und Z

Auf Flohmärkten, bei Freunden, bei Papa im Keller –> überall entdecke ich Schätze aus meiner Kindheit. Ich freue mich jedesmal, wenn ich solch einen Gegenstand entdecke und sofort kommen ganz viele Erinnerungen wieder hoch.

Am liebsten würde ich all diese Sachen auch für die Lütte kaufen, ihr zeigen, was für mich wichtig gewesen ist, was mich geprägt hat und womit ich gerne gespielt habe.

Deshalb kam mir der Gedanke, daraus eine fortlaufende Reihe zu machen. Vielleicht habt ihr auch solche Kindheitserinnerungen und mögt sie mit mir teilen?

Weiter geht`s nun mit V, W, Y und Z wie:

  • das verrückte Labyrinth
  • Vier gewinnt
  • Wickie (Die Zeichentrickseire von damals)
  • Die Wüste lebt (ein schöner lustiger Film)
  • Xylophon
  • Yps Hefte (immer mal wieder mit den getrockneten Urzeitkrebsen, die nie überlebt haben)
  • Zaubertrolle (die mit den lustigen bunten Haaren)
  • Zooloretto
  • Zini – Spaß am Dienstag (durften wir nur selten sehen)

 

Damit ist unsere Reise in die Vergangenheit zu Ende! Sie hat mir sehr viel Spaß gemacht! Vielen Dank für eure schönen Kommentare, einiges hatte ich tatsächlich schon wieder vergessen…

Gedanken zum zweiten Kind

Ich habe länger überlegt, ob ich diesen Text veröffentlichen soll, aber ich denke, ihr werdet mich vielleicht verstehen, obwohl er etwas konfus ist…

 

Letztes Wochenende habe ich erfahren, dass die eine aus meiner Babygruppe wieder schwanger ist. Ihr Sohn ist so alt wie die Lütte und es hat diesmal „erst“ beim 3. Versuch geklappt. Der Sohn ist damals gleich im 1. ÜZ entstanden. Unterstützt durch meinem PMS-verwirrten Hormonhaushalt hat mich diese Nachricht doch ziemlich ins grübeln gebracht.

 

Ich habe schon vorher mehrfach mit Schatzi über ein zweites Kind gesprochen. Immer mal wieder kurz. Hier habe ich mal eine imaginäre Zusammenfassung geschrieben 🙂 Die „echten“ Gespräche waren manchmal sehr kurz, manchmal nicht so effektiv und manchmal mit ein paar Tränen, weil die Entscheidung eben nicht so einfach ist. Warum reicht mir die Lütte nicht, warum kreisen meine Gedanken um ein weiteres Kind?

—————————————————

K: Hach, eigentlich wäre so ein zweites Kind ja toll.

S: Nicht schon wieder…

K: Doch, überleg mal, möchtest du, dass die Lütte später mal alleine ist?

S: Wieso ist sie später alleine? Sie hat doch uns? Sie hat ihre Großeltern, mit den Stiefgroßeltern sogar noch mehr, dazu noch die Onkel und Tanten und Neffen und Nichten und ihre Freunde und dann nachher vielleicht schon einen Freund oder Mann!!

K: Das ist nicht das selbe… Wenn wir nachher alt sind, dann sind alle Großeltern nicht mehr da und wer weiss, wie der Kontakt mit den Onkeln und Tanten und so dann noch ist. Das ist ja jetzt schon so schwierig und selten, obwohl wir nicht weit weg wohnen. Dann muss sie sich nachher ganz alleine zB um uns kümmern. Und denk doch mal an die Urlaube, da ist sie dann auch alleine nur mit uns.

S: Kinder finden im Urlaub immer schnell Anschluss und neue Freunde. Außerdem ist ja nicht gesagt, dass sie sich mit einem Bruder oder Schwester auch gut versteht. Ich konnte mit meinem Bruder nie so richtig viel anfangen, in der Pubertät gab es dann manchmal richtig Zoff. Wir sind da ziemlich verschieden.

K: Bei uns war auch nicht immer alles toll, aber trotzdem bedeuten mir mein Bruder und meine Schwester immernoch sehr viel. Die ganzen gemeinsamen Sachen, es war immer jemand da zum spielen… ich fand es super! Auch jetzt, wo jeder sein eigenes Leben führt, sind die beiden etwas besonderes für mich.

S: Ja, das stimmt schon, aber wie stellst du dir das denn alles vor? Wir haben in den letzten 1,5 Jahren kaum Zeit füreinander gehabt. Die Lütte schläft noch nicht durch, du bist oft genervt und müde, der Haushalt, der Garten bleiben liegen. Wir streiten uns grad ziemlich oft, das gefällt mir nicht. Ich möchte erstmal wieder Ruhe reinbringen. Von dem finanziellen Aspekt mal ganz zu schweigen.

K: Ich möchte ja auch nicht sofort ein zweites Kind. Aber in der letzten Zeit schläft die Lütte ja endlich besser. Wir konnten ja auch schon ein paar Stunden abends miteinander verbringen. Das hat mir auch gefehlt. Das finanzielle ist natürlich ein Thema. Aber wenn ich die Klamotten nicht gleich verkaufe, dann haben wir noch vieles da. Und wir bekommen ja auch viele Sachen vererbt. Dazu gibt es dann noch das zweite Kindergeld, nochmal Elterngeld für mich im ersten Jahr…

S: …dafür fällt dann aber dein Gehalt weg!

K: … ja ich weiss! Aber wenn wir die Lütte nicht mehr zur Tagesmutter geben, sparen wir das Geld auch wieder.

S: … und du hast dann ein Neugeborenes und ein Kleinkind zuhause? Du weisst doch, wie anstrengend die erste Zeit ist!

K: Vielleicht kann sie ja öfter mal zu Oma und so…

S: Deine Mutter arbeitet dann sicher noch. Genau wie ihr Mann und dein Papa. Wer ist sonst noch da? Die Frau von deinem Papa. Die ist aber nicht mehr so fit, dass sie regelmäßig auf ein quirliges Kleinkind aufpassen kann. Dein Bruder? – Arbeitet. Deine Schwester – weiter weg und arbeitet. Deine Schwägerin arbeitet dann sicher auch wieder mehr. Mein Papa überlegt grade, zu seiner Freundin zu ziehen. Das ist dann auch weiter weg. Mein Bruder arbeitet. Zu irgendeiner Freundin? Sicher mal möglich, aber nicht regelmäßig.

Es ist ja auch nicht so, dass wir einfach „schnipp“ sagen und du wirst schwanger. Auf noch so eine Behandlung habe ich eigentlich keine Lust. Das war für mich schon ziemlich anstrengend und stressig.

K: Du hast doch bei der Behandlung eigentlich nicht viel gemacht…

S: Naja, aber ich habe dich immer unterstützt und ertragen…

K: Blöder Kerl 😉  Aber im Ernst. Eine weitere künstliche Befruchtung mit all den Terminen und Medikamenten kann ich mir im Moment auch nicht vorstellen. Da wüsste ich auch garnicht, wie ich das zeitlich machen soll. Aber ich habe ja jetzt so langsam immermal sowas wie einen Zyklus. Zwar unregelmäßig, aber immerhin. Vielleicht wenn ich da jetzt noch etwas weiter abnehme, das Metformin nehme ich ja schon wieder, vielleicht klappt es dann irgendwann einfach so?

S: Aber noch nicht jetzt…

K: Nein, noch nicht jetzt. Es wäre schön, wenn wir das Gespräch einfach noch mal nächstes Jahr führen könnten. Vielleicht im März/ April.

S: Du hast das doch eigentlich schon für dich entschieden. Wir haben doch jetzt die Lütte. Die ist so toll und süß, reicht dir dass denn nicht?

K: Ich weiss es selbst nicht. Mein Herz ruft nach einem Bruder oder Schwester für sie. Und ich würde gerne noch mal schwanger sein. Die Zeit nochmal bewusster erleben. Wissen, was auf einen zukommt. Die Spannung, wie er oder sie aussieht. Die ganzen kleinen Klamotten anziehen. Im Bondolino tragen. Stillen. Ach, das ganze Paket eben.

S: Lass uns das verschieben. Ich möchte da jetzt noch keine Entscheidung fällen. Du bist im Moment im Hormonrausch, deine schwangere Freundin trägt ihren Teil da sicher bei. Ich liebe dich, aber ich möchte da nichts überstürzen.

K: Ja, du hast ja recht. Aber du versprichst es mir! Wenigstens ein ernstes Gespräch!

S: Nächstes Jahr.

K: Ok, nächstes Jahr.

 

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