So war unser Silvester 2016/2017

Plan:

 

Wir frühstücken morgens alle zusammen mit frischen Brötchen und leckerem Aufschnitt. Danach spielen wir oder gehen noch mal raus und genießen den letzten Tag des Jahres.

Während die Lütte Mittagsschlaf hält, bereite ich das Mittag vor (es gibt selbstgemachte Hamburger) und räume noch ein bisschen auf.

 

Nachmittags gehen wir nochmal spazieren. Wir zünden ein kleines Tischfeuerwerk an und lassen Wunderkerzen ihre Funken versprühen. Die Lütte wirft ein paar Knallerbsen umher und hat gute Laune.

Abends geht die Lütte müde ins Bett. Sie schläft schnell ein und verschläft die ganze Knallerei und den Trubel um sie rum.

Schatzi und ich können in Ruhe den Abend verbringen, wir schauen einen Film oder eine Serie und kuscheln dabei auf dem Sofa. Um Mitternacht sehen wir uns eng umschlungen das Feuerwerk draußen in der sternenklaren Nacht an, bevor wir uns zusammen in Bett kuscheln und friedlich schlafen…

 

Hahahahahahahahahahaha

OK, das war vielleicht ETWAS zu viel erwartet…. Wäre aber sehr nett gewesen…

 

Realität:

 

Nach einem kurzen Frühstück bei dem die Lütte alle Sachen auf den Fußboden wirft, fahre ich alleine noch schnell einkaufen. Eigentlich waren wir am Freitag schon los, da hat die Lütte aber so einen Tobsuchtsanfall bekommen, dass wir den Einkauf schnell abgebrochen haben. Also lasse ich Schatzi und die etwas schlecht gelaunte Lütte zuhause und werfe mich ins Getümmel.

Es ist voll! Sehr voll! Die Menschen sind genauso schlecht drauf wie das Wetter und drängeln und gucken grimmig.

Irgendwann habe ich dann den (erstaunlich langen…) Einkaufszettel abgearbeitet. Die Berliner spare ich mir angesichts der langen langen Schlange am Bäckerstand.

Ein kurzer Blick aufs Handy zeigt: Noch kein Anruf von Schatzi, da haben die zuhause also alles im Griff. Wenigstens das.

 

Nachdem ich mein Auto heil vom Parkplatz runtergefahren habe (Meine Güte, die anderen fahren aber extrem, auch hier wird gedrängelt und gehupt und zwischendrin laufen die Menschen mit ihren vollen Einkaufstüten und dann noch dieser nervige Nieselregen), mache ich mir mein Hörbuch an („Alles ausser irdisch“ von Horst Evers btw.) und entspanne mich ein bisschen.

Kurz bevor ich zuhause ankomme, biege ich kurzentschlossen rechts zum Bäcker ab. Ein paar Berliner müssen irgendwie dann doch sein. Bei unserem Lieblingsbäcker ist gute Stimmung! Alle sind freundlich und entspannt. Es gibt zwar keine 20 Sorten zur Auswahl, aber ich kann immerhin zwischen Mehrfrucht, Schokolade, Champagner, Marzipan und Kirsch wählen. Reicht völlig – bitte mit Zuckerglasur und nicht mit Puderzucker. Wer einmal Puderzucker eingeatmet hat, meidet ihn ab sofort *hust hust*.

 

Die Lütte rennt mir, kaum in der Tür, mit lauten und freudigen „Mama da Mama“- Rufen entgegen. Naja, wenigstens hat sie bessere Laune, dafür irgendwie keine Socken mehr an… wollte sie partout nicht mehr anhaben, sagt Schatzi – egal.

Wir spielen noch ein bisschen, die Einkäufe packe ich während des Mittagsschlafes aus.

Dieser klappt dann tatsächlich wie geplant. Die Lütte schläft zwar spät ein, aber dann immerhin gute 1,5 Stunden.

Mittags gibt es, wie geplant, selbstgemachte Hamburger – das hatte Schatzi sich gewünscht. Die Lütte hat nicht so richtig Hunger und manscht mehr mit ihren Sachen rum. Sie hatte ja zum Mittagsschlaf noch eine Milch bekommen (150 ml), scheinbar hält das noch vor.

Nachmittags ist das Wetter immernoch unterirdisch – kalt und nieselig. Da gehe ich nicht raus…

Wir machen es uns zuhause etwas gemütlich und zünden tatsächlich das Tischfeuerwerk an. (Ich habe sogar beim Kauf darauf geachtet, nicht das mit Konfetti zu erwischen…). Es knallt ordentlich, aber die Lütte schaut nur fasziniert zu und meint nur „No mal, no mal Peng“ (was bei ihr: Noch mal heisst). Von den Wunderkerzen ist sie mehr beeindruckt, da geht sie zunächst nicht mal in die Nähe. Nach der dritten Wunderkerze dann leider doch denn sie reisst Schatzi die ausgebrannte Kerze aus der Hand – um sie dann mit lautem Geheule wieder fallen zu lassen. Ja, die war leider noch ein bisschen heiss, selbst unten am Stiel. Wir kühlen die Hand mit kaltem Wasser (es gibt nur eine kleine rote Stelle) und nach 1-2 Minuten ist alles vergessen und sie planscht fröhlich im Wasser. Egal, Hauptsache das Kind ist glücklich, Mama kann ja nachher wischen.

 

Bei den Knallerbsen habe ich mich leider vergriffen und Knallteufel erwischt. Die ähm, knallen wie der Teufel ;), also ziemlich laut. Oder vielleicht hört sich das auch nur so laut an, weil wir das werfen kurzerhand (siehe Wetter) in den Hauswirtschaftsraum verlegt haben. Die Lütte findet es auf jeden Fall klasse!

 

Mit spielen und kuscheln und vorlesen kriegen wir den Nachmittag noch rum. Die Lütte ist sehr schwankend gelaunt. Von kichern und glucksen bis zum völligen Wutausbruch sind es teilweise nur 3 Minuten… das kann ja heiter werden, ahne ich.

Draußen ist es bisher recht ruhig. Vereinzelnd hört man mal einen Böller oder ein Zischen – das kann gerne so bleiben. Wir wohnen zwar auf dem Dorf und eigentlich sind hier Feuerwerke und co. verboten à Reetdachhäuser, aber uneigentlich macht das hier doch fast jeder, oder zumindest Böller und Heuler hört man viel.

 

Irgendwann essen wir ein bisschen Abendbrot und wir bringen die Lütte gegen 19 Uhr ins Bett.

Auf jeden Fall versuchen wir es, denn sie steht immer wieder auf und weint und meckert. Nach 1,5 h überlasse ich Schatzi das Feld – ich brauche eine Pause – und er versucht sein Glück. Leider hat er auch keine Chance und nicht mal eine zweite Milch lässt sie zur Ruhe kommen. Draußen hört man einzelne Silvestergeräusche (es ist inzwischen 20.30 Uhr) die sie wohl irritieren.

Um 21 Uhr gebe ich den Gedanken an einen ruhigen Abend mit Schatzi auf und lege mich mit der Lütten in unser Bett. Das ist ihr wohl grad alles zuviel, da braucht sie mehr Nähe! Innerhalb von 5 Minuten ist sie an mich gekuschelt eingeschlafen. Erschöpft von dem bisherigen Tag schlafe ich mit ein.

 

Um 0.03 Uhr werde ich von dem Feuerwerk draußen wach. Die Lütte schläft noch, also schleiche ich mich zu Schatzi und wir wünschen uns ein frohes Neues Jahr und gucken doch noch Feuerwerk.

Zusammen kuscheln wir uns aufs Sofa und es gibt doch noch eine Folge „Akte X“. Wir reden ein bisschen übers alte und das neue Jahr und gegen 1 Uhr gehe ich dann zu der Lütten zurück ins Bett. Die wird nichtmal wach und ich kann wenigstens schlafen.

 

(Die Berliner (Mehrfrucht und Marzipan) haben wir dann am 1.1. zum Frühstück gegessen…)

 

Ich freue mich auf 2017! Das wird auf jeden Fall spannend – in mehreren Hinsichten. Dazu aber später mehr!

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