26 Monate Minnie

Diesmal nur ganz leicht verspätet: Meine kleine Tochter ist 26 Monate alt. 2 Jahre und 2 Monate bin ich nun schon Mama dieses wunderbaren Geschöpfes.

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In den letzten Wochen ist es hier auf dem Blog etwas ruhiger geworden. Irgendwie habe ich nicht mehr die Zeit gefunden, zu berichten. Das möchte ich aber in Zukunft wieder regelmäßiger machen. Ich selber lese sehr gerne in den alten Geschichten und habe dann auch ganz oft die entsprechende Szene vor Augen. Wenn ich von einem Erlebnis schreibe, bleibt das viel besser in Erinnerung, als wenn ich nur Fotos mache.

Also:

Größe: 91 cm (da gab es einen riesen-schubs in den letzten Wochen!)

Gewicht: 13,7 kg

Schuhgröße: 24/25

Sie trägt Hosen in 92, Oberteile in 98/104 (teilweise auch 92) und Socken in 86/92. Damit hat sie ihre 1 Jahr ältere Cousine bis auf ca. 3 cm aufgeholt. Klamotten tragen beide in der gleichen Größe!

Ihre Brille trägt Minnie inzwischen regelmäßig und auch ohne Protest. Nur wenn sie müde wird, fliegt das rosa Gestell…

Nächste Woche bekommen wir Einlagen für ihre Schuhe. Sie knickt mit den Füßen zu sehr nach innen ein, das soll damit etwas behoben werden, bzw. die anderen Muskeln sollen angesprochen werden. Erstmal für 6 Monate.

Ansonsten ist Minnie erfreulich gesund gewesen. Bis auf einen kleinen Schnupfen war dieses Jahr noch nichts schlimmes.

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Minnie geht inzwischen seit 4 Wochen in den Kindergarten (bzw in die Krippe). Seitdem ist ihre Entwicklung quasi nochmal explodiert. Vielleicht war das einfach ein zeitlicher Zufall und hat nichts mit dem Kindergartenbesuch zu tun, Fakt ist aber, dass Minnie definitiv kein Baby mehr ist. Leider…

Sie spricht inzwischen 4 – 6 Wort-Sätze, die von den meisten Leuten auch verstanden werden. Sie plappert alles nach und hat macht dann auch den gleichen Tonfall nach…

Wenn wir mit dem Laufrad unterwegs sind, dann plappert sie in einer Tour, das ist so witzig. Beim normalen Spazierengehen oder im Buggy macht sie das nicht. Zu süß!

Sie schaut sich überall genau um und erzählt mir was sie sieht. „Guck mal ein Bärschchen, Mama!“, ich schaue mich erstmal ratlos um… dann entdecke ich den kleinen Bären (3 cm) auf der Ablage im Auto.

Singen ist immernoch eine große Liebe bei ihr. Gerne singt sie auch einfach Lalalalala auf irgendeine erfundene (?) Melodie. Sie hat ihre klaren Lieblingslieder, die könnte sie auch gerne jeden Tag hören.

Dieses Video gehört zB. zu ihren Favoriten. Sie fordert dann klar „Ba anmachen“ ein.

 

Es macht so viel Spaß mit ihr unterwegs zu sein, weil sie alles kommentiert und sich über so viele kleine Sachen freut! Die meiste Zeit bleibt sie auch an meiner Seite, ab und zu läuft sie leider noch weg, bzw läuft einfach weiter und schaut sich überhaupt nicht nach mir um. Da muss sie dann eben an die Hand oder in den Einkaufswagen. Beides findet sie blöd. Um Stress zu vermeiden, mache ich aber die großen Einkäufe ohne sie.

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Im Moment spielt sie grade mit Schatzi im Schlafzimmer. Die beiden haben sich ins Bett eingekuschelt und lesen Bücher. Zwischendurch wird getobt oder eine Höhle aus der Bettdecke gebaut. Ich liebe es, den beiden beim spielen zuzuhören. ZuSEHEN kann ich leider nicht so oft, denn meistens bricht Minnie das Spiel ab, sobald ich ins Zimmer komme. aber es ist so toll zu hören, wie sie ein Buch lesen und Minnie erzählt und freut sich und quietscht und kichert. Die beiden haben ein tolles Verhältnis! Schatzi spielt ganz anders mit ihr und sie liebt es!

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Bücher sind weiterhin total beliebt bei ihr. Ganz besonders liebt sie grad dieses hier:

Das Buch enthält verschiedene Werkzeuge, die Geräusche erzeugen. Allerdings ohne Batterie, nur durch die Bewegung der Schieber. Daher sind die Geräusche schön leise, klingen aber total echt.

Generell sind Bücher mit Klappen toll, oder Wimmelbücher, diese aber hauptsächlich nur von Biene Maja oder Winnie Puuh.

 

Ihr Puppenwagen wird täglich durch das Haus geschoben, jedesmal mit anderen Kuscheltieren beladen.

Außerdem hat sie ihre Liebe zu Knete entdeckt und ihre Puzzles werden auch fast jeden Tag neu gepuzzelt.

 

Zum Geburtstag gab es ein Laufrad von Puky, damit sind wir gerne draußen unterwegs. Noch ist sie nicht sehr schnell damit, aber sie fährt sehr sicher und kippt selten um. Die Geschwindigkeit wird schon noch kommen.

Draußen ist auch die Sandkiste toll. Das war das erste, mit dem sie sich längere Zeit auch alleine beschäftigt hat.

Wir haben uns einen neuen Buggy angeschafft und sind mit dem ziemlich häufig unterwegs.

Er lässt sich superleicht schieben und Minnie sitzt darin besser, als in unserem alten Buggy. Hätte er jetzt noch vorne ein Schwenkrad, wäre er perfekt, aber auch so macht das Schieben viel Spaß!

Den ersten Härtetest hatte der NEUE im Wildpark Schwarze Berge. Dort waren wir am 1. Mai bei strahlendem Sonnenschein mit meiner Schwester und ihrem Freund. Netterweise hat dieser teilweise das Schieben übernommen, denn dort gab es wirklich viele Berge…

Und Tiere, vor denen Minnie überhaupt keine Scheu hatte.

Auf einem Klo gab es auch eine schöne Wickelecke und sogar zwei Sessel zum stillen. Die konnte man mit einem Vorhang zu einer gemütlich ruhigen Ecke umbauen.

Jetzt wo das Wetter hier etwas besser wird, versuche ich viel mit Minnie draußen zu sein. Das ist gut für sie und für mich. Draußen ist sie doch noch irgendwie entspannter. Gerne wähle ich dazu Wege, auf denen kein Auto kommen kann und ich Minnie „laufen lassen“ kann.

Wir treffen uns gerne mit ein paar Mädels und deren Kindern, in der Nähe haben wir auch einen tollen eingezäunten Spielplatz entdeckt. Es ist schön, mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein, deren Kinder die gleichen Macken haben wie meine 🙂 .

Wenn wir zuhause sind, dann mache ich inzwischen mehr im Haushalt. Auf der einen Seite ist es hier eben viel ordentlicher und Minnie lernt es, sich selbst zu beschäftigen. Natürlich spielen wir auch viel zusammen, aber wenn ich mal Wäsche machen muss oder abwasche, dann muss sie warten. Das klappt immer besser!

 

Probleme bereitet uns immernoch das Schlafen. Ich kann zwar eigentlich nicht meckern, denn es ist soooo viel besser geworden! Es gibt aber Tage, da empfinde ich es als extrem anstrengend. Sie geht gegen 20 Uhr ins Bett, früher hat keinen Sinn. Dann lege ich mich mit ihr hin und sie bekommt eine Milch.

An guten Tagen schläft sie innerhalb von 20 Minuten in ihrem Bett ein und kommt erst wieder zwischen 24 und 2 Uhr. Dann habe ich Zeit um mit Schatzi einen Film zu gucken oder mal zu reden. Gegen 22 Uhr gehe ich schlafen, wenn sie wach wird kommt sie rüber in mein Bett oder ich hole sie. Manchmal braucht sie dann noch eine Milch (und dann auf jeden fall eine neue Windel). An mich gekuschelt schläft sie dann weiter bis der Wecker um 7 Uhr klingelt.

An schlechten Tagen kommt sie überhaupt nicht zur Ruhe. Dann braucht sie abends noch eine weitere Milch zum runterkommen und will überhaupt nicht in ihrem Bett liegenbleiben. An ganz schlechten Tagen hilft es auch nicht, in mein Bett rüberzuwechseln, dann schläft sie manchmal erst um 21.30 Uhr nach viel Geschrei und weinen.

Die Tage, an denen sie in ihrem Bett morgens aufgewacht ist, sind sehr rar gesäht. Die guten und schlechten Tage wechseln sich immer ab… Im Moment darf allerdings nur ich sie ins Bett bringen, Papa wird nicht akzeptiert. Durchschlafen tut sie nie.

 

Noch ein paar Kleinigkeiten:

Vor einigen Wochen haben wir ein schönes Badepaket von Tetesept gewonnen! Minnie liebt Baden, auf das Haarewaschen könnte sie allerdings verzichten… Wir baden meistens zusammen und machen viel Quatsch in der Badewanne.

Ansonsten haben wir endlich die neue Freundin von Schwiegervater kennengelernt und auch den Resthof bei dem er so viel renoviert hat besichtigt. Sie ist sehr nett, allerdings vom Typ her ganz anders als Schwiegermutter gewesen ist. Naja, wir haben sie 3 h gesehen, da kann man noch nicht viel sagen. Hauptsache er ist glücklich!

Und ich habe ja eine Mutter-Kind-Kur eingereicht. Da warte ich immernoch auf die Antwort der Krankenkasse. Einen Platz für Oktober habe ich schon. Ein bisschen aufgeregt bin ich ja. Zumal ich es dann ja auch meinem Chef erzählen muss und der kennt ja nur einen kleinen Teil meiner Geschichte. Einige meiner Verwandten können auch nicht so recht verstehen, warum ich eine Kur beantragt habe. So schlimm könne das ja nicht gewesen sein, außerdem hätte ich ja jetzt ein Kind und alles wäre gut… Gesagt hat das zwar keiner, aber die Blicke und die Reaktion sprechen Bände.

 

Hach, ich genieße das Leben mit meiner kleinen Familie. Mein kleiner Sonnenschein tobt und hüpft durch das Haus, singt und klatscht, springt und quietscht. Die schönen Momente überwiegen. In den schlechten Momenten versuche ich ruhig zu bleiben und aus der Situation raus zu gehen. Mit Schatzi läuft es meistens sehr gut, nur manchmal kochen die Emotionen über.

Das Thema 2. Kind ist immer mal wieder im Raum, zumal im Moment um mich herum wieder sehr viele schwanger sind. Spätestens nach meiner Kur werden wir da nochmal in Ruhe darüber reden. Bis dahin lassen wir es drauf ankommen. Da meine Tage aber nach 2 erfreulich pünktlichen Monaten wieder deutlich Verspätung haben, halte ich das eher für ausgeschlossen. Die Hoffnung stirbt zuletzt…

 

Noch ein paar Bonmots die nicht vergessen werden sollten:

 

Pullalla (Pullover)

Lodelade (Schokolade)

Tadetau (Kakao)

Reismilch (Milchreis)

 

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