So war unser Wochenende 20./21.5.2017

Minnie wachte am Samstag dann übrigens um kurz vor 8 Uhr auf und ist noch zu einem kurzen kuscheln in mein Bett rübergekommen. So kann ein Wochenende gut anfangen. Schatzi war leider schon zur Arbeit, mit ihm zusammen wäre es ein perfekter Start gewesen. Diese Woche sollen unsere neuen Matratzen und Lattenroste kommen, dann haben wir endlich viel Platz für alle zusammen. Mal schauen, wie es Minnie findet, wenn Mama und Papa in einem Bett mit ihr schlafen.

 

Weil ich es in der Woche nicht geschafft hatte, müssen wir zusammen einkaufen fahren. Das geht erst ganz gut, endet aber in einem Wutausbruch im DM (Sie durfte nicht mit dem Einkaufswagen gegen den Turm mit dem Klopapier fahren) und einem im Edeka (Ich habe den Joghurt in den Einkaufswagen gelegt, das wollte sie anscheinend machen).

Sie wird von einer Sekunde auf die andere plötzlich so wütend und richtig dicke Kullertränen quellen aus ihren Augen. Dann wirft sie sich auf den Boden und strampelt und schreit. Ich versuche ruhig zu bleiben und weil wir ja auch Zeit haben knie ich mich daneben und halte Kontakt zu ihr. Nach kurzer Zeit reagiert sie und kommt in meine Arme. Völlig fertig von so vielen Emotionen in so kurzer Zeit. Ansprechbar ist sie nicht, kuschelt sich aber an mich.

Naja, sie ist eben 2 Jahre und 2 Monate alt. Da werden wohl noch einige solcher Ausbrüche folgen.

Der Rückweg verläuft friedlich. Minnie spielt mit ihrem Spionier-Sackl.

So einer stand schon lange auf meiner To Do-Liste, jetzt haben wir glücklicherweise einen tollen auf dem Flohmarkt gefunden! Das macht echt Spaß! Minnie freut sich immer wieder, wenn sie den Hai oder das kleine Schweinchen findet. Manchmal gibt sie ihn mir und ich soll zB das Herz finden oder so. Ist garnicht so einfach.

Wieder zuhause probieren wir die neue Schere aus. Eine Sicherheitsschere, die nur Papier schneidet. Ich habe es mit meinem T-Shirt und meinen Haaren ausprobiert, es funktioniert tatsächlich! Natürlich kann sie sich mit der Schere immernoch den Finger klemmen oder ins Auge pieken, daher sitze ich immer direkt daneben!

Ich schneide ihr ein paar Figuren aus und wir spielen richtig schön damit.

Mittagsschlaf mag sie zuhause keinen machen. Sie trinkt zwar ihre Milch im Bett und „ruht etwas“, aber einschlafen tut sie nicht.

Ich mache zusammen mit ihr ein bisschen Haushalt und dann spielen wir noch Duplo.

Wir haben zwar noch nicht so viele Steine, aber Minnie baut auch so schöne lustige Türme damit.

Danach gehen wir raus. In den Sand! Ich bin sehr dankbar, dass wir die Sandkiste so groß und so tief gebaut haben. Jetzt können wir tolle Mauern und Tische bauen, ohne Angst vor schwarzer Erde zu haben.

Minnie ist über alle Berge rübergerollt, die Mauer langbalanciert, hat sehr viele Kuchen gebacken und noch mehr wieder zerstört…

So müssen Kinderfüße aussehen – Schön dreckig. Das strahlende Lächeln müsst ihr euch auf diesem Bild leider vorstellen.

Wir bleiben den ganzen Nachmittag draußen. Da Minnie ja keinen Mittagsschlaf gemacht hat, ist sie gegen 16/17 Uhr in einem kurzen Stimmungstief. Wir essen einen Snack aus Obst und Keksen, um neue Energie zu sammeln. Draußen schmeckt es noch mal besser!

Ich mähe noch den Rasen und verfluche (leise) die vielen Wühlmausgänge und -löcher. Die machen den Rasen teilweise zu einer Buckelpiste.

Abends geht es dann für uns beide in die Badewanne. Die Klamotten landen gleich in der Waschmaschine…

Nach dem Abendbrot geht Minnie ziemlich unproblematisch gegen 20 Uhr ins Bett. So habe ich noch ein bisschen Zeit mit Schatzi.

——————-

Sonntagmorgen wache ich wieder um 7.30 Uhr auf. Diesesmal aber mit Minnie im Arm. Sie hat bis ca. 3 Uhr in ihrem Bett geschlafen, dann wollte sie unbedingt „rüba gehen“ und ist mit Lena unterm Arm und der Milchflasche in der anderen Hand schnurstracks in mein Bett geklettert. Auch gut. Sie ist dann schnell wieder eingeschlafen.

 

Wir frühstücken gemütlich gemeinsam mit Schatzi und danach bummeln wir über den Flohmarkt. Wir machen ein paar schöne Schnäppchen, leider wird Minnie gegen 11.30 Uhr müde und nölig und anstrengend. Sie will nicht in den Buggy, nicht laufen, auf jeden Fall nicht an der Hand, nicht so getragen werden und von Papa schon garnicht. Wir fahren schnell nach Hause, kriegen uns aber auf dem Weg dahin irgendwie in die Haare. Wegen einer Kleinigkeit mal wieder. Wenn Minnie so schreit, sind wir beide gleich mit gestresst und die Nerven sind dann zu sehr gespannt. Daran müssen wir arbeiten…

Wir kriegen nochmal die Kurve, aber schön ist es nicht.

Weil Minnie jetzt so aufgepusht ist, dass sie auf keinen Fall so schlafen wird, packe ich sie gegen 13 Uhr ins Auto und wir fahren eine Runde. Ich brauche etwas Abstand und wir wollten ja sowieso noch meinen Papa im Krankenhaus besuchen.

Mit etwas Ruhe gelingt es mir die Situation eben besser zu verstehen und ich telefoniere noch mit Schatzi. Minnie schläft tief und fest bis wir vor dem Krankenhaus parken.

Der Besuch im Krankenhaus ist eher kurz. Papa freut sich zwar sehr, aber Minnie ist total unruhig und klettert über Stühle und Tische. Das ist ihr alles zu unheimlich und zu langweilig.

Wieder zuhause gehen wir wieder raus in den Garten.

Unsere Nachbarn reichen uns Kuchen über den Zaun, die Sonne scheint und Schatzi kommt auch noch mit in die Sandkiste. Ein schöner Abschluss fürs Wochenende.

Minnie hat ja leider erst später Mittagsschlaf gemacht, daher schläft sie erst um kurz nach 21 Uhr tief und fest. Die Zeit reicht trotzdem für eine Folge Akte X und ein paar Worte mit Schatzi.

 

Kennt jemand Tipps, wie ich a) Wühlmäuse in Zukunft fernhalte? und b) ich die Gänge jetzt alle wieder zukriege? Das ist mir doch ein bisschen zu gefährlich zum rumrennen. Nicht dass da jemand umknickt.

 

 

Das war unser Wochenende. Allgemein mit viel Sand, viel Spaß und viel Lachen, aber einem kleinen Knick. Generell sehr schön, aber noch verbesserungsfähig.

Mehr Wochenenden findet ihr hier bei geborgen-wachsen.

 

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2 Antworten

  1. Hast du einen Geheimtipp, wie man diese dunklen Flecken vom nassen Sand wieder restlos raus bekommt? Trotz Gallseife bleibt bei uns immer ein Schatten.

    1. Bei unserem Sand passiert das glücklicherweise nicht, wir haben damals (teureren) gewaschenen Spielsand gekauft. Aber auf dem Spielplatz kommen schonmal solche Sandflecken zustande. Wenn es beim einmaligen waschen nicht rausgeht, mache ich die Sachen immer einmal nass, reibe sie dann gründlich mit so einer Handbürste ab und manchmal noch mit Gallseife. Mehr weiss ich leider nicht.

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