Monatliches Archiv: Oktober 2017

Wenn es abend wird…

18 Uhr.

Kind schläft, weil ausgepowert.

Mann schläft, weil krank.

Ich sitze auf dem Sofa und habe Ruhe. Eben habe ich noch mein Antibiotika geschluckt, denn ich habe schon wieder eine Mandelentzündung…

Das kommt bei mir immer total plötzlich. Freitag hatte ich ganz leichte Halsschmerzen und in der Nacht wurden die so doll, dass ich nicht schlafen konnte. Mir tat alles weh, Ohren, Hals, Kopf! Ich konnte es kaum aushalten.

Morgens um 9 haben wir also Minnie bei meinem Papa abgeliefert und durften den Vormittag in der Anlaufpraxis im Krankenhaus verbringen. Die Untersuchung war dann keine 5 Minuten! Klare Diagnose… Antibiotika!

Mittags haben wir alle zusammen eine lange Mittagsstunde gemacht und den Nachmittag über hat Schatzi Minnie betreut und auch ins Bett gebracht. Das hat mir sehr gut getan!

Die Nacht war sehr viel besser als die vorige. Minnie hat ab 23 Uhr bei uns geschlafen, aber das war ok.

Schatzi meint, ich habe ziemlich geschnarcht, daher konnte er nicht schlafen. Sorry!

Morgens ging es mir recht gut. Der Hals tat noch weh, aber ich konnte etwas essen. Schatzi hat sich nach dem Frühstück wieder hingelegt, scheinbar wird er jetzt auch krank.

Ich habe mit Minnie gemalt und geschnitten, das fand sie super. Mittagsschlaf wollte sie nicht machen, obwohl sie ziemlich nörgelig war.

Den ganzen Vormittag über hat bei uns ein heftiger Sturm getobt. Am frühen Nachmittag kam endlich die Sonne, also bin ich mit Minnie rausgegangen.

Erst sind wir zum Minijahrmarkt hier bei uns im Dorf. Es gibt da immer 1 Essensstand, 1 Getränkestand, 1 x Süssigkeiten, 1 Schiessstand, 1 Dosenwerfen, 1 Entenangeln, 1 Kinderkarussel, 1 x Pizza und Crepes und 1 Autoscooter. Absolut ausreichend und immer voll! Da trifft man echt jeden.

Minnie durfte ein paarmal Karussel fahren und ein Crepe essen. Ach ja und Enten angeln. Leider habe ich sie nicht ohne Brüllanfall wieder vom Jahrmarkt weg bekommen.

Um nicht mit einem Negativ-Erlebnis nach Hause zu fahren, bin ich mit ihr auf dem Rückweg über den Schulhof gegangen. Dort hatte der Wind grosse Blätterhaufen zusammengeweht. Minnie hatte so einen Spass mit den Blättern! Immer wieder hat sie die hochgeworfen oder ist durchgerannt!

Das fand ich viel schöner!

Wieder zuhause haben wir uns in der Badewanne aufgewärmt und dann ein schnelles Abendbrot gegessen.

Schatzi ging es nicht gut, er hatte auch Halsschmerzen und fühlte sich matschig, also ist er danach gleich wieder schlafen gegangen.

Minnie habe ich noch bis 17.40 Uhr wachgehalten, dann ist sie innerhalb von 5 Minuten nach dem vorlesen eingeschlafen.

Ich habe mich jetzt auf dem Sofa in meine Decke gekuschelt und werde gleich noch lesen. Mein Hals tut noch ziemlich weh und mein Kopf auch, aber ich mag noch nicht schlafen!

Hier noch ein paar Impressionen 🙂

Minnie hat sich übrigens geweigert ihrer Puppe Lena etwas anzuziehen. Der wäre nicht kalt und die wolle eben nichts anziehen…

Die Puppe wird anscheinend antiautoritär erzogen 🤣!

Gute Nacht!

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Süße Häkelmonster zu Halloween – Blogtipp

Auf dem tollen Blog „Zuckersüße Äpfel“ habe ich heute eine wunderbare Halloween Häkelmonster-Taschen gefunden!

Hier findet ihr den Blog und die Schritt-für-Schritt-Anleitung!

 

Könnte ich häkeln, würde ich die am liebsten gleich nachmachen…

Hach!

PMS + Trotzphase

… keine sehr gute Kombination!

Daher zeige ich heute nur was wir so machen, wenn es besser läuft.

Schönen Sonntag noch!

Breifrei – Buchvorstellung

Heute darf ich ein schönes Buch aus dem Trias Verlag vorstellen:

Der Untertitel des Buches hat mich schon ziemlich angesprochen: „Einmal kochen, alle essen mit“

Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, war mein erster Gedanke: „Oh je, ein so kleines Kind und eine so kleine Blaubeere – nicht dass die sich verschluckt!“ Komisch, wie man da gleich denkt.

Rückblick: Wie war das damals bei uns?

Ich habe Minnie ungefähr 18 Monate lang gestillt. Zum Schluss nur noch nachts und hauptsächlich zum Einschlafen.

Als Minnie anfing, sich für unser Essen zu interessieren, habe ich ihr immer mal ein (in meinen Augen geeignetes) Stück hingehalten und sie durfte probieren. Sie bekam Zwieback, Gurken, gekochtes Gemüse oder Kartoffeln zum ablutschen und war gut beschäftigt. Verschluckt hat sie sich kaum. Dazu gab es dann (immerhin selbstgekochtes 🙂 ) Gemüsemus, später dann mit Kartoffeln oder Fleisch gemischt mit dem Löffel gefüttert. Stückchen waren nie ein Problem.

Den klassischen Getreide-Brei zum selbstanrühren aus der Tüte hat sie eigentlich nicht so gemocht. Mit viel Obst (-gläschen) gemischt als Nachtisch vielleicht. Aber zum sattwerden? Nein, das war nicht ihr Ding. Sie wollte das essen, was wir auf den Tellern haben…

Ziemlich früh durfte sie also selber mit dem Löffel (oder den Händen) essen. Ich habe ihr einen Teller mit Häppchen vorbereitet und sie durfte alles probieren. Die Sachen für sie habe ich aber eigentlich immer extra gekocht, es sei denn bei uns gab es zufällig passendes. Das war viel Matscherei, aber ein glückliches Kind! Noch heute probiert sie eigentlich viel und außer Oliven mag sie (bisher?) noch alles…

 

„Breifrei“. Was heisst das eigentlich?

Ich hatte damals, als Minnie im passenden Alter war, zwar immer wieder davon gehört, aber ich kannte keinen der das macht und hatte auch weder Zeit noch richtig Lust, mich damit zu beschäftigen. Wir sind irgendwie unseren eigenen Weg gegangen, der beides beinhaltet: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei und selber essen.

Also:

Ganz grob gesagt geht es darum, dass das Baby selbstständig isst und selbst entscheidet was und wieviel es zu sich nimmt.

Hört sich erstmal etwas abenteuerlich an…

 

Mal lesen, was die Autorin Tatje in ihrem Buch dazu schreibt:

Das Buch selber ist unterteilt in einen Theorieteil und einen Teil mit passenden Rezepten.

Der Theorieteil ist sehr humorvoll geschrieben und liest sich dadurch sehr gut. Es werden immer wieder kleine Anekdoten erzählt und die „Tante Uschi“ mit ihren ungefragten Weisheiten kennt wohl jeder. Tatje gibt Antworten, auf die häufigsten Vorurteile beim Baby-Led-Weaning.

Sie macht deutlich, dass das Baby die 3 typischen Anzeichen für eine Beikostreife haben sollte, bevor man startet:

1: Ihr Baby kann mit etwas Unterstützung aufrecht auf ihrem Schoss sitzen

2: Ihr Baby kann Hand, Mund und Auge so koordinieren, dass es Dinge sehen, ergreifen und zum Mund führen kann.

3: Ihr Baby hat seinen Zungenstoßreflex vollständig verloren

Außerdem sollten einige Regeln beachtet werden. Das man einem 6 Monate alten Baby keine harten Kleinteile wie Nüsse gibt, versteht sich von selbst. Auch Honig sollte im ersten Lebensjahr noch nicht gegeben werden, Alkohol, Koffein, scharfe Speisen und ein paar andere Dinge ebenso.

Aber ansonsten darf und soll das Baby alles ausprobieren, was es selbst greifen kann! Gestartet werden soll mit weicheren Lebensmitteln oder Lebensmitteln, die weich gelutscht werden können.

Es gibt einen „10 Punkte Plan für Schnellstarter“, an dem man erkennen kann, ob man selbst und das Baby bereit sind für „Baby-Led-Weaning“, aber keinen exakten Fütterplan, wie er oft beim Beikost-Start verwendet wird.

Der „Magische Tag“, wie sie es bezeichnet, ist der Tag, an dem das Baby beginnt, sich etwas von dem bereitgestellten Essen in den Mund zu stecken. Man soll dem Baby in dieser Hinsicht vertrauen und abwarten.

Mir gefällt, wie die Autorin immer wieder betont, dass Essen Spaß machen soll und für die Eltern kein Stress aufkommen darf. Dem Baby sollte ausreichend Ruhe gegönnt werden, es muss sich gerade am Anfang auf so vieles gleichzeitig konzentrieren, da kann es schonmal länger dauern. Hier ist also Geduld gefragt!

 

Im Rezeptteil habe ich schon einige Sachen nachgekocht. Meine Tochter ist zwar schon 2,5 und isst längst alles vom Tisch mit, aber die Rezepte waren sehr lecker und gut erklärt. Für meinen Mann hätten sie noch etwas gewürzt sein können, aber das kann man ja am Tisch nachholen.

Lustig fand ich die Einteilung der Rezepte zB. in „einhändig kochbar“ oder „einhändig essbar“. Es gibt bei jedem sicher immer Phasen, in denen das Baby grade nicht vom Arm runter will, und auf Mamas oder Papas Schoss isst es sich doch am besten…

 

Mein Fazit:

Ich persönlich hätte mir ein paar konkrete Einstiegstipps gewünscht. Aber ich denke, dass die Autorin genau das eben nicht will: Einen festen Plan vorschreiben. Es gibt laut ihr keine starren Regeln beim Beikoststart, man soll auf sich und das Baby vertrauen. Einfach ausprobieren also. Nicht so einfach, wie ich finde. Gerade als Neu-Mutter wollte ich damals alles richtig machen und hätte nur mit diesem Buch sicher gehadert und gezweifelt, leider… aber so bin ich nunmal. Bei einem zweiten Kind geht man da sicher entspannter an die Sache ran.

Mir gefällt an dem „Breifrei“, dass wirklich das Baby entscheidet, in welcher Geschwindigkeit es sich abstillt (oder von der Flasche entwöhnt). Wird das Baby gefüttert, kann es sicher leicht passieren, dass es über den Hunger gefüttert wird. Dadurch könnte es das natürliche „Satt-Gefühl“ verlieren.

Ich habe viele Babys erlebt, bei denen besonders abends darauf geachtet wurde, dass sie eine Große Portion Brei aßen, damit sie auch wirklich satt sind und gut durchschlafen. Den Gedanken fand ich schon immer irgendwie falsch… hätte bei Minnie wohl auch nicht funktioniert. (Bei den anderen Baby übrigens auch nicht…)

Für das Baby ist breifrei bestimmt sehr spannend. Es gibt viele Reize, sowohl durch das Anfassen der Nahrungsmittel, als auch durch die unterschiedlichen Geschmäcker. Laut der Autorin müssen neue Lebensmittel nicht erst langsam eingeführt werden, da das Baby am Anfang sowieso erstmal winzige Mengen davon isst und sich so daran gewöhnt. Für die Feinmotorik ist das sicher sehr zu empfehlen. Und es darf die gleichen Lebensmittel wie die „Großen“ essen.

Gibt es auch Nachteile?

Kritiker der Methode sind der Meinung, dass ein solches „selbstessendes“ Baby ab 6 Monaten nicht mehr genug Nährstoffe aufnimmt und daher Mangel leiden könnte. Die Mengen, die das Baby am Anfang isst, sind sicher winzig und es wird eventuell erst später anfangen, Beikost zu essen. Es ist nunmal schwieriger, Stückchen aufzuheben und in den Mund zu stecken als einfach nur den Mund aufzumachen und gefüttert zu werden. ABER das Baby wird ja weiterhin nach Bedarf gestillt/mit der Flasche gefüttert und bekommt so alles was es braucht. Sie essen vielleicht durchschnittlich weniger, trinken aber dafür mehr Milch …

Die Empfehlung zum Beikoststart liegt generell bei 6 Monaten und da kann fast jedes Baby den Pinzettengriff und damit auch Sachen zum Mund führen. Für Mütter, die möglichst schnell abstillen wollen, ist eine Löffelfütterung sicher einfacher und schneller. Es dauert wohl mit „breifrei“ länger, bis die Milchmahlzeiten ersetzt sind… so die allgemeine Meinung.

 

Hier ist noch ein wunderbarer Artikel über die Vorurteile beim Baby-Led-weaning vom Gewünschtesten Wunschkind aller Zeiten.

 

Würde ich ein 2. Kind breifrei essen lassen?

Jein…

Teilweise haben wir das ja schon gemacht. Minnie hat früh geeignete Dinge bekommen zum probieren und wir haben immer schon nach Bedarf gestillt und nicht nach der Uhrzeit. Ich würde also beim 2. Kind sehr viel mutiger sein und dem Baby einfach mal Dinge vorsetzen, die wir auch essen. Es dürfte sicher noch mehr einfach probieren und schmecken und fühlen und tasten als Minnie.

So ganz kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Baby wirklich genug isst, um satt zu werden. Klar nicht am Anfang, aber nach einiger Zeit kann ich mir vorstellen, dass alles um es herum spannender ist und das Essen nur Spielerei wird. Ich mag es auch nicht so, wenn Lebensmittel zermantscht und dann weggeschmissen werden. Hätte ich einen Verwerter für diese Reste, wie zB. einen Hund oder ein Schwein 🙂 … sähe das sicher noch anders aus.

Ich würde es generell aber einfach mal probieren und wenn es in unseren Alltag passt – super. Ansonsten würde ich aber trotzdem Gemüsebrei füttern und später dann mit Kartoffeln und Fleisch/Fisch ergänzen. Nur eben nicht so streng nach Plan, sondern mit Spaß und Freude am Essen.

 

Das Buch selbst hat mir sehr gut gefallen und ich würde es allen Müttern empfehlen! Auch denen, die Brei füttern, denn irgendwann kommt immer das erste „feste Stück“ dran und dieses Buch hilft mit vielen Vorurteilen aufzuräumen!

Ihr bekommt es zB. hier beim Trias Verlag!

 

Guten Hunger!

 

 

Mutter-Kind-Kur –> Fazit

Jetzt bin ich schon seit einer guten Woche wieder zuhause und der Alltag hat mich wieder.

Letzten Samstag bin ich nach einer anstrengenden 6-stündigen Fahrt mit viel Regen wieder zuhause angekommen. Minnie hat die Fahrt ganz gut überstanden, mit Hilfe von Büchern, diversen Leckereien und einem DVD-Player konnte ich sie halbwegs bei Laune halten.

(Memo für mich: Sollte ich irgendwann noch einmal auf Kur fahren, dann auf jeden Fall eine im Umkreis von höchstens 2 – 3 Stunden aussuchen!! Die weite Entfernung war in mehreren Hinsichten doof: Lange Fahrt, für einen Besuch zu weit weg, die anderen Kurfrauen wohnen alle dort im Umkreis = zu weit weg um sie jemals zu treffen)

 

So. Nun war ich also auf Mutter-Kind-Kur. Und? Was hat es mir gebracht? Hat es mir gefallen?

 

Jein…

 

Der Arzt hat mich das gleiche in der Abschlussuntersuchung gefragt und ich konnte es ihm nicht richtig beantworten.

Ich bin froh, dass ich diese Kur gemacht habe. Dass ich mich getraut habe und dass sie ja auch gleich bewilligt wurde. Es hat alles gut geklappt, das Haus war schön und die anderen Kurfrauen waren auch alle ziemlich nett.

Minnie und ich hatten 3 schöne, meistens entspannte Wochen in Goch. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und hatten sogar ziemlich viel Glück mit dem Wetter. So viel draußen waren wir lange nicht! Der Spielplatz dort war aber auch sehr schön und die Kinder hatten viel Spaß draußen!

Ich hatte Zeit für mich, zum nachdenken, einfach zum lesen, richtig in Ruhe duschen… ich hatte interessante Gespräche mit den anderen Kurfrauen, in den Beratungen mit der Psychiaterin habe ich geweint und gelacht, ich habe Sport gemacht, war alleine einkaufen in Holland und habe sogar etwas gebastelt.

Wir haben abends interessanten Vorträgen gelauscht, solange unsere Kinder geschlafen haben, alle mit Babyphone in der Hand. Leider hat Minnie nicht so richtig gut geschlafen, so dass ich kaum daran teilnehmen konnte.

Wir haben einen lustigen Karaoke-Abend gemacht, haben Tabu und Pantomime gespielt…

Wir haben viel im Sandkasten gespielt und uns über den doofen nicht-klebenden Sand geärgert.

Wir haben zusammen im Bällebad gesessen und haben uns unter den Bällen versteckt.

Wir haben die Kinder in der Nestschaukel hoch und höher angeschaukelt, dass sie bis nach Afrika geflogen sind.

Mit einigen wenigen habe ich auch über deren Probleme und die Ursachen für die Kur gesprochen. Von den 26 Frauen haben übrigens mindestens noch 3 ihre Kinder über künstliche Befruchtung bekommen. Das fand ich schon sehr viel! (Wie gesagt, dass sind die, von denen ich weiss, ich habe ja nicht mit allen gesprochen. Mit den meisten Frauen habe ich mich gut verstanden, wir haben auch eine FB-Gruppe gegründet, um alle in Kontakt zu bleiben. Eine neue Freundin habe ich nicht gefunden, das war aber auch nicht mein Ziel…)

 

 

Ich habe manchmal abends im Zimmer geweint, weil mir einfach alles zu viel wurde.

Teilweise waren es mir (und Minnie auch) einfach zu viele Mütter und Kinder an einer Stelle und ich bin mit Minnie in einen Raum gegangen, wo keine anderen waren.

Teilweise konnte ich es nicht ertragen, wie einige Mütter mit ihren Kindern umgegangen sind. Die waren so genervt von den kleinen und haben sie nur angeschnauzt.

Ich habe mich innerlich davon abgewendet, denn ich kann nunmal nicht alle retten. Ich habe der Kurberatung Bescheid gesagt, wenn es zu extrem war. Viele der Mütter sind wahrscheinlich auch außerhalb der Kur in Betreuung.

Ich habe gemerkt, dass andere viel größere Probleme mit dem Tagesablauf, mit dem Kind oder dem Mann haben. Oder auch mit sich selbst.

 

Ich habe mich immer wieder neu in mein Kind verliebt. Sie versprüht so viel Lebensfreude und pures Glück! Da habe ich auch geweint! Diesmal vor Glück und vor Unglaube, dass dieses Kind wirklich meins ist.

Wir haben die meisten Nächte zusammen in meinem 1m breiten Bett verbracht. Es war unbequem, aber es ging. So konnten wir beide etwas schlafen.

Wir haben zusammen gegessen, geschaukelt, gepuzzelt und Quatsch gemacht.

 

Ja, es war eine schöne Zeit. Ob es wirklich was gebracht hat, muss der Alltag zeigen.

Die ersten Tage zuhause waren auf jeden Fall schon mal schön!

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