Monatliches Archiv: Juli 2018

Innere Traurigkeit

Eigentlich geht es mir gut.

Der Umzug ist gut verlaufen, alle fühlen sich wohl im neuen Haus. Es ist toll, wenn man die Türen weit geöffnet lassen kann. Minnie rennt rein und raus, die Katzen rennen rein und raus, wir sind oft draussen – alles super!

 

Die Lage des Hauses ist echt toll, es ist vor allem nachts so ruhig! Keine Trecker mehr, keine Mähdrescher, keine Raser, keine Motorräder!

So langsam haben die meisten Sachen auch einen festen Platz gefunden. Ich bin fleissig am sortieren und aussortieren!

Ein paar Sachen müssen wir noch renovieren, aber auch das geht so langsam vorwärts.

 

 

Ich bin gesund, mein Mann ist gesund, Minnie ist gesund, meine Familie ist gesund.

 

Meine Arbeit ist gut, Schatzi hat eine feste Arbeit, Minnie fühlt sich wohl im Kindergarten.

 

 

 

Trotzdem ist in mir grad eine Innere Traurigkeit, die ich nicht abschütteln kann.

 

Der negative Test von heute morgen trägt sicher dazu bei.

 

Warum kann ich nicht zufrieden sein mit dem was ich habe?

 

Es hätte alles so gut gepasst, mein Zyklus war so gut in den letzten Monaten. Im Durchschnitt waren es 30 Tage und dieses Mal hatte ich laut den Ovus sogar einen Eisprung und wir haben rechtzeitig „geherzelt“. Ich habe so gehofft, auf ein Wunder, auf ein kleines Aprilbaby…

 

In meinem Bauch ziept und zwickt es. Meine Brüste kribbeln, meine Haut ist pickelig und meine Stimmung mies.

Die Binde im Schlüpper ist blütenweiss, sonst hatte ich immer 2 – 3 Tage vorher Schmierblutungen, trotzdem war der Test heute morgen negativ.

 

Ich werde morgen oder übermorgen nochmal testen, wenn auch ohne große Hoffnung.

 

Im November habe ich einen Termin beim Frauenarzt. Da werde ich dann das Thema wieder ansprechen. Vorher muss ich dann noch mit Schatzi sprechen.

 

Bis November ist es noch ein bisschen Zeit. Vielleicht genug Zeit für uns… wenn der Test übermorgen auch negativ ist, werde ich wohl wieder mit dem Fertilovit f PCO anfangen. Mal schauen.

 

 

Erwarte ich zuviel? Warum „reicht“ mir ein wunderbares supersüsses schlaues Mädchen nicht?

 

 

Ach es ist alles doof grade!

 

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Eine chaotische Schlüsselübergabe…

Gestern um 15 Uhr war es endlich soweit: Die Schlüsselübergabe sollte stattfinden.

 Ich habe mich ehrlicherweise vor dem Termin etwas gefürchtet, ihn aber auch herbeigesehnt! Was habe ich mir für Gedanken gemacht… wie hinterlässt man das Haus, was lässt man drin, was darf man mitnehmen…

Möbel und alle losen Gegenstände sind ja klar, aber was ist mit Gardinenstangen? Wie mache ich das mit den Lampen? Muss ich noch Fenster putzen oder reicht es Staubzusaugen?

Ich wusste, dass die neuen Besitzer das Haus erstmal renovieren wollen – neue Tapeten und neue Fussböden auf jeden Fall. Ein bisschen schicker machen eben – und dann sollte es vermietet werden.

 

Nunja. Ich habe es im Endeffekt nach Bauchgefühl gemacht.

 

Heute habe ich rechtzeitig Feierabend gemacht und noch ein paar Kleinigkeiten im Haus saubergemacht. Wenn es so leer ist, fällt echt jede abgestossene Kante und jeder Fussel auf…

Dann habe ich noch ein Video gedreht und ein paar Fotos gemacht – zur Erinnerung eben.

 Um 14 Uhr habe ich Minnie vom Kindergarten abgeholt. Sie hat zuhause noch schnell etwas gegessen (das muss sein nach dem Abholen, sonst „verhungert“ sie), ich habe ihr ein paar saubere Sachen angezogen und wir sind wieder zum alten Haus gefahren.

 Um kurz vor 15 Uhr kamen die beiden Makler. Sie erklärten mir, dass das Haus ja so schnell wie möglich wieder vermietet werden soll (zum 1.8.!!!) und daher kämen heute gleich ein paar Interessenten vorbei… der erste sollte um 15.30 Uhr gleich kommen (!!!!).

  

Die Käufer kamen leider erst um 15.15 Uhr, da sie direkt aus dem Süden hergefahren sind und etwas im Stau standen. Als erstes musste dann der Makler über die geplanten Renovierungen informiert werden. Er muss ja wissen, was er den potentiellen Mietern gleich sagen soll. Ok, dann warte ich mit meiner Übergabe eben noch…

 Minnie ist immer mehr aufgedreht und durch die Räume geflitzt.

 Die Käufer erzählten, dass am nächsten Tag gleich der Maler kommt und alle Räume weiss streichen soll (und die Tapete eben ab), den Tag danach kommt der Bodenleger und legt überall Vinyl-Klick-Belag (das gleiche, was wir auch im neuen Haus haben werden 🙂  )

In der Küche soll ein Geschirrspüler eingebaut werden, sowie eine neue Spüle usw. Draussen soll eine Seite des Hauses begrünt werden… Die Türen sollen auch alle in weiss… Sieht bestimmt schick aus!

 

 

Es war sehr spannend zu hören (und ich würde gerne nachher mal Mäuschen spielen, wenn es fertig ist.), aber ich stand etwas fehl am Platze daneben und hatte Mühe, Minnie im Zaum zu halten. Der Käufer hatte noch ein paar Fragen zum Haus, die ich irgendwie zwischendurch beantwortet habe, denn es war ja nicht nur ein Interessent da, sondern insgesamt kamen 4 mögliche Mietgruppen, immer so im Viertelstundentakt. Sehr entspannt… das hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Beide Makler hatten gut zu tun mit den Führungen. Die Käufer haben alles mögliche ausgemessen und sich beratschlagt. Ich stand so rum.

 Wir sind dann noch alle einmal zusammen durchs Haus und den Garten gegangen und haben jeden Raum angesehen. Dadurch ergaben sich natürlich auch noch weitere Fragen. (Und es werden sicherlich noch welche kommen.)

 

 Gegen 16 Uhr kam Schatzi dazu, so dass wenigstens Minnie etwas abgelenkt war.

Um kurz vor 17 Uhr sind wir dann endgültig los. Wir haben das Übergabeprotokoll unterschrieben, feierlich die Schlüssel überreicht, uns verabschiedet und sind nach HAUSE gefahren.

Da Minnie bei Schatzi mitgefahren ist, konnte ich ungestört ein paar Tränchen beim Fahren vergiessen.

 

Tschüss Haus! Uns hat immer eine Hassliebe verbunden. Ich habe gerne hier gelebt (immerhin über 16 Jahre lang), aber du warst immer anstrengend, es war immer irgendwo was zu tun und an vielen Ecken warst du immer unpraktisch. Es ist jetzt an einem Punkt angekommen, wo man einmal gründlich hätte investieren und renovieren müssen. Das wäre sehr anstrengend und teuer geworden. Die Entscheidung für das andere Haus war richtig und gut und kam genau zum richtigen Zeitpunkt!

 

Trotzdem werde ich es vermissen und da ich immer mal wieder daran vorbei fahre, werde ich auch sicher mal neugierig hinschauen.

 

Auf geht es in einen neuen Abschnitt!!

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