Autorenarchiv: supakaya

Unser letzter Monat in Bildern

Das Wetter ist meistens grau in grau, ich bin heute passend dazu gekleidet 🙂

Wenn die Sonne mal scheint, gehen wir viel raus. Draußen hat Minnie gleich bessere Laune! (Und ich immer, wenn ich den quietschepinken Pinguin-Schneeanzug sehe!)

Ich bin ehrlich: Ich genieße manchmal die Ruhe im Büro und mache mir einen Tee. Die Trotzphase ist anstrengend!

Schatzi hat Geburtstag! Wir backen einen Kuchen und Kekse. Minnie verziert sie üppig…

Wir waren zusammen im Hagenbecks Troparium. Minnie war fasziniert von den vielen Fischen! Ein schöner Familienausflug!

Dieses Jahr ist mir so richtig nach Weihnachten. Spontan basteln wir Fensterdeko.

Den ersten Advent verbringe ich im Krankenhaus. Aber danach dekoriere ich weiter. Dieses Jahr brauche ich das irgendwie…

Wir bekommen ein wunderbares Wichtelgeschenk und Minnie ist total begeistert, weil sie viele kleine Geschenke auspacken darf.

Ich versuche mit Minnie „vernünftige“ Weihnachtsbilder zu machen. Aber irgendwie sind solche Quatschbilder doch auch ganz toll 🙂 .

Ich habe endlich vernünftige und warme Winterstiefel gefunden! Die sind sooooo kuschelig!

Gestern haben wir dann spontan nachmittags eine Lichterkette und den kleinen Tannenbaum gekauft und geschmückt.

Minnie hat die Deko mit ausgesucht. Keine Ahnung in welchem Ü-Ei oder so die mal drin waren. Es ist halt ein Kinder-Weihnachtsbaum und mir gefällts auch ganz gut!

Ich bin noch diese Woche krankgeschrieben. Gestern wurden die Fäden gezogen, das war ein ziemlich fieser Schmerz. Heute habe ich dann den Verband abgemacht und versuche den Finger ganz leicht zu bewegen. Sollte das nicht so gut funktionieren, bekomme ich wohl noch Krankengymnastik… Ich traue mich noch nicht so richtig, ihn zu knicken, das tut schon noch echt weh. Die Narbe sieht ziemlich fies aus. Sie haben ungefähr 3 cm aufgeschnitten und mit 6 Stichen genäht. Naja, da muss ich jetzt durch.

Ich genieße die Zeit hier alleine zuhause. Ein bisschen räume ich auf, ansonsten nehme ich mir Zeit für mich. Auch wichtig! Morgen habe ich zB einen Friseurtermin…

Morgen abend kommt noch jemand, der sich unser Haus ansieht. Ich bin gespannt. Ein Päärchen war schon letzte Woche hier, von denen haben wir aber leider nichts mehr gehört. Mal schauen.

Minnie ist heute 33 Monate alt. Sie ist 96 cm groß und ca 14,8 kg schwer. Schuhe trägt sie in 25/26, Oberteile in 98/104 (obwohl da einige am Bauch zu kurz werden), Hosen in 98. Die Tage, als ich ihm Krankenhaus war (von Freitag bis Montag) hat sie gut mit Schatzi überstanden. Allerdings war sie danach doch etwas eingeschüchtert von dem Gips und meiner Ermahnung, vorsichtig zu sein. Da durfte dann plötzlich nur Papa einige Dinge machen. Inzwischen bin ich aber wieder Nummer 1. Der Bindung zwischen den beiden hat es gut getan.

Witzigerweise hat Schatzi letztes Jahr auch 3 Tage alleine auf sie aufgepasst… (November 2016)

 

Meine kleine Minnie bedeutet mir alles. Mir kommen immer wieder die Tränen, wenn ich sie manchmal so beobachte. Wenn sie sich in meinen Arm wirft. Diese bedingungslose Liebe und das endlose Vertrauen! So schwer es mir in der Trotzphase fällt ruhig und freundlich zu bleiben, umso mehr genieße ich die vielen schöne Momente mit Schatzi und ihr! Ich bin so dankbar darüber!!

 

Ich freue mich auf Weihnachten. Wir halten es so entspannt wie möglich!

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Mein erster Advent – anders als gedacht

Sonntag 11 Uhr. Es ist der 1. Advent.

Ich liege gemütlich frisch geduscht im Bett. Neben mir ein Tee, ein Buch und eine gepellte Orange.

Hört sich gemütlich an!

Ja, schon. Wenn ich nicht grade im Krankenhaus wäre…

Irgendwie ist unsere grosse Katze am Donnerstag unbemerkt nach draussen geschlüpft. Keine Ahnung wie und wann.

Es war ein stressiger Nachmittag mit der Lütten und das Fehlen der Katze fiel mir erst abends beim füttern auf.

Wir haben das ganze Haus abgesucht und draussen gekuckt.

Nichts! Auch nicht mit Leckerlies.

Morgens gegen 7.30 Uhr habe ich dann draussen ein Maunzen gehört.

Schnell was anziehen, Minnie durfte am Handy was spielen.

Tatsächlich – da kauerte die Katze! Als ich mich näherte verkroch sie sich. Hmmm.

Irgendwann habe ich sie dann mit der linken Hand im Nacken zu packen gekriegt. Leider nicht so gute Idee. Die Katze ist durchgedreht, völlig panisch hat sie sich um meinen Arm gewickelt und mich böse gekratzt. Ich hab sie dann losgelassen. Die Freiheit hat sie genutzt um mich kräftig in den rechten Zeigefinger ins Gelenk zu beissen. Ich hab Sternchen gesehen vor Schmerz!

Die Katze war nirgends mehr zu sehen. Ich bin rein, habe die Arme unter kaltes Wasser gehalten, dann Minnie irgendwie angezogen und bin zum Arzt gefahren. Dort wurde alles desinfiziert und verbunden. Dann sollte ich doch weiter ins Krankenhaus fahren, damit sich jmd das Gelenk anschaut.

Also, Minnie in den Kindergarten, Bescheid sagen dass ich sie wahrscheinlich nicht abholen kann, bei der Arbeit anrufen und ab in die Notaufnahme. Nach laaaaaangem Warten stand fest, es muss operiert werden um die Wunde zu säubern. Katzenbisse können fies enden.

Die op war kein Problem, mein Zimmer hier ist schön, die Zimmergenossin ist nett, die Schmerzen halten sich in Grenzen und ich bin hochgradig entnervt von allem.

Der Finger ist ziemlich geschwollen, bis morgen muss ich auf jeden Fall bleiben. Mit einer Gipsschiene ist der Finger ruhiggestellt, die behindert mich in allem.

Schatzi hütet Minnie zuhause. Morgen wird er Urlaub nehmen.

Übermorgen? Keine Ahnung. Ich soll die Hand ruhig halten. Autofahren kann ich nicht. Die Schiene bleibt noch etwas dran. Arbeiten? Keine Ahnung.

Das Kind versorgen? Keine Ahnung!

Und die Katze? Die stand am Samstagmorgen vor der Tür. Friedlich wie ein Lamm. Inzwischen liegt sie satt eingekuschelt auf dem Sofa. Schatzi beobachtet sie und lässt sie nicht mit Minnie allein. Aber alles ist wie vorher.

Ich war schon am überlegen, ob ich am Freitag die falsche Katze fangen wollte. Aber die sah schon genauso aus und maunzte genauso wie unsere. Ich glaube ich habe sie einfach doof erwischt und sie hat Panik bekommen.

Ich hoffe euer 1. Adventswochenende ist besser und google gleich mal nach Haushaltshilfe!

So puzzlen wir im Moment

Mein Kind hat vor einigen Monaten endlich verstanden, wie das mit dem Puzzlen funktioniert. Also, was Mama da eigentlich spielen will 🙂 .

Im Moment wird bei uns jeden Nachmittag gepuzzelt. Heute möchte ich mal zeigen, wie das normalerweise abläuft:

So sind die Puzzle bei uns im Regal aufbewahrt. Ich hasse rumfliegende Teile… wenn ein Teil mal fehlen würde, wäre das echt doof für mich.

Zum Spielen werden die Teile alle zusammen in der Box gemischt. Dann ziehen wir nacheinander ein Teil und setzen es ein. Das liebt Minnie!

Hier ein Überblick über die Puzzle. Es sind verschiedene Schwierigkeitsstufen dabei. Diese Puzzle schafft sie alle ohne Hilfe und in einem Affenzahn.

Das hier ist im Moment ihr Liebling, das wird auch einzeln gepuzzelt. Sie schafft es schon manchmal ganz alleine, manchmal wird sie mittendrin aber auch wütend, weil ein Teil nicht passt 🙂

Zu Weihnachten wird Minnie noch einige „schwierigere“ Puzzle bekommen. Vielleicht werde ich dann ein paar von den „einfacheren“ aussortieren.

Mit den Puzzleteilen wird nicht nur gepuzzelt, die Autos fahren laut brummend herum und parken mit quietschenden Reifen ein, die Tiere hüpfen laut rufend im Zimmer herum oder dürfen auch mal rutschen. Letztens hat sie alle Teile in ihren Puppenwagen gelegt und ist damit (im Haus) herumgefahren.

Es ist so schön zu sehen, wie sie ihre Fantasie entwickelt. Ich muss mich echt zurückhalten, um ihr nicht zu zeigen, wie man damit „richtig“ spielt. „Sit and wait“, das ist mein derzeitiges Konzept 🙂  Und das macht Spaß!!!

Wünsche, Ängste, Träume, Trauer

In den letzten Wochen war es hier ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Das hat mir doch ziemlich zugesetzt und ich musste „meine innere Mitte“ quasi erstmal wieder finden. Daher war es hier auch relativ ruhig.

Ich bin ein ungeduldiger Mensch und kann es garnicht ab, wenn Dinge ungeklärt sind, bzw. eine Sache die mir wichtig ist, einfach nicht vorangeht. Unerledigtes schwirrt mir stundenlang im Kopf herum, immer wieder kommt es hervor, lässt mich nicht richtig schlafen, lenkt mich andauernd ab und verursacht im Endeffekt die mir so bekannten Spannungskopfschmerzen. Außerdem bin ich gereizt und schnell genervt.

Blöde Sache.

 

Wenn dann auch noch ein Kind im allerfeinsten Trotzalter dazu kommt und ein heftiges PMS, bin ich in einem gereizten Dauerzustand, den ich nur mit Mühe beherrschen kann.

 

Was ist also los im Moment bei uns?

 

Wie gesagt, Minnie ist mit 2 J 8 M in der Trotzphase. Da reicht eine durchgebrochene Banane oder ein falsch geschnittenes Brot, um einen Brüllanfall mit dicken Tränen auszulösen. Sie ändert ihre Meinung schneller, als ich ihr etwas bringen kann. Nur weil sie zB. sagt, dass sie diesen Pullover anziehen möchte, heisst es noch lange nicht, dass sie ihn auch anziehen möchte. Versteht ihr? Nein? Ich auch nicht und ich befürchte, sie eben auch nicht. Dann weint sie wieder und brüllt… und ich stehe ratlos daneben.

Einkaufen mit ihr ist nur in den besten Momenten möglich und sinnvoll. Ich bemühe mich, ruhig zu bleiben, wenn sie mitten im Supermarkt auf dem Boden liegt und schreit. Das geht nur mit viel Zeit.

Ich habe letztens aus dem Trias Verlag ein wunderbares Buch zu diesem Thema gelesen: „Die Trotzphase ist kein Ponyhof.“ Seither versuche ich die Tipps umzusetzen. Manchmal klappt zB. das Ablenken erstaunlich gut und sie ist plötzlich wieder ganz bei mir und fröhlich und ausgeglichen. Auch das „Einfach für sie da sein und ruhig bleiben“ geht sehr gut. Leider nicht immer, aber doch immer wieder.

Das Buch hat mir auf jeden Fall geholfen, sie besser zu verstehen. Sie will mich ja nicht absichtlich ärgern, sondern „rastet“ sozusagen aus, ohne dass sie es richtig steuern kann.

Hier in der Vorschau findet ihr ein wunderbares Beispiel, wie sich ein Kind in so einer Situation fühlen könnte.

 

Das Buch selber könnt ihr Hier bei amazon, oder direkt beim Trias Verlag bestellen.

Es gelingt mir nicht immer, ruhig und gelassen zu bleiben, ich werde auch mal lauter, aber ich bemühe mich und es funktioniert dann auch wirklich besser.

Schwierige Phase!!

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Zurück zu uns…. Was ist noch so los?

 

Ich habe am 11.11.2017 meine Tage nach einem 44 Tage-Zyklus bekommen. Die Woche vorher war ich extrem gereizt und es tat auch echt weh. Ich blute viel mehr als ich es jemals unter der Pille getan habe, das ist ziemlich nervig. Mal schauen, ob ich jetzt auch einen Eisprung habe (Laut meiner App soll der am 2.12. sein. Ich werde das mal mit Ovus verfolgen. Immerhin bekomme ich meine Tage jetzt tatsächlich wundersamerweise immer mal wieder. Das stimmt mich schonmal sehr froh! )

 

Am 11.11. ist noch mehr passiert. Morgens um 8 Uhr hat das Telefon geklingelt und mein Papa hat Bescheid gesagt, dass Oma in der Nacht gestorben ist. Sie war seit 1,5 Jahren im Seniorenheim und es ging so langsam immer weiter bergab mit ihr. Zuletzt hat sie schon Sauerstoff bekommen, ihr Herz wollte nicht mehr richtig. Sie ist 83 Jahre alt geworden und im Schlaf gestorben. Gestern war die Trauerfeier, zu der ich alleine hingefahren bin. Also schon mit Papa und seiner Frau, aber Minnie habe ich in den Kindergarten gebracht und Schatzi hat sie abgeholt. Das wäre mir sonst zu stressig geworden.

Die Trauerfeier war schön gemacht, ich habe mich auch gefreut, diese Seite der Verwandtschaft mal wieder zu sehen. Abends hatte ich trotzdem Kopfschmerzen. Seelisch geht es mir ganz gut. Ich hatte nie viel Kontakt mit dieser Oma. Meine Mutter hat sich nicht mit ihr vertragen und so habe ich sie vielleicht 1 bis 2 x pro Jahr gesehen und sonst keinen Kontakt gehabt. Schade im Nachhinein, denn eigentlich ist sie sehr nett gewesen, immer sehr ruhig und bescheiden und im Hintergrund geblieben. Sie hatte kein einfaches Leben, uneheliches Kind mit unbekanntem Vater, immer gearbeitet, sie hat nie geheiratet und keinen Partner gehabt. Gewohnt hat sie zusammen mit ihrem Bruder und dessen Familie in einer kleinen eigenen Wohnung, so dass sie nie alleine gewesen ist, aber einfach hatte sie es sicher nicht.

Meinen Papa trifft dieser Verlust mehr. Ich bin froh, dass er seine Frau hat und sie ihn auffängt und tröstet.

 

Nachmittags am 11.11. hat meine Mutter mir noch eine Nachricht geschickt. Der Sohn ihres Mannes ist zum zweiten Mal Vater geworden. Der Große von denen ist 3,5 Monate älter als Minnie.

 

Der Tag konnte also echt weg…

 

Seit meine Schwiegermutter 2015 gestorben ist, hat mein Schwiegervater immer mal wieder davon gesprochen, das Haus zu verkaufen und zu seiner Freundin zu ziehen. Es ist aber nie so richtig konkret geworden, so dass wir es schon fast vergessen hatten.

Vor ein paar Monaten hat er mit uns gesprochen und erzählt, dass diese Pläne jetzt endlich Wirklichkeit werden sollen. Er will zu ihr ziehen und die beiden wollen auch heiraten, auch damit sie gegenseitig besser abgesichert sind.

Ich habe mit Schatzi lange darüber gesprochen und wir haben dann entschieden, dass wir dieses Haus gerne übernehmen wollen. Es folgte ein Besuch eines befreundeten Maklers, der beide Häuser eingeschätzt hat. Schwiegervater hat uns für sein Haus einen guten Preis angeboten, so dass wir nach dem Verkauf unseres Hauses nur einen kleineren Kredit aufnehmen müssten (unter anderem für ein paar Renovierungsarbeiten, Tapeten und Fußböden und eine neue Küche).

 

Die Verträge vom Makler sind unterschrieben und ich bringe sie ihm nachher hin. Dann geht es wirklich los! Ich bin sehr gespannt und kann garnicht einschätzen, wie gut sich unser Haus verkaufen lässt. Es ist schon ziemlich alt, aber wir haben viel (und gut) renoviert und leben ja sehr glücklich darin seit nunmehr 16 Jahren.

Erst wenn wir unser Haus verkauft haben, werden wir das andere Haus kaufen und die Finanzierung aufnehmen. Schwiegervater hat keine Eile, er mistet das Haus jetzt nach und nach aus, verkauft oder verschenkt vieles. Sobald wir Bescheid sagen, wird er innerhalb von 2 Monaten ausziehen und das Haus uns überlassen.

Also heisst es „abwarten“ und unser Haus noch ein bisschen aufhübschen für Besichtigungen. Eine Situation, die nicht einfach für mich ist. Siehe oben: Ungeduldiger Mensch J

 

 

Noch was?

Ja! Schatzi und ich gehen zu einer Paarberatung. Ich wusste garnicht, dass gemeinnützige Vereine (wie zB. Diakonie, Caritas und co.) so etwas auch anbieten. Für Paare mit minderjährigen Kindern ist das sogar kostenlos!

Wir werden ca. 10 – 15 Beratungstermine à 1 h bekommen, je nach Bedarf auch weniger oder mehr. Alle 2 – 3 Wochen lang. Es ist etwas schwer, einen Babysitter zu organisieren, aber ich glaube, dass uns die Termine sehr gut tun. 2 Stück hatten wir schon und die letzte Woche hier zuhause war wirklich sehr schön, ohne die üblichen Streitereien. Es wird auch um die schwierigen Themen „2. Kind“, „Haushaltsführung“, „Geld“ und „Kritik äußern und annehmen“ gehen. So mit einem Moderator können wir echt gut miteinander reden, das ist schön!

Ich merke auch, dass ich in einigen Situationen zuhause lockerer reagieren kann und der erwartete Streit einfach ausbleibt. Das gefällt mir natürlich gut. Anscheinend öffne ich mich da auch ein bisschen. Das führt allerdings auch dazu, dass ich meine innere „Mauer“ oder Stabilität etwas lockere und ich empfindsamer bin. Ich habe also wieder mehr Kopfschmerzen und bin ziemlich dünnhäutig. Vielleicht gibt sich das mit der Zeit wieder und ich lerne damit umzugehen.

Da das nächste Jahr wahrscheinlich etwas anstrengend wird (evtl Umzug und vorher Renovierung, evtl. Behandlung wg. 2. Kind und noch einige Dinge evtl. aber noch nicht spruchreif…), können wir jede Unterstützung gebrauchen!

 

Das hört sich jetzt alles sehr anstrengend an (ist es auch!), aber es gibt eben auch sehr sehr viele schöne Momente! Mit Schatzi, mit Minnie und mit unseren Freunden! Das gibt mir Kraft!

 

Veränderung der Blutwerte durch Fertilovit f PCOS

Blutwerte vom 02.03.2017 (vor der Einnahme von Fertilovit f PCOS)

 

Seit Mitte Juni nehme ich (fast) täglich das Fertilovit f PCOS ein.

Hier sind die Blutwerte vom 31.08.2017:

Laut meinem Frauenarzt ist es gut, dass der Testosteronwert gesunken ist. Die Werte für die Schilddrüse sind weiterhin ok, für eine Kinderwunsch-Behandlung müsste dann aber höher dosiert werden, um unter 1 zu kommen.

Inzwischen nehme ich mit Absprache meines Endokrinologen 2 x 1000 Metformin und 1 x Fertilovit f PCOS pro Tag ein. Geballte Power quasi. 1 x habe ich meine Regel im September ja schon freiwillig 32 Tage nach einem ausgelösten Zyklus bekommen. Jetzt warte ich wieder mal, laut meine App ist heute Tag 43, mal schauen ob da noch was freiwillig kommt. Die SST sind negativ, also bleibt nur abwarten.

 

Wenn jmd was zu meinen Blutwerte und deren Veränderung sagen möchte, wäre ich sehr dankbar!!

Kinderkrankheiten – Buchvorstellung

Heute möchte ich einen richtig dicken Wälzer aus dem Trias Verlag vorstellen:

Denn nichts ist wichtiger als die Gesundheit Ihres Kindes! – Zitat aus dem Buch.

Das Buch „Kindergesundheit“ wurde vom Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Romanus Röhnelt geschrieben, der selbst vierfacher Vater ist. Die Sprache ist leicht und gut verständlich, mit vielen Untergliederungen und einigen Exkursen.

Der Autor beginnt mit seinem Buch am Ende der Schwangerschaft mit dem Kapitel „Ein guter Start“ und gibt als Erstes Tipps zum Finden des richtigen Entbindungsortes.

Danach geht er chronologisch weiter mit der Geburt und den ersten Untersuchungen. Das APGAR-Schema wird ausführlich erklärt und die möglichen Auffälligkeiten in den ersten Lebenswochen werden anhand von  Bildern deutlich gemacht. Viele dieser Merkmale sind ja völlig normal, können frischgebackene Eltern aber schon irritieren. Der Autor weisst darauf hin, was harmlos ist und von selbst verschwindet, und wann ein Arztbesuch nötig ist. Die meisten Bilder sind echte Fotos von erkrankten Kinder und keine Schaubilder, wie sie sonst üblich sind. Ja, man sieht da dann den entzündeten Penis eines Babys, oder einen roten Po, aber die Kinder sind nie zu erkennen. Ich finde, so kann man viel besser herausfinden was das eigene Kind vielleicht hat und was man dagegen unternehmen sollte.

Generell werden die typischen Krankheiten in jedem Alter aufgelistet. Es geht um die normalen Erkrankungen in der Kindergartenzeit, Allergien, die klassischen Kinderkrankheiten, Läuse und andere Krabbeltiere und vieles mehr. Alles wird anschaulich dargestellt und eingehend beschrieben.

Das Buch heisst nicht umsonst „Kindergesundheit“. Daher werden auch Themen beschrieben wie stillen, die U-Untersuchungen, der Inhalt der Hausapotheke, Babys Sicherheit, Schlafen, Impfungen, Beikost, Zähne, Unverträglichkeiten, Allergien, Schulreife, Reiseapotheke, aber auch Tipps für den richtigen Kindersitz bzw. Fahrradsitz, die richtige Sonnencreme und es gibt (was ich sehr gut finde) einen ausführlichen Teil über Unfälle und Erste Hilfe. Alles, was man eben braucht, damit das Kind gesund heranwächst…

Das letzte Kapitel richtet sich an Familien, die Hilfe benötigen. Er gibt Ratschläge, wo man zB. bei Erziehungs- und Familienproblemen Hilfe finden kann, wo man Soziale Unterstützung bekommt und an wen man sich bei Entwicklungsstörungen oder Behinderungen wenden kann. Es werden Telefonnummern der Seelsorge genannt, sowie allgemeine Ratschläge was man beim Verdacht auf Missbrauch machen kann.

Am Schluss des Buches findet man ein alphabetisches Stichwortverzeichnis, sowie einen Schnellfinder bei Notfällen.

 

Von Homöopathie oder Globuli wird in diesem Buch fast überhaupt nichts geschrieben. Im Kapitel „Zahnen“ werden die beliebten „Osanit-Kügelchen“ kurz angesprochen (Als: Es spricht nichts dagegen :)) , ansonsten scheint der Autor davon nicht viel zu halten. Er äußert sich zwar nicht negativ darüber, das fast völlige Weglassen spricht aber meiner Meinung nach eine sehr deutliche Sprache. In vielen Kapiteln schlägt er naturmedizinische Alternativen wie zB. Wadenwickel oder Zwiebelsaft statt Medikamenten vor, das gefällt mir sehr gut. Da ich selber kein Freund von Homöopathie bin, hat mich das nicht gestört.

 

Mein Fazit:

In der heutigen Zeit kann man vieles schnell mal googlen. Dann erhält man eben aber auch „viel“. Jede Suche gibt Hunderte, eher Tausende von Antworten, Bildern und Tipps, die mich persönlich meistens noch mehr verunsichern. Klickt man auf eine Antwort, ergeben sich meist noch mehr Fragen – es sind einfach zu viele unsichere Antworten! Manchmal landet man auch auf Seiten von Herstellern, die als Ratgeber getarnt sind und unauffällig ein entsprechendes Medikament anpreisen.

Ich kenne den Autor dieses Buches natürlich nicht persönlich, daher weiss ich nicht mehr über ihn, als im Klappentext steht. Aber das Buch wirkt sehr seriös, wenn ich das mal so schreiben kann.  Es ist beruhigend dick und wird bei uns einen festen Platz im Regal haben.

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Ich kann das Buch nur allen Eltern empfehlen! Natürlich kann (und soll es auch nicht!) den Arztbesuch nicht ersetzen, falls dieser nötig sein sollte.

Für den Preis von 29,99 € erhält man als Eltern eine geballte Ladung Wissen.

 

–> Ich durfte das Buch kostenfrei rezensieren, meine Meinung wird dadurch aber nicht beeinflusst!

Wenn es abend wird…

18 Uhr.

Kind schläft, weil ausgepowert.

Mann schläft, weil krank.

Ich sitze auf dem Sofa und habe Ruhe. Eben habe ich noch mein Antibiotika geschluckt, denn ich habe schon wieder eine Mandelentzündung…

Das kommt bei mir immer total plötzlich. Freitag hatte ich ganz leichte Halsschmerzen und in der Nacht wurden die so doll, dass ich nicht schlafen konnte. Mir tat alles weh, Ohren, Hals, Kopf! Ich konnte es kaum aushalten.

Morgens um 9 haben wir also Minnie bei meinem Papa abgeliefert und durften den Vormittag in der Anlaufpraxis im Krankenhaus verbringen. Die Untersuchung war dann keine 5 Minuten! Klare Diagnose… Antibiotika!

Mittags haben wir alle zusammen eine lange Mittagsstunde gemacht und den Nachmittag über hat Schatzi Minnie betreut und auch ins Bett gebracht. Das hat mir sehr gut getan!

Die Nacht war sehr viel besser als die vorige. Minnie hat ab 23 Uhr bei uns geschlafen, aber das war ok.

Schatzi meint, ich habe ziemlich geschnarcht, daher konnte er nicht schlafen. Sorry!

Morgens ging es mir recht gut. Der Hals tat noch weh, aber ich konnte etwas essen. Schatzi hat sich nach dem Frühstück wieder hingelegt, scheinbar wird er jetzt auch krank.

Ich habe mit Minnie gemalt und geschnitten, das fand sie super. Mittagsschlaf wollte sie nicht machen, obwohl sie ziemlich nörgelig war.

Den ganzen Vormittag über hat bei uns ein heftiger Sturm getobt. Am frühen Nachmittag kam endlich die Sonne, also bin ich mit Minnie rausgegangen.

Erst sind wir zum Minijahrmarkt hier bei uns im Dorf. Es gibt da immer 1 Essensstand, 1 Getränkestand, 1 x Süssigkeiten, 1 Schiessstand, 1 Dosenwerfen, 1 Entenangeln, 1 Kinderkarussel, 1 x Pizza und Crepes und 1 Autoscooter. Absolut ausreichend und immer voll! Da trifft man echt jeden.

Minnie durfte ein paarmal Karussel fahren und ein Crepe essen. Ach ja und Enten angeln. Leider habe ich sie nicht ohne Brüllanfall wieder vom Jahrmarkt weg bekommen.

Um nicht mit einem Negativ-Erlebnis nach Hause zu fahren, bin ich mit ihr auf dem Rückweg über den Schulhof gegangen. Dort hatte der Wind grosse Blätterhaufen zusammengeweht. Minnie hatte so einen Spass mit den Blättern! Immer wieder hat sie die hochgeworfen oder ist durchgerannt!

Das fand ich viel schöner!

Wieder zuhause haben wir uns in der Badewanne aufgewärmt und dann ein schnelles Abendbrot gegessen.

Schatzi ging es nicht gut, er hatte auch Halsschmerzen und fühlte sich matschig, also ist er danach gleich wieder schlafen gegangen.

Minnie habe ich noch bis 17.40 Uhr wachgehalten, dann ist sie innerhalb von 5 Minuten nach dem vorlesen eingeschlafen.

Ich habe mich jetzt auf dem Sofa in meine Decke gekuschelt und werde gleich noch lesen. Mein Hals tut noch ziemlich weh und mein Kopf auch, aber ich mag noch nicht schlafen!

Hier noch ein paar Impressionen 🙂

Minnie hat sich übrigens geweigert ihrer Puppe Lena etwas anzuziehen. Der wäre nicht kalt und die wolle eben nichts anziehen…

Die Puppe wird anscheinend antiautoritär erzogen 🤣!

Gute Nacht!

Süße Häkelmonster zu Halloween – Blogtipp

Auf dem tollen Blog „Zuckersüße Äpfel“ habe ich heute eine wunderbare Halloween Häkelmonster-Taschen gefunden!

Hier findet ihr den Blog und die Schritt-für-Schritt-Anleitung!

 

Könnte ich häkeln, würde ich die am liebsten gleich nachmachen…

Hach!

PMS + Trotzphase

… keine sehr gute Kombination!

Daher zeige ich heute nur was wir so machen, wenn es besser läuft.

Schönen Sonntag noch!

Breifrei – Buchvorstellung

Heute darf ich ein schönes Buch aus dem Trias Verlag vorstellen:

Der Untertitel des Buches hat mich schon ziemlich angesprochen: „Einmal kochen, alle essen mit“

Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, war mein erster Gedanke: „Oh je, ein so kleines Kind und eine so kleine Blaubeere – nicht dass die sich verschluckt!“ Komisch, wie man da gleich denkt.

Rückblick: Wie war das damals bei uns?

Ich habe Minnie ungefähr 18 Monate lang gestillt. Zum Schluss nur noch nachts und hauptsächlich zum Einschlafen.

Als Minnie anfing, sich für unser Essen zu interessieren, habe ich ihr immer mal ein (in meinen Augen geeignetes) Stück hingehalten und sie durfte probieren. Sie bekam Zwieback, Gurken, gekochtes Gemüse oder Kartoffeln zum ablutschen und war gut beschäftigt. Verschluckt hat sie sich kaum. Dazu gab es dann (immerhin selbstgekochtes 🙂 ) Gemüsemus, später dann mit Kartoffeln oder Fleisch gemischt mit dem Löffel gefüttert. Stückchen waren nie ein Problem.

Den klassischen Getreide-Brei zum selbstanrühren aus der Tüte hat sie eigentlich nicht so gemocht. Mit viel Obst (-gläschen) gemischt als Nachtisch vielleicht. Aber zum sattwerden? Nein, das war nicht ihr Ding. Sie wollte das essen, was wir auf den Tellern haben…

Ziemlich früh durfte sie also selber mit dem Löffel (oder den Händen) essen. Ich habe ihr einen Teller mit Häppchen vorbereitet und sie durfte alles probieren. Die Sachen für sie habe ich aber eigentlich immer extra gekocht, es sei denn bei uns gab es zufällig passendes. Das war viel Matscherei, aber ein glückliches Kind! Noch heute probiert sie eigentlich viel und außer Oliven mag sie (bisher?) noch alles…

 

„Breifrei“. Was heisst das eigentlich?

Ich hatte damals, als Minnie im passenden Alter war, zwar immer wieder davon gehört, aber ich kannte keinen der das macht und hatte auch weder Zeit noch richtig Lust, mich damit zu beschäftigen. Wir sind irgendwie unseren eigenen Weg gegangen, der beides beinhaltet: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei und selber essen.

Also:

Ganz grob gesagt geht es darum, dass das Baby selbstständig isst und selbst entscheidet was und wieviel es zu sich nimmt.

Hört sich erstmal etwas abenteuerlich an…

 

Mal lesen, was die Autorin Tatje in ihrem Buch dazu schreibt:

Das Buch selber ist unterteilt in einen Theorieteil und einen Teil mit passenden Rezepten.

Der Theorieteil ist sehr humorvoll geschrieben und liest sich dadurch sehr gut. Es werden immer wieder kleine Anekdoten erzählt und die „Tante Uschi“ mit ihren ungefragten Weisheiten kennt wohl jeder. Tatje gibt Antworten, auf die häufigsten Vorurteile beim Baby-Led-Weaning.

Sie macht deutlich, dass das Baby die 3 typischen Anzeichen für eine Beikostreife haben sollte, bevor man startet:

1: Ihr Baby kann mit etwas Unterstützung aufrecht auf ihrem Schoss sitzen

2: Ihr Baby kann Hand, Mund und Auge so koordinieren, dass es Dinge sehen, ergreifen und zum Mund führen kann.

3: Ihr Baby hat seinen Zungenstoßreflex vollständig verloren

Außerdem sollten einige Regeln beachtet werden. Das man einem 6 Monate alten Baby keine harten Kleinteile wie Nüsse gibt, versteht sich von selbst. Auch Honig sollte im ersten Lebensjahr noch nicht gegeben werden, Alkohol, Koffein, scharfe Speisen und ein paar andere Dinge ebenso.

Aber ansonsten darf und soll das Baby alles ausprobieren, was es selbst greifen kann! Gestartet werden soll mit weicheren Lebensmitteln oder Lebensmitteln, die weich gelutscht werden können.

Es gibt einen „10 Punkte Plan für Schnellstarter“, an dem man erkennen kann, ob man selbst und das Baby bereit sind für „Baby-Led-Weaning“, aber keinen exakten Fütterplan, wie er oft beim Beikost-Start verwendet wird.

Der „Magische Tag“, wie sie es bezeichnet, ist der Tag, an dem das Baby beginnt, sich etwas von dem bereitgestellten Essen in den Mund zu stecken. Man soll dem Baby in dieser Hinsicht vertrauen und abwarten.

Mir gefällt, wie die Autorin immer wieder betont, dass Essen Spaß machen soll und für die Eltern kein Stress aufkommen darf. Dem Baby sollte ausreichend Ruhe gegönnt werden, es muss sich gerade am Anfang auf so vieles gleichzeitig konzentrieren, da kann es schonmal länger dauern. Hier ist also Geduld gefragt!

 

Im Rezeptteil habe ich schon einige Sachen nachgekocht. Meine Tochter ist zwar schon 2,5 und isst längst alles vom Tisch mit, aber die Rezepte waren sehr lecker und gut erklärt. Für meinen Mann hätten sie noch etwas gewürzt sein können, aber das kann man ja am Tisch nachholen.

Lustig fand ich die Einteilung der Rezepte zB. in „einhändig kochbar“ oder „einhändig essbar“. Es gibt bei jedem sicher immer Phasen, in denen das Baby grade nicht vom Arm runter will, und auf Mamas oder Papas Schoss isst es sich doch am besten…

 

Mein Fazit:

Ich persönlich hätte mir ein paar konkrete Einstiegstipps gewünscht. Aber ich denke, dass die Autorin genau das eben nicht will: Einen festen Plan vorschreiben. Es gibt laut ihr keine starren Regeln beim Beikoststart, man soll auf sich und das Baby vertrauen. Einfach ausprobieren also. Nicht so einfach, wie ich finde. Gerade als Neu-Mutter wollte ich damals alles richtig machen und hätte nur mit diesem Buch sicher gehadert und gezweifelt, leider… aber so bin ich nunmal. Bei einem zweiten Kind geht man da sicher entspannter an die Sache ran.

Mir gefällt an dem „Breifrei“, dass wirklich das Baby entscheidet, in welcher Geschwindigkeit es sich abstillt (oder von der Flasche entwöhnt). Wird das Baby gefüttert, kann es sicher leicht passieren, dass es über den Hunger gefüttert wird. Dadurch könnte es das natürliche „Satt-Gefühl“ verlieren.

Ich habe viele Babys erlebt, bei denen besonders abends darauf geachtet wurde, dass sie eine Große Portion Brei aßen, damit sie auch wirklich satt sind und gut durchschlafen. Den Gedanken fand ich schon immer irgendwie falsch… hätte bei Minnie wohl auch nicht funktioniert. (Bei den anderen Baby übrigens auch nicht…)

Für das Baby ist breifrei bestimmt sehr spannend. Es gibt viele Reize, sowohl durch das Anfassen der Nahrungsmittel, als auch durch die unterschiedlichen Geschmäcker. Laut der Autorin müssen neue Lebensmittel nicht erst langsam eingeführt werden, da das Baby am Anfang sowieso erstmal winzige Mengen davon isst und sich so daran gewöhnt. Für die Feinmotorik ist das sicher sehr zu empfehlen. Und es darf die gleichen Lebensmittel wie die „Großen“ essen.

Gibt es auch Nachteile?

Kritiker der Methode sind der Meinung, dass ein solches „selbstessendes“ Baby ab 6 Monaten nicht mehr genug Nährstoffe aufnimmt und daher Mangel leiden könnte. Die Mengen, die das Baby am Anfang isst, sind sicher winzig und es wird eventuell erst später anfangen, Beikost zu essen. Es ist nunmal schwieriger, Stückchen aufzuheben und in den Mund zu stecken als einfach nur den Mund aufzumachen und gefüttert zu werden. ABER das Baby wird ja weiterhin nach Bedarf gestillt/mit der Flasche gefüttert und bekommt so alles was es braucht. Sie essen vielleicht durchschnittlich weniger, trinken aber dafür mehr Milch …

Die Empfehlung zum Beikoststart liegt generell bei 6 Monaten und da kann fast jedes Baby den Pinzettengriff und damit auch Sachen zum Mund führen. Für Mütter, die möglichst schnell abstillen wollen, ist eine Löffelfütterung sicher einfacher und schneller. Es dauert wohl mit „breifrei“ länger, bis die Milchmahlzeiten ersetzt sind… so die allgemeine Meinung.

 

Hier ist noch ein wunderbarer Artikel über die Vorurteile beim Baby-Led-weaning vom Gewünschtesten Wunschkind aller Zeiten.

 

Würde ich ein 2. Kind breifrei essen lassen?

Jein…

Teilweise haben wir das ja schon gemacht. Minnie hat früh geeignete Dinge bekommen zum probieren und wir haben immer schon nach Bedarf gestillt und nicht nach der Uhrzeit. Ich würde also beim 2. Kind sehr viel mutiger sein und dem Baby einfach mal Dinge vorsetzen, die wir auch essen. Es dürfte sicher noch mehr einfach probieren und schmecken und fühlen und tasten als Minnie.

So ganz kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Baby wirklich genug isst, um satt zu werden. Klar nicht am Anfang, aber nach einiger Zeit kann ich mir vorstellen, dass alles um es herum spannender ist und das Essen nur Spielerei wird. Ich mag es auch nicht so, wenn Lebensmittel zermantscht und dann weggeschmissen werden. Hätte ich einen Verwerter für diese Reste, wie zB. einen Hund oder ein Schwein 🙂 … sähe das sicher noch anders aus.

Ich würde es generell aber einfach mal probieren und wenn es in unseren Alltag passt – super. Ansonsten würde ich aber trotzdem Gemüsebrei füttern und später dann mit Kartoffeln und Fleisch/Fisch ergänzen. Nur eben nicht so streng nach Plan, sondern mit Spaß und Freude am Essen.

 

Das Buch selbst hat mir sehr gut gefallen und ich würde es allen Müttern empfehlen! Auch denen, die Brei füttern, denn irgendwann kommt immer das erste „feste Stück“ dran und dieses Buch hilft mit vielen Vorurteilen aufzuräumen!

Ihr bekommt es zB. hier beim Trias Verlag!

 

Guten Hunger!

 

 

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