Kategorie-Archive: Baby

Auf den letzten Drücker…

Ich hatte mal eine Freundin, die in der Schule ihre Hausaufgaben immer auf den letzten Drücker gemacht hat. Oft auch erst in der Nacht davor… diese Freundin habe ich immernoch und ich musste gestern kurz in einem unpassenden Moment an sie denken und kichern…

Doch von vorne:

Mein zweiter Clomifen-Zyklus.

Vom 7.-11.11. habe ich wieder täglich 2 Clomifen Tabletten genommen.

Am 18.11. war dann Tag 14 und theoretisch auch Eisprung-Tag. Ich war schon ziemlich enttäuscht, weil die Ovu-tests nicht positiv wurden. Außerdem war Minnie einen Tag krank und hat die Nacht über gespuckt und dann war Schatzi kränklich, so dass wir nunja, eben keinen GvnP hatten, so wie es der Frauenarzt „verordnet“ hatte. Zudem habe ich am Donnerstag und Samstag abend noch bis jeweils 24 Uhr gearbeitet. Blöd, aber ist dann eben so.

Am Montag (ZT 15) sollte ich wieder zum Frauenarzt kommen, gegen 17 Uhr. Ich wollte den Termin schon absagen, denn ich machte mir keine Hoffnungen und hatte diesen Zyklus schon innerlich abgeschrieben.

Unter den wachsamen Augen von Minnie (ja, die musste wieder mit und nein, natürlich hat sie nicht lieb auf dem Stuhl gewartet, sondern wollte lieber zugucken… Nunja…) hat der Arzt erstmal geschallt und sah eine mustergültig aufgebaute GMS (13 mm!!!) und bemerkte wunderbaren zähflüssigen Schleim (über was sich so ein Arzt so freut…). Dann der Schwenk mit dem Stab zum rechten Eierstock… Nix zu sehen… Schwenk nach links… und da war es!! Ein wunderbares schwarzes rundes Loch war im Ultraschall zu sehen. Ein Eibläschen, mit 2 cm, noch nicht geplatzt und bereit für alles! Wow!! Doch noch nicht alles vorbei!

Leider gab es an diesem Abend keine amourösen Annäherungen mehr. Ich war um 17.55 Uhr zuhause und musste bereits um 18.10 Uhr wieder los zur Arbeit. Zurzeit arbeite ich nebenbei ziemlich viel, Weihnachtszeit eben…

Als ich gegen 24 Uhr nach Hause kam, war ich ehrlich gesagt zu erschöpft und habe es nicht mehr angeregt. Ich habe es überlegt, aber dann doch gelassen. „Risiko…“

Dienstag morgen gegen 7 Uhr habe ich mit dem 2. Urin dann einen Ovu gemacht und der war positiv! Dazu passt auch das Ziepen auf der linken Seite, besonders wenn ich mich gebückt habe. Gestern haben Schatzi und ich uns einen schönen romantischen Abend gemacht und mit ganz viel Glück haben wir noch – auf den letzten Drücker eben – alles zusammen, was man für eine erfolgreiche Befruchtung braucht! Und schön war es auch…

Da ich heute nichts mehr an den Eierstöcken merke, gehe ich davon aus, dass der Eisprung eben gestern oder gestern nacht gewesen ist.

Jetzt heisst es wieder – abwarten!

Nachher kann ich noch die Blutergebnisse vom Frauenarzt abfragen. Ich hoffe ja, dass das Fertilovit PCO und das Vitamin D etwas gebracht haben.

 

PS: Kleines Randproblem… Wir haben die offizielle Einladung zum Adoptionsseminar im Februar bekommen. Das Geld für das Seminar sollen wir bis zum 5.12. überweisen. Wer rechnen kann, weiss, dass ich erst am 5.12. sicher testen kann… Blöde Sache.

Advertisements

Antwort C ist richtig…

A) ich bin schwanger

B) ich habe meine Tage bekommen

C) nichts von beidem

 

Der Test war gerade negativ. Morgen oder übermorgen werde ich es nochmal wiederholen, aber ich schätze, da kommt kein zweiter Strich.

Leider.

 

C ist die blödeste von allen Möglichkeiten. Wenn ich meine Tage nicht von alleine bekomme, kann ich nicht mit Clomifen weitermachen sondern muss erst wieder auslösen.

 

Ich mach mir jetzt erstmal einen Tee!

Schrödingers Schwangerschaft

Solange ich nicht getestet habe, bin ich sowohl schwanger, als auch nicht schwanger…

 

Wenn der Abend gestern etwas anders verlaufen wäre, hätte die Überschrift übrigens gelautet: „Schwangerschaftstest in der Notaufnahme!“

Ich habe mich nämlich gestern bei meinem Nebenjob beim abwaschen an einem Messer geschnitten. Blöde Sache, die ziemlich geblutet hat, aber überhaupt nicht weh tat. Es ist mir einfach aus der Hand gerutscht und auf den linken Zeigefinger gefallen. Ein scharfes, schweres Messer… also ab zur Notaufnahme…

Die Ärztin wollte den Schnitt erst nähen. Dazu hätte es aber eine Narkose gebraucht. Die hätte ich aber schwanger nicht gedurft. Also hätten sie dann vorher einen Test gemacht. Naja, die Ärztin hat dann doch entschieden, den Schnitt zu kleben. Das war schnell gemacht und jetzt sitze ich hier mit nervigem Verband am Finger und immer noch nicht schlauer.

 

Ich trau mich nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!

ZT 25 – 25.10.2018

Ich könnte jetzt erzählen, wie es im meinem Unterbauch zwickt und zwackt.

Wie es sich verdammt danach anfühlt als ob ich meine Tage bald bekomme.

Wie empfindlich meine Brüste sind.

Wie doof es ist, auf dem Bauch zu liegen beim Schlafen.

Wie blütenweiss (bzw. schwarz oder blau) die Schlüpper bisher sind.

Das der Test bereits im Badezimmer im Schrank liegt.

Das ich keinen Käse essen mag (ausser Camembert).

 

 

Heute ist erst ZT 25, es ist noch alles offen.

Rien ne va plus – Nichts geht mehr!

Die Kugel rollt, alle Einsätze sind gemacht – nichts geht mehr!

 

Jetzt heisst es wieder: abwarten und Tee trinken. 14 Tage lang…

  

Die Untersuchung gestern (ZT 15) beim Frauenarzt ergab rechts ganz viele kleine Bläschen aber links war der „Schatten“ eines großen Ei´s zu sehen. Er meinte, dass der Eisprung dort am Samstag oder am Sonntag gewesen sei. Das deckt sich auch mit meinen Ovus und dem Bauchgefühl.

Die Schleimhaut war wunderbar aufgebaut und dreischichtig und auch der Ausfluss passte zum Zyklustag.

 

Die Blutwerte bekomme ich am Mittwoch. Dann entscheiden wir, ob ich noch Medikamente bekomme. Einen früheren Termin hielt der Arzt doch nicht für notwendig. Wir hatten am Donnerstag noch telefoniert und es dann beim Termin am Montag belassen.

  

Nebenwirkungen hatte ich dieses Mal kaum, bis auf die enorme Reizbarkeit ein paar Tage lang.

Falls es negativ ausgeht, habe ich schon ein Rezept für weiteres Clomifen in der Tasche.

 

 

Aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf! Wer ein paar Daumen für mich überhat, darf sie bitte drücken!!! 

Adoption – der erste Termin beim Jugendamt und gleich Probleme…

16.08.2018

Schatzi und ich haben das erste Infogespräch beim Jugendamt. Minnie nehmen wir mit.

Die Frau mit der wir das Gespräch haben, ist ganz nett. Sie erzählt ein paar allgemeine Dinge zum Ablauf einer Adoption, stellt uns ein paar grobe Fragen zu unserem Leben und beantwortet auch unsere Fragen. Das wir Minnie dabeihaben scheint sie zu irritieren, vielleicht hat sie nicht so viel mit Bewerbern mit Kind zu tun?? Erst als Minnie langweilig wird und anfängt rumzukaspern, schlägt sie vor, ins Spielzimmer zu gehen. Dort ist es gleich viel entspannter für uns! Natürlich muss Minnie genau dann 3 x hintereinander aufs Klo… und natürlich muss jedesmal das Klo von der Frau aufgeschlossen werden… puuuh… netterweise geht Schatzi mit ihr aufs Klo!

Soviel zum ersten guten Eindruck, den wir hinterlassen wollten…

Wir schaffen es aber doch, ein paar wichtige Fragen zu klären:

Generell ist es für uns noch möglich, ein Kind zu adoptieren, weder unser Alter (37 + 42), noch unsere bereits vorhandene Tochter sind ein Hinderungsgrund. In unserem Wohnort- Kreis gibt nur sehr wenige Adoptionen pro Jahr (im Durchschnitt 1 – 4) allerdings auch nur wenige Bewerber (ca. 10 anerkannte Adoptionsbewerber sind derzeit im „Pool“). Wann und ob wir irgendwann ein Kind bekommen, kann sie uns natürlich nicht versprechen, es geht nicht nach Reihenfolge, sondern sie suchen immer das passende Elternpaar für das Kind.

 

Als ersten Schritt müssen wir nun ein 3-tägiges Seminar besuchen. Das Jugendamt arbeitet da nur mit einer bestimmten Frau zusammen. Es werden alle Bewerber aus unserem Bundesland und dem angrenzendem gesammelt. Das Seminar findet 4 x pro Jahr statt.

 

3 der Termine sind gestückelt, sie finden also an 3 getrennten Tagen statt. (Montag, nächster Montag, angrenzender Dienstag) jeweils von 9 – 16.30 Uhr. Leider ist der Ort ungefähr 4 Stunden mit dem Auto von uns entfernt. Die Termine fanden 2018 bereits im Februar und Juni statt, der nächste wäre im November.

 

Der 4. Termin findet immerhin nur 2 h entfernt statt, hier dann am Montag – Mittwoch. Dort ist dann allerdings eine Übernachtung im Seminarhaus zwingend erforderlich… Warum auch immer… Auch hier wäre es immer von 9 – 16.30 Uhr. Der nächste wäre da bereits im September!

——-

 

Ja, so haben wir auch geguckt, als wir das gelesen haben… Keine Ahnung, wie wir das organisieren sollen. Was machen wir mit Minnie?? Können wir sie mitnehmen? Gibt es da Kinderbetreuung? Leider haben wir niemanden, der 3 Tage lang auf Minnie aufpassen könnte. Warum müssen wir bei dem einem Termin dort übernachten (und die Übernachtung natürlich auf bezahlen)…

 

Ich habe am Freitag morgen gleich versucht, bei der Seminarleitung anzufragen, aber niemanden erreicht. Zurückgerufen hat sie mich am Sonntag gegen 19.15 Uhr, als ich grade Minnie ins Bett gebracht habe. Danach war niemand mehr zu erreichen. Immerhin hat die Frau auf die Mailbox gesprochen, dass der Termin im September bereits ausgebucht ist… Sie hätte uns jetzt mal für November vorgemerkt.

 

Ich habe es heute morgen nochmal versucht, aber auch da wieder niemanden erreicht…

 

Keine Ahnung, wie wir das dann im November machen sollen??? Wir müssten dann um 5 Uhr morgens spätestens losfahren, um gegen 9 Uhr dort zu sein. Das sind jeweils 270 km, quer durch Hamburg… Dann Seminar von 9 – 16.30 Uhr und eine Rückfahrt bis 20/21 Uhr. Wir müssten einen Babysitter für Minnie haben, der morgens ins Haus kommt, sie weckt, Frühstück vorbereitet und um 8 Uhr in den Kindergarten bringt. Dann müsste sie wieder um 14 Uhr abgeholt werden, den Nachmittag über bespasst werden, Abendbrot bekommen und dann gegen 19 Uhr ins Bett gebracht werden. Den darauffolgenden Montag und Dienstag das selbe Spiel.

 

Mmmmmhhhh. Ist das nicht ein bisschen viel? Wer soll das machen??? Meine Mutter und die Frau meines Vaters haben beide bereits ihre Hilfe angeboten. Übernachten kann leider keine der beiden hier… auch eine Freundin würde einspringen, die hat aber selber 2 Kleinkinder. Und Minnie ist sehr viel lebhafter als ihre beiden… das müssten wir irgendwie aufteilen! Leider redet meine Mutter nicht mit der Frau meines Vaters und umgekehrt. Meine Freundin kennt keine der beiden…

 

 

Ich hoffe, dass die Seminarfrau mich nochmal zurückruft und wir ein paar Fragen klären können??? Es kann doch nicht sein, dass wir an der ersten Aufgabe bereits verzweifeln? Wie machen das andere… Ja, es sind nur 3 Tage, aber das ist irgendwie blöd!!!

Ich weiss nicht wie die Termin in 2019 gelegt sind, aber so richtig passt keines der beiden „Seminar-Modelle“.

Was wir im August so alles gemacht haben…

Im Moment passiert hier bei uns im Haus so einiges. Ich versuche mal aufzuzählen:

 

Minnie ist tagsüber fast vollständig trocken. Nachts bekommt sie eine Windel an, hat mich aber schon 1 x geweckt um nachts auf Klo zu gehen.

 

Wir lesen abends im Bett immernoch 2 Geschichten vor. Letztens hat sie mich danach rausgeschickt, weil sie alleine noch ein bisschen weiterlesen wollte. Nach 30 Min ist Schatzi dann hochgegangen, zum gucken, da war sie schon eingeschlafen! Alleine, ohne Theater, ohne Hand halten… leider hat sich das bisher nicht wiederholt.

 

Wir üben das „ohne Schnuller sein“: Während der „Haus-Verkauf-und-Umzugs“-Phase hat sie sich ein heftiges Schnullern angewöhnt. Wir haben sie jetzt wieder soweit, dass es den Schnuller nur noch nachts zum schlafen gibt. Mittlerweile klappt das wieder ganz gut, zwischendurch war es ein ziemliches Geheule. Da mir das aber einfach zu viel Schnuller geworden ist, habe ich durchgehalten. Wir haben sie natürlich nicht einfach so damit alleine gelassen, sondern gekuschelt und abgelenkt.

 

Im Kindergarten ist Minnie jetzt ein großes Kind und geht in die neue Gruppe der 3 – 6 Jährigen. Ihre Haupterzieherin ist total lieb und mittlerweile fühlt Minnie sich da sehr wohl.

 

Nun zu den etwas stressenden Neuigkeiten:

Ich hatte überlegt, meine Arbeitsstunden etwas aufzustocken, Von 20 auf 25 Stunden pro Woche. Einfach, damit unser Konto ein bisschen Puffer bekommt. Nach dem Umzug, den Renovierungen und den Neuanschaffungen ist das auch nötig… (auch wegen der weiteren Neuigkeiten…)

Mein Chef hatte generell nichts dagegen, allerdings haben wir in der Betriebsvereinbarung einen Passus, der nach 4 h Arbeitszeit eine Pause von 15 Min. vorschreibt. Damit müsste ich jeden Tag 5 h 15 Min arbeiten, um auf 25 Wochenstunden zu kommen. Ich habe aber nur 6 h Zeit pro Tag, Minnie geht von 8 – 14 Uhr in den Kindergarten…

Da mir das alles zu knapp war, habe ich mir einen Nebenjob gesucht. 1 – 2 x pro Woche gehe ich nun abends in eine Kochschule und helfe dort. Das ist anstrengend, macht aber total Spaß! Das gute ist: Ich kann mir selber aussuchen, an welchen Abenden ich arbeiten möchte. Nur über 450 € darf ich insgesamt nicht kommen.

Die ersten 2 Male habe ich hinter mir. Ich fühle mich gut dabei!

 

 

Letzte Woche hatten Schatzi und ich einen Termin beim Jugendamt. Wir haben beschlossen, uns mal über die Chancen einer Adoption zu informieren. In Gesprächen mit Schatzi ist herausgekommen, dass er auf keinen Fall nochmal so eine Behandlung machen möchte (bzw mir zumuten will).

Der Termin war, nunja, nicht so richtig hilfreich. Die Dame war zwar ganz nett, aber so viele Adoptionen werden hier im Kreis nicht gemacht (ca. 1 – 4 pro Jahr), und anscheinend gibt es auch nur selten Bewerber, die bereits ein Kind haben.

Wir haben ein paar Unterlagen schonmal zum durchlesen mitbekommen. Als erstes müssen wir nun an einem Seminar teilnehmen und da beginnen die Schwierigkeiten… das hat mich echt schon Nerven gekostet! Es kann doch nicht sein, dass wir an der ersten Aufgabe schon scheitern!

Dazu schreibe ich in einem extra Beitrag, um alle Schritte der Adoption zusammen zu halten.

Innere Traurigkeit

Eigentlich geht es mir gut.

Der Umzug ist gut verlaufen, alle fühlen sich wohl im neuen Haus. Es ist toll, wenn man die Türen weit geöffnet lassen kann. Minnie rennt rein und raus, die Katzen rennen rein und raus, wir sind oft draussen – alles super!

 

Die Lage des Hauses ist echt toll, es ist vor allem nachts so ruhig! Keine Trecker mehr, keine Mähdrescher, keine Raser, keine Motorräder!

So langsam haben die meisten Sachen auch einen festen Platz gefunden. Ich bin fleissig am sortieren und aussortieren!

Ein paar Sachen müssen wir noch renovieren, aber auch das geht so langsam vorwärts.

 

 

Ich bin gesund, mein Mann ist gesund, Minnie ist gesund, meine Familie ist gesund.

 

Meine Arbeit ist gut, Schatzi hat eine feste Arbeit, Minnie fühlt sich wohl im Kindergarten.

 

 

 

Trotzdem ist in mir grad eine Innere Traurigkeit, die ich nicht abschütteln kann.

 

Der negative Test von heute morgen trägt sicher dazu bei.

 

Warum kann ich nicht zufrieden sein mit dem was ich habe?

 

Es hätte alles so gut gepasst, mein Zyklus war so gut in den letzten Monaten. Im Durchschnitt waren es 30 Tage und dieses Mal hatte ich laut den Ovus sogar einen Eisprung und wir haben rechtzeitig „geherzelt“. Ich habe so gehofft, auf ein Wunder, auf ein kleines Aprilbaby…

 

In meinem Bauch ziept und zwickt es. Meine Brüste kribbeln, meine Haut ist pickelig und meine Stimmung mies.

Die Binde im Schlüpper ist blütenweiss, sonst hatte ich immer 2 – 3 Tage vorher Schmierblutungen, trotzdem war der Test heute morgen negativ.

 

Ich werde morgen oder übermorgen nochmal testen, wenn auch ohne große Hoffnung.

 

Im November habe ich einen Termin beim Frauenarzt. Da werde ich dann das Thema wieder ansprechen. Vorher muss ich dann noch mit Schatzi sprechen.

 

Bis November ist es noch ein bisschen Zeit. Vielleicht genug Zeit für uns… wenn der Test übermorgen auch negativ ist, werde ich wohl wieder mit dem Fertilovit f PCO anfangen. Mal schauen.

 

 

Erwarte ich zuviel? Warum „reicht“ mir ein wunderbares supersüsses schlaues Mädchen nicht?

 

 

Ach es ist alles doof grade!

 

Mein 3-jähriges Riesenbaby!!

Es ist einiges passiert in den letzten Monaten, daher will ich kurz zusammenfassen:

Vor der U7a hatte ich ein Entwicklungsgespräch im Kindergarten. Das Gespräch wird pflichtmäßig um den dritten Geburtstag herum durchgeführt. Ich habe darum gebeten, dass es vor der U7a gemacht wird.

Die Einschätzung der Erzieherin:

Minnie ist ein liebes, unkompliziertes Kind, das lieber rennt und tobt, als lange stillzusitzen oder stundenlang zu puzzlen. Sie versteht sich gut mit allen Spielkameraden und Erziehern und ist gerne im Kindergarten.

Den Mittagsschlaf hat sie komplett abgelegt. Nur ab und zu legt sie sich für 20 Minuten in ihr Bett dort zum Ausruhen. Dann liegt sie ganz still mit geschlossenen Augen und rührt sich nicht. Die Erzieher amüsieren sich ein bisschen darüber, wie ernsthaft sie da liegt… Irgendwann bewegt sie sich wieder, steht auf und tobt weiter.

„Angemerkt“ haben die Erzieher folgende Punkte (und meine Meinung dazu):

  • Minnie ist recht übermütig und kennt ihre Grenzen nicht so. Sie kann manchmal nicht einschätzen, wann sie dem anderen weh tut, oder auch wann sie zu wild ist. –> Sie hat zuhause meistens die volle Aufmerksamkeit und keine kleinen Kinder um sich rum. Wir fangen sie also immer auf oder toben mit ihr. Klar sagen wir auch mal „aua“ wenn sie zu wild ist, andere Kinder sind aber manchmal einfach „wehleidiger“, wenn sie berührt werden als wir es nunmal sind. Sie ist ein recht aktives Kind, das sich aber gut steuern lässt und nicht durchdreht oder bösartig ist. Und eben erst 3 Jahre alt…
  • Sie hat manchmal Probleme mit dem sauberen Essen. Sie kleckert also mehr als andere Kinder. –> Das liegt meiner Meinung nach daran, dass sie wahrscheinlich Linkshänderin ist. Sie schaut sich die anderen Kinder an und nimmt dann das Besteck in die rechte Hand. Damit ist sie natürlich ungeübter. Ich habe mit den Erziehern jetzt abgemacht, dass das Besteck nicht auf eine Seite gelegt wird, sondern mittig in den Teller. Das wollen sie jetzt bei allen Kindern machen. Und sie wird gefragt, ob sie die Hand nicht vielleicht wechseln will. Zuhause isst sie relativ sauber, wenn sie konzentriert ist und hungrig. Da bin ich aber auch da und esse mit links. Ich selbst bin zwar Linkshänder, benutze aber für vieles die rechte Hand (Schere) oder nutze beide Hände (Hammer, Pinsel, Schraubenzieher).
  • Wenn sie malt, dann erzählt sie wenig darüber, WAS sie malt. Andere Kinder sagen dann wohl „das ist ein Pferd“ oder so. Minnie malt einfach irgendwas. –> Malen ist nicht so ihr Ding. (Meins auch nicht) Wir werden jetzt zuhause ein bisschen mehr malen und ich werde dann eben auch erzählen, was ich mache. Vielleicht motiviert das… Jetzt am Wochenende hat Minnie übrigens darauf bestanden, dass sie nicht malt, sondern schreibt: „Da steht Mama und da steht Minnie“
  • Trockenwerden. Damit hat sie es noch nicht so. Ist aber auch laut den Erziehern kein Problem, auch wenn sie im August in die Elementargruppe rüberwechselt. –> Zuhause klappt es schon ganz gut. Erstaunlicherweise geht das Pipi besser, als das Kacka. Wir machen uns da keinen Stress und haben für Minnie zur Motivation jetzt ein neues Töpfchen gekauft, mit Anna und Elsa…
  • Wahrnehmungsstörung… Die Erzieher haben anscheinend beobachtet, dass Minnie teilweise schlecht ansprechbar ist. Besonders wenn sie mit dem Rücken zu den Erziehern spielt, hört sie nicht, bzw. reagiert nicht. Sie haben uns angeraten, einmal überprüfen zu lassen, ob sie nicht hören kann oder nicht will. So eine Wahrnehmungsstörung würde auch mit Punkt 1 zusammenpassen. –> Ok, habe ich da nur gedacht. Mal schauen.

 

Allgemein war das Gespräch aber positiv. Die Erzieher haben eine Standard-Liste, die sie abhaken müssen. Die meisten Anforderungen besteht Minnie aber spielend.

 

Der Kinderarzt bei der U7a hat alle diese „Bemerkungen“ als völlig normal für dieses Alter und nicht behandlungswürdig abgetan. Kurz nach der Geburt gab ja es einen Hörtest der unauffällig war. Sie kann also hören. So etwas ändert sich nur durch einen Unfall oder eine Krankheit. Er glaubt nicht, dass sie eine Wahrnehmungsstörung hat. Dann wäre ihr Verhalten allgemein auffälliger. Sie ist 3 Jahre alt und damit auch in der Phase, wo sie einfach mal nicht hören möchte.

Ansonsten ist sie 99 cm groß und wiegt 16 kg. Damit ist sie groß (und schwer) für ihr Alter. Das war sie aber schon immer, also alles ok.

Sie trägt Schuhe in 25 – 27, je nach Marke. In den Schuhen hat sie Einlagen, da sie sonst einen „Plattfuss“ hat.

Sie ist motorisch gut aufgestellt, wir sollen sie nicht speziell auf „Links“ trainieren, das passiert automatisch. Wir sollen beide Seiten gleich behandeln und ihr anbieten.

Unser Kinderarzt hält die Us generell recht kurz. Er ist bereit, alle Fragen zu beantworten, es gibt aber keine Tests oder Fragebögen oder so. Er hat Minnie spielen lassen und auch alle ihre Fragen beantwortet (was ist das für ein Licht? Wie geht das an? Warum hast du da einen Frosch? Warum ist da kein Licht an?…), dann hat er mir noch ein paar Fragen gestellt. Fertig. Wir werden keine weiteren Untersuchungen (zB. beim HNO) machen. Ich glaube auch nicht, dass Minnie irgendwelche Störungen hat.

Im Juni haben wir einen Termin beim Augenarzt, dann schauen wir, ob sie weiterhin ohne Brille auskommt, oder doch wieder eine bekommt.

———————————–

Minnie spielt mittlerweile sehr gerne mit ihren Puppen, bzw. Kuscheltieren. Die werden an – und ausgezogen, gewickelt und in den Schlaf gesungen. Gerne fährt sie ihren Plüschgorilla Björn im Puppenwagen durch die Straßen und sorgt damit für Erstaunen bei den anderen Spaziergängern. Die vermuten darin nämlich eine süße Puppe und nicht so ein haariges Ding.

Sie puzzelt gerne, allerdings nicht so lange und am liebsten mit mir zusammen. Wenn sie dann aber erstmal im Puzzle-Modus ist, macht sie das erstaunlich gut. 16 Teile sind kein Problem für sie!

Letztes Wochenende haben wir 1,5 h zusammen geknetet. Wir haben gerollt, geschnitten, zusammengeknautscht, wieder ausgerollt, ausgestochen und rumgekrümelt. Mein innerer „Monk“ schreit ein bisschen, wenn sie die Farben so zusammenpanscht, aber da muss ich wohl durch. Minnie knetet keine Figuren, aber sie serviert Kuchen, Eis, Kaffee und macht Überraschungsgeschenke (zum auspacken… Knete – in Knete verpackt, etwas tückisch).

Sie kann sich theoretisch alleine an – und ausziehen, hat da aber keine Lust drauf. Wenn dann schmeisst sie die Sachen einfach auf den Boden und lässt sie liegen. Daran arbeiten wir grade…

———————————–

Sie liebt es, Schatzi zu helfen. Die beiden können stundenlang Holz machen, irgendwas handwerken oder fegen. Hauptsache sie darf dabei sein, wenn Papa etwas macht.

Wenn ich Kuchen backe oder koche, ist sie natürlich auch dabei… da probiert sie dann auch mal gerne…

———————

Immer wieder erzählt sie, dass sie gerne eine Schwester oder einen Bruder haben möchte. „Der ist dann ja ein Baby und kommt aus Mamas Bauch rausgeschlüpft und dann ist der ganz tlein und dann kann er in meinem Zimmer schlafen und ich kriege ein Hochbett“. Zusammenhänge mit einer bestimmten Conni-Geschichte sind sicher rein zufällig…

———————-

In der letzten Zeit beschäftigt sie alles um sie herum noch stärker als sonst. Ein Pixibuch von Feuerwehrmann Sam hatte zur Folge, dass sie vor dem Einschlafen erst noch 10 Minuten reden musste. Und auch noch Tage danach kam es immer wieder in ihren Erzählungen vor.

———————

Sie hat eine unerklärbare Angst vor dem Schwimmen entwickelt. Ich habe keine Ahnung, woher das kommt, aber sie will einfach nicht. Sie badet total gerne und spitzt und tobt, aber sobald wir vom schwimmen reden, macht sie total dicht. Ich habe jetzt erstmal in der Bücherei ein Buch ausgeliehen, in dem es ins Schwimmbad geht. Das lesen wir ab und zu.

————————

Sie schläft relativ gut zwischen 18 und 19 Uhr in ihrem Bett ein und kommt zwischen 22 und 2 Uhr rüber in mein Bett. Dort schläft sie selig weiter. Mich stört es meistens nicht, das kann also so bleiben.

————————–

Das letzte Treffen mit K und Baby haben wir genutzt, um Baby J die Milchflaschen zu schenken. Seitdem hat sie sie auch nicht mehr eingefordert… Der Schnuller muss aber auf jeden Fall da sein. Daran werden wir dieses Jahr arbeiten. Zumindestens tagsüber werden wir ihn demnächst mal abgewöhnen.

———————————————

Sie singt weiterhin gerne. In letzter Zeit fängt sie an, eigene Lieder zu singen. Teilweise singt sie dann etwas zu einer bekannten Melodie, teilweise völlig frei. Total niedlich!!

——————————————–

Während die letzten Wochen fast entspannt waren, ist seit 2 Tagen anscheinend wieder Trotzphase. Wahrscheinlich spürt sie auch unsere Aufregung wegen des Hauses (dazu später mehr).

Auch wenn es manchmal etwas schwer mit ihr ist, liebe ich sie über alles! Sie ist ein tolles, niedliches, fröhliches, trotziges, neugieriges Kleinkind und mein größter Schatz!

 

Letzte Woche – Diese Woche

Die Situation: Das Kind frühstückt und trinkt dazu Tee. Dabei kleckert sie mit der Tasse.

 

Letzte Woche: Kind meckert weil ihr Pulli nass ist und spielt mit der Pfütze. Mama muss einen Lappen holen und es schnell wegwischen. Dann muss ich ihr den Pulli ausziehen und einen neuen anziehen.

Diese Woche: Kind steht auf, geht in die Küche, öffnet den Spülmittelschrank (seit wann kann sie denn die Kindersicherung öffnen???), nimmt einen Lappen raus (und macht die Kindersicherung wieder zu!!!), geht ins Badezimmer (in der Küche kommt sie nicht an die Spüle), macht den Lappen nass (und den Wasserhahn wieder zu!!!), wischt die Pfütze auf und legt den Lappen auf den Tisch „falls ich nochma ‚leckere, dann hab ich den Lappen schon da oder wenn du ihn brauchst. De Pullala trocknet ja automatisch“ und trinkt ihren Tee weiter.

 

WANN BITTE IST DIESES KIND SO GROß GEWORDEN??????

Mama I und Mama J

Mission zweites Wunschkind

Ei-Hope

Kinderwunsch und PCOS

AusSpassWurdeErnst

Ernst lässt aber etwas auf sich warten!

Das Hummelchen und wir

Auf dem Weg eine Familie zu sein

zwei sind einer zu wenig

Der Wunsch nach dem Kleinen mit der größten Bedeutung

schattentiere

Wie ich einmal verrückt wurde und blieb

Frau Planungeduld

Der holprige Weg zu unseren Wunschkindern

Still Heartbeat

Vom Wunsch zur Wirklichkeit

believe

vom Kinderwunsch zur Großfamilie

aus5mach4

aus dem Leben gegriffen

Bis einer heult!

Lifestyle- & Familyblog

Juli statt Oktober

Über Frl. Sieben, welche lieber im Juli statt im Oktober auf die Welt kam

Life of Mrs. X

Life of Mrs. X

Einmal Familienglück, bitte.

Unerfüllter Kinderwunsch, Hausbau, Glück und Pech im Leben & alles dazwischen

kommbaldzuuns

Unser Weg zum Wunschkind

kiki blacks blog

Mein Leben, mein Chaos, meine Familie und ich

Kiddo The Kid

Das kiddo, der Mann und ich wursteln uns durch.

Eins plus Eins = ♥

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben." (Hermann Hesse)

Nullpunktzwo

Ein Blog über eine Grossfamilie in Patchwork

Wahnsinn und Ovulation

Die (Un)Ordnung des Kinderwunsches

FamilieBitte

Auf Umwegen zur Familie - Ein Blog zum Thema Adoption & Kinderwunsch

planGLÜCK

glücklich - zufrieden - stolz - Zwillingsmama

Die Sache mit den Wundern

Ein Kinderwunsch-Blog

doppelkinder

Mom Empowerment

Frau Schwanis Bauchgefühl

Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt (Dietrich Bonhoeffer)

RoboNekos Regenbogenbaby

Eine Familie entsteht

derfeuervogel

Kinderwunsch und ein ganz normales Leben

blogdergutenhoffnung

noch ein hoffnungsvoller Kinderwunsch-Blog

Bauchgefühl und Blitzgewitter

Mein Leben mit Kind, Katzen und Chaosmann

einstrichphobie

Wie mein Kinderwunsch zur EinStrichPhobie wurde

WunschkindMalZwei

Das Leben mit unseren Jungs

verdinkst

Double Income, immer noch Null Kids, der Kinderwunsch-Blog