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Vom Pool ins Bett

Die letzten Wochen waren echt anstrengend für uns alle.

 

Ich kann mich ehrlich nicht daran erinnern, dass wir schonmal so einen heissen Sommer hatten. Seit Wochen geht die Temperatur tagsüber nur selten unter 25 °C, eher bei 30 °C, und auch nachts kühlt es kaum runter. Wir versuchen das Haus so kühl wie möglich zu halten, leider bedeutet das aber, dass wir Fenster und Türen sowie die Rollläden geschlossen halten. Dieses Gefühl der Enge – des Eingeschlossenseins – kann ich manchmal nicht gut ertragen… aber es hilft ja nichts.

 

Für Minnie ist es in den letzten Tagen zu heiss in ihrem Zimmer geworden. Sie schläft also von Anfang an in unserem Bett mit.

 

Durch die Hitze ist auch das letzte bisschen aufräumen/wegräumen liegen geblieben. Es ist mir einfach zu heiss.

 

Trotzdem sind ein paar Veränderungen passiert:

 

Minnie ist inzwischen ein „grosses“ Kindergartenkind. Seit dem 1.8. geht sie nicht mehr in die Krippe, sondern eben zu den Grossen. Der Kindergarten ist seit mittlerweile 5 Wochen in die benachbarte Schule ausgelagert, da er ein neues Dach bekommt. In der Schule sind die Gruppen bunt durchgemischt, so dass Minnie der Übergang etwas leichter fiel. So ganz entspannt ist sie nicht, aber es wird immer besser.

 

Sie ist mittlerweile tagsüber (bis auf kleine Unfälle) trocken und trägt stolz ihre neuen Unterhosen. Nachts bekommt sie eine Windel angezogen. Vor einigen Tagen hat sie mich nachts um 1 Uhr einmal geweckt, weil sie mal pischern musste, ansonsten merkt sie davon im Schlaf noch nichts.

 

Die Katzen haben sich gut im neuen Haus eingewöhnt. Nachdem Schatzi am 3. Tag ausversehen die Terrassentür offen liess und beide Katzen herausstolzierten als hätten sie nie etwas anderes gemacht, sind unsere Katzen nun Freigänger. Mit 15 und 17 Jahren geniessen sie die Sonne und haben auch schon Liegemulden im Beet… Nachts kommen sie rein, meistens.

 

Ich habe angefangen, unsere Küche zu streichen. Es ist noch nicht ganz fertig, aber im Moment – die Hitze, die Fliegen… dazu gibt es nochmal einen gesonderten Beitrag.

 

Das Thema „2. Kind“ ist immer mal wieder akut. Mein Zyklus macht leider nicht so regelmäßig mit wie ich es möchte, aber so ganz gebe ich die Hoffnung nicht auf.

Immerhin konnte ich letztens mit Schatzi mal ernsthaft darüber sprechen und wir haben überlegt, dass wir uns doch mal über das Thema „Adoption“ informieren werden. Dazu habe ich einen Termin beim Jugendamt ausgemacht, der ist schon nächste Woche!! Mal schauen, wie da unsere Chancen liegen??

 

Ausserdem habe ich mich und Minnie bei einigen Workshops angemeldet. Ich möchte endlich mal richtig nähen lernen und Minnie soll in einen Musikkurs.

 

Wir haben mit Minnie ein paar Termine bei der Ergotheraphie gemacht, auch dazu werde ich später noch etwas schreiben. Die Kindergärtnerinnen hatten ja in einem Entwicklungsgespräch die Vermutung geäußert, Minnie könnte eine Wahrnehmungsstörung haben.

 

Was noch? Ach ja, ich habe meinen Chef gefragt, ob ich vielleicht die Stunden von 20 auf 25 pro Woche aufstocken könnte. Das Problem dabei ist, dass unser Chef nach 4 h Arbeit eine Frühstückspause von 15 Minuten angeordnet hat. Ich müsste dann also jeden Tag 5 h 15 Minuten arbeiten, um auf 25 pro Woche zu kommen. Minnie ist aber nur 6 h in der Kita. Es wäre zeitlich sehr eng und mal später hinbringen oder schnell was einkaufen müsste wegfallen. Da muss der Chef jetzt entscheiden, ob ich die Pause weglassen darf. Ansonsten überlege ich noch einen Minijob 1 x pro Woche dazuzunehmen, um unser finanzielles Polster etwas üppiger zu gestalten… auch in Hinblick auf ein mögliches 2. Kind…

 

Heute ist der erste Tag, bei dem nicht von morgens an die Sonne scheint, vielleicht kommt ja doch noch Regen???? Es wäre toll, mal wieder ein bisschen abzukühlen. Und für den Garten wäre es auch toll!

 

 

Gestern abend sind Minnie und ich nach dem Abendbrot noch für eine Stunde in unserem Pool gewesen. Der Pool hat immerhin einen Durchmesser von knapp 4 m und Minnie liebt es darin zu planschen und zu toben! So eine herrliche Abkühlung!

Danach ging es dann auch gleich ins Bett… Wenn es heute nicht regnet, werden wir das nachher sicher wieder so machen!

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Einmal Krankenhaus und zurück

3.30 Uhr: Rums! Minnie ist aus unserem Bett gefallen. Das ist ihr noch nie passiert! Glücklicherweise beruhigt sie sich schnell wieder und schläft weiter. Puh! Ich muss erstmal aufs Klo und kuschele mich dann neben sie. Es fällt mir schwer, einzuschlafen.

7.30 Uhr: Minnie ist so halb wach und möchte lieber kuscheln als schlafen. Und ein bisschen toben.

8.15 Uhr: Wir stehen auf. Ich bereite Frühstück vor und ziehe dann Minnie um. Zusammen mit Schatzi frühstücken wir gemütlich.

10 Uhr: Wir packen alles mögliche an Renovierungssachen ein und fahren los. Erst kurz zum wählen und dann ins neue Haus.

11 Uhr: Schatzi fährt noch mal zurück. Wir haben zuwenige Spachtel und auch eine Tüte vergessen. Glücklicherweise sind es nur 3 km Weg.

11.40 Uhr: Wir bekommen Unterstützung. Y. kommt, leider ohne J., der ist zu kaputt von seiner Arbeit. Aber Y. hat gute Laune und wir schaffen ordentlich was. Wir schaffen die Tapete im Schlafzimmer und einen Teil vom Flur. Schatzi puzzelt um uns rum, hilft, zieht Dübel aus der Wand und ein paar feste Schrauben oder Nägel. Er reisst auch die Fussleisten ab und unterhält Minnie. Zwischendurch machen wir große Seifenblasen oder albern herum.

13.30 Uhr: Eine Mittagspause. Mehr ein Picknick, aber wir haben Spaß.

14.30 Uhr: Minnie spielt im Wohnzimmer. Plötzlich schreit sie laut und weint und kommt angerannt. Sie sagt ihr Finger tut weh und wir sehen dort eine Wunde, die wie eine Verbrennung aussieht. Wir versuchen rauszukriegen, was genau passiert ist und anscheinend hat Minnie mit einem winzigen Schlüssel versucht, eine Steckdose aufzuschließen!!! Und dabei hat sie einen Stromschlag bekommen! Sie beschreibt recht gut, dass es gekribbelt hat und weh tat und sie geht nicht mehr als 1 m an diese Steckdose ran. Ansonsten geht es ihr gut. Wir entscheiden trotzdem, dass ich mit ihr ins Krankenhaus fahre, zur Kontrolle. Ein Stromschlag kann ernste Folgen haben.

17.45 Uhr: Nach sehr langer Wartezeit im Krankenhaus, einer ETG-Untersuchung und einem gründlichen Abhören heisst es Entwarnung. Wir dürfen wieder nach Hause, sollen Minnie nur etwas beobachten, falls noch neurologische Veränderungen auftreten.

Die Wartezeit im Krankenhaus war sehr anstrengend. Minnie ist buchstäblich über Tisch und Bänke gegangen. Ihr war schlichtweg langweilig, was ich total verstehen aber eben nicht ändern konnte. Wir haben gelesen, gespielt, ein bisschen getobt, auf dem Handy geschaut und alles gemacht, um sie halbwegs ruhig zu halten – es waren ja noch andere Leute da… (die beiden Kinder waren jetzt nicht krank… eins hatte einen Ausschlag im Gesicht, das andere gestern Fieber)

Wir essen schnell noch zu Abend, dann bringe ich eine völlig aufgedrehte, aber erschöpfte Minnie ins Bett. Das geht glücklicherweise sehr gut und ich schaue mit Schatzi noch ein bisschen Fernsehen.

 

Gegen 21 Uhr gehe ich ins Bett. Eigentlich wollte ich noch lesen, aber dann kommt Minnie rübergetappst und möchte unbedingt neben mir schlafen. Na gut, dann eben Licht aus und Gute Nacht.

Mein 3-jähriges Riesenbaby!!

Es ist einiges passiert in den letzten Monaten, daher will ich kurz zusammenfassen:

Vor der U7a hatte ich ein Entwicklungsgespräch im Kindergarten. Das Gespräch wird pflichtmäßig um den dritten Geburtstag herum durchgeführt. Ich habe darum gebeten, dass es vor der U7a gemacht wird.

Die Einschätzung der Erzieherin:

Minnie ist ein liebes, unkompliziertes Kind, das lieber rennt und tobt, als lange stillzusitzen oder stundenlang zu puzzlen. Sie versteht sich gut mit allen Spielkameraden und Erziehern und ist gerne im Kindergarten.

Den Mittagsschlaf hat sie komplett abgelegt. Nur ab und zu legt sie sich für 20 Minuten in ihr Bett dort zum Ausruhen. Dann liegt sie ganz still mit geschlossenen Augen und rührt sich nicht. Die Erzieher amüsieren sich ein bisschen darüber, wie ernsthaft sie da liegt… Irgendwann bewegt sie sich wieder, steht auf und tobt weiter.

„Angemerkt“ haben die Erzieher folgende Punkte (und meine Meinung dazu):

  • Minnie ist recht übermütig und kennt ihre Grenzen nicht so. Sie kann manchmal nicht einschätzen, wann sie dem anderen weh tut, oder auch wann sie zu wild ist. –> Sie hat zuhause meistens die volle Aufmerksamkeit und keine kleinen Kinder um sich rum. Wir fangen sie also immer auf oder toben mit ihr. Klar sagen wir auch mal „aua“ wenn sie zu wild ist, andere Kinder sind aber manchmal einfach „wehleidiger“, wenn sie berührt werden als wir es nunmal sind. Sie ist ein recht aktives Kind, das sich aber gut steuern lässt und nicht durchdreht oder bösartig ist. Und eben erst 3 Jahre alt…
  • Sie hat manchmal Probleme mit dem sauberen Essen. Sie kleckert also mehr als andere Kinder. –> Das liegt meiner Meinung nach daran, dass sie wahrscheinlich Linkshänderin ist. Sie schaut sich die anderen Kinder an und nimmt dann das Besteck in die rechte Hand. Damit ist sie natürlich ungeübter. Ich habe mit den Erziehern jetzt abgemacht, dass das Besteck nicht auf eine Seite gelegt wird, sondern mittig in den Teller. Das wollen sie jetzt bei allen Kindern machen. Und sie wird gefragt, ob sie die Hand nicht vielleicht wechseln will. Zuhause isst sie relativ sauber, wenn sie konzentriert ist und hungrig. Da bin ich aber auch da und esse mit links. Ich selbst bin zwar Linkshänder, benutze aber für vieles die rechte Hand (Schere) oder nutze beide Hände (Hammer, Pinsel, Schraubenzieher).
  • Wenn sie malt, dann erzählt sie wenig darüber, WAS sie malt. Andere Kinder sagen dann wohl „das ist ein Pferd“ oder so. Minnie malt einfach irgendwas. –> Malen ist nicht so ihr Ding. (Meins auch nicht) Wir werden jetzt zuhause ein bisschen mehr malen und ich werde dann eben auch erzählen, was ich mache. Vielleicht motiviert das… Jetzt am Wochenende hat Minnie übrigens darauf bestanden, dass sie nicht malt, sondern schreibt: „Da steht Mama und da steht Minnie“
  • Trockenwerden. Damit hat sie es noch nicht so. Ist aber auch laut den Erziehern kein Problem, auch wenn sie im August in die Elementargruppe rüberwechselt. –> Zuhause klappt es schon ganz gut. Erstaunlicherweise geht das Pipi besser, als das Kacka. Wir machen uns da keinen Stress und haben für Minnie zur Motivation jetzt ein neues Töpfchen gekauft, mit Anna und Elsa…
  • Wahrnehmungsstörung… Die Erzieher haben anscheinend beobachtet, dass Minnie teilweise schlecht ansprechbar ist. Besonders wenn sie mit dem Rücken zu den Erziehern spielt, hört sie nicht, bzw. reagiert nicht. Sie haben uns angeraten, einmal überprüfen zu lassen, ob sie nicht hören kann oder nicht will. So eine Wahrnehmungsstörung würde auch mit Punkt 1 zusammenpassen. –> Ok, habe ich da nur gedacht. Mal schauen.

 

Allgemein war das Gespräch aber positiv. Die Erzieher haben eine Standard-Liste, die sie abhaken müssen. Die meisten Anforderungen besteht Minnie aber spielend.

 

Der Kinderarzt bei der U7a hat alle diese „Bemerkungen“ als völlig normal für dieses Alter und nicht behandlungswürdig abgetan. Kurz nach der Geburt gab ja es einen Hörtest der unauffällig war. Sie kann also hören. So etwas ändert sich nur durch einen Unfall oder eine Krankheit. Er glaubt nicht, dass sie eine Wahrnehmungsstörung hat. Dann wäre ihr Verhalten allgemein auffälliger. Sie ist 3 Jahre alt und damit auch in der Phase, wo sie einfach mal nicht hören möchte.

Ansonsten ist sie 99 cm groß und wiegt 16 kg. Damit ist sie groß (und schwer) für ihr Alter. Das war sie aber schon immer, also alles ok.

Sie trägt Schuhe in 25 – 27, je nach Marke. In den Schuhen hat sie Einlagen, da sie sonst einen „Plattfuss“ hat.

Sie ist motorisch gut aufgestellt, wir sollen sie nicht speziell auf „Links“ trainieren, das passiert automatisch. Wir sollen beide Seiten gleich behandeln und ihr anbieten.

Unser Kinderarzt hält die Us generell recht kurz. Er ist bereit, alle Fragen zu beantworten, es gibt aber keine Tests oder Fragebögen oder so. Er hat Minnie spielen lassen und auch alle ihre Fragen beantwortet (was ist das für ein Licht? Wie geht das an? Warum hast du da einen Frosch? Warum ist da kein Licht an?…), dann hat er mir noch ein paar Fragen gestellt. Fertig. Wir werden keine weiteren Untersuchungen (zB. beim HNO) machen. Ich glaube auch nicht, dass Minnie irgendwelche Störungen hat.

Im Juni haben wir einen Termin beim Augenarzt, dann schauen wir, ob sie weiterhin ohne Brille auskommt, oder doch wieder eine bekommt.

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Minnie spielt mittlerweile sehr gerne mit ihren Puppen, bzw. Kuscheltieren. Die werden an – und ausgezogen, gewickelt und in den Schlaf gesungen. Gerne fährt sie ihren Plüschgorilla Björn im Puppenwagen durch die Straßen und sorgt damit für Erstaunen bei den anderen Spaziergängern. Die vermuten darin nämlich eine süße Puppe und nicht so ein haariges Ding.

Sie puzzelt gerne, allerdings nicht so lange und am liebsten mit mir zusammen. Wenn sie dann aber erstmal im Puzzle-Modus ist, macht sie das erstaunlich gut. 16 Teile sind kein Problem für sie!

Letztes Wochenende haben wir 1,5 h zusammen geknetet. Wir haben gerollt, geschnitten, zusammengeknautscht, wieder ausgerollt, ausgestochen und rumgekrümelt. Mein innerer „Monk“ schreit ein bisschen, wenn sie die Farben so zusammenpanscht, aber da muss ich wohl durch. Minnie knetet keine Figuren, aber sie serviert Kuchen, Eis, Kaffee und macht Überraschungsgeschenke (zum auspacken… Knete – in Knete verpackt, etwas tückisch).

Sie kann sich theoretisch alleine an – und ausziehen, hat da aber keine Lust drauf. Wenn dann schmeisst sie die Sachen einfach auf den Boden und lässt sie liegen. Daran arbeiten wir grade…

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Sie liebt es, Schatzi zu helfen. Die beiden können stundenlang Holz machen, irgendwas handwerken oder fegen. Hauptsache sie darf dabei sein, wenn Papa etwas macht.

Wenn ich Kuchen backe oder koche, ist sie natürlich auch dabei… da probiert sie dann auch mal gerne…

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Immer wieder erzählt sie, dass sie gerne eine Schwester oder einen Bruder haben möchte. „Der ist dann ja ein Baby und kommt aus Mamas Bauch rausgeschlüpft und dann ist der ganz tlein und dann kann er in meinem Zimmer schlafen und ich kriege ein Hochbett“. Zusammenhänge mit einer bestimmten Conni-Geschichte sind sicher rein zufällig…

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In der letzten Zeit beschäftigt sie alles um sie herum noch stärker als sonst. Ein Pixibuch von Feuerwehrmann Sam hatte zur Folge, dass sie vor dem Einschlafen erst noch 10 Minuten reden musste. Und auch noch Tage danach kam es immer wieder in ihren Erzählungen vor.

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Sie hat eine unerklärbare Angst vor dem Schwimmen entwickelt. Ich habe keine Ahnung, woher das kommt, aber sie will einfach nicht. Sie badet total gerne und spitzt und tobt, aber sobald wir vom schwimmen reden, macht sie total dicht. Ich habe jetzt erstmal in der Bücherei ein Buch ausgeliehen, in dem es ins Schwimmbad geht. Das lesen wir ab und zu.

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Sie schläft relativ gut zwischen 18 und 19 Uhr in ihrem Bett ein und kommt zwischen 22 und 2 Uhr rüber in mein Bett. Dort schläft sie selig weiter. Mich stört es meistens nicht, das kann also so bleiben.

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Das letzte Treffen mit K und Baby haben wir genutzt, um Baby J die Milchflaschen zu schenken. Seitdem hat sie sie auch nicht mehr eingefordert… Der Schnuller muss aber auf jeden Fall da sein. Daran werden wir dieses Jahr arbeiten. Zumindestens tagsüber werden wir ihn demnächst mal abgewöhnen.

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Sie singt weiterhin gerne. In letzter Zeit fängt sie an, eigene Lieder zu singen. Teilweise singt sie dann etwas zu einer bekannten Melodie, teilweise völlig frei. Total niedlich!!

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Während die letzten Wochen fast entspannt waren, ist seit 2 Tagen anscheinend wieder Trotzphase. Wahrscheinlich spürt sie auch unsere Aufregung wegen des Hauses (dazu später mehr).

Auch wenn es manchmal etwas schwer mit ihr ist, liebe ich sie über alles! Sie ist ein tolles, niedliches, fröhliches, trotziges, neugieriges Kleinkind und mein größter Schatz!

 

Unser letzter Monat in Bildern

Das Wetter ist meistens grau in grau, ich bin heute passend dazu gekleidet 🙂

Wenn die Sonne mal scheint, gehen wir viel raus. Draußen hat Minnie gleich bessere Laune! (Und ich immer, wenn ich den quietschepinken Pinguin-Schneeanzug sehe!)

Ich bin ehrlich: Ich genieße manchmal die Ruhe im Büro und mache mir einen Tee. Die Trotzphase ist anstrengend!

Schatzi hat Geburtstag! Wir backen einen Kuchen und Kekse. Minnie verziert sie üppig…

Wir waren zusammen im Hagenbecks Troparium. Minnie war fasziniert von den vielen Fischen! Ein schöner Familienausflug!

Dieses Jahr ist mir so richtig nach Weihnachten. Spontan basteln wir Fensterdeko.

Den ersten Advent verbringe ich im Krankenhaus. Aber danach dekoriere ich weiter. Dieses Jahr brauche ich das irgendwie…

Wir bekommen ein wunderbares Wichtelgeschenk und Minnie ist total begeistert, weil sie viele kleine Geschenke auspacken darf.

Ich versuche mit Minnie „vernünftige“ Weihnachtsbilder zu machen. Aber irgendwie sind solche Quatschbilder doch auch ganz toll 🙂 .

Ich habe endlich vernünftige und warme Winterstiefel gefunden! Die sind sooooo kuschelig!

Gestern haben wir dann spontan nachmittags eine Lichterkette und den kleinen Tannenbaum gekauft und geschmückt.

Minnie hat die Deko mit ausgesucht. Keine Ahnung in welchem Ü-Ei oder so die mal drin waren. Es ist halt ein Kinder-Weihnachtsbaum und mir gefällts auch ganz gut!

Ich bin noch diese Woche krankgeschrieben. Gestern wurden die Fäden gezogen, das war ein ziemlich fieser Schmerz. Heute habe ich dann den Verband abgemacht und versuche den Finger ganz leicht zu bewegen. Sollte das nicht so gut funktionieren, bekomme ich wohl noch Krankengymnastik… Ich traue mich noch nicht so richtig, ihn zu knicken, das tut schon noch echt weh. Die Narbe sieht ziemlich fies aus. Sie haben ungefähr 3 cm aufgeschnitten und mit 6 Stichen genäht. Naja, da muss ich jetzt durch.

Ich genieße die Zeit hier alleine zuhause. Ein bisschen räume ich auf, ansonsten nehme ich mir Zeit für mich. Auch wichtig! Morgen habe ich zB einen Friseurtermin…

Morgen abend kommt noch jemand, der sich unser Haus ansieht. Ich bin gespannt. Ein Päärchen war schon letzte Woche hier, von denen haben wir aber leider nichts mehr gehört. Mal schauen.

Minnie ist heute 33 Monate alt. Sie ist 96 cm groß und ca 14,8 kg schwer. Schuhe trägt sie in 25/26, Oberteile in 98/104 (obwohl da einige am Bauch zu kurz werden), Hosen in 98. Die Tage, als ich ihm Krankenhaus war (von Freitag bis Montag) hat sie gut mit Schatzi überstanden. Allerdings war sie danach doch etwas eingeschüchtert von dem Gips und meiner Ermahnung, vorsichtig zu sein. Da durfte dann plötzlich nur Papa einige Dinge machen. Inzwischen bin ich aber wieder Nummer 1. Der Bindung zwischen den beiden hat es gut getan.

Witzigerweise hat Schatzi letztes Jahr auch 3 Tage alleine auf sie aufgepasst… (November 2016)

 

Meine kleine Minnie bedeutet mir alles. Mir kommen immer wieder die Tränen, wenn ich sie manchmal so beobachte. Wenn sie sich in meinen Arm wirft. Diese bedingungslose Liebe und das endlose Vertrauen! So schwer es mir in der Trotzphase fällt ruhig und freundlich zu bleiben, umso mehr genieße ich die vielen schöne Momente mit Schatzi und ihr! Ich bin so dankbar darüber!!

 

Ich freue mich auf Weihnachten. Wir halten es so entspannt wie möglich!

Veränderung der Blutwerte durch Fertilovit f PCOS

Blutwerte vom 02.03.2017 (vor der Einnahme von Fertilovit f PCOS)

 

Seit Mitte Juni nehme ich (fast) täglich das Fertilovit f PCOS ein.

Hier sind die Blutwerte vom 31.08.2017:

Laut meinem Frauenarzt ist es gut, dass der Testosteronwert gesunken ist. Die Werte für die Schilddrüse sind weiterhin ok, für eine Kinderwunsch-Behandlung müsste dann aber höher dosiert werden, um unter 1 zu kommen.

Inzwischen nehme ich mit Absprache meines Endokrinologen 2 x 1000 Metformin und 1 x Fertilovit f PCOS pro Tag ein. Geballte Power quasi. 1 x habe ich meine Regel im September ja schon freiwillig 32 Tage nach einem ausgelösten Zyklus bekommen. Jetzt warte ich wieder mal, laut meine App ist heute Tag 43, mal schauen ob da noch was freiwillig kommt. Die SST sind negativ, also bleibt nur abwarten.

 

Wenn jmd was zu meinen Blutwerte und deren Veränderung sagen möchte, wäre ich sehr dankbar!!

Kinderkrankheiten – Buchvorstellung

Heute möchte ich einen richtig dicken Wälzer aus dem Trias Verlag vorstellen:

Denn nichts ist wichtiger als die Gesundheit Ihres Kindes! – Zitat aus dem Buch.

Das Buch „Kindergesundheit“ wurde vom Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Romanus Röhnelt geschrieben, der selbst vierfacher Vater ist. Die Sprache ist leicht und gut verständlich, mit vielen Untergliederungen und einigen Exkursen.

Der Autor beginnt mit seinem Buch am Ende der Schwangerschaft mit dem Kapitel „Ein guter Start“ und gibt als Erstes Tipps zum Finden des richtigen Entbindungsortes.

Danach geht er chronologisch weiter mit der Geburt und den ersten Untersuchungen. Das APGAR-Schema wird ausführlich erklärt und die möglichen Auffälligkeiten in den ersten Lebenswochen werden anhand von  Bildern deutlich gemacht. Viele dieser Merkmale sind ja völlig normal, können frischgebackene Eltern aber schon irritieren. Der Autor weisst darauf hin, was harmlos ist und von selbst verschwindet, und wann ein Arztbesuch nötig ist. Die meisten Bilder sind echte Fotos von erkrankten Kinder und keine Schaubilder, wie sie sonst üblich sind. Ja, man sieht da dann den entzündeten Penis eines Babys, oder einen roten Po, aber die Kinder sind nie zu erkennen. Ich finde, so kann man viel besser herausfinden was das eigene Kind vielleicht hat und was man dagegen unternehmen sollte.

Generell werden die typischen Krankheiten in jedem Alter aufgelistet. Es geht um die normalen Erkrankungen in der Kindergartenzeit, Allergien, die klassischen Kinderkrankheiten, Läuse und andere Krabbeltiere und vieles mehr. Alles wird anschaulich dargestellt und eingehend beschrieben.

Das Buch heisst nicht umsonst „Kindergesundheit“. Daher werden auch Themen beschrieben wie stillen, die U-Untersuchungen, der Inhalt der Hausapotheke, Babys Sicherheit, Schlafen, Impfungen, Beikost, Zähne, Unverträglichkeiten, Allergien, Schulreife, Reiseapotheke, aber auch Tipps für den richtigen Kindersitz bzw. Fahrradsitz, die richtige Sonnencreme und es gibt (was ich sehr gut finde) einen ausführlichen Teil über Unfälle und Erste Hilfe. Alles, was man eben braucht, damit das Kind gesund heranwächst…

Das letzte Kapitel richtet sich an Familien, die Hilfe benötigen. Er gibt Ratschläge, wo man zB. bei Erziehungs- und Familienproblemen Hilfe finden kann, wo man Soziale Unterstützung bekommt und an wen man sich bei Entwicklungsstörungen oder Behinderungen wenden kann. Es werden Telefonnummern der Seelsorge genannt, sowie allgemeine Ratschläge was man beim Verdacht auf Missbrauch machen kann.

Am Schluss des Buches findet man ein alphabetisches Stichwortverzeichnis, sowie einen Schnellfinder bei Notfällen.

 

Von Homöopathie oder Globuli wird in diesem Buch fast überhaupt nichts geschrieben. Im Kapitel „Zahnen“ werden die beliebten „Osanit-Kügelchen“ kurz angesprochen (Als: Es spricht nichts dagegen :)) , ansonsten scheint der Autor davon nicht viel zu halten. Er äußert sich zwar nicht negativ darüber, das fast völlige Weglassen spricht aber meiner Meinung nach eine sehr deutliche Sprache. In vielen Kapiteln schlägt er naturmedizinische Alternativen wie zB. Wadenwickel oder Zwiebelsaft statt Medikamenten vor, das gefällt mir sehr gut. Da ich selber kein Freund von Homöopathie bin, hat mich das nicht gestört.

 

Mein Fazit:

In der heutigen Zeit kann man vieles schnell mal googlen. Dann erhält man eben aber auch „viel“. Jede Suche gibt Hunderte, eher Tausende von Antworten, Bildern und Tipps, die mich persönlich meistens noch mehr verunsichern. Klickt man auf eine Antwort, ergeben sich meist noch mehr Fragen – es sind einfach zu viele unsichere Antworten! Manchmal landet man auch auf Seiten von Herstellern, die als Ratgeber getarnt sind und unauffällig ein entsprechendes Medikament anpreisen.

Ich kenne den Autor dieses Buches natürlich nicht persönlich, daher weiss ich nicht mehr über ihn, als im Klappentext steht. Aber das Buch wirkt sehr seriös, wenn ich das mal so schreiben kann.  Es ist beruhigend dick und wird bei uns einen festen Platz im Regal haben.

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Ich kann das Buch nur allen Eltern empfehlen! Natürlich kann (und soll es auch nicht!) den Arztbesuch nicht ersetzen, falls dieser nötig sein sollte.

Für den Preis von 29,99 € erhält man als Eltern eine geballte Ladung Wissen.

 

–> Ich durfte das Buch kostenfrei rezensieren, meine Meinung wird dadurch aber nicht beeinflusst!

Wenn es abend wird…

18 Uhr.

Kind schläft, weil ausgepowert.

Mann schläft, weil krank.

Ich sitze auf dem Sofa und habe Ruhe. Eben habe ich noch mein Antibiotika geschluckt, denn ich habe schon wieder eine Mandelentzündung…

Das kommt bei mir immer total plötzlich. Freitag hatte ich ganz leichte Halsschmerzen und in der Nacht wurden die so doll, dass ich nicht schlafen konnte. Mir tat alles weh, Ohren, Hals, Kopf! Ich konnte es kaum aushalten.

Morgens um 9 haben wir also Minnie bei meinem Papa abgeliefert und durften den Vormittag in der Anlaufpraxis im Krankenhaus verbringen. Die Untersuchung war dann keine 5 Minuten! Klare Diagnose… Antibiotika!

Mittags haben wir alle zusammen eine lange Mittagsstunde gemacht und den Nachmittag über hat Schatzi Minnie betreut und auch ins Bett gebracht. Das hat mir sehr gut getan!

Die Nacht war sehr viel besser als die vorige. Minnie hat ab 23 Uhr bei uns geschlafen, aber das war ok.

Schatzi meint, ich habe ziemlich geschnarcht, daher konnte er nicht schlafen. Sorry!

Morgens ging es mir recht gut. Der Hals tat noch weh, aber ich konnte etwas essen. Schatzi hat sich nach dem Frühstück wieder hingelegt, scheinbar wird er jetzt auch krank.

Ich habe mit Minnie gemalt und geschnitten, das fand sie super. Mittagsschlaf wollte sie nicht machen, obwohl sie ziemlich nörgelig war.

Den ganzen Vormittag über hat bei uns ein heftiger Sturm getobt. Am frühen Nachmittag kam endlich die Sonne, also bin ich mit Minnie rausgegangen.

Erst sind wir zum Minijahrmarkt hier bei uns im Dorf. Es gibt da immer 1 Essensstand, 1 Getränkestand, 1 x Süssigkeiten, 1 Schiessstand, 1 Dosenwerfen, 1 Entenangeln, 1 Kinderkarussel, 1 x Pizza und Crepes und 1 Autoscooter. Absolut ausreichend und immer voll! Da trifft man echt jeden.

Minnie durfte ein paarmal Karussel fahren und ein Crepe essen. Ach ja und Enten angeln. Leider habe ich sie nicht ohne Brüllanfall wieder vom Jahrmarkt weg bekommen.

Um nicht mit einem Negativ-Erlebnis nach Hause zu fahren, bin ich mit ihr auf dem Rückweg über den Schulhof gegangen. Dort hatte der Wind grosse Blätterhaufen zusammengeweht. Minnie hatte so einen Spass mit den Blättern! Immer wieder hat sie die hochgeworfen oder ist durchgerannt!

Das fand ich viel schöner!

Wieder zuhause haben wir uns in der Badewanne aufgewärmt und dann ein schnelles Abendbrot gegessen.

Schatzi ging es nicht gut, er hatte auch Halsschmerzen und fühlte sich matschig, also ist er danach gleich wieder schlafen gegangen.

Minnie habe ich noch bis 17.40 Uhr wachgehalten, dann ist sie innerhalb von 5 Minuten nach dem vorlesen eingeschlafen.

Ich habe mich jetzt auf dem Sofa in meine Decke gekuschelt und werde gleich noch lesen. Mein Hals tut noch ziemlich weh und mein Kopf auch, aber ich mag noch nicht schlafen!

Hier noch ein paar Impressionen 🙂

Minnie hat sich übrigens geweigert ihrer Puppe Lena etwas anzuziehen. Der wäre nicht kalt und die wolle eben nichts anziehen…

Die Puppe wird anscheinend antiautoritär erzogen 🤣!

Gute Nacht!

Röntgen-CD, Malertape und Mülltüten…

… die Pack-Liste für meine Kur wird immer länger…

Doch von Anfang an:

 

Am Sonntag (27.08.) habe ich endlich meine Tage wieder bekommen. 8 Tage nachdem ich die letzte Chlormadinon genommen habe. Die letzten 3 – 4 Wochen hatte ich immer wieder Bauchschmerzen und die typischen Krämpfe, aber es kam einfach nichts. Daher der Versuch mit Chlormadinon, der etwas ZU GUT funktioniert hat. Solche Schmerzen und so eine starke Blutung hatte ich noch nie (außer dem Wochenfluss, der tat aber nicht so weh.).

 

Ich bin am Montag extra nochmal losgefahren, um stärkere Tampons und Binden zu kaufen. Mein „normalen“ hätten das nie halten können…

Montag nachmittag habe ich mich mit 2 Freundinnen und deren Kids getroffen, um das neue Klettergerüst von F. einzuweihen. Alles war schön, die Kinder haben gespielt, gesnackt und gerutscht – bis Minnie gegen 16.30 Uhr beim raufklettern auf der Leiter abgerutscht ist und seitlich auf den linken Arm gefallen ist. Das Geschrei war groß, auf dem Rücken hatte sie eine üble Schürfwunde. Glücklicherweise trug sie an dem Tag noch einen Bodie unter dem T-Shirt, der hat wohl noch eine Hautschicht gerettet. Wir haben den Arm erstmal gekühlt, sie konnte ihn in alle Richtungen bewegen und auch die Finger schienen ok. Ich bin trotzdem mit ihr zu meinem Hausarzt gelaufen, der ist praktischerweise nur 2 Häuser weiter. Die Ärztin hat die Rückenwunde verarztet und dann den Arm untersucht. Soweit konnte sie keine Verletzung erkennen, wenn sie am nächsten Morgen noch Schmerzen hätte, sollten wir zum röntgen fahren.

Minnie war natürlich total durch den Wind den Abend über. Das war immerhin das erste Mal, wo sie sich wirklich weh getan hat. Mal gestossen, ja, aber so doll irgendwo runtergefallen, das hatten wir noch nicht.

Das Schlafengehen gestaltete sich etwas schwierig, daher durfte sie in meinem Bett schlafen. Das ging dann ganz gut.

 

Am Dienstag morgen hatte Minnie weiterhin Schmerzen und sie hat den Arm kaum bewegt. Also habe ich uns im Kindergarten und bei der Arbeit abgemeldet und bin zum Krankenhaus zum Röntgen gefahren. Da Minnie kein akuter Notfall war, mussten wir ziemlich lange warten. Irgendwann hatten wir dann doch alles geschafft und die Diagnose lautete: 2-fache Anbruch am linken Unterarm –> 4 Wochen Ruhigstellung mit einem Castverband.

(Castverband: Der Castverband ist eine Art Kunststoffgips. Als Alternative zum klassischen Gipsverband wird er bei der Behandlung von Armbrüchen eingesetzt. Das dehnbare Trägergewebe besteht aus Glasfaser und Polyester. Beschichtet ist es mit einem Kunststoffharz, welches durch das Eintauchen in Wasser aktiviert wird. Bis der Verband ausgehärtet ist, besteht Zeit zum Modellieren und Anpassen an die Verletzung. Nach etwa 30 Minuten ist der Castverband voll belastbar. Quelle: http://www.chirurgie-portal.de/orthopaedie/oberarmbruch-unterarmbruch/verband-armbrueche.html.).

Minnie hat alles ganz toll mitgemacht. Sie war zwar enorm aufgeregt und hat in meinem Armen gezittert, aber sie hat beim Röntgen stillgehalten und nachher mit dem Krankenpfleger, der den Verband gemacht hat, sogar etwas rumgescherzt. Der Verband geht bis zur Mitte des Oberarms und stellt den Arm dadurch ziemlich still. Puuuh, der Anblick ist für mich schwer zu ertragen…

Um kurz vor 12 Uhr waren wir endlich wieder zuhause und haben dann erstmal einen Mittagsschlaf gemacht.

Gegen 13 Uhr ist Schatzi nach Hause gekommen. Er hat sich zu uns gekuschelt und gesagt, dass er Magenschmerzen hat und deshalb früher von der Arbeit gefahren ist. Erstmal habe ich mir nichts dabei gedacht.

Nach guten 1,5 Stunden Schlaf ist Minnie dann aufgewacht. Sie fand den Arm im „Gips“ zwar doof und hätte ihn gerne abgemacht, aber sie hatte keine Schmerzen mehr und konnte dann gut damit spielen.

Unterdessen ging es Schatzi immer schlechter. Gegen 16 Uhr sind wir dann zu unserem Hausarzt gefahren. Er hatte Schweissausbrüche, mal kalt, mal heiss, üble Magenkrämpfe und ihm war total schlecht. Beim Arzt wurde Blut abgenommen, ein EKG gemacht (es könnte ja ein Herzinfakt sein), ein Ultraschall gemacht und er bekam erstmal eine Infusion mit Kochsalzlösung und Schmerzmitteln. Das EKG war unauffällig, ansonsten konnte keine Ursache gefunden werden. Er hatte sichtlich Schmerzen und war reizbar und schlecht gelaunt. Leider habe ich das abgekriegt… Minnie musste ja morgens schon im Krankenhaus viel warten, ihre Geduld war sichtbar aufgebraucht. Erst habe ich noch versucht, sie irgendwie abzulenken und zu bespaßen. Nach ca. einer Stunde Wartezeit war sie aber „durch“ und hat nur noch rumgealbert, gemeckert oder getobt. Da die Infusion von Schatzi noch nicht durchgelaufen war, sind wir nach Hause gefahren und haben dort etwas gegessen und gekuschelt.

Um halb 6 durfte ich Schatzi wieder abholen. Er war immer noch sehr schlecht drauf und unleidlich, und er hatte auch weiterhin starke Schmerzen und Krämpfe. Vom Arzt hat er Pantoprazol mitbekommen, was aber irgendwie garnicht half.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Krämpfe im Unterleib hatte und sehr starke Blutungen…

 

Den Rest der Woche bin ich mit Minnie zuhause geblieben. Sie sollte den Arm etwas schonen (hahahaha…) und nicht so doll toben. Total einfaches Unterfangen bei einer aktiven 2,5 Jährigen, die keine Schmerzen mehr im Arm hat und keine Lust auf nur ruhige Spiele hat.

Schatzi war ebenfalls krankgeschrieben.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag haben wir irgendwie rumgekriegt. Schatzi hatte zusätzlich noch starke Zahnschmerzen , so dass er noch eine Wurzelbehandlung bekommen hat… seinem Magen ging mal besser und mal schlechter. Die Blutwerte waren alle super, da konnte man also auch keine Ursache erkennen. Von der Ärztin bekam er MCP-Tabletten verschrieben, die immerhin eine leichte Linderung brachten. Mit Minnie waren wir am Donnerstag noch beim Unfallarzt, da die Kunststoffschiene am Oberarm gescheuert hat. Da gab es dann wieder viel Wartezeit, einen neuen gutgepolsterten Verband und 2 Lollies als Belohnung. Ich habe noch stärkere Tampons gekauft… und Baldrian…

 

Am Samstagnachmittag kamen 2 Freunde zu uns. Die beiden wollten uns im Garten helfen, als Dank für die Hilfe bei ihren Umzügen. Das war schon lange geplant und hat auch super geklappt. Schatzi hat sich weiterhin geschont und nichts gemacht. Dazu ging es ihm einfach noch zu schlecht. Wir anderen haben ein ordentliches Stück geschafft, das ist ein tolles Gefühl!

Am Sonntag fühlte sich Schatzi gut genug, um auf Minnie aufzupassen. Also konnte ich mit K. zum Kinderflohmarkt in die Fabrik in Hamburg fahren und für ihre Erstausstattung noch ein paar Teile kaufen. Das hat richtig Spaß gemacht!

Auf dem Rückweg stand ich noch ca. 40 Minuten im Stau wegen eines Unfalls und so war ich erst kurz vor 14 Uhr wieder zuhause. Minnie hatte zwar keinen Mittagsschlaf gemacht, war aber sehr gut gelaunt. Schatzi war deutlich erschöpft und hatte Schmerzen, also habe ich mir Minnie geschnappt und wir sind 1,5 Stunden spazieren gegangen und haben wieder Flugzeuge gekuckt.

 

Heute ist Montag. Minnie ist im Kindergarten und hat hoffentlich Spaß. Schatzi hat eigentlich diese Woche Urlaub, ist aber heute morgen gleich nochmal zum Arzt gefahren. Er hat immernoch Magenkrämpfe und schläft seit Tagen höchstens mal 1 Stunde am Stück. Bisher wurde keine Ursache für die Schmerzen gefunden, so dass er jetzt eine Magenspiegelung bekommen soll. Eventuell ist es auch eine Lebensmittelvergiftung. Da er aber kein Erbrechen und keinen Durchfall zeigt, ist es schwer zu definieren. Wenigstens hat er keine Zahnschmerzen mehr. Für diese und nächste Woche hat er aber noch Termine zur Weiterbehandlung.

 

Ich sitze bei der Arbeit und habe höllische Kopfschmerzen. Es sind die typischen Spannungskopfschmerzen nach einer sehr anstrengenden Woche. Ich fühle mich echt kurreif!! Im Moment warte ich grad darauf, dass die Schmerztabletten wirken.

Meine Tage habe ich immernoch (Tag 9), aber immerhin nur noch leicht und ohne Krämpfe.

Am Donnerstag und Freitag habe ich Urlaub, da muss ich dann endlich mal packen bzw. den Rest noch einkaufen.

Meine Packliste habe ich um die Röntgen-CD und den Arztbrief für den Arzt des Kurhauses ergänzt. Der weiss schon Bescheid, glücklicherweise ist das kein Grund, die Kur abzusagen.

Außerdem nehme ich Müllbeutel und Malertape mit, um Minnies Arm fürs Duschen dort wasserfest einzupacken.

Morgen haben wir wieder einen Termin zum Röntgen beim Unfallarzt. Dann wird entschieden, ob es wieder ein „Gips“ bis zum Oberarm sein muss, oder ob ein Unterarmgips reicht. Drückt uns bitte die Daumen! Wenn es nicht gut verheilt, dann muss eventuell noch operiert werden. Es ist irgendwie ein blöder Bruch…

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Diese Woche war für mich sehr anstrengend, aber es gab auch einige schöne Momente. Ich hatte viel Zeit für Minnie und wir waren zB auf einem kleinen Erlebnisbauernhof und haben Kühe, Schafe und Esel angekuckt. Außerdem haben wir im Garten die ersten kleinen Gurken gegessen und viel Zeit draußen verbracht, damit Schatzi etwas zur Ruhe kommen konnte drinnen.

 

Ich freue mich so sehr auf meine Kur grade!!!

Ein Draußen-Wochenende ohne Hand-Fuß-Mund

Alles begann, als am Donnerstag gegen 11.25 Uhr mein Handy klingelte. Der Kindergarten bat mich, Minnie schnell abzuholen… Im Kindergarten ist grade Hand-Fuß-Mund (oder Hand-Mund-Fuß ??) ausgebrochen und Minnie hätte da einen verräterischen Fleck an der Hand.

Also habe ich schnell alles zusammengepackt, auf dem Weg zum Auto einen Termin beim Kinderarzt ausgemacht (für 12.05 Uhr.. sportlich, aber machbar) und bin zum Kindergarten gefahren. Dort saß Minnie quietschvergnügt in ihrer Gruppe und hat Mittag gegessen. So richtig schlecht scheint es ihr ja nicht zu gehen. Und isoliert von den anderen wurde sie auch nicht…

Aus ihrer Gruppe wurde noch ein Junge abgeholt, aus dem ganzen Kindergarten waren es vielleicht 10 – 15 Kinder, die auch tatsächlich HMF hatten.

Um Punkt 12.05 Uhr war ich mit Minnie beim Kinderarzt. Die Ärztin hat den „verräterischen Fleck“ als Mückenstich deklariert und weil auch sonst nirgends Pickel zu sehen waren, Minnie für gesund erklärt. Sie hat mich und sie dann trotzdem für Donnerstag und Freitag krank geschrieben. Anstecken lassen möchte ich sie nämlich nicht… (ich habe zwischendurch mal gegoogelt, das muss ich nicht haben.)

Unsere Nachmittagsverabredung habe ich lieber abgesagt und Minnies Hände, Arme, Füße und den Mund argwöhnisch begutachtet. Nichts zu sehen.

Weil ich ziemlich Krämpfe im Unterbauch hatte und die ganze Woche schon extrem schlecht gelaunt war, bin ich mit Minnie rausgegangen. Bewegung tut ihr und mir gut. Es war tatsächlich trocken, obwohl die Wolken echt dramatisch waren.

Am Freitag hatte noch eine Freundin Geburtstag und weil bei Minnie immer noch nichts zu sehen war, sind wir mit deren Einverständnis zum Kaffee hingefahren. Das war sehr entspannt. Minnie und ich sind auf dem Trampolin ordentlich gehüpft, die Mütter und Nichtmütter waren alle gut drauf und es war allgemein einfach schön. Ich könnte da glatt einziehen 🙂

Am Samstag haben wir zuhause noch Salzteig-Sachen für den Kaufmannsladen gebastelt und angemalt.

Kikaninchen hat weite Ausritte mit seinem Hü gemacht!  

Wir haben eine Duplo-Dusche gebaut und alle Männchen und Tiere nacheinander gewaschen.  

Am Sonntag ging es Schatzi leider nicht so gut, er hat schon wieder Nackenschmerzen. Trotzdem übernimmt er Minnie und ich kann in Ruhe zum Flohmarkt gehen. Eigentlich wollte ich zusammen mit K. Babyklamotten shoppen gehen, die liegt aber im Krankenhaus und muss Bettruhe halten. Auf einem Flohmarkt treffe ich meine Arbeitskollegin und bekomme 3 schöne Sachen für das Baby von K. geschenkt.

Nachmittags möchte Schatzi etwas Ruhe haben und schlafen. Deshalb fahre ich mit Minnie ins nahegelegene Moor.

Nebenan ist ein kleiner Sportflughafen, dort gucken wir den Flugzeugen und Hubschraubern gerne zu.  

Es ist echt schön im Moor. Die Sonne scheint und es ist sehr ruhig und entspannt.

 

Minnie ist weiterhin Flecken- und Pustelfrei. Also geht sie Montag wieder in den Kindergarten.

Die ganzen 4 Tage hat sie keinen Mittagsschlaf gemacht. Das hat das Ins-Bett-Bringen deutlich erleichtert.

Meine Tage habe ich trotz den Krämpfen und dem PMS nicht bekommen. Heute (am Dienstag) sind alle Symptome weg. Seit März warte ich…

Mutti Check-Up

Gestern war mein halbjährlicher Frauenarzt-Check Up.

Ich muss dazu sagen, ich mag den Frauenarzt echt gerne. Sonst wäre ich wohl schon längst zu einem anderen gewechselt. Das Termin-Management ist absolut nervig… Beispiel? Mein Termin gestern war für 15.30 Uhr angesetzt. Eine Stunde vorher soll man dann dort anrufen, und fragen wie die Lage ist: „Bitte rufen Sie um 15.30 Uhr nochmal an, es wird später“. Wie immer, eigentlich. Ich lege die Termine extra schon früher, damit ich halbwegs zu einer passenden Zeit dran komme. Mit kleinem Kind ist das nicht immer einfach.

 

Schlussendlich wurde mir gesagt, dass ich um 17 Uhr kommen könnte (schonmal 1,5 h hinter dem Termin…).

Einmal dort angekommen, ging es auch schnell los: Urin abgeben, Blutdruck messen – dann zurück ins Wartezimmer.

 

Und warten…

und warten…

und warten…

 

Um 18.30 Uhr (ca.) wurde ich dann endlich aufgerufen.

Heute sollte eine Mammografie gemacht werden, also ging es in den Mammo-Raum. Dort das Vorgespräch mit dem Arzt. Da ich aber nicht verhüte im Moment (und keinen regelmäßigen Zyklus habe …), entschied der Arzt, dass er doch lieber erst den Ultraschall macht, um eine Schwangerschaft komplett auszuschließen. Ok, dann also wieder über den Flur in den anderen Raum.

Da die Krankenkasse ein paar Dinge geändert hat, folgte noch ein Aufklärungsgespräch über die Kosten, die ich ab sofort selbst tragen muss. Bei der Krebsvorsorge heute wären das 35 €. Ich verstehe die KK zwar nicht, Vorsorge ist doch immer günstiger als eine Behandlung, aber na gut.

Die Untersuchung ergab keine Auffälligkeiten. Untenrum alles fein, keine Zysten oder Myome, nur die üblichen vielen kleinen Eibläschen. Und nicht schwanger, aber das hatte ich ja nun auch nicht erwartet (obwohl man ja immer ein ganz kleines bisschen hofft…). Der Abstrich war ebenfalls unauffällig.

 

Um kurz nach 19 Uhr durfte ich mich wieder anziehen und mit dem Arzt zusammen erneut in den Mammo-Raum gehen. Ein paar unbequeme Posen und gequetschte B.rüste später stand auch dort fest: Alles ok.

Schatzi hatte inzwischen 2 x angerufen, ich konnte aber leider nicht rangehen.

 

Zusammen mit ein paar Tabletten zum auslösen der Mens stand ich um 19.30 Uhr endlich vor der Tür. Inzwischen hatte ich ziemliche Kopfschmerzen, die ich im Auto mit einer Tablette und viel Wasser bekämpfte.

Die nächste Mammo ist erst in 4 Jahren, die nächste Vorsorgeuntersuchung im Juli/August. Mal schauen, ob ich mich nach einem anderen Arzt umsehe. Aber wie gesagt: Der Arzt ist schon toll. Mal überlegen.

 

Ich habe Schatzi noch schnell eine Nachricht geschrieben und mich auf den Rückweg gemacht.

Um 20 Uhr war ich endlich zuhause. Schatzi war etwas genervt, aber was kann ich denn dafür??? Nächstes Mal soll ich mich zwischendurch mal melden, dass es länger dauert und ich noch nicht dran bin. Ok, kriege ich hin.

Die Lütte schlief schon, also konnte ich noch was essen und mit Schatzi eine Folge Akte X gucken. Dazu habe ich die ersten 2 Tabletten Famenita genommen. Innerhalb von 10 Tagen soll nun die Mens kommen, dann hoffentlich wieder regelmäßiger. Die letzte war im September und das nervige Gefühl: „sie kommt jederzeit“ habe ich schon seit November. Nun reicht es!

 

Mir ist aufgefallen, dass ich im Moment grade ziemlich viele Tabletten nehme. Dafür, dass ich eigentlich in keiner Behandlung bin:

Morgens:

1 x Metformin 850

1 x Laif Johanniskraut

1 x L-Thyroxin 125

Abends:

1 x Metformin 850

2 x Famenita (zum auslösen- für 10 Tage)

2 Hübe Nasenspray mit Kortison (MometaHexal – ist gegen die ständige Nebenhöhlenentzündung, noch 2 Monate)

1 x Mönchspfeffer 4 mg

 

Nehmt ihr auch ohne Behandlung etwas ein?

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