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Ein Draußen-Wochenende ohne Hand-Fuß-Mund

Alles begann, als am Donnerstag gegen 11.25 Uhr mein Handy klingelte. Der Kindergarten bat mich, Minnie schnell abzuholen… Im Kindergarten ist grade Hand-Fuß-Mund (oder Hand-Mund-Fuß ??) ausgebrochen und Minnie hätte da einen verräterischen Fleck an der Hand.

Also habe ich schnell alles zusammengepackt, auf dem Weg zum Auto einen Termin beim Kinderarzt ausgemacht (für 12.05 Uhr.. sportlich, aber machbar) und bin zum Kindergarten gefahren. Dort saß Minnie quietschvergnügt in ihrer Gruppe und hat Mittag gegessen. So richtig schlecht scheint es ihr ja nicht zu gehen. Und isoliert von den anderen wurde sie auch nicht…

Aus ihrer Gruppe wurde noch ein Junge abgeholt, aus dem ganzen Kindergarten waren es vielleicht 10 – 15 Kinder, die auch tatsächlich HMF hatten.

Um Punkt 12.05 Uhr war ich mit Minnie beim Kinderarzt. Die Ärztin hat den „verräterischen Fleck“ als Mückenstich deklariert und weil auch sonst nirgends Pickel zu sehen waren, Minnie für gesund erklärt. Sie hat mich und sie dann trotzdem für Donnerstag und Freitag krank geschrieben. Anstecken lassen möchte ich sie nämlich nicht… (ich habe zwischendurch mal gegoogelt, das muss ich nicht haben.)

Unsere Nachmittagsverabredung habe ich lieber abgesagt und Minnies Hände, Arme, Füße und den Mund argwöhnisch begutachtet. Nichts zu sehen.

Weil ich ziemlich Krämpfe im Unterbauch hatte und die ganze Woche schon extrem schlecht gelaunt war, bin ich mit Minnie rausgegangen. Bewegung tut ihr und mir gut. Es war tatsächlich trocken, obwohl die Wolken echt dramatisch waren.

Am Freitag hatte noch eine Freundin Geburtstag und weil bei Minnie immer noch nichts zu sehen war, sind wir mit deren Einverständnis zum Kaffee hingefahren. Das war sehr entspannt. Minnie und ich sind auf dem Trampolin ordentlich gehüpft, die Mütter und Nichtmütter waren alle gut drauf und es war allgemein einfach schön. Ich könnte da glatt einziehen 🙂

Am Samstag haben wir zuhause noch Salzteig-Sachen für den Kaufmannsladen gebastelt und angemalt.

Kikaninchen hat weite Ausritte mit seinem Hü gemacht!  

Wir haben eine Duplo-Dusche gebaut und alle Männchen und Tiere nacheinander gewaschen.  

Am Sonntag ging es Schatzi leider nicht so gut, er hat schon wieder Nackenschmerzen. Trotzdem übernimmt er Minnie und ich kann in Ruhe zum Flohmarkt gehen. Eigentlich wollte ich zusammen mit K. Babyklamotten shoppen gehen, die liegt aber im Krankenhaus und muss Bettruhe halten. Auf einem Flohmarkt treffe ich meine Arbeitskollegin und bekomme 3 schöne Sachen für das Baby von K. geschenkt.

Nachmittags möchte Schatzi etwas Ruhe haben und schlafen. Deshalb fahre ich mit Minnie ins nahegelegene Moor.

Nebenan ist ein kleiner Sportflughafen, dort gucken wir den Flugzeugen und Hubschraubern gerne zu.  

Es ist echt schön im Moor. Die Sonne scheint und es ist sehr ruhig und entspannt.

 

Minnie ist weiterhin Flecken- und Pustelfrei. Also geht sie Montag wieder in den Kindergarten.

Die ganzen 4 Tage hat sie keinen Mittagsschlaf gemacht. Das hat das Ins-Bett-Bringen deutlich erleichtert.

Meine Tage habe ich trotz den Krämpfen und dem PMS nicht bekommen. Heute (am Dienstag) sind alle Symptome weg. Seit März warte ich…

Mutti Check-Up

Gestern war mein halbjährlicher Frauenarzt-Check Up.

Ich muss dazu sagen, ich mag den Frauenarzt echt gerne. Sonst wäre ich wohl schon längst zu einem anderen gewechselt. Das Termin-Management ist absolut nervig… Beispiel? Mein Termin gestern war für 15.30 Uhr angesetzt. Eine Stunde vorher soll man dann dort anrufen, und fragen wie die Lage ist: „Bitte rufen Sie um 15.30 Uhr nochmal an, es wird später“. Wie immer, eigentlich. Ich lege die Termine extra schon früher, damit ich halbwegs zu einer passenden Zeit dran komme. Mit kleinem Kind ist das nicht immer einfach.

 

Schlussendlich wurde mir gesagt, dass ich um 17 Uhr kommen könnte (schonmal 1,5 h hinter dem Termin…).

Einmal dort angekommen, ging es auch schnell los: Urin abgeben, Blutdruck messen – dann zurück ins Wartezimmer.

 

Und warten…

und warten…

und warten…

 

Um 18.30 Uhr (ca.) wurde ich dann endlich aufgerufen.

Heute sollte eine Mammografie gemacht werden, also ging es in den Mammo-Raum. Dort das Vorgespräch mit dem Arzt. Da ich aber nicht verhüte im Moment (und keinen regelmäßigen Zyklus habe …), entschied der Arzt, dass er doch lieber erst den Ultraschall macht, um eine Schwangerschaft komplett auszuschließen. Ok, dann also wieder über den Flur in den anderen Raum.

Da die Krankenkasse ein paar Dinge geändert hat, folgte noch ein Aufklärungsgespräch über die Kosten, die ich ab sofort selbst tragen muss. Bei der Krebsvorsorge heute wären das 35 €. Ich verstehe die KK zwar nicht, Vorsorge ist doch immer günstiger als eine Behandlung, aber na gut.

Die Untersuchung ergab keine Auffälligkeiten. Untenrum alles fein, keine Zysten oder Myome, nur die üblichen vielen kleinen Eibläschen. Und nicht schwanger, aber das hatte ich ja nun auch nicht erwartet (obwohl man ja immer ein ganz kleines bisschen hofft…). Der Abstrich war ebenfalls unauffällig.

 

Um kurz nach 19 Uhr durfte ich mich wieder anziehen und mit dem Arzt zusammen erneut in den Mammo-Raum gehen. Ein paar unbequeme Posen und gequetschte B.rüste später stand auch dort fest: Alles ok.

Schatzi hatte inzwischen 2 x angerufen, ich konnte aber leider nicht rangehen.

 

Zusammen mit ein paar Tabletten zum auslösen der Mens stand ich um 19.30 Uhr endlich vor der Tür. Inzwischen hatte ich ziemliche Kopfschmerzen, die ich im Auto mit einer Tablette und viel Wasser bekämpfte.

Die nächste Mammo ist erst in 4 Jahren, die nächste Vorsorgeuntersuchung im Juli/August. Mal schauen, ob ich mich nach einem anderen Arzt umsehe. Aber wie gesagt: Der Arzt ist schon toll. Mal überlegen.

 

Ich habe Schatzi noch schnell eine Nachricht geschrieben und mich auf den Rückweg gemacht.

Um 20 Uhr war ich endlich zuhause. Schatzi war etwas genervt, aber was kann ich denn dafür??? Nächstes Mal soll ich mich zwischendurch mal melden, dass es länger dauert und ich noch nicht dran bin. Ok, kriege ich hin.

Die Lütte schlief schon, also konnte ich noch was essen und mit Schatzi eine Folge Akte X gucken. Dazu habe ich die ersten 2 Tabletten Famenita genommen. Innerhalb von 10 Tagen soll nun die Mens kommen, dann hoffentlich wieder regelmäßiger. Die letzte war im September und das nervige Gefühl: „sie kommt jederzeit“ habe ich schon seit November. Nun reicht es!

 

Mir ist aufgefallen, dass ich im Moment grade ziemlich viele Tabletten nehme. Dafür, dass ich eigentlich in keiner Behandlung bin:

Morgens:

1 x Metformin 850

1 x Laif Johanniskraut

1 x L-Thyroxin 125

Abends:

1 x Metformin 850

2 x Famenita (zum auslösen- für 10 Tage)

2 Hübe Nasenspray mit Kortison (MometaHexal – ist gegen die ständige Nebenhöhlenentzündung, noch 2 Monate)

1 x Mönchspfeffer 4 mg

 

Nehmt ihr auch ohne Behandlung etwas ein?

So war unsere U7

Endlich komme ich dazu, von der U7 am 09.01.2017 zu erzählen.

Obwohl – so richtig viel zu erzählen gibt es nicht. Die Untersuchung war kurz und knapp. Der Termin war um 9 Uhr, wir kamen pünktlich dran und standen um 9.30 Uhr schon wieder draußen.

 

Die Lütte wurde vermessen (87 cm groß, 12,7 kg schwer), sie wurde abgehorcht, in die Augen, Ohren und den Mund geschaut und sollte dann noch einmal zu mir laufen.

 

Danach durfte sie mit den Sachen aus der Spielzeugkiste spielen und ich habe ein paar Fragen beantwortet:

Spricht sie schon? – Ja, zuhause ziemlich viel (hier eher garnichts)

Wie war der Besuch beim Orthopäden? – Gut, sie hat ein bisschen Plattfüße, aber da warten wir noch ab, bevor sie eventuell Einlagen bekommt.

Was sagt der Augenarzt? – Die Werte haben sich nicht verschlechtert, die Brille soll sie noch weiter tragen.

Dann schaute er noch zu der Lütten hin, die gerade hingebungsvoll einen Golfball die Kugelbahn runterschickte und meinte, dass motorisch ja auch alles in Ordnung wäre.

Eine Impfung steht noch an, damit können wir uns aber noch ein paar Wochen Zeit lassen.

 

Noch irgendwelche Fragen? Nein, dann auf Wiedersehen.

 

Und Schwups, waren wir draußen.

 

Ich weiss jetzt nicht, ob mir das nicht alles ZU kurz und knapp war. Natürlich hat die Lütte keine offensichtlichen Baustellen, aber irgendwie hatte ich mir noch mehr versprochen.

 

Eigentlich hätte ich dem Arzt noch ein bisschen vorgeschwärmt:

  • Wie toll die Lütte schon sprechen kann. Sie fängt mit 2-Wort-Sätzen an und erzählt was sie erlebt hat zB. „Kaze aua“ oder „Papa Abeit“ oder „Hui Bass“ (sie war auf der Rutsche und das hat Spaß gemacht 😉 )

 

  • Wie fasziniert ich davon bin, dass sie auch schon singen kann. Manchmal ist es ein echtes Medley aus Liedern „Oh Pumelum, oh pumelum…. Bätter“ oder „ände wasche, ände wasche – Haare wasche, Haare wasche, Kind, Füße au wasche, Popo wasche“ (und dazu schüttelt sie die Hände, die Haare, die Füße oder eben den Popo) oder „asamsamsam, asamsamsam, dulli dulli dulli, samsamsam, raaaabi, raaabi, dulli dulli dulli“ oder seit neusten „Tut tut tut, Hupe dut, tut tut tut, Hupe tut.“ (Na, wer erkennt es???)

 

  • Wie begeistert die Lütte beim Turnen ist. Als erstes rennt sie auf das Mini-Trampolin – immer!

 

  • Wie schön sie mit anderen Kindern spielt. Naja, NEBEN anderen Kindern. So richtig MITeinander ist da noch nichts.

 

  • Wie gut und schnell sie mit dem Bobbycar unterwegs ist.

 

  • Wie hingebungsvoll sie ihre Puppen auszieht, mit dem Kinderwagen schiebt, zudeckt, rutschen lässt und die Flasche gibt.

 

Hach sie ist so toll!

Manchmal sitze ich einfach da und bestaune dieses kleine Wunder, welches tatsächlich MEINE Tochter ist. Dann kommt sie zu mir gerannt und wirft sich in meine Arme und dann kommen mir fast die Tränen vor Liebe zu ihr…

… aber ich glaube, dafür hat so ein Arzt eher wenig Zeit, die anderen wollen ja auch mal drankommen.

 

Naja, der Arzt war jetzt nicht unfreundlich oder kurz angebunden oder so. Hätte ich noch Fragen gehabt, hätte er mir die auch noch beantwortet. Hatte ich aber in dem Moment nicht parat.

 

Also: U7 – alles ok! Wie nicht anders erwartet.

Montag ist U7

Die Lütte ist im Moment in einer „leichten“ Trotzphase und vor Fremden spricht sie sowieso grad schonmal garnicht, daher mache ich mir ein paar Gedanken. Ich bin schon versucht, ihr Gesinge und Gebrabbel von zuhause aufzunehmen und dann dem Arzt zu zeigen :).

 

Wie war das bei euch so?

Was mussten/sollten eure Kinder können? (Kann man da eigentlich durchfallen…)

 

Ich rechne mit einem sehr stressigen Arztbesuch. An – und ausziehen ist ja schon quasi Folter für sie im Moment…

Arztbesuch: Ergebnis +Jammerpost

Zuerst einmal:  Die Blutuntersuchung beim Arzt hat keine Mängel oder so ergeben. Lediglich ein etwas erhöhter Entzündungswert. Den habe ich aber schon seit Jahren, ohne dass jemand weiss, woher es kommt.

Sie sprach von einer leichten depressiven Verstimmung, die durch das abstillen und das Herbstwetter verstärkt würde.

Ich habe dann Johanniskraut empfohlen bekommen, die 900er. Das soll ich jetzt erstmal 20 Tage lang nehmen. Damit soll die Stimmung etwas verbessert werden und ich wieder besser schlafen können.  Zusätzlich gab es noch ein Rezept zur Krankengymnastik, um die Verspannungen im Nacken und Rücken abzubauen. Vielleicht bessern sich ja dann auch die Kopfschmerzen…

Die Sprüche, dass mein Kind jetzt so langsam mal im eigenen Zimmer schlafen müsste, ich mich besser ernähren müsste, oder dass ich abends Sport machen soll und Schatzi mich mehr entlasten soll haben mir nicht wirklich geholfen, aber nunja…

 

Wir werden jetzt noch ein zweites Bett kaufen, dass kommt dann in ihr Zimmer und wir testen mal, wie es geht.

Im Moment ist die Lütte grad wieder total erkältet und hustet in einer Tour. Dadurch kommt sie nachts überhaupt nicht zur Ruhe und würgt und hustet. Ich tue alles, um ihr das atmen zu erleichtern, aber gut geschlafen hat sie die letzten 2 Nächte nicht.

Heute sind wir zuhause geblieben, heute nachmittag geht es noch zum Kinderarzt. Also fehle ich schon wieder bei der Arbeit… ich muss mal nachfragen, ob ich überhaupt noch Tage über habe.

 

Hier zuhause sieht es grade etwas drunter und drüber aus. Das gefällt mir garnicht. Aber mit der Lütten komme ich zu nichts… und ich habe immernoch Kopfschmerzen und bin müde 😦

19+ Monate Mamasein

Ich kann nicht genau beschreiben, wie es mir geht.

 

Es gibt viele Momente mit der Lütten, da bin ich total glücklich, lache und tobe mit ihr. Mein Herz ist dann so voller Liebe zu ihr, ich könnte sie die ganze Zeit knuddeln (und tue es auch 😉 ). Wie sie sich in meine Arme wirft, wie sie mich anstrahlt, wie stolz sie ist, wenn sie mir helfen darf, wie sie mich mit „supa“ lobt, wenn ich ihre Windel in den Müll geworfen habe…

Mir kommen die Tränen in die Augen, wenn mir immer wieder klar wird: Das ist dein Kind und das wird es immer bleiben. Dieses wunderhübsche, kluge, neugierige kleine Mädchen gehört zu dir. Ich bin ihre MAMA.

Die Tränen steigen mir in den letzten Wochen generell leichter in die Augen. Da reicht eine Schreckensmeldung im Fernsehen, ein kleiner Streit mit Schatzi oder auch nur eine Werbung im Radio. Ich bin emotional grad sehr dünnhäutig. In beide Richtungen…

Bin ich glücklich? Ja doch, eigentlich schon. Aber in mir rumort und zwickt es.

Zwischen Schatzi und mir läuft es immer wieder sehr schön und dann bricht wieder ein Streit über irgendeine dumme Kleinigkeit aus, der dann schnell heftiger werden kann. Wir kennen uns seit fast 15 Jahren, da kennt man die jeweiligen Schwachpunkte leider sehr gut.

Er ist so ein toller Vater, der die Lütte wirklich abgöttisch liebt. Er spielt mit ihr, passt auf sie auf und jetzt Mitte November wird er sogar 4 Tage alleine mit ihr sein, damit ich zum Spieletreff kann. Wenn die Lütte nachts schreit oder spuckt, dann kommt er dazu und hilft mir. Egal wie spät es ist und egal wie vollgespuckt alles ist. Mit einer Engelsruhe bezieht er das Bett neu oder nimmt die Lütte auf den Arm und schaut sich Bilder und Poster an.

Ich werde in solchen Situationen grad etwas schneller unruhig. Klar nehme auch ich die Lütte in den Arm und beruhige sie, aber manchmal sitze ich dann auch weinend im Bett und weiss nicht weiter. Selten, aber eben doch ab und zu.

Die Lütte schläft endlich etwas besser. Im Moment geht sie abends mit einer Milchflasche ins Bett und ich sage Gute Nacht und setze mich dann in den Türrahmen und lese. Meistens ist sie dann nach 15 – 20 Minuten eingeschlafen. Manchmal turnt sie noch etwas rum, dann lege ich sie wieder hin. (Wenn ich mich neben ihr hinlege, dann dauert es erheblich länger…) Das ist so zwischen 19 und 20 Uhr. Mittlerweile schläft sie dann meistens 3 – 4 Stunden und dann immer (nach einer kurzen Beruhigung oder noch einer Nachtmilch zw. 2 und 4 Uhr) weiter im 4 – 5 Stunden-Takt.

Eigentlich bin ich dann auch müde. Aber wenn ich dann ins Bett gehe, habe ich kaum Zeit für mich gehabt an dem Tag. Für Schatzi schonmal garnicht.

Eigentlich müsste ich auch noch etwas Haushalt machen, das schaffe ich tagsüber mit ihr nicht. Aber ich möchte die Lütte nicht wecken. Klar ist es blöd, sich mit anderen zu vergleichen, aber bei denen sieht es manchmal alles so einfach aus. Bin ich zu faul? Zu doof zum organisieren? Warum kriege ich Haushalt, Kind, Arbeit und Garten nicht so hin, dass ich damit zufrieden bin? (Nicht perfekt, aber ganz gut…)

Schatzi ist leider nicht so sensibel, dass er spürt wenn ich Hilfe brauche. Das muss ich ihm meistens schon genau sagen. Das fällt mir aber schwer, denn immerhin arbeitet er 40 – 45 h pro Woche an meistens 6 Tagen…. Und er nimmt die Lütte ja schon immer wieder abends, damit ich zB duschen kann. Eine andere Hilfe haben wir nicht. Meine Mutter ist in der Beziehung nicht so die Oma, die ich mir gewünscht hätte.

 

Ich lasse mir generell nicht meine Gefühle anmerken und werde von anderen manchmal als abweisend oder hart angesehen. Schatzi spricht immer davon, dass ich mich in meinem Turm einmauere. Das ist aber nunmal meine Art, mit schwierigen Dingen umzugehen. Ich finde es nicht immer toll und würde manchmal auch einfach die Lockere, Lustige sein, die nicht an Verantwortung denkt.

 

Die letzten 6 – 7 Jahre waren hart für mich. Ich habe immer versucht, anderen eine Stütze zu sein und sich nichts anmerken zu lassen. Sei es mit meiner Schwiegermutter, die Scheidung (und der jetzige komplette Kontaktabbruch untereinander) meiner Eltern, der Kampf ums Kind (sowohl mit Schatzi, als auch die Behandlungen), das komische Verhalten meiner Schwägerin (kaum Kontakt, obwohl nah dran) und und und.

 

Jetzt ist die Lütte 19 Monate alt und braucht mich nicht mehr so sehr. (Klar, ich bin DIE MAMA, aber rein aufs überleben reduziert kommt sie besser klar, da sie abgestillt ist und selber essen kann usw.)

Ich habe immernoch die manchmal drückende Hauptverantwortung für die Lütte und ich liebe sie und würde sie um nichts in der Welt wieder hergeben. In meinen Träumen wünsche ich mir ja sogar ein zweites Kind (obwohl ich da immer mal wieder leichte Panik vor dem Gedanken bekomme).

 

Ach – Im Moment bin ich einfach unglaublich schnell gereizt. Ich finde das ganz schlimm, breche auch nicht selten gleich danach vor Schreck über mich selbst in Tränen aus, aber ich kann in diesen Momenten einfach nicht an mich halten.

Die letzten Wochen plagen mich immer wieder Kopfschmerzen, das trägt auch nicht zur Entspannung bei.

Ich habe das Gefühl, als ob ich jetzt selbst eine Stütze brauchen könnte. Wie ein Luftballon, aus dem die Luft entweicht…

 

Morgen habe ich ein Gespräch mit meiner Ärztin, vielleicht hat die ja einen Rat.

Ich glaub, wir haben abgestillt…

Heute ist Freitag. Seit letzter Woche Dienstag habe ich die Lütte nicht mehr gestillt.

Es geht mir gut dabei. Der Lütten glaube ich auch. Die B.rüste sind auch ok ;).

 

Die Lütte hatte letzte Woche noch bis Freitag immer wieder Fieber. Keine Ahnung woher. Irgendein Infekt, vermutet der Arzt. Sie hat keinerlei Ausschlag gehabt (=3-Tage-Fieber?) und bei den Zähnen tut sich auch nicht wirklich was.

Egal – es ist vorbei!! Sie ist wieder gesund!

 

Die Nächte habe ich dann doch bei ihr verbracht. Sie ist meistens gut in ihrem Beistellbett nach einer Milchflasche eingeschlafen und nachts zu mir ins Bett gewandert. Der Meter Abstand war ihr doch zuviel 😉 . Sie braucht nachts viel Nähe und möchte gerne meinen Arm festhalten. Inzwischen habe ich einen Weg gefunden, um auch so zu schlafen.

 

Die Nacht von Samstag auf Sonntag hat Schatzi übernommen. Das Fieber war weg und die Lütte hat sich wieder ein bisschen von mir gelöst. Schatzi hat der Lütten die Flasche gegeben, sich danebengelegt bis sie eingeschlafen ist und ist dann noch wieder aufgestanden zum DVD kucken oder so.

 

Ich habe im Gästezimmer geschlafen. Da ich das letzte Mal fast überhaupt nicht zur Ruhe gekommen bin, habe ich mir aus der Apotheke ein leichtes Schlafmittel geholt, etwas zur Beruhigung – nicht zum völligen ausknocken. Das hat auch sehr gut funktioniert. Nachts gg 1 habe ich die Lütte noch kurz weinen gehört, dann ein Murmeln von Schatzi und es war wieder Ruhe.  Morgens um kurz nach 7 war ich wach, habe mich in aller Ruhe noch mal ausgestreckt und in die Decke gekuschelt – herrlich und so ungewohnt!!

Dann bin ich runter gegangen und habe die inzwischen wache Lütte übernommen. Da Schatzi noch schlafen wollte, haben wir schnell gefrühstückt und sind dann alleine mit Mutti zum Flohmarkt gefahren.

 

Die Woche über habe ich wieder den „Nachtdienst“ übernommen. Schatzi muss morgens früh raus und fährt meistens schon um  kurz vor 6 zur Arbeit. Würde er die Lütte übernehmen, würde sie sicher durch das Weckerklingeln oder das Aufstehen wach. Und dann müsste ich auch aufstehen, den einschlafen würde sie dann sicher nicht mehr…

 

Ich bin wieder arbeiten gegangen und die Lütte ist problemlos (nach immerhin 4 Wochen Pause) wieder bei der Tagesmutter geblieben.

 

Seit Mittwoch lehnt sie die Milchflasche nachts ab. Vielleicht weil sie kalt ist? Sie kommt aber mit nur Wasser nachts gut zurecht. Sie schläft noch nicht durch, auf jeden Fall nicht von abends bis morgens, aber die Nächte werden ruhiger.

 

Generell hätte ich mir das abstillen schwieriger vorgestellt. Wir haben ja schon eine ganze Zeit das stillen reduziert, aber der endgültige letzte Schritt war dann einfacher, als gedacht.

Mir war es wichtig, dass die Lütte nachts nicht lange weinen und schreien muss. Ich denke, sie war einfach so weit. Sie ist jetzt tagsüber kuscheliger geworden und möchte nachts auf jeden Fall GANZ VIEL Nähe, aber das ist ok. Die Zeit geht viel zu schnell vorbei…

 

Mir hat das Buch „Schlafen statt schreien“ von Elisabeth Pantley immer wieder sehr gut geholfen die Ruhe zu bewahren. Meistens. Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus. Wir waren in allen Babygruppen diejenigen, die am längsten gestillt haben und sind dort teilweise auch etwas komisch angesehen worden. (Aber nur gekuckt, hätte eine was gesagt, hätte ich ihr schon meine Meinung gesagt)

Es ist jetzt etwas beängstigend, wenn die Lütte weint und ich diesen „Rettungsanker Stillen“ nicht mehr habe. Damit hat das beruhigen immer zuverlässig funktioniert… aber ich genieße auch das kuscheln und die neue Freiheit sehr.

 

Ich halte also fest: Wir haben abgestillt. Mit gut 17 Monaten. Es passt für uns beide.

 

Dieses Wochenende übernimmt Schatzi wieder von Samstag auf Sonntag. Ich freue mich darauf!!

16,5 Monate Babysein

Größe:

Die ersten Bodies in Größe 80 werden langsam zu knapp im Schritt. Am besten trägt sie derzeit Klamotten in 86, Pullover oder T-Shirts gerne in 92 (auch wenn dann die Ärmel zu lang sind).

In der Windelgröße haben wir grade zu Pampers 4+ gewechselt, die sitzen einfach angenehmer als die 4. Sie verträgt fast alle Windelsorten, nachts halten aber die Pampers am besten trocken.

Schuhe trägt sie noch in Größe 20, wir haben aber schon welche in 21 hier… (und in 22, 23, 24 und 25, die kaum von meiner Nichte und der Tochter einer Freundin getragen wurden. Wie neu, also.)

Im Vergleich zu gleichaltrigen Kindern ist sie ziemlich groß, sie wird immer so 1 -2 Monate älter geschätzt. Aber wir sind mit 1,74 und 1,86 ja auch nicht klein.

 

Gewicht:

Im Moment wiegt die Lütte 10,6 kg.

Es würde wohl niemand die Lütte zierlich nennen. Sie hat ein rundes Gesicht, ein paar kleine Speckbeinchen, niedliche Grübchen an den Ellenbogen und auch einen kleinen Babybauch. Ich denke nicht, dass sie zu dick ist, aber sie ist eben etwas rundlicher als andere (aktivere?) Kinder.

Sie bekommt fast keine Süßigkeiten oder generell kaum Zucker (Es sei denn, Oma ist in der Nähe *grrr*). Dadurch dass sie aber tagsüber normal isst, dann abends eine Milchflasche (150 ml) und nachts noch gestillt wird (2-3 x, mal mehr oder weniger), bekommt sie vielleicht etwas zu viele Kalorien.

Noch mache ich mir da keine Sorgen. Das nächtliche Stillen wird irgendwann demnächst hoffentlich aufhören. Außerdem hat sie jetzt ja angefangen zu laufen, da kommt dann auch mehr Bewegung ins Spiel.

Wir gehen einmal die Woche zum Babyturnen, da hat sie sich jetzt gut eingewöhnt und läuft und klettert auch viel.

Schatzi und ich sind ja auch nicht die zierlichsten Personen und werden es auch nie sein… und es sieht einfach niedlich aus (und viele der anderen Kinder in ihrem Alter sehen genauso aus).

 

Haare:

Die Lütte hat in den letzten Wochen immer mehr Haare bekommen. Grade am Hinterkopf sieht es jetzt schon echt nach viel aus. Die Haarstruktur hat sich etwas verändert und ist jetzt nicht mehr ganz so fusselig/babyweich. Die ersten Spängchen und Haargummis halten gut im Haar (wenn die Lütte sie nicht rauspult…).

Meiner Meinung nach werden die Haare immer heller. Sie sind jetzt fast so hell wie die von Schatzi, das sieht toll aus, mit vielen verschiedenen Blondtönen. Blond und blauäugig…

Wir waren jetzt grad beim Friseur, denn die Lütte hat arg geschwitzt und es sah nicht so schön aus. Mal schauen, welche Wohlfühllänge wir nachher haben. Es soll ja für die Lütte nicht zu doof werden, denn ich finde lange Haare müssen auch gepflegt werden, sei es regelmäßig gebürstet oder auch irgendwie zu einer Frisur gebunden.

Es sieht zu süß aus, wenn die Lütte tobt oder draußen ist und die Flusen wehen im Wind 😉 .

 

Zähne:

Die Backenzähne (Zähne 9 – 12) brechen grade alle durch. Glaube ich. Der ganze Mund ist an allen Seiten voller kleiner Spitzen ;). Vielleicht kommen auch gleich die Eckzähne mit? Die Lütte hatte sich einige Tage lang ziemlich gequält (unter anderem ja mit 40°C Fieber nachts) und konnte nachts nur mit Schmerzsaft zur Ruhe kommen. Tagsüber hat sie an allem rumgekaut, da war der Babybeissring wieder hoch im Kurs (aber bitte nicht kalt – das mag sie nicht).

Jetzt ist es etwas besser geworden und die Zähne schieben sich immer weiter raus. Das weisse ist schon zu sehen, sieht gefährlich aus…

 

Essen:

Die Lütte ist weiterhin sehr futterneidisch. Schokolade oder generell Sachen, die sie nicht bekommen soll, können wir nicht mehr in ihrer Gegenwart essen. Da klettert sie uns regelrecht auf den Schoß und würde es noch aus dem Mund rausklauen… und dann gibt es Gequake, wenn wir die Sachen wegpacken. Also heimlich oder (figurfreundlicher) gleich ganz weglassen.

Komischerweise macht sie das aber nur bei uns. Wenn ein anderes Kind (zB. auf dem Spielplatz) ein Eis isst, hat sie damit kein Problem. Also sie guckt zwar interessiert, versucht aber nicht, es wegzunehmen. Auch im Supermarkt können wir sie noch an allen Sachen vorbei locken.

 

Sie isst normal bei uns am Tisch mit, teilweise würze ich die Sachen für uns noch nach. Manchmal koche ich extra Sachen nur für sie.

Eigentlich mag sie bisher alles. Nicht so lecker findet sie zB. Reis oder Pilze oder Brot, dafür könnte sie ganze Gurken (geschält) oder jede Menge Joghurts essen. Nudeln gehen immer, genau wie Avocados oder Bananen. Oder die leckeren Himbeeren aus dem eigenen Garten…

Sie möchte alles aber am liebsten alleine essen. Brotwürfel piekt sie gerne mit einer Kuchengabel auf (um sie dann säuberlich wieder auszuspucken. Brot ist nicht ihr Ding), für den Joghurt oder das Müsli oder den Kartoffelbrei möchte sie bitte einen eigenen Löffel haben und selber essen. Da kommt dann mal mehr oder weniger in ihrem Mund an, aber es macht ihr Spaß. Wischen muss ich sowieso…

Generell isst sie keine großen Mengen pro Mahlzeit, sondern lieber mehrere kleinere Mahlzeiten.

Wenn sie nicht mehr mag, dann zeigt sie das ziemlich deutlich und ich versuche sie dann nicht, zum weiteressen zu überreden.

Sie trinkt über den Tag verteilt ca. 500 ml Wasser. Die Trinkflasche steht immer bereit und sie trinkt immer wieder zwischendurch daraus. Das finde ich super! Meistens gibt es tatsächlich nur Wasser für sie. Manchmal bekommt sie einen Schluck Saft von uns ab, oder ich fülle etwas Tee (Kamille oder Fenchel-Anis-Kümmel) in ihre Trinkflasche. Sie hat auch schon Selter (also mit Sprudel) probiert und fand es ganz lecker.

Eigentlich möchte sie ja sowieso das haben, was wir auch trinken. Also trinke ich auch Wasser 😉 .

 

Sprache:

Bei der Sprache gab es einen richtigen Schuss nach vorne. Bestimmte Sachen erkennt sie immer wieder und zeigt sie uns dann begeistert.

  • Jeder Trecker wird kommentiert (De-Ka)
  • Schaf (Meeh)
  • Ball (Ba – ll)
  • Wenn die Tür oder mein Handy klingelt, heißt es „Pa-Pa?“
  • Jede Baumaschine ist ein „Ba-pa“ (Bagger)
  • Die Katzen sind „aa-tzen“
  • Ihre Puppe „Beeebie“ (Baby) und „“Neee-Na“ (Lena)
  • Die Kuh ist „Muuuuh“
  • Pferd „üüüü“
  • Hund „Wo-Wooo“
  • Bär heisst ganz richtig „Bäär“
  • Das Bobby-Car heisst „Brummmmm“
  • Banane „Nane“
  • Sie sagt neuerdings „Nö“ oder „Nein“ und meint es auch tatsächlich

Wenn wir ein Buch anschauen, dann kennt sie schon viele Laute und freut sich einen Keks, wenn wir mitmachen.

Sie fängt an, uns einzelne Worte nachzusprechen, oder zumindestens den Wortklang.

Ansonsten plappert sie ziemlich viel in ihrer Sprache, dabei redet sie in verschiedenen Tonhöhen, oder manchmal lauter oder flüstert und erzählt richtige Geschichten. Gerne auch mit ihren Puppen im Arm oder den Schleichtieren.

Es gibt Tage, an denen wacht sie morgens auf und plappert los.

An der Supermarktkasse textet sie die anderen Leute oder die Kassiererin zu und sieht dabei so ernsthaft aus, dass es einfach nur Spaß macht ihr zuzuhören.

Sie versteht schon total viel von dem, was wir sprechen. Das ist toll!

 

Laufen:

Sie läuft und läuft. Von links nach rechts und wieder zurück. Von einem ins andere Zimmer, einmal rundrum (wir haben einen schönen Rundlauf im Erdgeschoss: Kinderzimmer – Esszimmer – Küche – Flur – Kinderzimmer …). Inzwischen läuft sie auch draußen mit Schuhen ganz gut. Am liebsten hält sie sich mit einer Hand an meinem Finger fest. Immer öfter lässt sie aber los und läuft in die eigene Richtung. Manchmal gerät der ganze Körper in bedenkliche Schieflage, dann balanciert sie sich wieder aus und läuft weiter.

Ich lasse sie so oft wie möglich barfuss laufen, das mache ich selber im Moment auch am liebsten. Hausschuhe oder so haben wir nicht. Nur für draußen gibt es Schuhe wenn wir wegfahren.

Während der Gang am Anfang nur zögerlich war, fängt sie jetzt an schneller zu laufen. Patsch-Patsch-Patsch machen ihre Füßchen dann auf den Fliesen 🙂 .

 

Sehen:

Wir haben inzwischen die 3. Brille hier (mehr dazu in einem eigenen Bericht). Diese Brille ist sehr belastbar und kann nicht verbogen oder zerstört werden (oder nur sehr schwer, hoffe ich, dann muss ich nicht mehr so oft zum Optiker). Sie ist außerdem superleicht und die Lütte akzeptiert sie viel besser als die vorigen.

Der Augenarzt letzte Woche hat uns soweit keine Veränderung mitgeteilt. Im November wird nochmal mit den Augentropfen gemessen. Dann wird auch entschieden, ob wir was am Tränenkanal machen lassen oder nicht. Im Moment habe ich das Gefühl, dass es besser wird und nicht mehr dauernd verklebt ist.

 

Lieblingsspielzeuge/ Motorik:

  • Am besten findet sie im Moment ganz klar ihre Rutschen (eine in ihrem Zimmer und eine draußen 😉 ). Die kann sie inzwischen alleine hochklettern und rutscht dann auch komplett alleine – und Mutti bleibt immer fast das Herz stehen, aber wie soll ich ihr erklären, dass sie vorsichtig sein soll und sich festhalten muss… ich meine, sie hält sich ja fest und hat es bisher fast immer gut geschafft, aber es sieht manchmal etwas abenteuerlich aus. Aber soll ich sie immer komplett festhalten?? Es sind ja nur Mini-Rutschen, so 80 cm hoch …
  • Sie findet es auch toll, ihre Spielsachen die Rutsche runter kullern zu lassen…
  • Dann ist immernoch das Bobbycar sehr beliebt. Sie kann schon ziemlich schnell damit fahren. Lenken mit dem Lenkrad hat sie noch nicht raus. Sie dreht das Bobbycar immer in die angestrebte Richtung und düst los.
  • Auf dem Flohmarkt hat sie letztens eine kleine schwarze Zapf-Baby-Puppe gesehen. Die ist ca. 20 – 30 hoch und hat einen weichen Körper. Ihr hättet ihr Quieken hören sollen, als sie diese Puppe gesehen hat! Das war so süß!! Für 1 € habe ich sie dann glatt mitgenommen, jetzt wird sie immer mit durch die Gegend geschleppt und auf den haarlosen Babykopf geküsst (und ausgezogen).
  • Dann ist da noch dieser Stapel-Ring-Turm von Fisher-Price (?). Seit einigen Tagen kann sie die Ringe auch wieder darauf stapeln. Das kann sie gerade abends ein paar mal hintereinander machen. Oder die Stapelwürfel aus Holz.
  • Bücher sind im Moment auch sehr beliebt. Es ist zu niedlich, wenn sie ein Buch zu Schatzi bringt, es ihm in die Hand drückt (oder auf den Bauch wirft) und dann erwartungsvoll auf seinen Schoß klettert. Gerne darf dann das Buch mehrfach angeschaut werden. Aber bitte mit den passenden Geräuschen, die sie dann nachmacht. (Biene ->“ bssss“ mit Handbewegung durch den Raum 😉 )
  • Sie liebt es, Dinge irgendwo rein zu legen. Die Schleichtiere werden in die Stapelbecher gestopft, die Puppen ins Bett, der kleine Ball in den Eimer usw. Dann kippt sie die Sachen freudestrahlend wieder aus und beginnt von neuem.
  • Für ihr Puzzle hat sie noch keine Geduld. Also sie findet es toll, die Teile einzeln rauszunehmen, aber dass man sie auch zurückpacken soll, das hat sie noch nicht raus.
  • Natürlich ist auch alles von uns Erwachsenen interessant. Schränke werden auf- und zugemacht, Dosen genauso und sie findet es super, den Deckel von Flaschen rauf- und runterzudrehen (die Drehung im Handgelenk hat sie grad neu entdeckt!).
  • Dann sind Druckknöpfe und Reissverschlüsse und Klettverschlüsse toll und sie zieht ihre Puppen (und sich selber) gerade immer aus. Die Schleife an Schuhen kann man prima aufziehen, und das Zugband von Mamas Jacke ist auch toll zum ziehen. Und die Haarbänder sind super rauszuziehen, auch Mamas…

 

Ich überlege ihr demnächst mal Knete zu kochen oder Fingerfarbe zu geben. Das findet sie bestimmt toll.

 

Schlafen:

Es hat schon ein paarmal geklappt, dass sie mittags in ihrem Reisebett nach einer Milchflasche alleine (mit mir daneben) eingeschlafen ist. Manchmal geht es auch nur in ihrem eigenen Bett (und ich liege daneben). Stillen brauche ich sie mittags nur noch selten.

Die Nächte sind grad eine Nervenprobe für mich. Wir haben keine bestimmte Zeit, wann wir sie ins Bett legen, sondern schauen, wann sie die ersten Müdigkeitsanzeichen zeigt. Dann geht es mit unserer Routine (Nach unten gehen, Zähne putzen, Mama geht aufs Klo, Schlafanzug und/oder Schlafsack an, frische Windel, Papa Gute Nacht sagen, Spieluhr an, Puppe Lena im Arm , Flasche) ins Bett.

  • Manchmal nimmt sie die Milchflasche, manchmal wirft sie sie nach dem ersten Schluck wütend fort.
  • Manchmal schläft sie noch beim trinken ein, manchmal dreht sie sich nach der Flasche um und schläft auf der Seite ein und manchmal fordert sie nach dem Leeren der Flasche energisch die Brust ein.
  • Manchmal schläft sie nach dem Einschlafen 3 Stunden, manchmal aber nur 20 Minuten.
  • Manchmal kommt sie 2 x pro Nacht, dann wieder alle 1 – 2 h und fordert die Brust. Ansonsten gibt es ein Riesengebrüll.

Gerade nachts um 4 Uhr hat sie eine Phase, in der sie oft aufwacht und dann einfach nur schreit. Sie sitzt im Bett und brüllt und brüllt. Wenn ich sie umarme oder in den Arm nehmen will, windet sie sich und brüllt noch lauter. Ich kann sie nicht hinlegen oder sonstwie trösten. Irgendwas hat sie dann scheinbar erschreckt und sie ist nicht mehr müde genug, um wieder einzuschlafen.

Die Brust nimmt sie in diesen Moment auch nicht wirklich. Auf jeden Fall nicht gleich. Dazu muss sie sich erst ein bisschen beruhigen, denn erst dann erkennt sie anscheinend ihre Umwelt.

Für mich ist ihr Schreien nachts manchmal schwer zu ertragen. Das tut so weh in den Ohren!! Ich merke, dass ich mich innerlich immer mehr aufrege und ungeduldig und fast schon sauer werde.

Irgendwann schläft sie immer ein (durch stillen oder kuscheln und summen – eigentlich nie einfach so), aber ich kann dann so schnell nicht wieder schlafen.

Schatzi wird demnächst mal das Ins-Bett-Gehen und die Nächte übernehmen, damit wir endlich aus diesen verkrampften Nächten rauskommen. Vielleicht wird ja alles besser, wenn ich nicht mehr stille? So langsam mag ich nämlich nicht mehr…

 


 

Ach es ist generell toll, die Entwicklung eines solchen kleinen Wesens miterleben zu dürfen!!!!

 

Aber bei aller Liebe – ein zweites Kind (oder auch nur eine zweite Schwangerschaft) kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen. Dazu bin ich grad noch zu kaputt, denn die Lütte fordert mich doch schon ziemlich.

 

16 Monate Mamasein

Ich bin jetzt unglaublicherweise 1 Jahr und 4 Monate Mama!!

(Eigentlich ist man das ja schon während der Schwangerschaft, aber da ist das meiste ja noch automatisch abgelaufen und man musste nicht so viele eigene Entscheidungen treffen…)

 

Wie geht es mir?

Ich liebe es, die Mama meines kleinen Zauberwesens zu sein. Sie ist das beste, was mir jemals passiert ist! Schatzi und ich gucken uns immer wieder mal an und staunen, dass wir so etwas süßes, knuffeliges, mutiges, freches, fröhliches und wunderschönes hinbekommen haben!

Das nur mal als erstes!!

 

Sonst?

Im Moment geht es gesundheitlich nicht so gut. Ich habe nachher einen Termin beim HNO-Arzt und ich hoffe, dass der mir sagen kann, warum mein rechtes Ohr immer noch „zu“ ist. Ich tippe ja auf eine Erkältung die gewandert ist, kombiniert mit zuviel Stress und damit einhergehende geschwollene Lymphdrüsen. Ein ekliges Gefühl, das kann ich euch sagen. Und es ist sehr schmerzhaft.

 

Die letzten Wochen/Monate waren sehr anstrengend für mich. So sehr ich die Lütte auch liebe, so habe ich doch manchmal das Gefühl, als ob wir noch nicht richtig als Familie angekommen sind. Irgendwie läuft es noch nicht reibungslos. Schatzi und ich arbeiten manchmal einfach nicht miteinander, sondern irgendwie nebeneinander. Das ist sehr nervig für mich. Und für Schatzi wahrscheinlich auch, denn er weiss nicht immer, was er machen soll oder wie er mir helfen kann.

Ich fühle mich einfach überfordert.

Die Lütte wirkt unzufrieden und schreit manchmal einfach so, das stresst mich enorm, denn ich denke, dass ich da irgendwas falsch mache (Den Gedanken kann ich einfach nicht abschalten, obwohl ich es besser weiss.)

Dann ist da noch die Arbeit (die noch am wenigsten stresst), der Haushalt (der einfach kein Ende nimmt und trotz aller Bemühungen einfach nicht richtig sauber aussieht, oder nur kurz), die Katzen (die einfach zu kurz kommen und überall ihre Haare verteilen oder hinkotzen), der Garten (der langsam zuwuchert, dank gutem Boden, viel Sonne und Regen), die nötigen Umbauten (Sandkiste, Garten einzäunen, Hauswirtschaftsraum fliesen, Gästezimmer tapezieren…), dann stapeln sich die Flohmarktsachen im Gästezimmer und irgendwann möchte Schatzi ja auch mal was von mir haben.

Ich möchte hier einfach noch so viel tun und kann es entweder einfach nicht, oder es ist finanziell grad nicht möglich. Wenn ich bei den anderen aus den Babykursen zu Besuch bin, dann sieht es dort zwar auch unordentlich aus, aber irgendwie … naja … wie eine fertige Wohnung. Das Gefühl habe ich hier zuhause manchmal nicht, obwohl mir meine Einrichtung und alles gut gefällt. Aber der letzte Schliff fehlt. Ich bin nicht so der Deko – und Pflanzentyp, das geht auch schon nicht wegen der Katzen, aber es sieht schon schön aus bei den anderen.

 

Ich bin unzufrieden mit meinem Aussehen, da ich einfach nicht so viel Zeit für mich habe, weder für Sport oder für die „erweiterte“ Körperpflege. Also, ich dusche schon regelmäßig und ich zupfe mir die Brauen und schneide die Fingernägel, nicht dass ihr das denkt, aber die Zeit für Nagellack oder mal richtig schminken (zB für eine Feier) oder nur für ein richtiges Vollbad mit allem pipapo, die ist nicht da. Vielleicht muss ich da einfach mehr an mich denken und mir die Zeit nehmen, aber irgendwie ist immer keine Zeit mehr da, bevor wir losmüssen. Da muss ich Schatzi wohl noch deutlicher sagen, was er tun soll. Also, dass er nicht nur sich selber fertig machen soll, sondern auch die Lütte noch eine halbe Stunde übernimmt, damit Mutti sich schön macht.

 

Die Lütte schläft ja weiterhin schlecht. Ich komme im Schnitt auf immer nur 2-3 Stunden Schlaf am Stück. Insgesamt schlafe ich genug, da ich mich meistens mit ihr gegen 19/20 Uhr hinlege, aber der richtig tiefe Schlaf der fehlt mir. Nach fast 2 Jahren merke ich inzwischen die Folgen. Ich kann mir nichts mehr merken, arbeite mit Zetteln, Kalendern und Handyeinträgen. Ich kann mich nicht konzentrieren, anspruchsvolle Bücher oder Sendungen kriege ich grad nicht mehr auf die Reihe. Ich gehe in einen Raum und weiss nicht mehr, was ich holen wollte. Ich setze Wasser für Nudeln oder Gemüse auf und lasse es überkochen.

Ach es nervt einfach, weil ich mich total dumm fühle und weiss, dass ich es nicht bin!

 

Die Backenzähne der Lütten sind jetzt fast alle raus, also hoffe ich, dass es danach wieder etwas besser wird. Außerdem wird Schatzi nächste Woche den Nachtdienst mal übernehmen. Er bekommt sie abends zum schlafen, das haben wir schon mal getestet, aber ob er sie nachts auch beruhigen kann? Ich werde mich mit Ohrenstöpsel ins Gästebett legen und hoffe, dass ich dann mal schlafen kann. Es ist soooooooo nötig!! Ich bin eigentlich sehr robust, aber ich befürchte, dass ich irgendwann körperlich zusammenbreche oder einen Nervenzusammenbruch habe.

 

 

Verbunden mit all dem Streß und dem nicht-Schlafen esse ich zuviel oder eher zu ungesund. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, dann habe ich 45 Minuten Zeit, bevor ich die Lütte von der Tagesmutter abhole. Die Zeit ist mir kostbar! Ich mache schnell etwas Haushalt und knappse dann den Rest für mich zum Lesen oder so ab. Da ist keine Zeit zum essen. Meistens gibt es dann ein Brot oder irgendwas gekauftes. Oder was zwischendurch zum knabbern. Schlecht für die Figur und das Portmonee …

 

Donnerstag habe ich einen Termin beim FA, mal schauen, was der zu mir sagt. Meine Tage habe ich bisher ja 1 x vor ca. 10 Wochen bekommen (aber nur wenig) und dann ca. 6 Wochen später noch mal (noch sehr viel weniger). Jetzt müsste ich sie eventuell  diese oder nächste Woche wieder kriegen, wenn da tatsächlich eine gewisse Regelmäßigkeit sein sollte. Da werde ich mit dem FA auch noch ein Gespräch über Verhütung führen müssen. Mal schauen, was da möglich nötig ist. Solange ich stille ist es ja sowieso schwierig mit zB der Pille. Die Gefahr (oder Chance) einfach so schwanger zu werden, ist ja eigentlich minimal. (und *hust* das haben wir letztens aus Versehen glatt mal riskiert 😉 )


 

Jetzt heute bin ich noch krankgeschrieben. Ich mache nebenbei ein bisschen Wäsche, trinke Tee und dusche gleich in Ruhe bevor ich zum HNO fahre. So einen Tag (ohne die Ohrenschmerzen) bräuchte ich eigentlich jede Woche. Vielleicht kann ich da bei der Arbeit was absprechen.


 

Ich bin gerne Mama, und ich bin gerne Ehefrau. Aber ich bin auch gerne ICH und dass muss ich in Zukunft wieder etwas mehr werden…

 

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2 : 2

Nein, das ist nicht das Ergebnis vom Fussball gestern abend, sondern die Anzahl der Mandelentzündungen, die die Lütte und ich dieses (!) Jahr schon hatten.

 

Gestern mittag hat Schatzi mich noch in die Anlaufpraxis des Krankenhauses gefahren, weil ich es vor lauter Hals – und Kopfschmerzen nicht mehr ausgehalten habe. Wir waren schnell dran und die Diagnose stand beinahe noch schneller fest: Eitrige Mandelentzündung… Die letzte hatte ich ja erst Ende Mai… (und ja, ich habe das Antibiotika damals bis zuende genommen!)

Also gibt es jetzt wieder Antibiotika für mich (diesmal Penicillin 1,5 Mega – hört sich schonmal einschüchternd an, soll aber stillfreundlich sein) und ich bleibe weiterhin krankgeschrieben. Ganz große Klasse!

 

Damit steht es also 2 : 2 und das kann bitte auch ruhig der Endstand sein!!

Menno…

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