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PMS + Trotzphase

… keine sehr gute Kombination!

Daher zeige ich heute nur was wir so machen, wenn es besser läuft.

Schönen Sonntag noch!

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Mutter-Kind-Kur –> Fazit

Jetzt bin ich schon seit einer guten Woche wieder zuhause und der Alltag hat mich wieder.

Letzten Samstag bin ich nach einer anstrengenden 6-stündigen Fahrt mit viel Regen wieder zuhause angekommen. Minnie hat die Fahrt ganz gut überstanden, mit Hilfe von Büchern, diversen Leckereien und einem DVD-Player konnte ich sie halbwegs bei Laune halten.

(Memo für mich: Sollte ich irgendwann noch einmal auf Kur fahren, dann auf jeden Fall eine im Umkreis von höchstens 2 – 3 Stunden aussuchen!! Die weite Entfernung war in mehreren Hinsichten doof: Lange Fahrt, für einen Besuch zu weit weg, die anderen Kurfrauen wohnen alle dort im Umkreis = zu weit weg um sie jemals zu treffen)

 

So. Nun war ich also auf Mutter-Kind-Kur. Und? Was hat es mir gebracht? Hat es mir gefallen?

 

Jein…

 

Der Arzt hat mich das gleiche in der Abschlussuntersuchung gefragt und ich konnte es ihm nicht richtig beantworten.

Ich bin froh, dass ich diese Kur gemacht habe. Dass ich mich getraut habe und dass sie ja auch gleich bewilligt wurde. Es hat alles gut geklappt, das Haus war schön und die anderen Kurfrauen waren auch alle ziemlich nett.

Minnie und ich hatten 3 schöne, meistens entspannte Wochen in Goch. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und hatten sogar ziemlich viel Glück mit dem Wetter. So viel draußen waren wir lange nicht! Der Spielplatz dort war aber auch sehr schön und die Kinder hatten viel Spaß draußen!

Ich hatte Zeit für mich, zum nachdenken, einfach zum lesen, richtig in Ruhe duschen… ich hatte interessante Gespräche mit den anderen Kurfrauen, in den Beratungen mit der Psychiaterin habe ich geweint und gelacht, ich habe Sport gemacht, war alleine einkaufen in Holland und habe sogar etwas gebastelt.

Wir haben abends interessanten Vorträgen gelauscht, solange unsere Kinder geschlafen haben, alle mit Babyphone in der Hand. Leider hat Minnie nicht so richtig gut geschlafen, so dass ich kaum daran teilnehmen konnte.

Wir haben einen lustigen Karaoke-Abend gemacht, haben Tabu und Pantomime gespielt…

Wir haben viel im Sandkasten gespielt und uns über den doofen nicht-klebenden Sand geärgert.

Wir haben zusammen im Bällebad gesessen und haben uns unter den Bällen versteckt.

Wir haben die Kinder in der Nestschaukel hoch und höher angeschaukelt, dass sie bis nach Afrika geflogen sind.

Mit einigen wenigen habe ich auch über deren Probleme und die Ursachen für die Kur gesprochen. Von den 26 Frauen haben übrigens mindestens noch 3 ihre Kinder über künstliche Befruchtung bekommen. Das fand ich schon sehr viel! (Wie gesagt, dass sind die, von denen ich weiss, ich habe ja nicht mit allen gesprochen. Mit den meisten Frauen habe ich mich gut verstanden, wir haben auch eine FB-Gruppe gegründet, um alle in Kontakt zu bleiben. Eine neue Freundin habe ich nicht gefunden, das war aber auch nicht mein Ziel…)

 

 

Ich habe manchmal abends im Zimmer geweint, weil mir einfach alles zu viel wurde.

Teilweise waren es mir (und Minnie auch) einfach zu viele Mütter und Kinder an einer Stelle und ich bin mit Minnie in einen Raum gegangen, wo keine anderen waren.

Teilweise konnte ich es nicht ertragen, wie einige Mütter mit ihren Kindern umgegangen sind. Die waren so genervt von den kleinen und haben sie nur angeschnauzt.

Ich habe mich innerlich davon abgewendet, denn ich kann nunmal nicht alle retten. Ich habe der Kurberatung Bescheid gesagt, wenn es zu extrem war. Viele der Mütter sind wahrscheinlich auch außerhalb der Kur in Betreuung.

Ich habe gemerkt, dass andere viel größere Probleme mit dem Tagesablauf, mit dem Kind oder dem Mann haben. Oder auch mit sich selbst.

 

Ich habe mich immer wieder neu in mein Kind verliebt. Sie versprüht so viel Lebensfreude und pures Glück! Da habe ich auch geweint! Diesmal vor Glück und vor Unglaube, dass dieses Kind wirklich meins ist.

Wir haben die meisten Nächte zusammen in meinem 1m breiten Bett verbracht. Es war unbequem, aber es ging. So konnten wir beide etwas schlafen.

Wir haben zusammen gegessen, geschaukelt, gepuzzelt und Quatsch gemacht.

 

Ja, es war eine schöne Zeit. Ob es wirklich was gebracht hat, muss der Alltag zeigen.

Die ersten Tage zuhause waren auf jeden Fall schon mal schön!

32 Tage

Hmmmm

Eigentlich wollte ich schreiben, wie sehr ich mich freue, dass ich nach 32 Tagen schon wieder meine Periode bekommen habe. Von ganz alleine!

Angefangen hatte ich diesen Text am letzten Freitag. Da fingen nämlich die typischen leichten Regelschmerzen an und ich war ganz aufgeregt… schwanger konnte ich nicht sein, da wir seit der letzten nicht miteinander geschlafen hatten. Ich wollte davon frei in der Kur sein.

So.

Heute würde ich jetzt als Tag 1 in den Kalender eintragen. Und ich sitze hier und weine. Gestern habe ich schon im Garten vor den anderen Kurfrauen geweint…

Warum?

Am Dienstag gegen Mitternacht hat K ihr Baby zur Welt gebracht und mir das am Mittwoch geschrieben.

So sehr ich mich ehrlich für sie freue, so sehr hat mich das Babybild doch aus der Fassung gebracht. Am Vormittag hatte ich hier noch ein Gespräch mit der Psychologin über das Thema 2. Kind und nun dieses süsse Babybild.

Heute schreibt J dass sie 3 Tage überfällig ist und die passenden Symptome hat. Der Test ist zwar negativ, aber vielleicht war der ES später. Das wäre bei ihr das 2. Kind.

Und schon wieder weine ich. Und bin wütend über mich, weil ich mich einfach nicht uneingeschränkt freuen kann!

Übermorgen fahre ich nach Hause zu Schatzi. Vernünftigerweise müssten wir in unserer Partnerschaft mal etwas zur Ruhe kommen, aber vieles in mir schreit und weint nach diesem 2. Kind…

Hach es ist doof!

Röntgen-CD, Malertape und Mülltüten…

… die Pack-Liste für meine Kur wird immer länger…

Doch von Anfang an:

 

Am Sonntag (27.08.) habe ich endlich meine Tage wieder bekommen. 8 Tage nachdem ich die letzte Chlormadinon genommen habe. Die letzten 3 – 4 Wochen hatte ich immer wieder Bauchschmerzen und die typischen Krämpfe, aber es kam einfach nichts. Daher der Versuch mit Chlormadinon, der etwas ZU GUT funktioniert hat. Solche Schmerzen und so eine starke Blutung hatte ich noch nie (außer dem Wochenfluss, der tat aber nicht so weh.).

 

Ich bin am Montag extra nochmal losgefahren, um stärkere Tampons und Binden zu kaufen. Mein „normalen“ hätten das nie halten können…

Montag nachmittag habe ich mich mit 2 Freundinnen und deren Kids getroffen, um das neue Klettergerüst von F. einzuweihen. Alles war schön, die Kinder haben gespielt, gesnackt und gerutscht – bis Minnie gegen 16.30 Uhr beim raufklettern auf der Leiter abgerutscht ist und seitlich auf den linken Arm gefallen ist. Das Geschrei war groß, auf dem Rücken hatte sie eine üble Schürfwunde. Glücklicherweise trug sie an dem Tag noch einen Bodie unter dem T-Shirt, der hat wohl noch eine Hautschicht gerettet. Wir haben den Arm erstmal gekühlt, sie konnte ihn in alle Richtungen bewegen und auch die Finger schienen ok. Ich bin trotzdem mit ihr zu meinem Hausarzt gelaufen, der ist praktischerweise nur 2 Häuser weiter. Die Ärztin hat die Rückenwunde verarztet und dann den Arm untersucht. Soweit konnte sie keine Verletzung erkennen, wenn sie am nächsten Morgen noch Schmerzen hätte, sollten wir zum röntgen fahren.

Minnie war natürlich total durch den Wind den Abend über. Das war immerhin das erste Mal, wo sie sich wirklich weh getan hat. Mal gestossen, ja, aber so doll irgendwo runtergefallen, das hatten wir noch nicht.

Das Schlafengehen gestaltete sich etwas schwierig, daher durfte sie in meinem Bett schlafen. Das ging dann ganz gut.

 

Am Dienstag morgen hatte Minnie weiterhin Schmerzen und sie hat den Arm kaum bewegt. Also habe ich uns im Kindergarten und bei der Arbeit abgemeldet und bin zum Krankenhaus zum Röntgen gefahren. Da Minnie kein akuter Notfall war, mussten wir ziemlich lange warten. Irgendwann hatten wir dann doch alles geschafft und die Diagnose lautete: 2-fache Anbruch am linken Unterarm –> 4 Wochen Ruhigstellung mit einem Castverband.

(Castverband: Der Castverband ist eine Art Kunststoffgips. Als Alternative zum klassischen Gipsverband wird er bei der Behandlung von Armbrüchen eingesetzt. Das dehnbare Trägergewebe besteht aus Glasfaser und Polyester. Beschichtet ist es mit einem Kunststoffharz, welches durch das Eintauchen in Wasser aktiviert wird. Bis der Verband ausgehärtet ist, besteht Zeit zum Modellieren und Anpassen an die Verletzung. Nach etwa 30 Minuten ist der Castverband voll belastbar. Quelle: http://www.chirurgie-portal.de/orthopaedie/oberarmbruch-unterarmbruch/verband-armbrueche.html.).

Minnie hat alles ganz toll mitgemacht. Sie war zwar enorm aufgeregt und hat in meinem Armen gezittert, aber sie hat beim Röntgen stillgehalten und nachher mit dem Krankenpfleger, der den Verband gemacht hat, sogar etwas rumgescherzt. Der Verband geht bis zur Mitte des Oberarms und stellt den Arm dadurch ziemlich still. Puuuh, der Anblick ist für mich schwer zu ertragen…

Um kurz vor 12 Uhr waren wir endlich wieder zuhause und haben dann erstmal einen Mittagsschlaf gemacht.

Gegen 13 Uhr ist Schatzi nach Hause gekommen. Er hat sich zu uns gekuschelt und gesagt, dass er Magenschmerzen hat und deshalb früher von der Arbeit gefahren ist. Erstmal habe ich mir nichts dabei gedacht.

Nach guten 1,5 Stunden Schlaf ist Minnie dann aufgewacht. Sie fand den Arm im „Gips“ zwar doof und hätte ihn gerne abgemacht, aber sie hatte keine Schmerzen mehr und konnte dann gut damit spielen.

Unterdessen ging es Schatzi immer schlechter. Gegen 16 Uhr sind wir dann zu unserem Hausarzt gefahren. Er hatte Schweissausbrüche, mal kalt, mal heiss, üble Magenkrämpfe und ihm war total schlecht. Beim Arzt wurde Blut abgenommen, ein EKG gemacht (es könnte ja ein Herzinfakt sein), ein Ultraschall gemacht und er bekam erstmal eine Infusion mit Kochsalzlösung und Schmerzmitteln. Das EKG war unauffällig, ansonsten konnte keine Ursache gefunden werden. Er hatte sichtlich Schmerzen und war reizbar und schlecht gelaunt. Leider habe ich das abgekriegt… Minnie musste ja morgens schon im Krankenhaus viel warten, ihre Geduld war sichtbar aufgebraucht. Erst habe ich noch versucht, sie irgendwie abzulenken und zu bespaßen. Nach ca. einer Stunde Wartezeit war sie aber „durch“ und hat nur noch rumgealbert, gemeckert oder getobt. Da die Infusion von Schatzi noch nicht durchgelaufen war, sind wir nach Hause gefahren und haben dort etwas gegessen und gekuschelt.

Um halb 6 durfte ich Schatzi wieder abholen. Er war immer noch sehr schlecht drauf und unleidlich, und er hatte auch weiterhin starke Schmerzen und Krämpfe. Vom Arzt hat er Pantoprazol mitbekommen, was aber irgendwie garnicht half.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Krämpfe im Unterleib hatte und sehr starke Blutungen…

 

Den Rest der Woche bin ich mit Minnie zuhause geblieben. Sie sollte den Arm etwas schonen (hahahaha…) und nicht so doll toben. Total einfaches Unterfangen bei einer aktiven 2,5 Jährigen, die keine Schmerzen mehr im Arm hat und keine Lust auf nur ruhige Spiele hat.

Schatzi war ebenfalls krankgeschrieben.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag haben wir irgendwie rumgekriegt. Schatzi hatte zusätzlich noch starke Zahnschmerzen , so dass er noch eine Wurzelbehandlung bekommen hat… seinem Magen ging mal besser und mal schlechter. Die Blutwerte waren alle super, da konnte man also auch keine Ursache erkennen. Von der Ärztin bekam er MCP-Tabletten verschrieben, die immerhin eine leichte Linderung brachten. Mit Minnie waren wir am Donnerstag noch beim Unfallarzt, da die Kunststoffschiene am Oberarm gescheuert hat. Da gab es dann wieder viel Wartezeit, einen neuen gutgepolsterten Verband und 2 Lollies als Belohnung. Ich habe noch stärkere Tampons gekauft… und Baldrian…

 

Am Samstagnachmittag kamen 2 Freunde zu uns. Die beiden wollten uns im Garten helfen, als Dank für die Hilfe bei ihren Umzügen. Das war schon lange geplant und hat auch super geklappt. Schatzi hat sich weiterhin geschont und nichts gemacht. Dazu ging es ihm einfach noch zu schlecht. Wir anderen haben ein ordentliches Stück geschafft, das ist ein tolles Gefühl!

Am Sonntag fühlte sich Schatzi gut genug, um auf Minnie aufzupassen. Also konnte ich mit K. zum Kinderflohmarkt in die Fabrik in Hamburg fahren und für ihre Erstausstattung noch ein paar Teile kaufen. Das hat richtig Spaß gemacht!

Auf dem Rückweg stand ich noch ca. 40 Minuten im Stau wegen eines Unfalls und so war ich erst kurz vor 14 Uhr wieder zuhause. Minnie hatte zwar keinen Mittagsschlaf gemacht, war aber sehr gut gelaunt. Schatzi war deutlich erschöpft und hatte Schmerzen, also habe ich mir Minnie geschnappt und wir sind 1,5 Stunden spazieren gegangen und haben wieder Flugzeuge gekuckt.

 

Heute ist Montag. Minnie ist im Kindergarten und hat hoffentlich Spaß. Schatzi hat eigentlich diese Woche Urlaub, ist aber heute morgen gleich nochmal zum Arzt gefahren. Er hat immernoch Magenkrämpfe und schläft seit Tagen höchstens mal 1 Stunde am Stück. Bisher wurde keine Ursache für die Schmerzen gefunden, so dass er jetzt eine Magenspiegelung bekommen soll. Eventuell ist es auch eine Lebensmittelvergiftung. Da er aber kein Erbrechen und keinen Durchfall zeigt, ist es schwer zu definieren. Wenigstens hat er keine Zahnschmerzen mehr. Für diese und nächste Woche hat er aber noch Termine zur Weiterbehandlung.

 

Ich sitze bei der Arbeit und habe höllische Kopfschmerzen. Es sind die typischen Spannungskopfschmerzen nach einer sehr anstrengenden Woche. Ich fühle mich echt kurreif!! Im Moment warte ich grad darauf, dass die Schmerztabletten wirken.

Meine Tage habe ich immernoch (Tag 9), aber immerhin nur noch leicht und ohne Krämpfe.

Am Donnerstag und Freitag habe ich Urlaub, da muss ich dann endlich mal packen bzw. den Rest noch einkaufen.

Meine Packliste habe ich um die Röntgen-CD und den Arztbrief für den Arzt des Kurhauses ergänzt. Der weiss schon Bescheid, glücklicherweise ist das kein Grund, die Kur abzusagen.

Außerdem nehme ich Müllbeutel und Malertape mit, um Minnies Arm fürs Duschen dort wasserfest einzupacken.

Morgen haben wir wieder einen Termin zum Röntgen beim Unfallarzt. Dann wird entschieden, ob es wieder ein „Gips“ bis zum Oberarm sein muss, oder ob ein Unterarmgips reicht. Drückt uns bitte die Daumen! Wenn es nicht gut verheilt, dann muss eventuell noch operiert werden. Es ist irgendwie ein blöder Bruch…

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Diese Woche war für mich sehr anstrengend, aber es gab auch einige schöne Momente. Ich hatte viel Zeit für Minnie und wir waren zB auf einem kleinen Erlebnisbauernhof und haben Kühe, Schafe und Esel angekuckt. Außerdem haben wir im Garten die ersten kleinen Gurken gegessen und viel Zeit draußen verbracht, damit Schatzi etwas zur Ruhe kommen konnte drinnen.

 

Ich freue mich so sehr auf meine Kur grade!!!

Mimimi-Post

Das Wetter schlägt mir echt aufs Gemüt! Es regnet und regnet und regnet. Ab und zu schaut mal für eine Stunde die Sonne raus oder es ist wenigstens trocken. Es ist so dunkel hier drinnen, dass ich Licht angemacht habe.

Das Kind macht keinen Mittagsschlaf und klettert auf mir rum und ist unleidlich. Dadurch bin ich gereizt und Schatzi ist genervt und wir nerven uns an. Jetzt macht Schatzi Mittagsschlaf (weil er Kopfschmerzen hat), ich schreibe diesen Text hier zuende und bespaße Minnie.

 

Ich habe wieder mal PMS-ähnliche Erscheinungen. Vielleicht bin ich deswegen so schnell auf 180. Das letzte mal habe ich meine Tage im März 2017 bekommen. Danach nichts mehr, was auch nur entfernt als Blutung gelten könnte. Jetzt habe ich 5 Tage lang 2 Tabletten Chlormadinon genommen, um sie wenigstens einmal auszulösen. Heute ist der letzte Tag, also müsste es nächste Woche losgehen.

 

Apropro losgehen, in 3 Wochen geht meine Kur endlich los. Ich konnte den Termin um 1 Monat vorschieben und werde deshalb schon am 9.9. mit vollgepacktem Auto 4 – 6 Stunden weit weg fahren. Ich freue mich schon sehr auf diese Kur, ein bisschen mehr Ruhe und Zeit für Minnie, ein paar Tipps und Tricks für den Alltag. Ach, es ist schon schön, mal 3 Wochen nichts (oder nur wenig) im Haushalt machen zu müssen und die Mahlzeiten serviert zu bekommen. Ich werde die Zeit auch nutzen, um über unsere Beziehung nachzudenken und über den Wunsch nach einem Geschwisterchen für Minnie, bzw. einem zweiten Kind für mich.

 

Der „Flo“ ist auch wieder akut. Immer wieder habe ich letztes Jahr mal kryptisch davon erzählt. Er spukt schon eine Weile in unseren Köpfen herum, jetzt ist es wieder akut geworden. Worum es geht? Nunja, Schwiegervater will sein Haus verkaufen und ganz zu seiner Freundin ziehen. Und wir überlegen, ob wir dann eben dort einziehen. Das klingt vielleicht nicht nach einer großen Sache, aber es muss gut überlegt sein. Sowohl finanziell, als auch mmmh psychisch? Möchte Schatzi wieder in das Elternhaus zurückziehen? Wir würden einiges im Haus anders gestalten (alleine etwas mehr Farbe in Tapete und Boden…), etwas was vielleicht Schwiegervater nicht so gut gefallen würde. Ja, er wohnt dann 2 h entfernt weg, aber er hat gute Kontakte zu den Nachbarn. Wer weiss, ob da nicht in einem Telefonat erwähnt wird, wie lang unser Rasen schon ist und dass da immer noch so viel Kinderspielzeug rumliegt? Es ist nunmal ein Dorf…

Zudem hätte das neue Haus weniger Zimmer als dieses hier. Es hat nicht unbedingt weniger Quadratmeter, aber es gibt dort viele Abstellräume, eine Speisekammer, einen großen Hauswirtschaftsraum mit einer Werkstatt nebenan usw. Schatzi hat jetzt ein eigenes „Männerzimmer“, das wäre da nicht unbedingt so einfach realisierbar. Dafür hätte ich eben viel Verstauraum, ein großes Wohnzimmer und generell viel Platz zum verräumen meiner Sachen.

Es ist eine schwierige Entscheidung für Schatzi. Generell denke ich, dass wir das nicht ablehnen sollten, zumal die Lage viel ruhiger in einer Sackgasse ist, der Garten überschaubar und eingezäunt ist und das Haus generell 60 Jahre jünger ist als unseres hier. Aber dieses hier gehört uns und wir haben vieles renoviert. Aber es ist alt und es müsste noch viel gemacht werden. Vor allem können ein paar teure Sachen wie zB das Dach bald mal fällig sein…

 

Es sind also demnächst viele Entscheidungen zu treffen. Einige kann ich beeinflussen, andere nicht. Ich hasse solche „schwebenden Sachen“. Am liebsten würde ich alles gleich direkt entscheiden und festnageln.

 

Abwarten war noch nie meine Stärke…

 

Stay tuned…. 2018 wird auf jeden Fall spannend!

 

Sobald Schatzi wach ist, werde ich mir noch meine Haare färben und vielleicht noch Kuchen backen. Wäsche aufhängen müssen wir auch noch, und staubsaugen und irgendwann muss ich auch noch Fenster putzen.

 

Hier noch ein paar Bilder, auf denen zu sehen ist, dass es auch schöne Stunden gibt:

Frau Dr. operiert auf einem Indoor-Spielplatz alle Puppen gesund!

 

Wenn es regnet, dann picknicken wir eben im Spielhaus.

Auf einem Hofflohmarkt gefunden. Ein Einkaufswagen, nur für Minnie…

 

Wochenendpläne…

  • Haare färben –> Möp.
  • Gurkensetzlinge umpflanzen Check
  • Schwangerschaftstest machen (negativ 😦 )
  • Flohmarktsachen zusammensuchen –> Ja ein bisschen was sind wir weitergekommen
  • Geschenk für Schwester fertigmachen (!!) –> 50 % geschafft, die Idee ist fertig, die Umsetzung fast, Friemelarbeit…
  • Mit Minnie Laufrad fahren –> Möp. Bei dem Regen hatte ich da keine Lust zu
  • Eis essen –> Möp. Aber ich habe immerhin Eis GEMACHT. Zählt das? Erdbeerpüree-Eis
  • Nicht mit Schatzi streiten –> Möp. Am Freitag und Samstag ein paar kurze „Schauer“ quasi. Der Sonntag war toll.
  • Fenster putzen -_> Möp. Regen Regen Regen. Aber ich habe die Haustür abgewischt. Von innen…
  • Betten neu beziehen Check
  • Fotos zum drucken aussuchen –> Naja, fast-
  • Sonntag über Flohmarkt bummeln –> Es hat zwar immer wieder genieselt, aber das haben wir geschafft.

 

 

Es regnet das ganze Wochenende. Nervig!! Das drückt auf die Laune und die Lütte ist auch schwerer zu beschäftigen. Zudem habe ich extrem schlechte Laune, PMS wahrscheinlich…

 

Am Sonntag bricht um 16 Uhr endlich mal die Sonne raus. Kurzentschlossen packen wir Minnie ein und fahren in einen kleinen Wildpark. Der ist eh kostenlos, also macht es nichts, wenn wir nur ganz kurz da sind… Das Wetter spielt bis zur Rückfahrt hin mit und Minnie ist seelig über die vielen Pfützen und Schlammecken! Und wir haben Wildschweine gesehen.

(Und den Kopf geschüttelt habe ich über ein gleichaltriges Kind, die in weissen Leggins, Ballerina-Schühchen und Röckchen da spazieren gegangen ist… Die Eltern waren auch so vornehm gekleidet. Mutig, mutig.)

 

Also: Ein schöner Abschluss zu einen etwas anstrengenden Wochenende. Meine Laune war echt unterirdisch, obwohl Schatzi und Minnie da manchmal nicht mal was für konnten.

Mein Unterbauch rumort und zwickt, also irgendwas passiert da. Der Test am Samstag abend war aber negativ, in der Richtung kommt da nichts mehr. Also abwarten und Tee trinken!

Gefühlsschnipsel – Juli 2017

Im Moment ist es hier ein einziges Auf und Ab der Gefühle.

  • Wir haben uns Mitte Juni entschieden, die kleinste Katze abzugeben. Sie ist zwar schon 8 Jahre alt, aber noch sehr fit und spielfreudig. Unsere anderen beiden Katzen sind schon 13 und 15 und haben keine Lust mehr, mit der Kleinen zu spielen. Ich konnte leider auch nicht mehr so viel Zeit mit ihr verbringen, wie vor der Schwangerschaft. Sie war einfach unausgelastet und ist selbst mir immer mehr aus dem Weg gegangen und hat sich kaum noch streicheln lassen. Das war sehr schmerzhaft zu sehen, also haben wir sie an eine andere Familie vermittelt. Letzte Woche haben wir sie dort hingebracht und sie fehlt mir hier so sehr! Das ist wirklich hart, aber es ist das Beste für die Kleine. Dort bekommt sie mehr Aufmerksamkeit und hat einen Spielkumpel. Die ersten 2 Tage wollte sie dort nichts fressen, trinken oder aufs Klo gehen – das hat Nerven gekostet! Inzwischen ist sie dort aber angekommen und frisst und fängt an, Kontakt aufzunehmen.
  • Gestern ist mir das Handy von Schatzi auf der Straße runtergefallen… Natürlich ist gleich das Display kaputt gegangen. Das Handy liegt jetzt also beim Handy-Doc und wird repariert. Kostet immerhin schlappe 150 €. Nicht eingeplant und echt unpassend.
  • Ich habe schon wieder eine beidseitige Sehnenscheidenentzündung, soll also die Handgelenke ruhig halten. Das ist nicht so einfach mit Kind, Arbeit und Haus. Ich habe Schmerzsalbe, Zink-Leim-Verbände, warme Bäder und Schienen im Einsatz. Bei der Arbeit fehle ich wieder ein paar Tage und im Haushalt kann ich auch nur wenig machen. Außerdem soll ich wenig tragen… schwierig mit einem kleinen Kind. Der Garten wuchert vor sich hin. Da müsste man auch mal richtig durchgehen.

Es gibt aber auch jede Menge positives!

  • Minnie ist zur Zeit sehr fröhlich! Sie lacht und hüpft und springt und tobt. Man kann sich richtig mit ihr unterhalten und zusammen singen. das macht einen Riesenspaß!
  • Sie fängt an, aufs Töpfchen zu gehen. Nachmittags möchte sie immer mal wieder „ohne Windel laufe!“. Manchmal schafft sie es aufs Töpfchen, manchmal kommt ein „Mama – Pipi demacht“. Wir hatten auch schon ein „Mama – Kaka – da!“ Egal, wir machen das ganz entspannt und lassen sie ausprobieren.
  • Die Nächte werden besser. Ich mag es kaum schreiben, aber Minnie hat schon 2 Nächte letzte Woche durchgeschlafen. Von 20.30 bis kurz nach 6 Uhr. In ihrem Bett!! Sie braucht zwar noch ca. 45 Minuten zum einschlafen, aber es klappt mit 1 Milch abends und keiner weiteren nachts sehr gut. Ab und zu fordert sie eine 2. gegen 3-5 Uhr morgens, aber das ist ok. Meistens kommt sie morgens in unser Bett rüber und kuschelt sich an uns. Das ist so schön!

 

Das Haus ist still geworden, ohne die kleine Katze. Sie war mein Baby, seit wir sie 2009 auf einer Tankstelle gefunden haben. Sie kam zum kuscheln und hat bei mir mit im Bett geschlafen. Sie war aber auch die nervigste der Katzen, sehr durchsetzungsstark, besonders wenn sie Futter haben wollte. Hach, ich vermisse sie.

Ich denke aber, es war die richtige Entscheidung. Die beiden „alten“ Katzen sind wieder etwas aufgetaut und kommen öfter an zum kuscheln. Sie wirken allgemein auch etwas entspannter.

 

Im Moment schwanke ich öfter zwischen Weinen und Lachen, das ist anstrengend!

Geschützt: Selbstauskunft Mu-Ki-Kur

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Wo sind all die Kinder hin??

In meiner Kindheit wohnten wir in einer Spielstraße in einem Endreihenhaus mit schönem Garten. In unserem Garten stand eine große Sandkiste und ein kleiner Kletterturm mit Schaukel. Um uns herum haben viele gleichaltrige Kinder gewohnt, wir waren immer eigentlich ein ganzer Haufen an Kindern, die mal hier und mal dort gespielt haben. Heuschreckenartig quasi, je nachdem, wessen Mutter grade Eis gekauft hatte 🙂 .

In unserer Spielstraße gab es einen Spielplatz, der „langweilig“ war. Es gab eine grade Rutsche, eine quadratische Sandkiste, ein einfaches Klettergerüst und eine 2er-Schaukel. Ach und eine Wippe, alles brav eingezäunt. Dort gab es eine große Sandfläche, auf der wir „Länderkrieg“ gespielt haben. Ansonsten waren wir nicht so oft da. Aber wenn, dann immer gleich mit 6 – 8 Kindern. Hochtick konnte man da auch noch ganz gut spielen.

Etwas weiter weg (so ca 300 m vom Haus…) gab es einen zweiten Spielplatz. Dort gab es ein etwas anderes Klettergerüst und eine spaßige Wippe mit Drehtellern. Trotzdem waren wir dort eigentlich kaum. Keine Ahnung, vielleicht mochten wir die anderen Kinder dort nicht.

Wenn wir wirklich spielen und toben wollten, dann sind wir zum „großen“ Spielplatz gelaufen. Der war ca 500 m entfernt. Dorthin durften wir nur, wenn wir uns vorher abgemeldet haben. Dieser Spielplatz war klasse. Es gab ein Drehkarrussell, ein Reck, ein hohes Klettergerüst, eine Rutsche, einen geheimen Rundgang durchs Gebüsch, einen großen Stein zum raufklettern und eine hohe Palisadenwand aus runden Holzstämmen. Darauf saßen nur die großen Kinder, die kleinen konnten die 1,60 m Höhe noch nicht erklimmen. Außerdem gab es dort einen Hügel, auf den man hochklettern und mit den Rutschautos runterbrettern konnte. Hinter dem Kletterhügel war noch ein eingezäuntes Fussballfeld, darauf haben wir aber nie gespielt.

Auf diesem Spielplatz haben wir sehr viel Zeit verbracht. Es waren eigentlich immer Kinder da. Jedenfalls in meiner Erinnerung…

Ich weiss noch, dass wir mal „runterhüpfen“ gespielt haben, da war ich so ca. 8. Wir sind also vom Klettergerüst aus ca. 1,5 m Höhe in den Sand gesprungen. Mein Bruder war da 6 Jahre alt und ist ziemlich unglücklich aufgekommen. Er hat sich den Arm 2 x gebrochen und den Mundwinkel eingerissen. Es hat superviel geblutet und ich bin mit ihm zusammen weinend nach Hause gelaufen. Eltern waren damals keine auf dem Spielplatz und es hat uns auch sonst keiner aufgehalten oder geholfen. Mama und Papa sind uns schon entgegen gekommen. Mama hat ein Kind schreien gehört und war sich gleich sicher, dass das ihr Sohn ist.  Muttiintuition…

Das war der einzige Unfall, an den ich mich erinnere.

 

Warum ich das jetzt hier erzähle?

Seit Minnie laufen kann, verbringe ich gerne Zeit mit ihr auf Spielplätzen. Wir haben zwar einen Garten mit Sandkiste und Rutsche und viel Platz, aber ich mag einfach Spielplätze. Damit bin ich aber anscheinend eine aussterbende Spezies…

Vielleicht ist es nur hier in unserer Umgebung so, aber meistens sind wir die einzigen auf den Spielplätzen.

Manchmal kommen noch 1 – 2 Kinder kurz vorbei oder eine Mutti mit Kleinkind sitzt gelangweilt am Sandkastenrand.

 

WO SIND ALL DIE KINDER HIN???

 

Klar machen wir es uns auch mal Zuhause im Garten gemütlich, da ist ja auch Schatten und Essen und Trinken und ein Klo, aber Spielplätze sind doch toll – oder?

Wie seht ihr das?

So war unser Wochenende 20./21.5.2017

Minnie wachte am Samstag dann übrigens um kurz vor 8 Uhr auf und ist noch zu einem kurzen kuscheln in mein Bett rübergekommen. So kann ein Wochenende gut anfangen. Schatzi war leider schon zur Arbeit, mit ihm zusammen wäre es ein perfekter Start gewesen. Diese Woche sollen unsere neuen Matratzen und Lattenroste kommen, dann haben wir endlich viel Platz für alle zusammen. Mal schauen, wie es Minnie findet, wenn Mama und Papa in einem Bett mit ihr schlafen.

 

Weil ich es in der Woche nicht geschafft hatte, müssen wir zusammen einkaufen fahren. Das geht erst ganz gut, endet aber in einem Wutausbruch im DM (Sie durfte nicht mit dem Einkaufswagen gegen den Turm mit dem Klopapier fahren) und einem im Edeka (Ich habe den Joghurt in den Einkaufswagen gelegt, das wollte sie anscheinend machen).

Sie wird von einer Sekunde auf die andere plötzlich so wütend und richtig dicke Kullertränen quellen aus ihren Augen. Dann wirft sie sich auf den Boden und strampelt und schreit. Ich versuche ruhig zu bleiben und weil wir ja auch Zeit haben knie ich mich daneben und halte Kontakt zu ihr. Nach kurzer Zeit reagiert sie und kommt in meine Arme. Völlig fertig von so vielen Emotionen in so kurzer Zeit. Ansprechbar ist sie nicht, kuschelt sich aber an mich.

Naja, sie ist eben 2 Jahre und 2 Monate alt. Da werden wohl noch einige solcher Ausbrüche folgen.

Der Rückweg verläuft friedlich. Minnie spielt mit ihrem Spionier-Sackl.

So einer stand schon lange auf meiner To Do-Liste, jetzt haben wir glücklicherweise einen tollen auf dem Flohmarkt gefunden! Das macht echt Spaß! Minnie freut sich immer wieder, wenn sie den Hai oder das kleine Schweinchen findet. Manchmal gibt sie ihn mir und ich soll zB das Herz finden oder so. Ist garnicht so einfach.

Wieder zuhause probieren wir die neue Schere aus. Eine Sicherheitsschere, die nur Papier schneidet. Ich habe es mit meinem T-Shirt und meinen Haaren ausprobiert, es funktioniert tatsächlich! Natürlich kann sie sich mit der Schere immernoch den Finger klemmen oder ins Auge pieken, daher sitze ich immer direkt daneben!

Ich schneide ihr ein paar Figuren aus und wir spielen richtig schön damit.

Mittagsschlaf mag sie zuhause keinen machen. Sie trinkt zwar ihre Milch im Bett und „ruht etwas“, aber einschlafen tut sie nicht.

Ich mache zusammen mit ihr ein bisschen Haushalt und dann spielen wir noch Duplo.

Wir haben zwar noch nicht so viele Steine, aber Minnie baut auch so schöne lustige Türme damit.

Danach gehen wir raus. In den Sand! Ich bin sehr dankbar, dass wir die Sandkiste so groß und so tief gebaut haben. Jetzt können wir tolle Mauern und Tische bauen, ohne Angst vor schwarzer Erde zu haben.

Minnie ist über alle Berge rübergerollt, die Mauer langbalanciert, hat sehr viele Kuchen gebacken und noch mehr wieder zerstört…

So müssen Kinderfüße aussehen – Schön dreckig. Das strahlende Lächeln müsst ihr euch auf diesem Bild leider vorstellen.

Wir bleiben den ganzen Nachmittag draußen. Da Minnie ja keinen Mittagsschlaf gemacht hat, ist sie gegen 16/17 Uhr in einem kurzen Stimmungstief. Wir essen einen Snack aus Obst und Keksen, um neue Energie zu sammeln. Draußen schmeckt es noch mal besser!

Ich mähe noch den Rasen und verfluche (leise) die vielen Wühlmausgänge und -löcher. Die machen den Rasen teilweise zu einer Buckelpiste.

Abends geht es dann für uns beide in die Badewanne. Die Klamotten landen gleich in der Waschmaschine…

Nach dem Abendbrot geht Minnie ziemlich unproblematisch gegen 20 Uhr ins Bett. So habe ich noch ein bisschen Zeit mit Schatzi.

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Sonntagmorgen wache ich wieder um 7.30 Uhr auf. Diesesmal aber mit Minnie im Arm. Sie hat bis ca. 3 Uhr in ihrem Bett geschlafen, dann wollte sie unbedingt „rüba gehen“ und ist mit Lena unterm Arm und der Milchflasche in der anderen Hand schnurstracks in mein Bett geklettert. Auch gut. Sie ist dann schnell wieder eingeschlafen.

 

Wir frühstücken gemütlich gemeinsam mit Schatzi und danach bummeln wir über den Flohmarkt. Wir machen ein paar schöne Schnäppchen, leider wird Minnie gegen 11.30 Uhr müde und nölig und anstrengend. Sie will nicht in den Buggy, nicht laufen, auf jeden Fall nicht an der Hand, nicht so getragen werden und von Papa schon garnicht. Wir fahren schnell nach Hause, kriegen uns aber auf dem Weg dahin irgendwie in die Haare. Wegen einer Kleinigkeit mal wieder. Wenn Minnie so schreit, sind wir beide gleich mit gestresst und die Nerven sind dann zu sehr gespannt. Daran müssen wir arbeiten…

Wir kriegen nochmal die Kurve, aber schön ist es nicht.

Weil Minnie jetzt so aufgepusht ist, dass sie auf keinen Fall so schlafen wird, packe ich sie gegen 13 Uhr ins Auto und wir fahren eine Runde. Ich brauche etwas Abstand und wir wollten ja sowieso noch meinen Papa im Krankenhaus besuchen.

Mit etwas Ruhe gelingt es mir die Situation eben besser zu verstehen und ich telefoniere noch mit Schatzi. Minnie schläft tief und fest bis wir vor dem Krankenhaus parken.

Der Besuch im Krankenhaus ist eher kurz. Papa freut sich zwar sehr, aber Minnie ist total unruhig und klettert über Stühle und Tische. Das ist ihr alles zu unheimlich und zu langweilig.

Wieder zuhause gehen wir wieder raus in den Garten.

Unsere Nachbarn reichen uns Kuchen über den Zaun, die Sonne scheint und Schatzi kommt auch noch mit in die Sandkiste. Ein schöner Abschluss fürs Wochenende.

Minnie hat ja leider erst später Mittagsschlaf gemacht, daher schläft sie erst um kurz nach 21 Uhr tief und fest. Die Zeit reicht trotzdem für eine Folge Akte X und ein paar Worte mit Schatzi.

 

Kennt jemand Tipps, wie ich a) Wühlmäuse in Zukunft fernhalte? und b) ich die Gänge jetzt alle wieder zukriege? Das ist mir doch ein bisschen zu gefährlich zum rumrennen. Nicht dass da jemand umknickt.

 

 

Das war unser Wochenende. Allgemein mit viel Sand, viel Spaß und viel Lachen, aber einem kleinen Knick. Generell sehr schön, aber noch verbesserungsfähig.

Mehr Wochenenden findet ihr hier bei geborgen-wachsen.

 

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