Kategorie-Archive: Kiwu-Behandlung

Nö, das war nichts

Wie ich es vermutet hatte, habe ich heute Nacht meine Tage bekommen und zwar ziemlich stark.

 

Nunja – es wäre schön gewesen. Mir taten in der letzten Woche so die BW weh, das hatte ich sonst nie! Aber es hatte ja auch nichts zu bedeuten, leider…

 

Gestern habe ich ein bisschen geweint, heute ist es schon besser.

Immerhin habe ich meine Tage pünktlich 14 Tage nach dem vermuteten Eisprung bekommen. Ein 29 Tage-Zyklus.

 

Wir werden jetzt eine Pause machen.

 

Gestern habe ich schon das Anmeldeformular ausgefüllt und die Anmeldegebühr für das Adoptionsseminar überwiesen. Vielleicht ist das ja unser Weg?

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Auf den letzten Drücker…

Ich hatte mal eine Freundin, die in der Schule ihre Hausaufgaben immer auf den letzten Drücker gemacht hat. Oft auch erst in der Nacht davor… diese Freundin habe ich immernoch und ich musste gestern kurz in einem unpassenden Moment an sie denken und kichern…

Doch von vorne:

Mein zweiter Clomifen-Zyklus.

Vom 7.-11.11. habe ich wieder täglich 2 Clomifen Tabletten genommen.

Am 18.11. war dann Tag 14 und theoretisch auch Eisprung-Tag. Ich war schon ziemlich enttäuscht, weil die Ovu-tests nicht positiv wurden. Außerdem war Minnie einen Tag krank und hat die Nacht über gespuckt und dann war Schatzi kränklich, so dass wir nunja, eben keinen GvnP hatten, so wie es der Frauenarzt „verordnet“ hatte. Zudem habe ich am Donnerstag und Samstag abend noch bis jeweils 24 Uhr gearbeitet. Blöd, aber ist dann eben so.

Am Montag (ZT 15) sollte ich wieder zum Frauenarzt kommen, gegen 17 Uhr. Ich wollte den Termin schon absagen, denn ich machte mir keine Hoffnungen und hatte diesen Zyklus schon innerlich abgeschrieben.

Unter den wachsamen Augen von Minnie (ja, die musste wieder mit und nein, natürlich hat sie nicht lieb auf dem Stuhl gewartet, sondern wollte lieber zugucken… Nunja…) hat der Arzt erstmal geschallt und sah eine mustergültig aufgebaute GMS (13 mm!!!) und bemerkte wunderbaren zähflüssigen Schleim (über was sich so ein Arzt so freut…). Dann der Schwenk mit dem Stab zum rechten Eierstock… Nix zu sehen… Schwenk nach links… und da war es!! Ein wunderbares schwarzes rundes Loch war im Ultraschall zu sehen. Ein Eibläschen, mit 2 cm, noch nicht geplatzt und bereit für alles! Wow!! Doch noch nicht alles vorbei!

Leider gab es an diesem Abend keine amourösen Annäherungen mehr. Ich war um 17.55 Uhr zuhause und musste bereits um 18.10 Uhr wieder los zur Arbeit. Zurzeit arbeite ich nebenbei ziemlich viel, Weihnachtszeit eben…

Als ich gegen 24 Uhr nach Hause kam, war ich ehrlich gesagt zu erschöpft und habe es nicht mehr angeregt. Ich habe es überlegt, aber dann doch gelassen. „Risiko…“

Dienstag morgen gegen 7 Uhr habe ich mit dem 2. Urin dann einen Ovu gemacht und der war positiv! Dazu passt auch das Ziepen auf der linken Seite, besonders wenn ich mich gebückt habe. Gestern haben Schatzi und ich uns einen schönen romantischen Abend gemacht und mit ganz viel Glück haben wir noch – auf den letzten Drücker eben – alles zusammen, was man für eine erfolgreiche Befruchtung braucht! Und schön war es auch…

Da ich heute nichts mehr an den Eierstöcken merke, gehe ich davon aus, dass der Eisprung eben gestern oder gestern nacht gewesen ist.

Jetzt heisst es wieder – abwarten!

Nachher kann ich noch die Blutergebnisse vom Frauenarzt abfragen. Ich hoffe ja, dass das Fertilovit PCO und das Vitamin D etwas gebracht haben.

 

PS: Kleines Randproblem… Wir haben die offizielle Einladung zum Adoptionsseminar im Februar bekommen. Das Geld für das Seminar sollen wir bis zum 5.12. überweisen. Wer rechnen kann, weiss, dass ich erst am 5.12. sicher testen kann… Blöde Sache.

An Tag 3 gibt es wieder Licht im Tunnel

Puh, das war emotional eine harte Woche. Eigentlich ist garnichts schlimmes passiert – es ging mir nur ein psychisch überhaupt nicht gut…

 

Heute ist draußen ein wunderschöner Herbsttag und auch in meinem Inneren scheint wieder ein bisschen die Sonne!

 

Am Montag habe ich endlich meine Tage bekommen, so dass ich heute morgen (ZT 3) wieder 2 Clomifen-Tabletten eingeworfen habe. Zusätzlich nehme ich seit gut 2 Wochen wieder Fertilovit PCO und hochdosiertes Vitamin D zu mir. Vielleicht kriege ich den alten Körper ja nochmal soweit in Schwung, dass er das mit dem Eisprung hinkriegt 🙂 .

 

Im Moment bin ich viel draußen und genieße die Sonne mit Minnie und den Nachbarskindern. Für die nächsten Wochen haben wir einige Termine und Besuche eingeplant, auf die ich mich sehr freue. Mein Finger sieht soweit wieder gut aus, so dass ich meinem Nebenjob wieder nachgehen kann. Das sorgt auch wieder für Entspannung, zumindestens im Portmonee… und mir macht die Arbeit Spaß!

 

Weihnachtsgeschenke für Minnie habe ich alle gekauft, da war der Flohmarkt letztes Wochenende sehr ergiebig. Zudem konnten wir auch einiges an Pullovern und Hosen absahnen, da ist das Kind jetzt also auch versorgt mit. Nach dem Flohmarkt haben Mama und ich uns übrigens Zeit genommen, mal in Ruhe zu sprechen. Das tat gut! So wie es aussieht, wird es im nächsten Jahr beruflich bei ihr einige Veränderungen (und Entspannungen) geben, so dass sie mehr Zeit für sich und auch für uns hat. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt.

Also: Es wird wieder Licht. Zumindestens ein bisschen.

 

Jetzt muss Minnie bitte nur noch wieder besser einschlafen! Die letzten Tage bzw. Abende waren furchtbar. Mit viel Schreien und Kreischen und Treten und wütend sein. Das möchte ich bitte nicht mehr!

Antwort C ist richtig…

A) ich bin schwanger

B) ich habe meine Tage bekommen

C) nichts von beidem

 

Der Test war gerade negativ. Morgen oder übermorgen werde ich es nochmal wiederholen, aber ich schätze, da kommt kein zweiter Strich.

Leider.

 

C ist die blödeste von allen Möglichkeiten. Wenn ich meine Tage nicht von alleine bekomme, kann ich nicht mit Clomifen weitermachen sondern muss erst wieder auslösen.

 

Ich mach mir jetzt erstmal einen Tee!

ZT 25 – 25.10.2018

Ich könnte jetzt erzählen, wie es im meinem Unterbauch zwickt und zwackt.

Wie es sich verdammt danach anfühlt als ob ich meine Tage bald bekomme.

Wie empfindlich meine Brüste sind.

Wie doof es ist, auf dem Bauch zu liegen beim Schlafen.

Wie blütenweiss (bzw. schwarz oder blau) die Schlüpper bisher sind.

Das der Test bereits im Badezimmer im Schrank liegt.

Das ich keinen Käse essen mag (ausser Camembert).

 

 

Heute ist erst ZT 25, es ist noch alles offen.

mmmh oder doch nichts?

Ich habe gerade mit dem Frauenarzt wegen meiner Blutwerte telefoniert.

 

Der Gelbkörperwert lag an ZT 15 nur bei 0,1 und ist damit deutlich zu niedrig. Er sollte über 5 liegen.

Der Arzt meint jetzt, dass sich der Eisprung eventuell um ein paar Tage verschoben hat und damit statt Sa/So erst Die/Mi gewesen wäre. Das passt aber nicht zu meinem Bauchgefühl und den Ovus. Die wurden nämlich bis Samstag stärker und dann ab Sonntag schwächer.

Es kann natürlich auch sein, dass es keinen Eisprung gegeben hat…

 

Oh man, warum ist das so undeutlich!!!

Also weiter abwarten, aber mit sehr viel geringerer Hoffnung?

Bei den Behandlungen in der Kiwu-Klinik habe ich nach der Punktion immer Estrifam und Progestan bekommen, vielleicht versuchen wir das beim nächsten Zyklus.

 

Wer hat Erfahrungen mit Gelbkörperwerten? Gibt es noch eine andere Erklärung??

Was kann ich sonst noch dagegen tun?

Rien ne va plus – Nichts geht mehr!

Die Kugel rollt, alle Einsätze sind gemacht – nichts geht mehr!

 

Jetzt heisst es wieder: abwarten und Tee trinken. 14 Tage lang…

  

Die Untersuchung gestern (ZT 15) beim Frauenarzt ergab rechts ganz viele kleine Bläschen aber links war der „Schatten“ eines großen Ei´s zu sehen. Er meinte, dass der Eisprung dort am Samstag oder am Sonntag gewesen sei. Das deckt sich auch mit meinen Ovus und dem Bauchgefühl.

Die Schleimhaut war wunderbar aufgebaut und dreischichtig und auch der Ausfluss passte zum Zyklustag.

 

Die Blutwerte bekomme ich am Mittwoch. Dann entscheiden wir, ob ich noch Medikamente bekomme. Einen früheren Termin hielt der Arzt doch nicht für notwendig. Wir hatten am Donnerstag noch telefoniert und es dann beim Termin am Montag belassen.

  

Nebenwirkungen hatte ich dieses Mal kaum, bis auf die enorme Reizbarkeit ein paar Tage lang.

Falls es negativ ausgeht, habe ich schon ein Rezept für weiteres Clomifen in der Tasche.

 

 

Aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf! Wer ein paar Daumen für mich überhat, darf sie bitte drücken!!! 

FAMENITA oder „Das letzte Aufbäumen“

Das Seminar für die Adoptionsbewerber ist erst nächstes Jahr Ende Februar. Vorher können wir nichts in dieser Richtung machen. Wir haben zwar schon die Formulare, können sie aber nicht einreichen. Erst nach dem Seminar dürfen wir alles anfordern, einreichen und danach kommen die Termine mit dem Jugendamt. Es kann also Herbst 2019 werden, bevor wir überhaupt als Bewerber anerkannt werden. Und wann wir dann eventuell ein Kind bekommen steht ja sowieso in den Sternen. Ich bin dann 38,5 und Schatzi 43. An der Grenze für eine Adoption…

 Wer mich kennt, weiss, dass das jetzt nicht so die ideale Situation für mich ist. Ich merke auch, dass ich mit dem eigenen Kinderwunsch noch nicht so ganz abgeschlossen habe. Die Hoffnung auf eine spontane Schwangerschaft ist immer im Hinterkopf.

 Blöd nur, dass mein Körper in den letzten Monaten immer weniger mitspielt. Hatte ich Anfang des Jahres noch Zyklen von 24 – 33 Tagen, so wurden sie immer länger, bzw. fielen ganz aus. Aktuell war der letzte 1. Zyklustag der 01.08.2018.

Zusätzlich merke ich auch die anderen Symptome vom PCOs immer mehr: sexuelle Unlust, vermehrte Behaarung, unreine Haut, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, mein Kreislauf spielte verrückt, ich war müde und schlapp und so sehr ich mich auch bemühte, ich schaffte es nicht abzunehmen (obwohl ich ja weiterhin 2 x 850 Metformin und 125 L-Thyroxin einnahm).

 

Gestern nun hatte ich einen Kontrolltermin bei meinem Frauenarzt.

Die Untersuchung ergab, dass da „Unten“ und „Drinnen“ alles super aussieht – keine Zysten, keine Tumore oder so. Nur ganz viele Eibläschen, typisch PCO eben.

 Zusammen haben wir einen Plan ausgeheckt, wie wir die 5 Monate bis zum Seminar vielleicht doch noch sinnvoll nutzen können.

 

Und so sieht er aus:

 

Seit gestern Abend nehme ich FAMENITA 100 mg und zwar 1-0-1 für 15 Tage oder bis ich meine Regel bekomme. Damit soll die Produktion von Testosteron verringert werden und der Hormonspiegel etwas mehr ins Gleichgewicht gebracht werden.

 Wenn ich meine Tage habe, werde ich von Tag 3 bis Tag 7 einen erneuten Versuch mit Clomifen starten und zwar 2-0-0. An Tag 14 ist ein Kontrollbesuch beim Frauenarzt geplant.

Sollten sich 1 – 2 Eibläschen bilden, werden wir „Bienchen setzen“ und hoffen.

 

Damit sind die Möglichkeiten bei meinem normalen Frauenarzt leider ausgeschöpft. Eventuell gibt es noch etwas zur Unterstützung nach dem Eisprung, aber mehr geht leider nicht. Dafür müssten wir in die Klinik nach Hamburg.

Sollte Clomifen bei mir nicht anschlagen, werden wir unseren Weg zum eigenen Kind wohl beenden müssen. Ich weiss noch nicht, ob ich das Clomifen über mehrere Zyklen einnehmen werde, das wird spontan entschlossen nach dem ersten Zyklus.

 

Danach werde ich mich aber innerlich freimachen (müssen!) und wieder die Pille oder so nehmen. Diese ständige Hoffnung und warten und enttäuscht werden ist zu zermürbend. Wenn es nicht klappt, habe ich es wenigstens versucht.

 

Für den Adoptionsprozess möchte ich gerne den Kopf frei haben.

 

So der aktuelle Stand.

Ich bin gespannt…

Innere Traurigkeit

Eigentlich geht es mir gut.

Der Umzug ist gut verlaufen, alle fühlen sich wohl im neuen Haus. Es ist toll, wenn man die Türen weit geöffnet lassen kann. Minnie rennt rein und raus, die Katzen rennen rein und raus, wir sind oft draussen – alles super!

 

Die Lage des Hauses ist echt toll, es ist vor allem nachts so ruhig! Keine Trecker mehr, keine Mähdrescher, keine Raser, keine Motorräder!

So langsam haben die meisten Sachen auch einen festen Platz gefunden. Ich bin fleissig am sortieren und aussortieren!

Ein paar Sachen müssen wir noch renovieren, aber auch das geht so langsam vorwärts.

 

 

Ich bin gesund, mein Mann ist gesund, Minnie ist gesund, meine Familie ist gesund.

 

Meine Arbeit ist gut, Schatzi hat eine feste Arbeit, Minnie fühlt sich wohl im Kindergarten.

 

 

 

Trotzdem ist in mir grad eine Innere Traurigkeit, die ich nicht abschütteln kann.

 

Der negative Test von heute morgen trägt sicher dazu bei.

 

Warum kann ich nicht zufrieden sein mit dem was ich habe?

 

Es hätte alles so gut gepasst, mein Zyklus war so gut in den letzten Monaten. Im Durchschnitt waren es 30 Tage und dieses Mal hatte ich laut den Ovus sogar einen Eisprung und wir haben rechtzeitig „geherzelt“. Ich habe so gehofft, auf ein Wunder, auf ein kleines Aprilbaby…

 

In meinem Bauch ziept und zwickt es. Meine Brüste kribbeln, meine Haut ist pickelig und meine Stimmung mies.

Die Binde im Schlüpper ist blütenweiss, sonst hatte ich immer 2 – 3 Tage vorher Schmierblutungen, trotzdem war der Test heute morgen negativ.

 

Ich werde morgen oder übermorgen nochmal testen, wenn auch ohne große Hoffnung.

 

Im November habe ich einen Termin beim Frauenarzt. Da werde ich dann das Thema wieder ansprechen. Vorher muss ich dann noch mit Schatzi sprechen.

 

Bis November ist es noch ein bisschen Zeit. Vielleicht genug Zeit für uns… wenn der Test übermorgen auch negativ ist, werde ich wohl wieder mit dem Fertilovit f PCO anfangen. Mal schauen.

 

 

Erwarte ich zuviel? Warum „reicht“ mir ein wunderbares supersüsses schlaues Mädchen nicht?

 

 

Ach es ist alles doof grade!

 

X-Mas To-Do und Alltags-Mimimimi!

Was ich noch vor Weihnachten erledigen möchte:

  • Puppenwindeln nähen für Minnies Kuscheltiere (2 Stück)
  • Weihnachtliches/ Winterliches Buch kaufen für Minnie (Wimmelbuch?/ Wichtelbuch?)
  • Geschenke kaufen für: Neffe L, Nichte N, Neffe F, Nichte F; Baby J (Bücher!)
  • Bilder ausdrucken für Mama
  • Geschenk für Schwester? Bruder? (Eigentlich schenken wir uns nichts)
  • Geschenk Arbeitskolleginnen? Freundinnen? (Glückskekse nähen? Reagenzgläser mit Gewürzen usw. füllen?)
  • Weihnachtsessen planen (nur für 24. mit einem Arbeitskollegen und uns -> Hähnchengulasch?)
  • Einkaufen für die Feiertage (Brötchen, Aufschnitt, Gemüse und Co.)
  • Alle Geschenke einpacken

 

Wann auch immer ich das irgendwie zwischendurch machen soll. Schatzi hilft mir so gut er kann, aber durch den Krankenhausaufenthalt ist das alles etwas verzögert.

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Jetzt noch ein bisschen Alltags-Mimimimimi:

 

Minnie ist im Moment grade wieder sehr anstrengend. Es vergeht kein Morgen, an dem sie nicht schreit und weint. Gerade wenn es ans Anziehen und Losfahren. Oder wenn sie etwas nicht darf. Oder wenn wir sie ausziehen wollen. Oder eine neue Windel machen. Oder oder oder. Sie weint und brüllt und heult. Dicke Kullertränen und wütende Blicke. Manchmal schmeisst sie auch Sachen um sich.

Sie so zu sehen ist kaum auszuhalten für mich. Ich möchte gerne, dass sie glücklich ist, aber einige Sachen müssen eben sein. Wir versuchen schon, möglichst viel Zeit einzuplanen, um nicht hetzen zu müssen, aber es dauert einfach alles sehr lange grade. Ich muss manchmal rausgehen oder tief atmen oder bis 100 zählen. Sie tut mir echt leid und ich möchte sie ja gerne verstehen und unterstützen, aber ich weiss nicht immer wie.

Sie bekommt grade die zweiten oberen Backenzähne. Der erste ist schon 3/4 durchgebrochen, von dem anderen ist noch nichts zu sehen außer einer roten Stelle. Das tut sicher weh und führt zu Missstimmung. Wenn ich das Gefühl habe, es tut ihr zu sehr weh, dann gibt es Dentinox oder auch Nurofen.

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Mein Finger tut immer noch weh. Die Wunde heilt gut, der Finger ist aber noch geschwollen und ich kann ihn kaum knicken. Das geht bisher keine 90 Grad… Belastbar ist er auch nicht. Gestern war ich nochmal beim Arzt und bekomme jetzt Krankengymnastik. Wie auch immer ich da Termine bekommen soll, denn eigentlich sollte ich das ab sofort am besten beginnen…

Ein Teil des Fingers ist auch noch taub, das ist aber wohl normal und soll in den nächsten Monaten wiederkommen.

Ich kann damit arbeiten (muss ich wohl, ich kann nicht noch mehr kranksein!), aber schön ist es nicht.

Heute Nacht habe ich mir den Finger angestoßen, so dass er voll geknickt wurde. Heißßa da war mir fast schlecht vor Schmerzen! Ich habe jetzt einen Knautschball und drücke den fleissig. Ich brauche den Finger und seine Beweglichkeit wieder!

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Wenigstens haben wir schon einen geschmückten Tannenbaum stehen. Daran erfreue ich mich jeden Tag. Auf der Rest des Hauses ist dekoriert und gefällt mir gut. Und Minnie auch!

Generell werden die Feiertage entspannt bei uns werden.

Am 24. kommt ein Arbeitskollege zum Mittagessen, ansonsten sind wir für uns.

Am 25. sind wir bei meiner Mutter. Dort fahren wir gegen 14.30 Uhr hin (15 Minuten Weg) und machen Bescherung und essen Abendbrot. Wenn es klappt wie geplant, treffen wir dort meinen Bruder mit Frau und Kindern, meine Schwester mit Freund und die Kinder von Mamas Mann mit neugeborenem Baby und einem Jungen der gleichalt zu Minnie ist. Die Kinder sind dann also 10, 8, 4 J 11 M, 3, 2 J 9 M, 6 Wochen. Das gibt viele Geschenke für alle! Meine Mutter hat die Geschenke für Minnie in Abstimmung mit mir gekauft, ebenso meine Schwester. Bloss nicht zu viel und nichts was blinkt oder lärmt! Ich hoffe, es wird nicht zu laut. Ich hoffe auch, dass keiner genervt ist. Weihnachten brauche ich Harmonie und FriedeFreudeEierkuchen. Wer keine Lust auf Familie hat, soll Zuhause bleiben! Vielleicht bringe ich dieses Jahr ja den Mut auf, in einer solchen Situation mal etwas zu sagen. Deutlich.

Am 26. sind wir bei Schatzis Bruder. Die Kinder dort sind 5 J 9 M und 3 J 9 M und Minnie mit 2 J 9 M. Schwiegervater will mit Frau kommen, dann sehen wir die immerhin zum 2. Mal… Dieser Nachmittag wird sicher ruhiger werden. Ich schätze, ich gehe mit den Kindern spielen und der Rest unterhält sich!

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Neben all dem Weihnachtskram sind wir auch noch dabei unser Haus zu verkaufen. Ein paar Besichtigungen hatten wir schon. Einige waren sehr interessiert, haben Fragen gestellt und andere sind schweigsam innerhalb von 10 Minuten durchs Haus gelaufen und haben sich dann mit einem „Danke“ verabschiedet.

Wer sein Haus verkauft, der darf wirklich nicht paranoid sein. Die Interessenten bekommen vom Makler die Adresse und fahren dann schonmal im Schritttempo hier vorbei. Auf dem Dorf fällt sowas auf. Ein Schild haben wir allerdings nicht im Garten stehen, warum auch immer?

Wenn es zum Verkauf kommt, kann alles recht schnell gehen. Innerhalb von 8 Wochen könnten wir dann umziehen. Wir werden auf jeden Fall mit einem lachenden und einem weinendem Auge ausziehen!

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Zwischen den Feiertagen bin ich mit Minnie zuhause. Schatzi muss wohl arbeiten. Wir werden es uns gemütlich machen und vielleicht noch was basteln oder eben mit den neuen Spielsachen spielen. Ansonsten haben wir da keine Termine.

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Ich wünsche uns und euch allen da draußen erholsame und friedliche Feiertage!

2018 wird spannend werden. Auch wenn es wohl keine weitere Behandlung für uns geben wird. Das schaffen wir beide nicht psychisch und körperlich. Wir werden es eben drauf ankommen lassen und auf unser Glück hoffen. Das haben wir jetzt beschlossen – gemeinsam. Es geht einfach nicht. Ich habe geweint, nachdem wir das besprochen haben (und nochmal alleine im Bett), aber die Entscheidung ist sinnvoll.

 

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