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Unser letzter Monat in Bildern

Das Wetter ist meistens grau in grau, ich bin heute passend dazu gekleidet 🙂

Wenn die Sonne mal scheint, gehen wir viel raus. Draußen hat Minnie gleich bessere Laune! (Und ich immer, wenn ich den quietschepinken Pinguin-Schneeanzug sehe!)

Ich bin ehrlich: Ich genieße manchmal die Ruhe im Büro und mache mir einen Tee. Die Trotzphase ist anstrengend!

Schatzi hat Geburtstag! Wir backen einen Kuchen und Kekse. Minnie verziert sie üppig…

Wir waren zusammen im Hagenbecks Troparium. Minnie war fasziniert von den vielen Fischen! Ein schöner Familienausflug!

Dieses Jahr ist mir so richtig nach Weihnachten. Spontan basteln wir Fensterdeko.

Den ersten Advent verbringe ich im Krankenhaus. Aber danach dekoriere ich weiter. Dieses Jahr brauche ich das irgendwie…

Wir bekommen ein wunderbares Wichtelgeschenk und Minnie ist total begeistert, weil sie viele kleine Geschenke auspacken darf.

Ich versuche mit Minnie „vernünftige“ Weihnachtsbilder zu machen. Aber irgendwie sind solche Quatschbilder doch auch ganz toll 🙂 .

Ich habe endlich vernünftige und warme Winterstiefel gefunden! Die sind sooooo kuschelig!

Gestern haben wir dann spontan nachmittags eine Lichterkette und den kleinen Tannenbaum gekauft und geschmückt.

Minnie hat die Deko mit ausgesucht. Keine Ahnung in welchem Ü-Ei oder so die mal drin waren. Es ist halt ein Kinder-Weihnachtsbaum und mir gefällts auch ganz gut!

Ich bin noch diese Woche krankgeschrieben. Gestern wurden die Fäden gezogen, das war ein ziemlich fieser Schmerz. Heute habe ich dann den Verband abgemacht und versuche den Finger ganz leicht zu bewegen. Sollte das nicht so gut funktionieren, bekomme ich wohl noch Krankengymnastik… Ich traue mich noch nicht so richtig, ihn zu knicken, das tut schon noch echt weh. Die Narbe sieht ziemlich fies aus. Sie haben ungefähr 3 cm aufgeschnitten und mit 6 Stichen genäht. Naja, da muss ich jetzt durch.

Ich genieße die Zeit hier alleine zuhause. Ein bisschen räume ich auf, ansonsten nehme ich mir Zeit für mich. Auch wichtig! Morgen habe ich zB einen Friseurtermin…

Morgen abend kommt noch jemand, der sich unser Haus ansieht. Ich bin gespannt. Ein Päärchen war schon letzte Woche hier, von denen haben wir aber leider nichts mehr gehört. Mal schauen.

Minnie ist heute 33 Monate alt. Sie ist 96 cm groß und ca 14,8 kg schwer. Schuhe trägt sie in 25/26, Oberteile in 98/104 (obwohl da einige am Bauch zu kurz werden), Hosen in 98. Die Tage, als ich ihm Krankenhaus war (von Freitag bis Montag) hat sie gut mit Schatzi überstanden. Allerdings war sie danach doch etwas eingeschüchtert von dem Gips und meiner Ermahnung, vorsichtig zu sein. Da durfte dann plötzlich nur Papa einige Dinge machen. Inzwischen bin ich aber wieder Nummer 1. Der Bindung zwischen den beiden hat es gut getan.

Witzigerweise hat Schatzi letztes Jahr auch 3 Tage alleine auf sie aufgepasst… (November 2016)

 

Meine kleine Minnie bedeutet mir alles. Mir kommen immer wieder die Tränen, wenn ich sie manchmal so beobachte. Wenn sie sich in meinen Arm wirft. Diese bedingungslose Liebe und das endlose Vertrauen! So schwer es mir in der Trotzphase fällt ruhig und freundlich zu bleiben, umso mehr genieße ich die vielen schöne Momente mit Schatzi und ihr! Ich bin so dankbar darüber!!

 

Ich freue mich auf Weihnachten. Wir halten es so entspannt wie möglich!

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Kinderkrankheiten – Buchvorstellung

Heute möchte ich einen richtig dicken Wälzer aus dem Trias Verlag vorstellen:

Denn nichts ist wichtiger als die Gesundheit Ihres Kindes! – Zitat aus dem Buch.

Das Buch „Kindergesundheit“ wurde vom Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Romanus Röhnelt geschrieben, der selbst vierfacher Vater ist. Die Sprache ist leicht und gut verständlich, mit vielen Untergliederungen und einigen Exkursen.

Der Autor beginnt mit seinem Buch am Ende der Schwangerschaft mit dem Kapitel „Ein guter Start“ und gibt als Erstes Tipps zum Finden des richtigen Entbindungsortes.

Danach geht er chronologisch weiter mit der Geburt und den ersten Untersuchungen. Das APGAR-Schema wird ausführlich erklärt und die möglichen Auffälligkeiten in den ersten Lebenswochen werden anhand von  Bildern deutlich gemacht. Viele dieser Merkmale sind ja völlig normal, können frischgebackene Eltern aber schon irritieren. Der Autor weisst darauf hin, was harmlos ist und von selbst verschwindet, und wann ein Arztbesuch nötig ist. Die meisten Bilder sind echte Fotos von erkrankten Kinder und keine Schaubilder, wie sie sonst üblich sind. Ja, man sieht da dann den entzündeten Penis eines Babys, oder einen roten Po, aber die Kinder sind nie zu erkennen. Ich finde, so kann man viel besser herausfinden was das eigene Kind vielleicht hat und was man dagegen unternehmen sollte.

Generell werden die typischen Krankheiten in jedem Alter aufgelistet. Es geht um die normalen Erkrankungen in der Kindergartenzeit, Allergien, die klassischen Kinderkrankheiten, Läuse und andere Krabbeltiere und vieles mehr. Alles wird anschaulich dargestellt und eingehend beschrieben.

Das Buch heisst nicht umsonst „Kindergesundheit“. Daher werden auch Themen beschrieben wie stillen, die U-Untersuchungen, der Inhalt der Hausapotheke, Babys Sicherheit, Schlafen, Impfungen, Beikost, Zähne, Unverträglichkeiten, Allergien, Schulreife, Reiseapotheke, aber auch Tipps für den richtigen Kindersitz bzw. Fahrradsitz, die richtige Sonnencreme und es gibt (was ich sehr gut finde) einen ausführlichen Teil über Unfälle und Erste Hilfe. Alles, was man eben braucht, damit das Kind gesund heranwächst…

Das letzte Kapitel richtet sich an Familien, die Hilfe benötigen. Er gibt Ratschläge, wo man zB. bei Erziehungs- und Familienproblemen Hilfe finden kann, wo man Soziale Unterstützung bekommt und an wen man sich bei Entwicklungsstörungen oder Behinderungen wenden kann. Es werden Telefonnummern der Seelsorge genannt, sowie allgemeine Ratschläge was man beim Verdacht auf Missbrauch machen kann.

Am Schluss des Buches findet man ein alphabetisches Stichwortverzeichnis, sowie einen Schnellfinder bei Notfällen.

 

Von Homöopathie oder Globuli wird in diesem Buch fast überhaupt nichts geschrieben. Im Kapitel „Zahnen“ werden die beliebten „Osanit-Kügelchen“ kurz angesprochen (Als: Es spricht nichts dagegen :)) , ansonsten scheint der Autor davon nicht viel zu halten. Er äußert sich zwar nicht negativ darüber, das fast völlige Weglassen spricht aber meiner Meinung nach eine sehr deutliche Sprache. In vielen Kapiteln schlägt er naturmedizinische Alternativen wie zB. Wadenwickel oder Zwiebelsaft statt Medikamenten vor, das gefällt mir sehr gut. Da ich selber kein Freund von Homöopathie bin, hat mich das nicht gestört.

 

Mein Fazit:

In der heutigen Zeit kann man vieles schnell mal googlen. Dann erhält man eben aber auch „viel“. Jede Suche gibt Hunderte, eher Tausende von Antworten, Bildern und Tipps, die mich persönlich meistens noch mehr verunsichern. Klickt man auf eine Antwort, ergeben sich meist noch mehr Fragen – es sind einfach zu viele unsichere Antworten! Manchmal landet man auch auf Seiten von Herstellern, die als Ratgeber getarnt sind und unauffällig ein entsprechendes Medikament anpreisen.

Ich kenne den Autor dieses Buches natürlich nicht persönlich, daher weiss ich nicht mehr über ihn, als im Klappentext steht. Aber das Buch wirkt sehr seriös, wenn ich das mal so schreiben kann.  Es ist beruhigend dick und wird bei uns einen festen Platz im Regal haben.

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Ich kann das Buch nur allen Eltern empfehlen! Natürlich kann (und soll es auch nicht!) den Arztbesuch nicht ersetzen, falls dieser nötig sein sollte.

Für den Preis von 29,99 € erhält man als Eltern eine geballte Ladung Wissen.

 

–> Ich durfte das Buch kostenfrei rezensieren, meine Meinung wird dadurch aber nicht beeinflusst!

Wenn es abend wird…

18 Uhr.

Kind schläft, weil ausgepowert.

Mann schläft, weil krank.

Ich sitze auf dem Sofa und habe Ruhe. Eben habe ich noch mein Antibiotika geschluckt, denn ich habe schon wieder eine Mandelentzündung…

Das kommt bei mir immer total plötzlich. Freitag hatte ich ganz leichte Halsschmerzen und in der Nacht wurden die so doll, dass ich nicht schlafen konnte. Mir tat alles weh, Ohren, Hals, Kopf! Ich konnte es kaum aushalten.

Morgens um 9 haben wir also Minnie bei meinem Papa abgeliefert und durften den Vormittag in der Anlaufpraxis im Krankenhaus verbringen. Die Untersuchung war dann keine 5 Minuten! Klare Diagnose… Antibiotika!

Mittags haben wir alle zusammen eine lange Mittagsstunde gemacht und den Nachmittag über hat Schatzi Minnie betreut und auch ins Bett gebracht. Das hat mir sehr gut getan!

Die Nacht war sehr viel besser als die vorige. Minnie hat ab 23 Uhr bei uns geschlafen, aber das war ok.

Schatzi meint, ich habe ziemlich geschnarcht, daher konnte er nicht schlafen. Sorry!

Morgens ging es mir recht gut. Der Hals tat noch weh, aber ich konnte etwas essen. Schatzi hat sich nach dem Frühstück wieder hingelegt, scheinbar wird er jetzt auch krank.

Ich habe mit Minnie gemalt und geschnitten, das fand sie super. Mittagsschlaf wollte sie nicht machen, obwohl sie ziemlich nörgelig war.

Den ganzen Vormittag über hat bei uns ein heftiger Sturm getobt. Am frühen Nachmittag kam endlich die Sonne, also bin ich mit Minnie rausgegangen.

Erst sind wir zum Minijahrmarkt hier bei uns im Dorf. Es gibt da immer 1 Essensstand, 1 Getränkestand, 1 x Süssigkeiten, 1 Schiessstand, 1 Dosenwerfen, 1 Entenangeln, 1 Kinderkarussel, 1 x Pizza und Crepes und 1 Autoscooter. Absolut ausreichend und immer voll! Da trifft man echt jeden.

Minnie durfte ein paarmal Karussel fahren und ein Crepe essen. Ach ja und Enten angeln. Leider habe ich sie nicht ohne Brüllanfall wieder vom Jahrmarkt weg bekommen.

Um nicht mit einem Negativ-Erlebnis nach Hause zu fahren, bin ich mit ihr auf dem Rückweg über den Schulhof gegangen. Dort hatte der Wind grosse Blätterhaufen zusammengeweht. Minnie hatte so einen Spass mit den Blättern! Immer wieder hat sie die hochgeworfen oder ist durchgerannt!

Das fand ich viel schöner!

Wieder zuhause haben wir uns in der Badewanne aufgewärmt und dann ein schnelles Abendbrot gegessen.

Schatzi ging es nicht gut, er hatte auch Halsschmerzen und fühlte sich matschig, also ist er danach gleich wieder schlafen gegangen.

Minnie habe ich noch bis 17.40 Uhr wachgehalten, dann ist sie innerhalb von 5 Minuten nach dem vorlesen eingeschlafen.

Ich habe mich jetzt auf dem Sofa in meine Decke gekuschelt und werde gleich noch lesen. Mein Hals tut noch ziemlich weh und mein Kopf auch, aber ich mag noch nicht schlafen!

Hier noch ein paar Impressionen 🙂

Minnie hat sich übrigens geweigert ihrer Puppe Lena etwas anzuziehen. Der wäre nicht kalt und die wolle eben nichts anziehen…

Die Puppe wird anscheinend antiautoritär erzogen 🤣!

Gute Nacht!

Röntgen-CD, Malertape und Mülltüten…

… die Pack-Liste für meine Kur wird immer länger…

Doch von Anfang an:

 

Am Sonntag (27.08.) habe ich endlich meine Tage wieder bekommen. 8 Tage nachdem ich die letzte Chlormadinon genommen habe. Die letzten 3 – 4 Wochen hatte ich immer wieder Bauchschmerzen und die typischen Krämpfe, aber es kam einfach nichts. Daher der Versuch mit Chlormadinon, der etwas ZU GUT funktioniert hat. Solche Schmerzen und so eine starke Blutung hatte ich noch nie (außer dem Wochenfluss, der tat aber nicht so weh.).

 

Ich bin am Montag extra nochmal losgefahren, um stärkere Tampons und Binden zu kaufen. Mein „normalen“ hätten das nie halten können…

Montag nachmittag habe ich mich mit 2 Freundinnen und deren Kids getroffen, um das neue Klettergerüst von F. einzuweihen. Alles war schön, die Kinder haben gespielt, gesnackt und gerutscht – bis Minnie gegen 16.30 Uhr beim raufklettern auf der Leiter abgerutscht ist und seitlich auf den linken Arm gefallen ist. Das Geschrei war groß, auf dem Rücken hatte sie eine üble Schürfwunde. Glücklicherweise trug sie an dem Tag noch einen Bodie unter dem T-Shirt, der hat wohl noch eine Hautschicht gerettet. Wir haben den Arm erstmal gekühlt, sie konnte ihn in alle Richtungen bewegen und auch die Finger schienen ok. Ich bin trotzdem mit ihr zu meinem Hausarzt gelaufen, der ist praktischerweise nur 2 Häuser weiter. Die Ärztin hat die Rückenwunde verarztet und dann den Arm untersucht. Soweit konnte sie keine Verletzung erkennen, wenn sie am nächsten Morgen noch Schmerzen hätte, sollten wir zum röntgen fahren.

Minnie war natürlich total durch den Wind den Abend über. Das war immerhin das erste Mal, wo sie sich wirklich weh getan hat. Mal gestossen, ja, aber so doll irgendwo runtergefallen, das hatten wir noch nicht.

Das Schlafengehen gestaltete sich etwas schwierig, daher durfte sie in meinem Bett schlafen. Das ging dann ganz gut.

 

Am Dienstag morgen hatte Minnie weiterhin Schmerzen und sie hat den Arm kaum bewegt. Also habe ich uns im Kindergarten und bei der Arbeit abgemeldet und bin zum Krankenhaus zum Röntgen gefahren. Da Minnie kein akuter Notfall war, mussten wir ziemlich lange warten. Irgendwann hatten wir dann doch alles geschafft und die Diagnose lautete: 2-fache Anbruch am linken Unterarm –> 4 Wochen Ruhigstellung mit einem Castverband.

(Castverband: Der Castverband ist eine Art Kunststoffgips. Als Alternative zum klassischen Gipsverband wird er bei der Behandlung von Armbrüchen eingesetzt. Das dehnbare Trägergewebe besteht aus Glasfaser und Polyester. Beschichtet ist es mit einem Kunststoffharz, welches durch das Eintauchen in Wasser aktiviert wird. Bis der Verband ausgehärtet ist, besteht Zeit zum Modellieren und Anpassen an die Verletzung. Nach etwa 30 Minuten ist der Castverband voll belastbar. Quelle: http://www.chirurgie-portal.de/orthopaedie/oberarmbruch-unterarmbruch/verband-armbrueche.html.).

Minnie hat alles ganz toll mitgemacht. Sie war zwar enorm aufgeregt und hat in meinem Armen gezittert, aber sie hat beim Röntgen stillgehalten und nachher mit dem Krankenpfleger, der den Verband gemacht hat, sogar etwas rumgescherzt. Der Verband geht bis zur Mitte des Oberarms und stellt den Arm dadurch ziemlich still. Puuuh, der Anblick ist für mich schwer zu ertragen…

Um kurz vor 12 Uhr waren wir endlich wieder zuhause und haben dann erstmal einen Mittagsschlaf gemacht.

Gegen 13 Uhr ist Schatzi nach Hause gekommen. Er hat sich zu uns gekuschelt und gesagt, dass er Magenschmerzen hat und deshalb früher von der Arbeit gefahren ist. Erstmal habe ich mir nichts dabei gedacht.

Nach guten 1,5 Stunden Schlaf ist Minnie dann aufgewacht. Sie fand den Arm im „Gips“ zwar doof und hätte ihn gerne abgemacht, aber sie hatte keine Schmerzen mehr und konnte dann gut damit spielen.

Unterdessen ging es Schatzi immer schlechter. Gegen 16 Uhr sind wir dann zu unserem Hausarzt gefahren. Er hatte Schweissausbrüche, mal kalt, mal heiss, üble Magenkrämpfe und ihm war total schlecht. Beim Arzt wurde Blut abgenommen, ein EKG gemacht (es könnte ja ein Herzinfakt sein), ein Ultraschall gemacht und er bekam erstmal eine Infusion mit Kochsalzlösung und Schmerzmitteln. Das EKG war unauffällig, ansonsten konnte keine Ursache gefunden werden. Er hatte sichtlich Schmerzen und war reizbar und schlecht gelaunt. Leider habe ich das abgekriegt… Minnie musste ja morgens schon im Krankenhaus viel warten, ihre Geduld war sichtbar aufgebraucht. Erst habe ich noch versucht, sie irgendwie abzulenken und zu bespaßen. Nach ca. einer Stunde Wartezeit war sie aber „durch“ und hat nur noch rumgealbert, gemeckert oder getobt. Da die Infusion von Schatzi noch nicht durchgelaufen war, sind wir nach Hause gefahren und haben dort etwas gegessen und gekuschelt.

Um halb 6 durfte ich Schatzi wieder abholen. Er war immer noch sehr schlecht drauf und unleidlich, und er hatte auch weiterhin starke Schmerzen und Krämpfe. Vom Arzt hat er Pantoprazol mitbekommen, was aber irgendwie garnicht half.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Krämpfe im Unterleib hatte und sehr starke Blutungen…

 

Den Rest der Woche bin ich mit Minnie zuhause geblieben. Sie sollte den Arm etwas schonen (hahahaha…) und nicht so doll toben. Total einfaches Unterfangen bei einer aktiven 2,5 Jährigen, die keine Schmerzen mehr im Arm hat und keine Lust auf nur ruhige Spiele hat.

Schatzi war ebenfalls krankgeschrieben.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag haben wir irgendwie rumgekriegt. Schatzi hatte zusätzlich noch starke Zahnschmerzen , so dass er noch eine Wurzelbehandlung bekommen hat… seinem Magen ging mal besser und mal schlechter. Die Blutwerte waren alle super, da konnte man also auch keine Ursache erkennen. Von der Ärztin bekam er MCP-Tabletten verschrieben, die immerhin eine leichte Linderung brachten. Mit Minnie waren wir am Donnerstag noch beim Unfallarzt, da die Kunststoffschiene am Oberarm gescheuert hat. Da gab es dann wieder viel Wartezeit, einen neuen gutgepolsterten Verband und 2 Lollies als Belohnung. Ich habe noch stärkere Tampons gekauft… und Baldrian…

 

Am Samstagnachmittag kamen 2 Freunde zu uns. Die beiden wollten uns im Garten helfen, als Dank für die Hilfe bei ihren Umzügen. Das war schon lange geplant und hat auch super geklappt. Schatzi hat sich weiterhin geschont und nichts gemacht. Dazu ging es ihm einfach noch zu schlecht. Wir anderen haben ein ordentliches Stück geschafft, das ist ein tolles Gefühl!

Am Sonntag fühlte sich Schatzi gut genug, um auf Minnie aufzupassen. Also konnte ich mit K. zum Kinderflohmarkt in die Fabrik in Hamburg fahren und für ihre Erstausstattung noch ein paar Teile kaufen. Das hat richtig Spaß gemacht!

Auf dem Rückweg stand ich noch ca. 40 Minuten im Stau wegen eines Unfalls und so war ich erst kurz vor 14 Uhr wieder zuhause. Minnie hatte zwar keinen Mittagsschlaf gemacht, war aber sehr gut gelaunt. Schatzi war deutlich erschöpft und hatte Schmerzen, also habe ich mir Minnie geschnappt und wir sind 1,5 Stunden spazieren gegangen und haben wieder Flugzeuge gekuckt.

 

Heute ist Montag. Minnie ist im Kindergarten und hat hoffentlich Spaß. Schatzi hat eigentlich diese Woche Urlaub, ist aber heute morgen gleich nochmal zum Arzt gefahren. Er hat immernoch Magenkrämpfe und schläft seit Tagen höchstens mal 1 Stunde am Stück. Bisher wurde keine Ursache für die Schmerzen gefunden, so dass er jetzt eine Magenspiegelung bekommen soll. Eventuell ist es auch eine Lebensmittelvergiftung. Da er aber kein Erbrechen und keinen Durchfall zeigt, ist es schwer zu definieren. Wenigstens hat er keine Zahnschmerzen mehr. Für diese und nächste Woche hat er aber noch Termine zur Weiterbehandlung.

 

Ich sitze bei der Arbeit und habe höllische Kopfschmerzen. Es sind die typischen Spannungskopfschmerzen nach einer sehr anstrengenden Woche. Ich fühle mich echt kurreif!! Im Moment warte ich grad darauf, dass die Schmerztabletten wirken.

Meine Tage habe ich immernoch (Tag 9), aber immerhin nur noch leicht und ohne Krämpfe.

Am Donnerstag und Freitag habe ich Urlaub, da muss ich dann endlich mal packen bzw. den Rest noch einkaufen.

Meine Packliste habe ich um die Röntgen-CD und den Arztbrief für den Arzt des Kurhauses ergänzt. Der weiss schon Bescheid, glücklicherweise ist das kein Grund, die Kur abzusagen.

Außerdem nehme ich Müllbeutel und Malertape mit, um Minnies Arm fürs Duschen dort wasserfest einzupacken.

Morgen haben wir wieder einen Termin zum Röntgen beim Unfallarzt. Dann wird entschieden, ob es wieder ein „Gips“ bis zum Oberarm sein muss, oder ob ein Unterarmgips reicht. Drückt uns bitte die Daumen! Wenn es nicht gut verheilt, dann muss eventuell noch operiert werden. Es ist irgendwie ein blöder Bruch…

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Diese Woche war für mich sehr anstrengend, aber es gab auch einige schöne Momente. Ich hatte viel Zeit für Minnie und wir waren zB auf einem kleinen Erlebnisbauernhof und haben Kühe, Schafe und Esel angekuckt. Außerdem haben wir im Garten die ersten kleinen Gurken gegessen und viel Zeit draußen verbracht, damit Schatzi etwas zur Ruhe kommen konnte drinnen.

 

Ich freue mich so sehr auf meine Kur grade!!!

Gefühlsschnipsel – Juli 2017

Im Moment ist es hier ein einziges Auf und Ab der Gefühle.

  • Wir haben uns Mitte Juni entschieden, die kleinste Katze abzugeben. Sie ist zwar schon 8 Jahre alt, aber noch sehr fit und spielfreudig. Unsere anderen beiden Katzen sind schon 13 und 15 und haben keine Lust mehr, mit der Kleinen zu spielen. Ich konnte leider auch nicht mehr so viel Zeit mit ihr verbringen, wie vor der Schwangerschaft. Sie war einfach unausgelastet und ist selbst mir immer mehr aus dem Weg gegangen und hat sich kaum noch streicheln lassen. Das war sehr schmerzhaft zu sehen, also haben wir sie an eine andere Familie vermittelt. Letzte Woche haben wir sie dort hingebracht und sie fehlt mir hier so sehr! Das ist wirklich hart, aber es ist das Beste für die Kleine. Dort bekommt sie mehr Aufmerksamkeit und hat einen Spielkumpel. Die ersten 2 Tage wollte sie dort nichts fressen, trinken oder aufs Klo gehen – das hat Nerven gekostet! Inzwischen ist sie dort aber angekommen und frisst und fängt an, Kontakt aufzunehmen.
  • Gestern ist mir das Handy von Schatzi auf der Straße runtergefallen… Natürlich ist gleich das Display kaputt gegangen. Das Handy liegt jetzt also beim Handy-Doc und wird repariert. Kostet immerhin schlappe 150 €. Nicht eingeplant und echt unpassend.
  • Ich habe schon wieder eine beidseitige Sehnenscheidenentzündung, soll also die Handgelenke ruhig halten. Das ist nicht so einfach mit Kind, Arbeit und Haus. Ich habe Schmerzsalbe, Zink-Leim-Verbände, warme Bäder und Schienen im Einsatz. Bei der Arbeit fehle ich wieder ein paar Tage und im Haushalt kann ich auch nur wenig machen. Außerdem soll ich wenig tragen… schwierig mit einem kleinen Kind. Der Garten wuchert vor sich hin. Da müsste man auch mal richtig durchgehen.

Es gibt aber auch jede Menge positives!

  • Minnie ist zur Zeit sehr fröhlich! Sie lacht und hüpft und springt und tobt. Man kann sich richtig mit ihr unterhalten und zusammen singen. das macht einen Riesenspaß!
  • Sie fängt an, aufs Töpfchen zu gehen. Nachmittags möchte sie immer mal wieder „ohne Windel laufe!“. Manchmal schafft sie es aufs Töpfchen, manchmal kommt ein „Mama – Pipi demacht“. Wir hatten auch schon ein „Mama – Kaka – da!“ Egal, wir machen das ganz entspannt und lassen sie ausprobieren.
  • Die Nächte werden besser. Ich mag es kaum schreiben, aber Minnie hat schon 2 Nächte letzte Woche durchgeschlafen. Von 20.30 bis kurz nach 6 Uhr. In ihrem Bett!! Sie braucht zwar noch ca. 45 Minuten zum einschlafen, aber es klappt mit 1 Milch abends und keiner weiteren nachts sehr gut. Ab und zu fordert sie eine 2. gegen 3-5 Uhr morgens, aber das ist ok. Meistens kommt sie morgens in unser Bett rüber und kuschelt sich an uns. Das ist so schön!

 

Das Haus ist still geworden, ohne die kleine Katze. Sie war mein Baby, seit wir sie 2009 auf einer Tankstelle gefunden haben. Sie kam zum kuscheln und hat bei mir mit im Bett geschlafen. Sie war aber auch die nervigste der Katzen, sehr durchsetzungsstark, besonders wenn sie Futter haben wollte. Hach, ich vermisse sie.

Ich denke aber, es war die richtige Entscheidung. Die beiden „alten“ Katzen sind wieder etwas aufgetaut und kommen öfter an zum kuscheln. Sie wirken allgemein auch etwas entspannter.

 

Im Moment schwanke ich öfter zwischen Weinen und Lachen, das ist anstrengend!

Glühende Kohlen

Ich sitze hier im Büro und kann kaum stillsitzen oder klar denken. Mein Handy liegt griffbereit (und vor allem hörbereit) neben mir. Ich muss den Drang unterdrücken, ständig drauf zu gucken.

 

Meine Tagesmutter ist mal wieder krank. Diesmal gibt es aber eine Vertretung und bei der ist die Lütte jetzt. Ein komisches Gefühl…

Ich selbst habe die Vertreterin eben erst beim abgeben kennengelernt. Vorher habe ich nur kurz gestern mit ihr telefoniert, um noch ein paar Details abzufragen.

Sie wirkt ganz nett, soweit. Aber es ist eben doch eine Fremde, bei der ich mein Kind gelassen habe.

 

Ja, die Lütte war schon mal da zum kennenlernen.

Ja, es sieht dort nett aus und Spielzeug gibt es auch.

Ja, das andere kleine Mädchen von unserer Tagesmutter ist auch mitgekommen und die hat sofort gespielt.

 

Aber mein Mädchen hat geweint und wollte auf den Arm, als ich sie hingebracht habe. Ich bin noch 15 Minuten dort geblieben, habe mich hingesetzt, die Spielsachen gezeigt. Dann bin ich mal kurz aus dem Zimmer gegangen und sie hat normal gespielt. Ein paar Minuten später habe ich mich verabschiedet. Geweint hat sie trotzdem. Immerhin an der Hand der Vertreterin mit ihrer Puppe Lena in der Hand.

 

Puuuhhh.

 

Bis jetzt kam noch keine Nachricht.

Mein Wochenende in Bildern 11./12.02.2017 – Puuuuhh

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Der Samstag morgen beginnt (wie im Moment jeder Morgen) mit einem kleinen Kind in meinem Bett. Eigentlich süß wie sie da liegt (Popo hoch…), aber ich hätte das Bett gerne mal wieder für mich alleine…

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Weil Schatzi kränkelt und wir uns etwas anzicken und sowieso weil draußen so schönes Wetter ist, gehen die Lütte und ich in einen nahe gelegenen Wald. Dort lasse ich sie laufen und freue mich, was sie so alles entdeckt!

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Ganz weiche Bäume 🙂 „Tuschelig!“

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Das hier sieht mit etwas Fantasie fast wie der Eingang zu einem Zwergenhaus aus!

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Trotz der frischen Luft kommt die Lütte nicht zum Mittagsschlaf zur Ruhe. Bääähh!! Weil sie aber todmüde ist, fahren wir eine Runde Auto und danach spontan in einen kleinen Indoor-Spielplatz.

Dort waren wir hier schonmal, heute war es aber deutlich voller und LAUTER!

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Die Lütte ist im Kleinkindbereich ein bisschen Bobbycar gefahren.

Leider war der Kleinkindbereich mitten im Bistrobereich, wo auch die Kindergeburtstagstische standen. Also war es auch dort SEHR voll und obwohl der Bereich eigentlich nur bis 4 Jahre sein soll, tobten da viele größere herum. Eine Aufsichtsperson habe ich nirgends gesehen und auch die Eltern griffen nicht ein, sondern daddelten auf den Handys oder tranken Kaffee.

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Es gab eine schöne Ecke mit Riesen-Bausteinen. Davon war die Lütte ganz fasziniert. Leider war es auch dort voll und die überzuckerten Kinder tobten wie wild rum.

Auf das Trampolin hat die Lütte sich leider erst garnicht getraut. Auch hier gab es keine Aufsicht und die Kinder tobten rum und hüpften durcheinander. Schade!

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Nach 1,5 Stunden sind wir zum Abschluss noch mal Elektro-Auto gefahren. Das fand die Lütte ganz OK, ansonsten war es einfach zu viel für sie.

 

Auf der Rückfahrt ist sie leider kurz eingeschlafen und abends war sie völlig aufgedreht und nicht ins Bett zu bekommen. Nach 1,5 Stunden hat Schatzi dann übernommen und sie irgendwie zum schlafen gebracht. Ich sass in meinem Bett und habe gezittert vor Aufregung. Puuh, das muss ich nicht noch mal haben. Mir tut die Lütte dann auch so leid, weil sie nicht zur Ruhe kommt.

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Am Sonntagmorgen wacht die Lütte zufrieden in meinem Bett auf (*grrr*). Sie schnappt sich die Marienkäferweste von der Wäscheleine und weigert sich sie auszuziehen. Nagut, dann eben mit.

Dann bringt sie mir netterweise meine Socken und „hilft“ mir beim anziehen…

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Sie kocht und überbäckt danach mit Käse 😉

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Diese großen Holzkugeln sind grade sehr beliebt! Die kann man so schön „umtippen“ (=umkippen) und „hui machen“ (= Die Rutsche runterkugeln).

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Weil Schatzi immernoch erkältet ist, entscheide ich mich nachmittags spontan, zu einer Freundin zu fahren. Die Lütte sucht die Snacks aus…

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… ich packe unsere 7 Sachen zusammen und los geht’s!

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Die Kinder spielen friedlich zusammen. Leider ist der Sand noch ziemlich gefroren… Aber die obersten 5 cm sind nutzbar :).

Die Lütte freut sich über das Spielhaus und den Hund und ich kann meiner Freundin ein bisschen mein Herz ausschütten und sie ihrs, während unsere Füße langsam einfrieren.

(Die Füße der Kinder sind übrigens pudelwarm geblieben, dank Zwiebellook!)

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Wieder zuhause gibt es für mich Wohlfühlpizza und für Schatzi noch den Rest Chili. Die Lütte isst mal hier einen Bissen, dann eine halbe Banane, dann von Schatzi einen Löffel bis sie irgendwann satt ist.

 

Dann spielen wir noch und lesen vor und kuscheln…

 

Ich entscheide, die Lütte heute mal später hinzulegen. Vielleicht war sie sonst einfach noch nicht müde genug?

Um kurz vor 20 Uhr (also fast eine Stunde später als sonst) mache ich sie bettfertig. Wir füttern zusammen die Katzen und dann geht sie mit ihrer Milch ins Bett. Sie lässt sich ruhig hinlegen und zudecken. Ich lege mich auf die Matratze daneben. Zusammen hören wir noch ein Hörspiel mit Winnie Puh und ich bleibe liegen, bis die Lütte eingeschlafen ist.

Ohne Geschrei und Gemecker klappt das heute innerhalb von 40 Minuten! GAAAAANNNZ langsam schleiche ich mich aus dem Zimmer und kuschele mich zu Schatzi aufs Sofa. Wir haben grade die Folge Akte X (Der Zirkus) halb gekuckt, als die Lütte wieder weint. Ich gehe schnell runter und schaffe es, sie wieder zu beruhigen.

 

Um 22 Uhr gehe ich schlafen, um 23 Uhr wird die Lütte wach und mag nicht mehr in ihrem Bett liegen. Also wandert sie wieder in mein Bett. Wir üben weiterhin… es war immerhin schon ein Fortschritt zu den letzten Nächten.

Eng an mich gekuschelt schläft die Lütte friedlich ein.

 

Was für ein Wochenende!

 

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr hier:

https://geborgen-wachsen.de/2017/02/12/wochenende-in-bildern-11-12-februar-2017/

Mein Wochenende in Bildern (21/22.01.2017)

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Darum darf ich mich dann nächste Woche erstmal kümmern. Das Glas hat die Lütte rausgefummelt.

 

Diese Box hat uns das ganze Wochenende begleitet. Schatzi und die Lütte schniefen und schnupfen.

Diese Box hat uns das ganze Wochenende begleitet. Schatzi und die Lütte schniefen und schnupfen.

 

Die Lütte spielt schön in ihrem Zimmer.

Die Lütte spielt schön in ihrem Zimmer während ich Essen koche.

 

Während des Mittagsschlaf höre ich noch das Hörbuch zuende, es ist aber nicht so meins. Schade, Eschbach macht sonst so gute Sachen.

Während des Mittagsschlaf höre ich noch das Hörbuch zuende, es ist aber nicht so meins. Schade, Eschbach macht sonst so gute Sachen.

 

Nach dem Mittagsschlaf fahren wir zu einem Flohmarkt. Bis auf ein Biene Maja Buch gibt es aber nichts schönes. Die Lütte besteht darauf, sich die Hose alleine anzuziehen...

Nach dem Mittagsschlaf fahren wir zu einem Flohmarkt. Bis auf ein Biene Maja Buch gibt es aber nichts schönes.
Die Lütte besteht darauf, sich die Hose alleine anzuziehen…

 

Wieder zuhause spielt die Lütte mit den Okto-Plantschies.

Wieder zuhause spielt die Lütte mit den Okto-Plantschies.

 

Draußen am Vogelhaus sind zwar keine Vögel, aber eine niedliche kleine Maus. Wer findet sie??

Draußen am Vogelhaus sind zwar keine Vögel, aber eine niedliche kleine Maus. Wer findet sie??

Abends geht es mir immer schlechter, ich habe totale Kopf – und Gliederschmerzen. Netterweise übernimmt Schatzi die Nacht mit der Lütten und ich kann ausschlafen. Praktischerweise schläft sie von 21.15 Uhr bis ca. 5 Uhr durch. Um kurz nach 6 bringt Schatzi mir die Lütte ins Bett und wir kuscheln noch ein bisschen.

 

Am Sonntag schleppt die Lütte ihre Lena die ganze Zeit durch die Gegend

Am Sonntag schleppt die Lütte ihre Lena die ganze Zeit durch die Gegend

 

Da die Bücher nicht mehr von der Lütten angekaut werden, räume ich das Regal so um, dass sie alleine daran kommt. Bücherkucken mit Papa ist im Moment das größte!

Da die Bücher nicht mehr von der Lütten angekaut werden, räume ich das Regal so um, dass sie alleine daran kommt. Bücherkucken mit Papa ist im Moment das größte!

 

Während die Lütte Mittagsschlaf macht, gönne ich mir ein entspanntes Bad. Dieser kleine Okto-Plantschie hatte sich noch in der Wanne versteckt und macht jetzt große Augen, als ich dazukomme ;)

Während die Lütte Mittagsschlaf macht, gönne ich mir ein entspanntes Bad. Dieser kleine Okto-Plantschie hatte sich noch in der Wanne versteckt und macht jetzt große Augen, als ich dazukomme 😉

 

Als die Lütte nach 2 h endlich aufgewacht ist, backen wir zusammen einen Kuchen - akuter Süßhunger!!

Als die Lütte nach 2 h endlich aufgewacht ist, backen wir zusammen einen Kuchen – akuter Süßhunger!! Die Lütte hilft sehr gut mit und kippt die Zutaten zusammen und rührt den Teig – das macht richtig Spaß!

 

Weil ich grade so richtig im Kochmodus bin, mache ich noch eine Apfelgrütze für uns abends. Da werden Erinnerungen an meine Oma wach!

Weil ich grade so richtig im Kochmodus bin, mache ich noch eine Apfelgrütze für uns abends. Da werden Erinnerungen an meine Oma wach!

 

Die von Oma selbstgestrickten Stulpen tuen uns beim Spaziergang sehr gut. Es ist kalt, aber sooo schön draußen.

Die von Oma selbstgestrickten Stulpen tuen uns beim Spaziergang sehr gut. Es ist kalt, aber sooo schön draußen.

 

Jetzt sitze ich hier am PC und mache ein paar Überweisungen und bewerte ein paar Produkte, während Schatzi im Nebenzimmer mit der Lütten spielt. Es ist so toll, wie die beiden miteinander spielen! Ganz anders, als ich es tue, aber die Lütte hat so einen Spaß dabei!

Hach, das war ein schönes harmonisches Wochenende. Nicht im Bild sind die Berge an Wäsche, die ich gewaschen habe, der Badezimmerspiegel, den Schatzi wieder angeschraubt hat, oder der tolle Lernturm, den wir gebaut und jetzt angesprüht haben. Wir waren sehr produktiv an diesen zwei Tagen, das hat richtig Spaß gemacht!

Jetzt hoffe ich nur, dass meine Halsschmerzen bis morgen wieder weg sind und die Gliederschmerzen durch eine heisse Dusche morgen früh endgültig weg sind.

Arztbesuch: Ergebnis +Jammerpost

Zuerst einmal:  Die Blutuntersuchung beim Arzt hat keine Mängel oder so ergeben. Lediglich ein etwas erhöhter Entzündungswert. Den habe ich aber schon seit Jahren, ohne dass jemand weiss, woher es kommt.

Sie sprach von einer leichten depressiven Verstimmung, die durch das abstillen und das Herbstwetter verstärkt würde.

Ich habe dann Johanniskraut empfohlen bekommen, die 900er. Das soll ich jetzt erstmal 20 Tage lang nehmen. Damit soll die Stimmung etwas verbessert werden und ich wieder besser schlafen können.  Zusätzlich gab es noch ein Rezept zur Krankengymnastik, um die Verspannungen im Nacken und Rücken abzubauen. Vielleicht bessern sich ja dann auch die Kopfschmerzen…

Die Sprüche, dass mein Kind jetzt so langsam mal im eigenen Zimmer schlafen müsste, ich mich besser ernähren müsste, oder dass ich abends Sport machen soll und Schatzi mich mehr entlasten soll haben mir nicht wirklich geholfen, aber nunja…

 

Wir werden jetzt noch ein zweites Bett kaufen, dass kommt dann in ihr Zimmer und wir testen mal, wie es geht.

Im Moment ist die Lütte grad wieder total erkältet und hustet in einer Tour. Dadurch kommt sie nachts überhaupt nicht zur Ruhe und würgt und hustet. Ich tue alles, um ihr das atmen zu erleichtern, aber gut geschlafen hat sie die letzten 2 Nächte nicht.

Heute sind wir zuhause geblieben, heute nachmittag geht es noch zum Kinderarzt. Also fehle ich schon wieder bei der Arbeit… ich muss mal nachfragen, ob ich überhaupt noch Tage über habe.

 

Hier zuhause sieht es grade etwas drunter und drüber aus. Das gefällt mir garnicht. Aber mit der Lütten komme ich zu nichts… und ich habe immernoch Kopfschmerzen und bin müde 😦

16 Monate Mamasein

Ich bin jetzt unglaublicherweise 1 Jahr und 4 Monate Mama!!

(Eigentlich ist man das ja schon während der Schwangerschaft, aber da ist das meiste ja noch automatisch abgelaufen und man musste nicht so viele eigene Entscheidungen treffen…)

 

Wie geht es mir?

Ich liebe es, die Mama meines kleinen Zauberwesens zu sein. Sie ist das beste, was mir jemals passiert ist! Schatzi und ich gucken uns immer wieder mal an und staunen, dass wir so etwas süßes, knuffeliges, mutiges, freches, fröhliches und wunderschönes hinbekommen haben!

Das nur mal als erstes!!

 

Sonst?

Im Moment geht es gesundheitlich nicht so gut. Ich habe nachher einen Termin beim HNO-Arzt und ich hoffe, dass der mir sagen kann, warum mein rechtes Ohr immer noch „zu“ ist. Ich tippe ja auf eine Erkältung die gewandert ist, kombiniert mit zuviel Stress und damit einhergehende geschwollene Lymphdrüsen. Ein ekliges Gefühl, das kann ich euch sagen. Und es ist sehr schmerzhaft.

 

Die letzten Wochen/Monate waren sehr anstrengend für mich. So sehr ich die Lütte auch liebe, so habe ich doch manchmal das Gefühl, als ob wir noch nicht richtig als Familie angekommen sind. Irgendwie läuft es noch nicht reibungslos. Schatzi und ich arbeiten manchmal einfach nicht miteinander, sondern irgendwie nebeneinander. Das ist sehr nervig für mich. Und für Schatzi wahrscheinlich auch, denn er weiss nicht immer, was er machen soll oder wie er mir helfen kann.

Ich fühle mich einfach überfordert.

Die Lütte wirkt unzufrieden und schreit manchmal einfach so, das stresst mich enorm, denn ich denke, dass ich da irgendwas falsch mache (Den Gedanken kann ich einfach nicht abschalten, obwohl ich es besser weiss.)

Dann ist da noch die Arbeit (die noch am wenigsten stresst), der Haushalt (der einfach kein Ende nimmt und trotz aller Bemühungen einfach nicht richtig sauber aussieht, oder nur kurz), die Katzen (die einfach zu kurz kommen und überall ihre Haare verteilen oder hinkotzen), der Garten (der langsam zuwuchert, dank gutem Boden, viel Sonne und Regen), die nötigen Umbauten (Sandkiste, Garten einzäunen, Hauswirtschaftsraum fliesen, Gästezimmer tapezieren…), dann stapeln sich die Flohmarktsachen im Gästezimmer und irgendwann möchte Schatzi ja auch mal was von mir haben.

Ich möchte hier einfach noch so viel tun und kann es entweder einfach nicht, oder es ist finanziell grad nicht möglich. Wenn ich bei den anderen aus den Babykursen zu Besuch bin, dann sieht es dort zwar auch unordentlich aus, aber irgendwie … naja … wie eine fertige Wohnung. Das Gefühl habe ich hier zuhause manchmal nicht, obwohl mir meine Einrichtung und alles gut gefällt. Aber der letzte Schliff fehlt. Ich bin nicht so der Deko – und Pflanzentyp, das geht auch schon nicht wegen der Katzen, aber es sieht schon schön aus bei den anderen.

 

Ich bin unzufrieden mit meinem Aussehen, da ich einfach nicht so viel Zeit für mich habe, weder für Sport oder für die „erweiterte“ Körperpflege. Also, ich dusche schon regelmäßig und ich zupfe mir die Brauen und schneide die Fingernägel, nicht dass ihr das denkt, aber die Zeit für Nagellack oder mal richtig schminken (zB für eine Feier) oder nur für ein richtiges Vollbad mit allem pipapo, die ist nicht da. Vielleicht muss ich da einfach mehr an mich denken und mir die Zeit nehmen, aber irgendwie ist immer keine Zeit mehr da, bevor wir losmüssen. Da muss ich Schatzi wohl noch deutlicher sagen, was er tun soll. Also, dass er nicht nur sich selber fertig machen soll, sondern auch die Lütte noch eine halbe Stunde übernimmt, damit Mutti sich schön macht.

 

Die Lütte schläft ja weiterhin schlecht. Ich komme im Schnitt auf immer nur 2-3 Stunden Schlaf am Stück. Insgesamt schlafe ich genug, da ich mich meistens mit ihr gegen 19/20 Uhr hinlege, aber der richtig tiefe Schlaf der fehlt mir. Nach fast 2 Jahren merke ich inzwischen die Folgen. Ich kann mir nichts mehr merken, arbeite mit Zetteln, Kalendern und Handyeinträgen. Ich kann mich nicht konzentrieren, anspruchsvolle Bücher oder Sendungen kriege ich grad nicht mehr auf die Reihe. Ich gehe in einen Raum und weiss nicht mehr, was ich holen wollte. Ich setze Wasser für Nudeln oder Gemüse auf und lasse es überkochen.

Ach es nervt einfach, weil ich mich total dumm fühle und weiss, dass ich es nicht bin!

 

Die Backenzähne der Lütten sind jetzt fast alle raus, also hoffe ich, dass es danach wieder etwas besser wird. Außerdem wird Schatzi nächste Woche den Nachtdienst mal übernehmen. Er bekommt sie abends zum schlafen, das haben wir schon mal getestet, aber ob er sie nachts auch beruhigen kann? Ich werde mich mit Ohrenstöpsel ins Gästebett legen und hoffe, dass ich dann mal schlafen kann. Es ist soooooooo nötig!! Ich bin eigentlich sehr robust, aber ich befürchte, dass ich irgendwann körperlich zusammenbreche oder einen Nervenzusammenbruch habe.

 

 

Verbunden mit all dem Streß und dem nicht-Schlafen esse ich zuviel oder eher zu ungesund. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, dann habe ich 45 Minuten Zeit, bevor ich die Lütte von der Tagesmutter abhole. Die Zeit ist mir kostbar! Ich mache schnell etwas Haushalt und knappse dann den Rest für mich zum Lesen oder so ab. Da ist keine Zeit zum essen. Meistens gibt es dann ein Brot oder irgendwas gekauftes. Oder was zwischendurch zum knabbern. Schlecht für die Figur und das Portmonee …

 

Donnerstag habe ich einen Termin beim FA, mal schauen, was der zu mir sagt. Meine Tage habe ich bisher ja 1 x vor ca. 10 Wochen bekommen (aber nur wenig) und dann ca. 6 Wochen später noch mal (noch sehr viel weniger). Jetzt müsste ich sie eventuell  diese oder nächste Woche wieder kriegen, wenn da tatsächlich eine gewisse Regelmäßigkeit sein sollte. Da werde ich mit dem FA auch noch ein Gespräch über Verhütung führen müssen. Mal schauen, was da möglich nötig ist. Solange ich stille ist es ja sowieso schwierig mit zB der Pille. Die Gefahr (oder Chance) einfach so schwanger zu werden, ist ja eigentlich minimal. (und *hust* das haben wir letztens aus Versehen glatt mal riskiert 😉 )


 

Jetzt heute bin ich noch krankgeschrieben. Ich mache nebenbei ein bisschen Wäsche, trinke Tee und dusche gleich in Ruhe bevor ich zum HNO fahre. So einen Tag (ohne die Ohrenschmerzen) bräuchte ich eigentlich jede Woche. Vielleicht kann ich da bei der Arbeit was absprechen.


 

Ich bin gerne Mama, und ich bin gerne Ehefrau. Aber ich bin auch gerne ICH und dass muss ich in Zukunft wieder etwas mehr werden…

 

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