Kategorie-Archive: Lernen fürs Leben

Einmal Krankenhaus und zurück

3.30 Uhr: Rums! Minnie ist aus unserem Bett gefallen. Das ist ihr noch nie passiert! Glücklicherweise beruhigt sie sich schnell wieder und schläft weiter. Puh! Ich muss erstmal aufs Klo und kuschele mich dann neben sie. Es fällt mir schwer, einzuschlafen.

7.30 Uhr: Minnie ist so halb wach und möchte lieber kuscheln als schlafen. Und ein bisschen toben.

8.15 Uhr: Wir stehen auf. Ich bereite Frühstück vor und ziehe dann Minnie um. Zusammen mit Schatzi frühstücken wir gemütlich.

10 Uhr: Wir packen alles mögliche an Renovierungssachen ein und fahren los. Erst kurz zum wählen und dann ins neue Haus.

11 Uhr: Schatzi fährt noch mal zurück. Wir haben zuwenige Spachtel und auch eine Tüte vergessen. Glücklicherweise sind es nur 3 km Weg.

11.40 Uhr: Wir bekommen Unterstützung. Y. kommt, leider ohne J., der ist zu kaputt von seiner Arbeit. Aber Y. hat gute Laune und wir schaffen ordentlich was. Wir schaffen die Tapete im Schlafzimmer und einen Teil vom Flur. Schatzi puzzelt um uns rum, hilft, zieht Dübel aus der Wand und ein paar feste Schrauben oder Nägel. Er reisst auch die Fussleisten ab und unterhält Minnie. Zwischendurch machen wir große Seifenblasen oder albern herum.

13.30 Uhr: Eine Mittagspause. Mehr ein Picknick, aber wir haben Spaß.

14.30 Uhr: Minnie spielt im Wohnzimmer. Plötzlich schreit sie laut und weint und kommt angerannt. Sie sagt ihr Finger tut weh und wir sehen dort eine Wunde, die wie eine Verbrennung aussieht. Wir versuchen rauszukriegen, was genau passiert ist und anscheinend hat Minnie mit einem winzigen Schlüssel versucht, eine Steckdose aufzuschließen!!! Und dabei hat sie einen Stromschlag bekommen! Sie beschreibt recht gut, dass es gekribbelt hat und weh tat und sie geht nicht mehr als 1 m an diese Steckdose ran. Ansonsten geht es ihr gut. Wir entscheiden trotzdem, dass ich mit ihr ins Krankenhaus fahre, zur Kontrolle. Ein Stromschlag kann ernste Folgen haben.

17.45 Uhr: Nach sehr langer Wartezeit im Krankenhaus, einer ETG-Untersuchung und einem gründlichen Abhören heisst es Entwarnung. Wir dürfen wieder nach Hause, sollen Minnie nur etwas beobachten, falls noch neurologische Veränderungen auftreten.

Die Wartezeit im Krankenhaus war sehr anstrengend. Minnie ist buchstäblich über Tisch und Bänke gegangen. Ihr war schlichtweg langweilig, was ich total verstehen aber eben nicht ändern konnte. Wir haben gelesen, gespielt, ein bisschen getobt, auf dem Handy geschaut und alles gemacht, um sie halbwegs ruhig zu halten – es waren ja noch andere Leute da… (die beiden Kinder waren jetzt nicht krank… eins hatte einen Ausschlag im Gesicht, das andere gestern Fieber)

Wir essen schnell noch zu Abend, dann bringe ich eine völlig aufgedrehte, aber erschöpfte Minnie ins Bett. Das geht glücklicherweise sehr gut und ich schaue mit Schatzi noch ein bisschen Fernsehen.

 

Gegen 21 Uhr gehe ich ins Bett. Eigentlich wollte ich noch lesen, aber dann kommt Minnie rübergetappst und möchte unbedingt neben mir schlafen. Na gut, dann eben Licht aus und Gute Nacht.

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PMS ist Mist

–> PMS und ein quengeliges, sehr an Mama hängendes Kleinkind passen definitiv nicht zusammen…

 

Gestern war echt der Wurm drin, ich war abends so gereizt und angespannt, das war echt nicht schön. Die Lütte wollte nur auf den Arm – auf MEINEN Arm, absetzen – unmöglich, Papa – unmöglich oder nur ganz ganz kurz… Dazu spannt und ziept es bei mir. Der Test sagt negativ, also wird hoffentlich bald die Mens durchkommen. Wird ja auch mal wieder Zeit. Die letzte war im Juli (?).

 

Ich habe mir nachdem die Lütte im Bett war, noch ein paar alte Bilder von ihr angesehen, das hat mich dann wieder etwas fröhlicher gestimmt. Schatzi wusste schon garnicht mehr, was er machen soll, damit ich nicht gereizt bin…

 

Also: Diese Woche kann nur besser werden. Vielleicht ist ja auch irgendwann mein neues Handy da. Das alte habe ich nämlich am Mittwoch versenkt *blubb* und bisher ist das neue nicht da. Als Ersatz habe ich nur ein altes hier, mit dem ich zwar telefonieren kann, aber ohne Whatsapp und Internet ist man doch irgendwie abgeschnitten 😦 .

 

Mal schauen, wie es heute wird. Wir sind nachher noch auf eine Taufe eingeladen, dazu wird die Lütte sogar mal ein Kleidchen anziehen 😉 . Ich hoffe, das Wetter klart noch auf, im Moment (7.00) giesst es in Strömen.

 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!!

 

Erfahrungsbericht: Nummernflohmarkt

Wie ihr ja wisst, bin ich eine leidenschaftliche Flohmarktgängerin.

Da die Lütte aus vielen ihrer Klamotten rausgewachsen ist und ein zweites Kind erstmal nicht in Frage kommt, habe ich mich bei einem sogenannten Nummernflohmarkt angemeldet.

————–

An einem bestimmten Datum konnte man zwischen 14 und 17 Uhr eine Nummer anrufen und sich anmelden. Es gab allerdings eben nur eine Telefonnummer und die war über 1 h lang besetzt. Klar, wenn dort alle mitmachen wollen… das war schonmal nervig… (Nervig No. 1)

Irgendwann war dann frei und ich konnte meine Daten durchgeben. Mir wurde eine Nummer zuteilt, den Rest der Unterlagen habe ich dann per Post bekommen.

 

In den Unterlagen wurde genau beschrieben, was ich wie zu beschriften habe, welche Sachen nicht genommen werden und wann ich wo die Sachen hinbringen und abholen darf.

Hörte sich sehr gut geplant an – War es dann leider nur theoretisch… (Spoiler 🙂 )

 

Ich habe also ein paar Stunden damit verbracht, alles durchzusehen, zu sortieren und mit kleinen Schildchen mit meiner Nummer, der Größe und dem Preis zu versehen. Das war schonmal echt fummelig. Es durften auch nur gerade Preise genommen werden, die Nummer in Rot ganz nach oben aufs Schild, keine Klebeetiketten usw. Es gab da viele Vorschriften… (Nervig No. 2) Egal, weitermachen…

 

Der Flohmarkt sollte am Samstag in einer Turnhalle stattfinden.

 

Am Freitagabend habe ich dann die Sachen hingebracht. Alles war voller Menschen, die wild umher gelaufen sind. Jeder hat seine Sachen auf die entsprechenden Tische gelegt (zB Hosen, Oberteile) oder auf die bereitgestellten Ständer gehängt (zB Kleider, Jacken, Regensachen, Schlafsäcke).

Mit meinen Sachen war ich dank guter Vorbereitung schnell fertig. Die Kleiderberge waren echt enorm! Ich hatte da schon etwas Zweifel, ob ich überhaupt etwas verkaufen würde. Wer wühlt sich schon durch diese Berge??

 

Nach dem Verteilen durften die Verkäufer selbst als erstes einkaufen gehen. Die Kassen wurden geöffnet und für 1 h durfte jeder schon vor allen anderen auf Schnäppchenjagd gehen.

Ich hatte mich als Helfer gemeldet, um den Aufbau zu unterstützen und vor allem nach dem „Verkäufereinkauf“ noch mal aufzuräumen.

Im Endeffekt habe ich über 2 h dort noch nachsortiert.

Es gab zuwenig Schilder und gerade die Ständer waren nicht eindeutig mit den Größen beschriftet, so dass jeder seine Sachen einfach irgendwo hingehängt hat. Erwähnte ich schon die Massen an Kleidung?? Alleine Jacken waren es in den Größen 50 – 144 über 10 Ständer (à 3 m).

Dazwischen wuselten die Verkäufer rum und suchten nach den besten Klamotten. Ein paar Kinder rannten durch die Gegend und haben Sachen hin- und hergehängt.

Alles wieder sehr nervig (Nr. 3)… das hätte man sehr viel effektiver hinbekommen, alleine durch mehr Schilder…

 

Um 21 Uhr war ich dann endlich zuhause. Schatzi hatte die Lütte beaufsichtigt und sie sogar ins Bett zum Schlafen bekommen… (Hach… das erste Mal übrigens)

 

Am Samstag war der Flohmarkt von 10-13 Uhr angesetzt.

Um 13 Uhr sollten sich alle Verkäufer wieder dort einfinden. Dann begann das große Chaos (anders kann ich es grad nicht bezeichnen) – Das wiederzurückräumen!!! Jeder räumt alles auf…

Im hinteren Teil der Halle waren die Verkäuferkartons der Nummer nach aufgestellt.

Im vorderen Teil gab es Vorsortierer, die die Sachen in 10er-Stapel vorsortiert haben (ZB alle Sachen der Verkäufer 20 – 29 auf einen Stapel, von 30 – 39 auf einen anderen usw.). Die Sortierer haben sich dann immer einen solchen Stapel geschnappt und ihn im hinteren Teil in die Kartons nach den genauen Nummern sortiert gepackt.

Dann ging es wieder zurück zu den Vorsortieren…

Das ganze glich einem riesigen Bienenstock… überall waren Menschen, die kreuz und quer liefen. Dazwischen blieben einige stehen und haben sich unterhalten. Dann spielende Kinder mittendrin. Irgendwann fingen einige Verkäufer dann an, die Sachen aus ihren eigenen Kartons zusammenzulegen und ordentlicher wegzupacken. Damit haben sie die Kartons natürlich aus der Reihe weggenommen und man konnte ihn zum sortieren schlechter finden.

Puuuuh, das war echt ein Chaos. Und nervig (Nr. 4)

 

In der Mitte des hinteren Teils war ein großer Haufen entstanden. Dort wurden alle Sachen abgelegt, an denen kein Etikett mehr war, oder die schon beim Aufbau aussortiert wurden (Wintersachen, dreckig usw). Diesen Haufen haben dann noch alle durchgewühlt… der Rest sollte ja gespendet werden…

 

Schatzi und die Lütte waren mit. Irgendwann habe ich die Lütte dann in den Bondolino auf den Rücken genommen und Schatzi hat mitgeholfen. Es war kein Ende abzusehen. Diese Kleiderberge wirkten so, als ob Garnichts verkauft wurde…

 

Irgendwann war es dann endlich vorbei. Wir konnten unsere Kartons nehmen und waren fertig… Im wahrsten Sinne des Wortes… Der Abbau hat über 2 h gedauert und war eigentlich das Schlimmste an der ganzen Sache…

 

Und was hat mir das Ganze jetzt eingebracht? Lohnt es sich? Würdest du das nochmal machen?

Ein klares NEIN!

Das eingenommene Geld wurde mir ein paar Wochen später überwiesen. Es sind etwas über 50 €. Für die ganzen Stunden, die ganze Arbeit und den ganzen Nervkram eindeutig zu wenig.

Das nächste Mal gehen wir zu einem normalen Flohmarkt. Das macht mir eindeutig mehr Spaß!!

 

Wo verkauft ihr eure Kleidung?

Was habt ihr für Erfahrungen mit Flohmärkten?

Lernen fürs Leben :)

Merke: Ganze, hartgekochte, gepellte Eier KANN man zwar mit Kartoffeln und Soße in der Mikrowelle erwärmen, es ist aber NICHT empfehlenswert.   Fragt nicht…   Ich such dann mal ne Pinzette 🙂

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