Kategorie-Archive: Meilenstein

Eine chaotische Schlüsselübergabe…

Gestern um 15 Uhr war es endlich soweit: Die Schlüsselübergabe sollte stattfinden.

 Ich habe mich ehrlicherweise vor dem Termin etwas gefürchtet, ihn aber auch herbeigesehnt! Was habe ich mir für Gedanken gemacht… wie hinterlässt man das Haus, was lässt man drin, was darf man mitnehmen…

Möbel und alle losen Gegenstände sind ja klar, aber was ist mit Gardinenstangen? Wie mache ich das mit den Lampen? Muss ich noch Fenster putzen oder reicht es Staubzusaugen?

Ich wusste, dass die neuen Besitzer das Haus erstmal renovieren wollen – neue Tapeten und neue Fussböden auf jeden Fall. Ein bisschen schicker machen eben – und dann sollte es vermietet werden.

 

Nunja. Ich habe es im Endeffekt nach Bauchgefühl gemacht.

 

Heute habe ich rechtzeitig Feierabend gemacht und noch ein paar Kleinigkeiten im Haus saubergemacht. Wenn es so leer ist, fällt echt jede abgestossene Kante und jeder Fussel auf…

Dann habe ich noch ein Video gedreht und ein paar Fotos gemacht – zur Erinnerung eben.

 Um 14 Uhr habe ich Minnie vom Kindergarten abgeholt. Sie hat zuhause noch schnell etwas gegessen (das muss sein nach dem Abholen, sonst „verhungert“ sie), ich habe ihr ein paar saubere Sachen angezogen und wir sind wieder zum alten Haus gefahren.

 Um kurz vor 15 Uhr kamen die beiden Makler. Sie erklärten mir, dass das Haus ja so schnell wie möglich wieder vermietet werden soll (zum 1.8.!!!) und daher kämen heute gleich ein paar Interessenten vorbei… der erste sollte um 15.30 Uhr gleich kommen (!!!!).

  

Die Käufer kamen leider erst um 15.15 Uhr, da sie direkt aus dem Süden hergefahren sind und etwas im Stau standen. Als erstes musste dann der Makler über die geplanten Renovierungen informiert werden. Er muss ja wissen, was er den potentiellen Mietern gleich sagen soll. Ok, dann warte ich mit meiner Übergabe eben noch…

 Minnie ist immer mehr aufgedreht und durch die Räume geflitzt.

 Die Käufer erzählten, dass am nächsten Tag gleich der Maler kommt und alle Räume weiss streichen soll (und die Tapete eben ab), den Tag danach kommt der Bodenleger und legt überall Vinyl-Klick-Belag (das gleiche, was wir auch im neuen Haus haben werden 🙂  )

In der Küche soll ein Geschirrspüler eingebaut werden, sowie eine neue Spüle usw. Draussen soll eine Seite des Hauses begrünt werden… Die Türen sollen auch alle in weiss… Sieht bestimmt schick aus!

 

 

Es war sehr spannend zu hören (und ich würde gerne nachher mal Mäuschen spielen, wenn es fertig ist.), aber ich stand etwas fehl am Platze daneben und hatte Mühe, Minnie im Zaum zu halten. Der Käufer hatte noch ein paar Fragen zum Haus, die ich irgendwie zwischendurch beantwortet habe, denn es war ja nicht nur ein Interessent da, sondern insgesamt kamen 4 mögliche Mietgruppen, immer so im Viertelstundentakt. Sehr entspannt… das hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Beide Makler hatten gut zu tun mit den Führungen. Die Käufer haben alles mögliche ausgemessen und sich beratschlagt. Ich stand so rum.

 Wir sind dann noch alle einmal zusammen durchs Haus und den Garten gegangen und haben jeden Raum angesehen. Dadurch ergaben sich natürlich auch noch weitere Fragen. (Und es werden sicherlich noch welche kommen.)

 

 Gegen 16 Uhr kam Schatzi dazu, so dass wenigstens Minnie etwas abgelenkt war.

Um kurz vor 17 Uhr sind wir dann endgültig los. Wir haben das Übergabeprotokoll unterschrieben, feierlich die Schlüssel überreicht, uns verabschiedet und sind nach HAUSE gefahren.

Da Minnie bei Schatzi mitgefahren ist, konnte ich ungestört ein paar Tränchen beim Fahren vergiessen.

 

Tschüss Haus! Uns hat immer eine Hassliebe verbunden. Ich habe gerne hier gelebt (immerhin über 16 Jahre lang), aber du warst immer anstrengend, es war immer irgendwo was zu tun und an vielen Ecken warst du immer unpraktisch. Es ist jetzt an einem Punkt angekommen, wo man einmal gründlich hätte investieren und renovieren müssen. Das wäre sehr anstrengend und teuer geworden. Die Entscheidung für das andere Haus war richtig und gut und kam genau zum richtigen Zeitpunkt!

 

Trotzdem werde ich es vermissen und da ich immer mal wieder daran vorbei fahre, werde ich auch sicher mal neugierig hinschauen.

 

Auf geht es in einen neuen Abschnitt!!

Advertisements

Umzug plus 4

Wir sind umgezogen! Naja, zu 80 % auf jeden Fall. Der Umzug der Möbel am Samstag hat ohne Probleme geklappt. Mit Hilfe unserer fleissigen Helfer waren wir in 3 Stunden damit durch. Sogar den schweren Holzschrank haben wir noch zu den neuen Nachbarn getragen…

 Minnie war mit meinem Papa und seiner Frau erst im Wildgehege und danach in einem kleinen Indoor-Spielplatz. Gegen 16 Uhr lieferten die beiden sie dann müde aber glücklich im neuen Haus ab. (Das war übrigens das erste Mal, dass sie mit den beiden alleine unterwegs war! Hier bei uns haben sie schonmal aufgepasst, aber sie sind noch nie weggewesen mit ihr)

 Inzwischen haben wir schon ein paar Nächte im neuen Haus geschlafen und gewöhnen uns langsam ein. Die Katzen trauen sich immer weiter durchs Haus und Minnie schläft genauso gut (bzw. schlecht) in ihrem neuem Zimmer wie vorher. Generell haben also alle den Umzug gut verkraftet. Viel besser als befürchtet!

 

Jetzt müssen nur noch ein paar letzte Sachen rübergeholt werden und das Wohnen im neuen Haus kann beginnen! Die letzten übriggebliebenen Möbel werden diese Woche noch verkauft und ich werde den Müll (und alle restlichen Sachen) nächste Woche einmal im Transporter zur Deponie bringen. Dann noch kurz durchfegen und die Tür hinter uns zumachen.

 Am 2.7. ist die Schlüsselübergabe geplant, der Käufer hat auch schon geschrieben, dass er das Geld überwiesen hat!

 

Es ist ein komisches Gefühl… wenn wir dann die Schlüssel abgeben und nie mehr einen Fuss in das Haus setzen werden…wenn Fremde darin wohnen werden. Und es werden ja tatsächlich Fremde sein, denn das Haus soll renoviert und dann vermietet werden…

 

 

Fürs neue Haus habe ich gestern ein Trampolin bestellt, da wird Minnie bestimmt ausflippen vor Freude!!

Ich hab das alles voll im Griff!!!

Heute ist Dienstag kurz nach 10 Uhr. In 4 Tagen um diese Uhrzeit ist Schatzi mit einem geliehenen Umzugswagen auf dem Weg zum alten Haus. Wenn meine Planung hinhaut, stehen dort 6 – 8 hochmotivierte Menschen, die dann unsere Möbel in den Wagen laden, die 3 km zum neuen Haus fahren und dort alles an seinen neuen Standort stellen. Vielleicht müssen wir mehrere Male fahren…

Wenn alles so läuft wie geplant, dann ist Minnie mit meinem Papa und dessen Frau im Tierpark (oder bei schlechtem Wetter im kleinen übersichtlichen Indoor-Spielplatz) unterwegs und hat einen Riesenspass!

 

Falls ihr es noch nicht gemerkt habt: Ich bin ein bisschen aufgeregt!

Obwohl ich nun schon 37 Jahre alt bin, ist das tatsächlich mein erster (bewusster) Umzug!!!

Nach meiner Geburt bin ich mit meinen Eltern 3 x umgezogen, bis wir dann 1985 in ein Reihenhaus zogen und dort blieben. Damals hatte ich mit der Planung und Organisation natürlich nichts am Hut…ich war ja erst 4.

 

Als ich Schatzi kennen und lieben lernte, bin ich Stück für Stück zu ihm hingezogen. Ein paar eigene Möbel kamen irgendwann nach und ca. 1 Jahr später war dann alles von mir dort.

 

Ihr könnt also verstehen, dass das hier ein GROßES DING für mich ist!

Habe ich an alles gedacht? Klappt alles wie es soll?

 

In den letzten Wochen sind wir fleissig am renovieren.

Alle Tapeten kleben dort wo sie sollen, Schatzi hat jetzt 2 Wochen Urlaub und will die Teppiche (Minnies Zimmer und Schlafzimmer und sein Zimmer) verlegen. Das muss er aber diese Woche schaffen, damit wir die Möbel drauf stellen können!!!

 

Wir haben bei jeder Fahrt zum neuen Haus schonmal gefüllte Kartons mitgenommen, so dass ein Großteil der Sachen schon dort ist. Das meiste ist auch schon gleich ausgepackt und in den Schränken verteilt.

Im Moment haben wir quasi 2 halbe Häuser! Komisches Gefühl, welches sich bei uns allen 3en wiederspiegelt! Irgendwie sind wir alle angespannt und ein bisschen gereizt bzw. überdreht.

 

Nun also der Umzug der Möbel am Samstag. Bei einigen weiss ich noch nicht genau, wo ich sie hinstelle. Das entscheide ich spontan, bzw. eben später mit der Zeit. Erstmal mit dem großen Auto rüberfahren!

Einige Sachen (wie Schatzis CDs und DVDs und co.) bleiben noch im alten Haus. Die Übergabe ist ja erst Anfang Juli und Schatzis Zimmer ist noch nicht fertig. Ich wüsste garnicht, wo ich die ganzen Kartons zwischenlagern sollte…

 

Die Katzen werden wir auch am Samstag mitnehmen. Mal schauen, wie die das finden. Mit 15 und 17 Jahren sind sie immerhin schon alte Ladys, die Veränderungen nicht so toll finden. Beide sind zu uns als Kitten gekommen und haben noch keinen Umzug mitgemacht!

 

 

Ich selbst habe Ende Juni noch eine Woche Urlaub. Da werde ich im alten Haus mal alles an Müll und nicht mehr gebrauchten Dingen zusammensammeln und zur Deponie bringen. Wahrscheinlich muss ich mir da auch noch mal einen Umzugswagen leihen. Dann ist aber das alte Haus „besenrein“ und kann übergeben werden.

Der Übergabetermin steht übrigens noch garnicht fest. Die Käufer haben am 30.06. noch eine große Feier im Familienkreis und kommen erst in der Woche darauf hierher. (Zur Erinnerung: Sie kommen aus München, das sind über 800 km!). Ist mit uns abgesprochen, das ist dann ja auch egal…

 

Ich freue mich auf die nächste spannende Zeit, danach darf es erstmal ein bisschen ruhiger werden bitte!

Der alte Floh hüpft wieder!

Lange spukte der Floh in unseren Köpfen rum: Schatzis Elternhaus.

 

Als vor knapp 2,5 Jahren Schwiegermutter starb wurde klar, dass Schwiegerpapa bereits eine neue Freundin hat (und das schon etwas länger). Wir kannten deren Hof bereits aus Erzählungen, ein riesiges Grundstück mit altem Vierkant-Hof, Torbogen und Co. Schwiegerpapa hatte dort seit einiger Zeit die Wochenenden verbracht und viel renoviert und umgebaut. Wir konnten uns denken, dass er über kurz oder lang dorthin ziehen würde. Schon da haben wir überlegt, ob wir nicht vielleicht…

Letztes Jahr wurden seine Pläne konkreter. Er war nur noch 1 – 2 x die Woche hier im Haus. Ende des Jahres hat er seine Freundin dann geheiratet. Wir entschieden uns für das Elternhaus von Schatzi, beauftragten einen Makler, der beide Häuser schätzen sollte und liessen viele Besucher hier in unser Haus zum besichtigen. Über die unterschiedlichen Typen habe ich ja bereits berichtet.

Dann kam einer mit Freundin, Mitte 50, zur Zeit wohnhaft in einem Vorort von München. Das sind ca. 800 km von hier entfernt! Er war grad mit dem Wohnmobil auf einer Messe in Wismar (2 – 3 h entfernt) und wollte das Haus kurzfristig besichtigen. Der Termin war am 20.03. Nach dem Pärchen kam noch eine Familie zum ankucken, die waren aber schon weg, als die ersten beiden immernoch bei uns im Flur standen und mit dem Makler diskutierten.

Es wurde überlegt, das Haus in 2 Wohnungen zu teilen. Der untere Teil mit 3 Zimmern sollte vermietet werden, den oberen Teil wollte das Paar dann zum unterstellen ihrer wichtigsten Möbel benutzen und dann 2 – 3 Jahre mit ihrem Wohnmobil umherreisen. Sie sprachen davon, Mauern neu zu ziehen, Rohre umzulegen, Türen neu einzubauen, Flure zu Badezimmern umzubauen und Starkstrom in die obere Etage zu verlegen. Das ganze klang sehr spannend, war aber für uns kaum vorstellbar.

Sollte wirklich jemand aus 800 km Entfernung hierher ziehen wollen?

 

2 Tage später schrieb der Makler eine Nachricht, dass die beiden das Haus gerne kaufen würden. Sie wollten nur noch beim Bauamt nachfragen, ob der Bereich hinter unserem Haus wirklich nicht bebaut werden darf, so dass die geniale Aussicht nicht verbaut wird.

Kurz darauf kam die endgültige Zusage! Ja – sie wollen kaufen! (Obwohl sie das Haus ja nur 1 x besichtigt hatten für ca. 1 h!!! Ich hatte mir irgendwie vorgestellt, dass das mehrere Termine gibt)

 

Der Makler hat einen kurzfristigen Termin am 29.03. um 18.30 Uhr beim Notar bekommen (schließlich wollte das Paar am Ostersonntag schon zurückfahren). Ihr glaubt garnicht, wie meine Nerven an den Tagen geflattert haben!! So richtig habe ich es erst realisiert, als wir abends gegen 19.30 Uhr endlich alle den Kaufvertrag unterschrieben hatten… Zum 1.7. haben wir das Haus nun verkauft.

Am nächsten Tag sind die beiden noch vorbeigekommen, um viele Fotos zu machen, sich nochmal alles anzusehen und ein paar Fragen zu stellen. Wir erfuhren, dass er ca. 30 Minuten entfernt aufgewachsen ist und nun seit 35 Jahren in München wohnt. Daher kennt er hier einiges. Die beiden haben sich die Gegend bereits ausführlich angesehen und auch schon den Gasthof hier getestet 🙂 .

 

Schwiegervater hat bereits alle persönlichen Dinge aus dem Haus rausgeräumt, die restlichen Dinge werden nächste Woche verkauft/verschenkt. Ich war gestern noch mal mit meiner Mama im Haus und habe ihr alles gezeigt. Sie war bisher nur 1 x zum Kaffeetrinken da…

Es geht also los!!! In weniger als 3 Monaten werden wir umziehen!!!!!

Aus dem Haus, in dem wir 16 Jahre lang gewohnt haben. In den wir das meiste selber renoviert haben. Wo die Tapeten und Fliesen genau so sind, wie es uns gefällt! Wo Schatzi ein großes Zimmer nur für sich hat, für alle seine CDs, DVDs, Poster und Figuren. Wo ich aus meinem Fenster kilometerweit über Felder und Pferdewiesen schauen kann.

Es ist aber auch ein Haus direkt an der (Dorf-)Hauptstrasse. Wo viele Trecker, Rennradfahrer, Motorräder und Autos langfahren. Ein altes Haus (1898), bei dem bald das Dach gemacht werden muss und noch viele andere kleine oder größere Reparaturen fällig wären.

 

Wir ziehen in ein Haus aus den 70ern in einer Sackgasse, nur 3 km entfernt. Hintenraus ist ein Apfelfeld. Nebenan wohnen Kinder im Alter von 2, 4 und 6 Jahren. Der Spielplatz ist ca. 100 m entfernt durch einen kleinen Weg zu erreichen.

Minnie wird im gleichen Kindergarten bleiben, sie wird auf der Straße Fahrradfahren lernen, mit Kreide Hüpfkästchen und Sonnen malen und mit vielen anderen Kindern durch die Gärten toben.

 

Es wird toll werden! Aber erstmal kommt ein bisschen Arbeit auf uns zu…

 

Ich freu mich drauf!

Mein 3-jähriges Riesenbaby!!

Es ist einiges passiert in den letzten Monaten, daher will ich kurz zusammenfassen:

Vor der U7a hatte ich ein Entwicklungsgespräch im Kindergarten. Das Gespräch wird pflichtmäßig um den dritten Geburtstag herum durchgeführt. Ich habe darum gebeten, dass es vor der U7a gemacht wird.

Die Einschätzung der Erzieherin:

Minnie ist ein liebes, unkompliziertes Kind, das lieber rennt und tobt, als lange stillzusitzen oder stundenlang zu puzzlen. Sie versteht sich gut mit allen Spielkameraden und Erziehern und ist gerne im Kindergarten.

Den Mittagsschlaf hat sie komplett abgelegt. Nur ab und zu legt sie sich für 20 Minuten in ihr Bett dort zum Ausruhen. Dann liegt sie ganz still mit geschlossenen Augen und rührt sich nicht. Die Erzieher amüsieren sich ein bisschen darüber, wie ernsthaft sie da liegt… Irgendwann bewegt sie sich wieder, steht auf und tobt weiter.

„Angemerkt“ haben die Erzieher folgende Punkte (und meine Meinung dazu):

  • Minnie ist recht übermütig und kennt ihre Grenzen nicht so. Sie kann manchmal nicht einschätzen, wann sie dem anderen weh tut, oder auch wann sie zu wild ist. –> Sie hat zuhause meistens die volle Aufmerksamkeit und keine kleinen Kinder um sich rum. Wir fangen sie also immer auf oder toben mit ihr. Klar sagen wir auch mal „aua“ wenn sie zu wild ist, andere Kinder sind aber manchmal einfach „wehleidiger“, wenn sie berührt werden als wir es nunmal sind. Sie ist ein recht aktives Kind, das sich aber gut steuern lässt und nicht durchdreht oder bösartig ist. Und eben erst 3 Jahre alt…
  • Sie hat manchmal Probleme mit dem sauberen Essen. Sie kleckert also mehr als andere Kinder. –> Das liegt meiner Meinung nach daran, dass sie wahrscheinlich Linkshänderin ist. Sie schaut sich die anderen Kinder an und nimmt dann das Besteck in die rechte Hand. Damit ist sie natürlich ungeübter. Ich habe mit den Erziehern jetzt abgemacht, dass das Besteck nicht auf eine Seite gelegt wird, sondern mittig in den Teller. Das wollen sie jetzt bei allen Kindern machen. Und sie wird gefragt, ob sie die Hand nicht vielleicht wechseln will. Zuhause isst sie relativ sauber, wenn sie konzentriert ist und hungrig. Da bin ich aber auch da und esse mit links. Ich selbst bin zwar Linkshänder, benutze aber für vieles die rechte Hand (Schere) oder nutze beide Hände (Hammer, Pinsel, Schraubenzieher).
  • Wenn sie malt, dann erzählt sie wenig darüber, WAS sie malt. Andere Kinder sagen dann wohl „das ist ein Pferd“ oder so. Minnie malt einfach irgendwas. –> Malen ist nicht so ihr Ding. (Meins auch nicht) Wir werden jetzt zuhause ein bisschen mehr malen und ich werde dann eben auch erzählen, was ich mache. Vielleicht motiviert das… Jetzt am Wochenende hat Minnie übrigens darauf bestanden, dass sie nicht malt, sondern schreibt: „Da steht Mama und da steht Minnie“
  • Trockenwerden. Damit hat sie es noch nicht so. Ist aber auch laut den Erziehern kein Problem, auch wenn sie im August in die Elementargruppe rüberwechselt. –> Zuhause klappt es schon ganz gut. Erstaunlicherweise geht das Pipi besser, als das Kacka. Wir machen uns da keinen Stress und haben für Minnie zur Motivation jetzt ein neues Töpfchen gekauft, mit Anna und Elsa…
  • Wahrnehmungsstörung… Die Erzieher haben anscheinend beobachtet, dass Minnie teilweise schlecht ansprechbar ist. Besonders wenn sie mit dem Rücken zu den Erziehern spielt, hört sie nicht, bzw. reagiert nicht. Sie haben uns angeraten, einmal überprüfen zu lassen, ob sie nicht hören kann oder nicht will. So eine Wahrnehmungsstörung würde auch mit Punkt 1 zusammenpassen. –> Ok, habe ich da nur gedacht. Mal schauen.

 

Allgemein war das Gespräch aber positiv. Die Erzieher haben eine Standard-Liste, die sie abhaken müssen. Die meisten Anforderungen besteht Minnie aber spielend.

 

Der Kinderarzt bei der U7a hat alle diese „Bemerkungen“ als völlig normal für dieses Alter und nicht behandlungswürdig abgetan. Kurz nach der Geburt gab ja es einen Hörtest der unauffällig war. Sie kann also hören. So etwas ändert sich nur durch einen Unfall oder eine Krankheit. Er glaubt nicht, dass sie eine Wahrnehmungsstörung hat. Dann wäre ihr Verhalten allgemein auffälliger. Sie ist 3 Jahre alt und damit auch in der Phase, wo sie einfach mal nicht hören möchte.

Ansonsten ist sie 99 cm groß und wiegt 16 kg. Damit ist sie groß (und schwer) für ihr Alter. Das war sie aber schon immer, also alles ok.

Sie trägt Schuhe in 25 – 27, je nach Marke. In den Schuhen hat sie Einlagen, da sie sonst einen „Plattfuss“ hat.

Sie ist motorisch gut aufgestellt, wir sollen sie nicht speziell auf „Links“ trainieren, das passiert automatisch. Wir sollen beide Seiten gleich behandeln und ihr anbieten.

Unser Kinderarzt hält die Us generell recht kurz. Er ist bereit, alle Fragen zu beantworten, es gibt aber keine Tests oder Fragebögen oder so. Er hat Minnie spielen lassen und auch alle ihre Fragen beantwortet (was ist das für ein Licht? Wie geht das an? Warum hast du da einen Frosch? Warum ist da kein Licht an?…), dann hat er mir noch ein paar Fragen gestellt. Fertig. Wir werden keine weiteren Untersuchungen (zB. beim HNO) machen. Ich glaube auch nicht, dass Minnie irgendwelche Störungen hat.

Im Juni haben wir einen Termin beim Augenarzt, dann schauen wir, ob sie weiterhin ohne Brille auskommt, oder doch wieder eine bekommt.

———————————–

Minnie spielt mittlerweile sehr gerne mit ihren Puppen, bzw. Kuscheltieren. Die werden an – und ausgezogen, gewickelt und in den Schlaf gesungen. Gerne fährt sie ihren Plüschgorilla Björn im Puppenwagen durch die Straßen und sorgt damit für Erstaunen bei den anderen Spaziergängern. Die vermuten darin nämlich eine süße Puppe und nicht so ein haariges Ding.

Sie puzzelt gerne, allerdings nicht so lange und am liebsten mit mir zusammen. Wenn sie dann aber erstmal im Puzzle-Modus ist, macht sie das erstaunlich gut. 16 Teile sind kein Problem für sie!

Letztes Wochenende haben wir 1,5 h zusammen geknetet. Wir haben gerollt, geschnitten, zusammengeknautscht, wieder ausgerollt, ausgestochen und rumgekrümelt. Mein innerer „Monk“ schreit ein bisschen, wenn sie die Farben so zusammenpanscht, aber da muss ich wohl durch. Minnie knetet keine Figuren, aber sie serviert Kuchen, Eis, Kaffee und macht Überraschungsgeschenke (zum auspacken… Knete – in Knete verpackt, etwas tückisch).

Sie kann sich theoretisch alleine an – und ausziehen, hat da aber keine Lust drauf. Wenn dann schmeisst sie die Sachen einfach auf den Boden und lässt sie liegen. Daran arbeiten wir grade…

———————————–

Sie liebt es, Schatzi zu helfen. Die beiden können stundenlang Holz machen, irgendwas handwerken oder fegen. Hauptsache sie darf dabei sein, wenn Papa etwas macht.

Wenn ich Kuchen backe oder koche, ist sie natürlich auch dabei… da probiert sie dann auch mal gerne…

———————

Immer wieder erzählt sie, dass sie gerne eine Schwester oder einen Bruder haben möchte. „Der ist dann ja ein Baby und kommt aus Mamas Bauch rausgeschlüpft und dann ist der ganz tlein und dann kann er in meinem Zimmer schlafen und ich kriege ein Hochbett“. Zusammenhänge mit einer bestimmten Conni-Geschichte sind sicher rein zufällig…

———————-

In der letzten Zeit beschäftigt sie alles um sie herum noch stärker als sonst. Ein Pixibuch von Feuerwehrmann Sam hatte zur Folge, dass sie vor dem Einschlafen erst noch 10 Minuten reden musste. Und auch noch Tage danach kam es immer wieder in ihren Erzählungen vor.

———————

Sie hat eine unerklärbare Angst vor dem Schwimmen entwickelt. Ich habe keine Ahnung, woher das kommt, aber sie will einfach nicht. Sie badet total gerne und spitzt und tobt, aber sobald wir vom schwimmen reden, macht sie total dicht. Ich habe jetzt erstmal in der Bücherei ein Buch ausgeliehen, in dem es ins Schwimmbad geht. Das lesen wir ab und zu.

————————

Sie schläft relativ gut zwischen 18 und 19 Uhr in ihrem Bett ein und kommt zwischen 22 und 2 Uhr rüber in mein Bett. Dort schläft sie selig weiter. Mich stört es meistens nicht, das kann also so bleiben.

————————–

Das letzte Treffen mit K und Baby haben wir genutzt, um Baby J die Milchflaschen zu schenken. Seitdem hat sie sie auch nicht mehr eingefordert… Der Schnuller muss aber auf jeden Fall da sein. Daran werden wir dieses Jahr arbeiten. Zumindestens tagsüber werden wir ihn demnächst mal abgewöhnen.

———————————————

Sie singt weiterhin gerne. In letzter Zeit fängt sie an, eigene Lieder zu singen. Teilweise singt sie dann etwas zu einer bekannten Melodie, teilweise völlig frei. Total niedlich!!

——————————————–

Während die letzten Wochen fast entspannt waren, ist seit 2 Tagen anscheinend wieder Trotzphase. Wahrscheinlich spürt sie auch unsere Aufregung wegen des Hauses (dazu später mehr).

Auch wenn es manchmal etwas schwer mit ihr ist, liebe ich sie über alles! Sie ist ein tolles, niedliches, fröhliches, trotziges, neugieriges Kleinkind und mein größter Schatz!

 

Letzte Woche – Diese Woche

Die Situation: Das Kind frühstückt und trinkt dazu Tee. Dabei kleckert sie mit der Tasse.

 

Letzte Woche: Kind meckert weil ihr Pulli nass ist und spielt mit der Pfütze. Mama muss einen Lappen holen und es schnell wegwischen. Dann muss ich ihr den Pulli ausziehen und einen neuen anziehen.

Diese Woche: Kind steht auf, geht in die Küche, öffnet den Spülmittelschrank (seit wann kann sie denn die Kindersicherung öffnen???), nimmt einen Lappen raus (und macht die Kindersicherung wieder zu!!!), geht ins Badezimmer (in der Küche kommt sie nicht an die Spüle), macht den Lappen nass (und den Wasserhahn wieder zu!!!), wischt die Pfütze auf und legt den Lappen auf den Tisch „falls ich nochma ‚leckere, dann hab ich den Lappen schon da oder wenn du ihn brauchst. De Pullala trocknet ja automatisch“ und trinkt ihren Tee weiter.

 

WANN BITTE IST DIESES KIND SO GROß GEWORDEN??????

X-Mas To-Do und Alltags-Mimimimi!

Was ich noch vor Weihnachten erledigen möchte:

  • Puppenwindeln nähen für Minnies Kuscheltiere (2 Stück)
  • Weihnachtliches/ Winterliches Buch kaufen für Minnie (Wimmelbuch?/ Wichtelbuch?)
  • Geschenke kaufen für: Neffe L, Nichte N, Neffe F, Nichte F; Baby J (Bücher!)
  • Bilder ausdrucken für Mama
  • Geschenk für Schwester? Bruder? (Eigentlich schenken wir uns nichts)
  • Geschenk Arbeitskolleginnen? Freundinnen? (Glückskekse nähen? Reagenzgläser mit Gewürzen usw. füllen?)
  • Weihnachtsessen planen (nur für 24. mit einem Arbeitskollegen und uns -> Hähnchengulasch?)
  • Einkaufen für die Feiertage (Brötchen, Aufschnitt, Gemüse und Co.)
  • Alle Geschenke einpacken

 

Wann auch immer ich das irgendwie zwischendurch machen soll. Schatzi hilft mir so gut er kann, aber durch den Krankenhausaufenthalt ist das alles etwas verzögert.

————————————————

Jetzt noch ein bisschen Alltags-Mimimimimi:

 

Minnie ist im Moment grade wieder sehr anstrengend. Es vergeht kein Morgen, an dem sie nicht schreit und weint. Gerade wenn es ans Anziehen und Losfahren. Oder wenn sie etwas nicht darf. Oder wenn wir sie ausziehen wollen. Oder eine neue Windel machen. Oder oder oder. Sie weint und brüllt und heult. Dicke Kullertränen und wütende Blicke. Manchmal schmeisst sie auch Sachen um sich.

Sie so zu sehen ist kaum auszuhalten für mich. Ich möchte gerne, dass sie glücklich ist, aber einige Sachen müssen eben sein. Wir versuchen schon, möglichst viel Zeit einzuplanen, um nicht hetzen zu müssen, aber es dauert einfach alles sehr lange grade. Ich muss manchmal rausgehen oder tief atmen oder bis 100 zählen. Sie tut mir echt leid und ich möchte sie ja gerne verstehen und unterstützen, aber ich weiss nicht immer wie.

Sie bekommt grade die zweiten oberen Backenzähne. Der erste ist schon 3/4 durchgebrochen, von dem anderen ist noch nichts zu sehen außer einer roten Stelle. Das tut sicher weh und führt zu Missstimmung. Wenn ich das Gefühl habe, es tut ihr zu sehr weh, dann gibt es Dentinox oder auch Nurofen.

————————-

Mein Finger tut immer noch weh. Die Wunde heilt gut, der Finger ist aber noch geschwollen und ich kann ihn kaum knicken. Das geht bisher keine 90 Grad… Belastbar ist er auch nicht. Gestern war ich nochmal beim Arzt und bekomme jetzt Krankengymnastik. Wie auch immer ich da Termine bekommen soll, denn eigentlich sollte ich das ab sofort am besten beginnen…

Ein Teil des Fingers ist auch noch taub, das ist aber wohl normal und soll in den nächsten Monaten wiederkommen.

Ich kann damit arbeiten (muss ich wohl, ich kann nicht noch mehr kranksein!), aber schön ist es nicht.

Heute Nacht habe ich mir den Finger angestoßen, so dass er voll geknickt wurde. Heißßa da war mir fast schlecht vor Schmerzen! Ich habe jetzt einen Knautschball und drücke den fleissig. Ich brauche den Finger und seine Beweglichkeit wieder!

————————–

Wenigstens haben wir schon einen geschmückten Tannenbaum stehen. Daran erfreue ich mich jeden Tag. Auf der Rest des Hauses ist dekoriert und gefällt mir gut. Und Minnie auch!

Generell werden die Feiertage entspannt bei uns werden.

Am 24. kommt ein Arbeitskollege zum Mittagessen, ansonsten sind wir für uns.

Am 25. sind wir bei meiner Mutter. Dort fahren wir gegen 14.30 Uhr hin (15 Minuten Weg) und machen Bescherung und essen Abendbrot. Wenn es klappt wie geplant, treffen wir dort meinen Bruder mit Frau und Kindern, meine Schwester mit Freund und die Kinder von Mamas Mann mit neugeborenem Baby und einem Jungen der gleichalt zu Minnie ist. Die Kinder sind dann also 10, 8, 4 J 11 M, 3, 2 J 9 M, 6 Wochen. Das gibt viele Geschenke für alle! Meine Mutter hat die Geschenke für Minnie in Abstimmung mit mir gekauft, ebenso meine Schwester. Bloss nicht zu viel und nichts was blinkt oder lärmt! Ich hoffe, es wird nicht zu laut. Ich hoffe auch, dass keiner genervt ist. Weihnachten brauche ich Harmonie und FriedeFreudeEierkuchen. Wer keine Lust auf Familie hat, soll Zuhause bleiben! Vielleicht bringe ich dieses Jahr ja den Mut auf, in einer solchen Situation mal etwas zu sagen. Deutlich.

Am 26. sind wir bei Schatzis Bruder. Die Kinder dort sind 5 J 9 M und 3 J 9 M und Minnie mit 2 J 9 M. Schwiegervater will mit Frau kommen, dann sehen wir die immerhin zum 2. Mal… Dieser Nachmittag wird sicher ruhiger werden. Ich schätze, ich gehe mit den Kindern spielen und der Rest unterhält sich!

——————————

Neben all dem Weihnachtskram sind wir auch noch dabei unser Haus zu verkaufen. Ein paar Besichtigungen hatten wir schon. Einige waren sehr interessiert, haben Fragen gestellt und andere sind schweigsam innerhalb von 10 Minuten durchs Haus gelaufen und haben sich dann mit einem „Danke“ verabschiedet.

Wer sein Haus verkauft, der darf wirklich nicht paranoid sein. Die Interessenten bekommen vom Makler die Adresse und fahren dann schonmal im Schritttempo hier vorbei. Auf dem Dorf fällt sowas auf. Ein Schild haben wir allerdings nicht im Garten stehen, warum auch immer?

Wenn es zum Verkauf kommt, kann alles recht schnell gehen. Innerhalb von 8 Wochen könnten wir dann umziehen. Wir werden auf jeden Fall mit einem lachenden und einem weinendem Auge ausziehen!

—————————-

Zwischen den Feiertagen bin ich mit Minnie zuhause. Schatzi muss wohl arbeiten. Wir werden es uns gemütlich machen und vielleicht noch was basteln oder eben mit den neuen Spielsachen spielen. Ansonsten haben wir da keine Termine.

————————-

Ich wünsche uns und euch allen da draußen erholsame und friedliche Feiertage!

2018 wird spannend werden. Auch wenn es wohl keine weitere Behandlung für uns geben wird. Das schaffen wir beide nicht psychisch und körperlich. Wir werden es eben drauf ankommen lassen und auf unser Glück hoffen. Das haben wir jetzt beschlossen – gemeinsam. Es geht einfach nicht. Ich habe geweint, nachdem wir das besprochen haben (und nochmal alleine im Bett), aber die Entscheidung ist sinnvoll.

 

So puzzlen wir im Moment

Mein Kind hat vor einigen Monaten endlich verstanden, wie das mit dem Puzzlen funktioniert. Also, was Mama da eigentlich spielen will 🙂 .

Im Moment wird bei uns jeden Nachmittag gepuzzelt. Heute möchte ich mal zeigen, wie das normalerweise abläuft:

So sind die Puzzle bei uns im Regal aufbewahrt. Ich hasse rumfliegende Teile… wenn ein Teil mal fehlen würde, wäre das echt doof für mich.

Zum Spielen werden die Teile alle zusammen in der Box gemischt. Dann ziehen wir nacheinander ein Teil und setzen es ein. Das liebt Minnie!

Hier ein Überblick über die Puzzle. Es sind verschiedene Schwierigkeitsstufen dabei. Diese Puzzle schafft sie alle ohne Hilfe und in einem Affenzahn.

Das hier ist im Moment ihr Liebling, das wird auch einzeln gepuzzelt. Sie schafft es schon manchmal ganz alleine, manchmal wird sie mittendrin aber auch wütend, weil ein Teil nicht passt 🙂

Zu Weihnachten wird Minnie noch einige „schwierigere“ Puzzle bekommen. Vielleicht werde ich dann ein paar von den „einfacheren“ aussortieren.

Mit den Puzzleteilen wird nicht nur gepuzzelt, die Autos fahren laut brummend herum und parken mit quietschenden Reifen ein, die Tiere hüpfen laut rufend im Zimmer herum oder dürfen auch mal rutschen. Letztens hat sie alle Teile in ihren Puppenwagen gelegt und ist damit (im Haus) herumgefahren.

Es ist so schön zu sehen, wie sie ihre Fantasie entwickelt. Ich muss mich echt zurückhalten, um ihr nicht zu zeigen, wie man damit „richtig“ spielt. „Sit and wait“, das ist mein derzeitiges Konzept 🙂  Und das macht Spaß!!!

Gefühlsschnipsel – Juli 2017

Im Moment ist es hier ein einziges Auf und Ab der Gefühle.

  • Wir haben uns Mitte Juni entschieden, die kleinste Katze abzugeben. Sie ist zwar schon 8 Jahre alt, aber noch sehr fit und spielfreudig. Unsere anderen beiden Katzen sind schon 13 und 15 und haben keine Lust mehr, mit der Kleinen zu spielen. Ich konnte leider auch nicht mehr so viel Zeit mit ihr verbringen, wie vor der Schwangerschaft. Sie war einfach unausgelastet und ist selbst mir immer mehr aus dem Weg gegangen und hat sich kaum noch streicheln lassen. Das war sehr schmerzhaft zu sehen, also haben wir sie an eine andere Familie vermittelt. Letzte Woche haben wir sie dort hingebracht und sie fehlt mir hier so sehr! Das ist wirklich hart, aber es ist das Beste für die Kleine. Dort bekommt sie mehr Aufmerksamkeit und hat einen Spielkumpel. Die ersten 2 Tage wollte sie dort nichts fressen, trinken oder aufs Klo gehen – das hat Nerven gekostet! Inzwischen ist sie dort aber angekommen und frisst und fängt an, Kontakt aufzunehmen.
  • Gestern ist mir das Handy von Schatzi auf der Straße runtergefallen… Natürlich ist gleich das Display kaputt gegangen. Das Handy liegt jetzt also beim Handy-Doc und wird repariert. Kostet immerhin schlappe 150 €. Nicht eingeplant und echt unpassend.
  • Ich habe schon wieder eine beidseitige Sehnenscheidenentzündung, soll also die Handgelenke ruhig halten. Das ist nicht so einfach mit Kind, Arbeit und Haus. Ich habe Schmerzsalbe, Zink-Leim-Verbände, warme Bäder und Schienen im Einsatz. Bei der Arbeit fehle ich wieder ein paar Tage und im Haushalt kann ich auch nur wenig machen. Außerdem soll ich wenig tragen… schwierig mit einem kleinen Kind. Der Garten wuchert vor sich hin. Da müsste man auch mal richtig durchgehen.

Es gibt aber auch jede Menge positives!

  • Minnie ist zur Zeit sehr fröhlich! Sie lacht und hüpft und springt und tobt. Man kann sich richtig mit ihr unterhalten und zusammen singen. das macht einen Riesenspaß!
  • Sie fängt an, aufs Töpfchen zu gehen. Nachmittags möchte sie immer mal wieder „ohne Windel laufe!“. Manchmal schafft sie es aufs Töpfchen, manchmal kommt ein „Mama – Pipi demacht“. Wir hatten auch schon ein „Mama – Kaka – da!“ Egal, wir machen das ganz entspannt und lassen sie ausprobieren.
  • Die Nächte werden besser. Ich mag es kaum schreiben, aber Minnie hat schon 2 Nächte letzte Woche durchgeschlafen. Von 20.30 bis kurz nach 6 Uhr. In ihrem Bett!! Sie braucht zwar noch ca. 45 Minuten zum einschlafen, aber es klappt mit 1 Milch abends und keiner weiteren nachts sehr gut. Ab und zu fordert sie eine 2. gegen 3-5 Uhr morgens, aber das ist ok. Meistens kommt sie morgens in unser Bett rüber und kuschelt sich an uns. Das ist so schön!

 

Das Haus ist still geworden, ohne die kleine Katze. Sie war mein Baby, seit wir sie 2009 auf einer Tankstelle gefunden haben. Sie kam zum kuscheln und hat bei mir mit im Bett geschlafen. Sie war aber auch die nervigste der Katzen, sehr durchsetzungsstark, besonders wenn sie Futter haben wollte. Hach, ich vermisse sie.

Ich denke aber, es war die richtige Entscheidung. Die beiden „alten“ Katzen sind wieder etwas aufgetaut und kommen öfter an zum kuscheln. Sie wirken allgemein auch etwas entspannter.

 

Im Moment schwanke ich öfter zwischen Weinen und Lachen, das ist anstrengend!

Der Rest der Eingewöhnung

Am Montag bin ich tatsächlich bis um 11 Uhr ungestört gewesen. Erst danach kam die Erzieherin mit Minnie rein und wir sind nach Hause gefahren. Das hat also gut geklappt!

Am Dienstag und Mittwoch haben wir das nochmal gemacht. Jedesmal etwas länger. Am Mittwoch sogar bis nach dem Mittagessen.

Donnerstag durfte ich dann nach Hause fahren. Sie ist von 9 Uhr bis ca. 13 Uhr dort gewesen, inkl. Mittagessen und kurzem Mittagsschlaf. Sie hat zwar nur ca. 15 Minuten geschlafen, aber immerhin!

Heute am Freitag habe ich sie um 8.30 Uhr hingebracht, mich kurz verabschiedet und seitdem ist sie da. Wenn es gut läuft, soll ich erst um 14 Uhr wiederkommen. Damit wäre die Eingewöhnung dann abgeschlossen.

 

Puh, das lag mir etwas auf dem Herzen. Aber Minnie ist so fröhlich und plappert wie verrückt. Alle Lieder aus dem Kindergarten müssen hier zuhause nachgesungen und nachgespielt werden. Das ist echt schön!

Ei-Hope

Kinderwunsch und PCOS

zwei sind einer zu wenig

Der Wunsch nach dem Kleinen mit der größten Bedeutung

schattentiere

Wie ich einmal verrückt wurde und blieb

sinsys blog

Kinderwunsch, Alltag und Leben mit PCO

Frau Planungeduld

Der holprige Weg zu unseren Wunschkindern

Still Heartbeat

Vom Wunsch zur Wirklichkeit

believe

vom Kinderwunsch zur Großfamilie

aus5mach4

aus dem Leben gegriffen

Bestellung beim Storch

mein Weg durch die Kinderwunschzeit

Juli statt Oktober

Über Frl. Sieben, welche lieber im Juli statt im Oktober auf die Welt kam

Life of Mrs. X

Life of Mrs. X

Einmal Familienglück, bitte.

Unerfüllter Kinderwunsch, Hausbau, Glück und Pech im Leben & alles dazwischen

kommbaldzuuns

Unser Weg zum Wunschkind

kiki blacks blog

Mein Leben, mein Chaos, meine Familie und ich

Kiddo The Kid

Das kiddo, der Mann und ich wursteln uns durch.

Kuntabunt

Aus dem Tagebuch einer Zwillingsmama

Der Stepvogel

Gehüpft wird immer!

Mama I und Mama J

Mission zweites Wunschkind

Eins plus Eins = ♥

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben." (Hermann Hesse)

Nullpunktzwo

Ein Blog über eine Grossfamilie in Patchwork

Wahnsinn und Ovulation

Die (Un)Ordnung des Kinderwunsches

FamilieBitte

Auf Umwegen zur Familie - Ein Blog zum Thema Adoption & Kinderwunsch

planGLÜCK

glücklich - zufrieden - stolz - Zwillingsmama

Mit Hilfe einer Leihmutter zum Wunschkind

Von den ersten Schritten bis zum großen Glück

Die Sache mit den Wundern

Ein Kinderwunsch-Blog

doppelkinder

Schicksalsjahre einer Zwillingsmutter

missionwunschkind.wordpress.com/

WIR SIND UMGEZOGEN! Aktuelles von uns auf www.doppelte-ueberraschung.de

Frau Schwanis Bauchgefühl

Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt (Dietrich Bonhoeffer)

RoboNekos Regenbogenbaby

Eine Familie entsteht

Retörtchen

Vater Mutter ICSI - der etwas andere Weg zum Kind

derfeuervogel

Kinderwunsch und ein ganz normales Leben

blogdergutenhoffnung

noch ein hoffnungsvoller Kinderwunsch-Blog