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Mimimi-Post

Das Wetter schlägt mir echt aufs Gemüt! Es regnet und regnet und regnet. Ab und zu schaut mal für eine Stunde die Sonne raus oder es ist wenigstens trocken. Es ist so dunkel hier drinnen, dass ich Licht angemacht habe.

Das Kind macht keinen Mittagsschlaf und klettert auf mir rum und ist unleidlich. Dadurch bin ich gereizt und Schatzi ist genervt und wir nerven uns an. Jetzt macht Schatzi Mittagsschlaf (weil er Kopfschmerzen hat), ich schreibe diesen Text hier zuende und bespaße Minnie.

 

Ich habe wieder mal PMS-ähnliche Erscheinungen. Vielleicht bin ich deswegen so schnell auf 180. Das letzte mal habe ich meine Tage im März 2017 bekommen. Danach nichts mehr, was auch nur entfernt als Blutung gelten könnte. Jetzt habe ich 5 Tage lang 2 Tabletten Chlormadinon genommen, um sie wenigstens einmal auszulösen. Heute ist der letzte Tag, also müsste es nächste Woche losgehen.

 

Apropro losgehen, in 3 Wochen geht meine Kur endlich los. Ich konnte den Termin um 1 Monat vorschieben und werde deshalb schon am 9.9. mit vollgepacktem Auto 4 – 6 Stunden weit weg fahren. Ich freue mich schon sehr auf diese Kur, ein bisschen mehr Ruhe und Zeit für Minnie, ein paar Tipps und Tricks für den Alltag. Ach, es ist schon schön, mal 3 Wochen nichts (oder nur wenig) im Haushalt machen zu müssen und die Mahlzeiten serviert zu bekommen. Ich werde die Zeit auch nutzen, um über unsere Beziehung nachzudenken und über den Wunsch nach einem Geschwisterchen für Minnie, bzw. einem zweiten Kind für mich.

 

Der „Flo“ ist auch wieder akut. Immer wieder habe ich letztes Jahr mal kryptisch davon erzählt. Er spukt schon eine Weile in unseren Köpfen herum, jetzt ist es wieder akut geworden. Worum es geht? Nunja, Schwiegervater will sein Haus verkaufen und ganz zu seiner Freundin ziehen. Und wir überlegen, ob wir dann eben dort einziehen. Das klingt vielleicht nicht nach einer großen Sache, aber es muss gut überlegt sein. Sowohl finanziell, als auch mmmh psychisch? Möchte Schatzi wieder in das Elternhaus zurückziehen? Wir würden einiges im Haus anders gestalten (alleine etwas mehr Farbe in Tapete und Boden…), etwas was vielleicht Schwiegervater nicht so gut gefallen würde. Ja, er wohnt dann 2 h entfernt weg, aber er hat gute Kontakte zu den Nachbarn. Wer weiss, ob da nicht in einem Telefonat erwähnt wird, wie lang unser Rasen schon ist und dass da immer noch so viel Kinderspielzeug rumliegt? Es ist nunmal ein Dorf…

Zudem hätte das neue Haus weniger Zimmer als dieses hier. Es hat nicht unbedingt weniger Quadratmeter, aber es gibt dort viele Abstellräume, eine Speisekammer, einen großen Hauswirtschaftsraum mit einer Werkstatt nebenan usw. Schatzi hat jetzt ein eigenes „Männerzimmer“, das wäre da nicht unbedingt so einfach realisierbar. Dafür hätte ich eben viel Verstauraum, ein großes Wohnzimmer und generell viel Platz zum verräumen meiner Sachen.

Es ist eine schwierige Entscheidung für Schatzi. Generell denke ich, dass wir das nicht ablehnen sollten, zumal die Lage viel ruhiger in einer Sackgasse ist, der Garten überschaubar und eingezäunt ist und das Haus generell 60 Jahre jünger ist als unseres hier. Aber dieses hier gehört uns und wir haben vieles renoviert. Aber es ist alt und es müsste noch viel gemacht werden. Vor allem können ein paar teure Sachen wie zB das Dach bald mal fällig sein…

 

Es sind also demnächst viele Entscheidungen zu treffen. Einige kann ich beeinflussen, andere nicht. Ich hasse solche „schwebenden Sachen“. Am liebsten würde ich alles gleich direkt entscheiden und festnageln.

 

Abwarten war noch nie meine Stärke…

 

Stay tuned…. 2018 wird auf jeden Fall spannend!

 

Sobald Schatzi wach ist, werde ich mir noch meine Haare färben und vielleicht noch Kuchen backen. Wäsche aufhängen müssen wir auch noch, und staubsaugen und irgendwann muss ich auch noch Fenster putzen.

 

Hier noch ein paar Bilder, auf denen zu sehen ist, dass es auch schöne Stunden gibt:

Frau Dr. operiert auf einem Indoor-Spielplatz alle Puppen gesund!

 

Wenn es regnet, dann picknicken wir eben im Spielhaus.

Auf einem Hofflohmarkt gefunden. Ein Einkaufswagen, nur für Minnie…

 

Gefühlsschnipsel – Juli 2017

Im Moment ist es hier ein einziges Auf und Ab der Gefühle.

  • Wir haben uns Mitte Juni entschieden, die kleinste Katze abzugeben. Sie ist zwar schon 8 Jahre alt, aber noch sehr fit und spielfreudig. Unsere anderen beiden Katzen sind schon 13 und 15 und haben keine Lust mehr, mit der Kleinen zu spielen. Ich konnte leider auch nicht mehr so viel Zeit mit ihr verbringen, wie vor der Schwangerschaft. Sie war einfach unausgelastet und ist selbst mir immer mehr aus dem Weg gegangen und hat sich kaum noch streicheln lassen. Das war sehr schmerzhaft zu sehen, also haben wir sie an eine andere Familie vermittelt. Letzte Woche haben wir sie dort hingebracht und sie fehlt mir hier so sehr! Das ist wirklich hart, aber es ist das Beste für die Kleine. Dort bekommt sie mehr Aufmerksamkeit und hat einen Spielkumpel. Die ersten 2 Tage wollte sie dort nichts fressen, trinken oder aufs Klo gehen – das hat Nerven gekostet! Inzwischen ist sie dort aber angekommen und frisst und fängt an, Kontakt aufzunehmen.
  • Gestern ist mir das Handy von Schatzi auf der Straße runtergefallen… Natürlich ist gleich das Display kaputt gegangen. Das Handy liegt jetzt also beim Handy-Doc und wird repariert. Kostet immerhin schlappe 150 €. Nicht eingeplant und echt unpassend.
  • Ich habe schon wieder eine beidseitige Sehnenscheidenentzündung, soll also die Handgelenke ruhig halten. Das ist nicht so einfach mit Kind, Arbeit und Haus. Ich habe Schmerzsalbe, Zink-Leim-Verbände, warme Bäder und Schienen im Einsatz. Bei der Arbeit fehle ich wieder ein paar Tage und im Haushalt kann ich auch nur wenig machen. Außerdem soll ich wenig tragen… schwierig mit einem kleinen Kind. Der Garten wuchert vor sich hin. Da müsste man auch mal richtig durchgehen.

Es gibt aber auch jede Menge positives!

  • Minnie ist zur Zeit sehr fröhlich! Sie lacht und hüpft und springt und tobt. Man kann sich richtig mit ihr unterhalten und zusammen singen. das macht einen Riesenspaß!
  • Sie fängt an, aufs Töpfchen zu gehen. Nachmittags möchte sie immer mal wieder „ohne Windel laufe!“. Manchmal schafft sie es aufs Töpfchen, manchmal kommt ein „Mama – Pipi demacht“. Wir hatten auch schon ein „Mama – Kaka – da!“ Egal, wir machen das ganz entspannt und lassen sie ausprobieren.
  • Die Nächte werden besser. Ich mag es kaum schreiben, aber Minnie hat schon 2 Nächte letzte Woche durchgeschlafen. Von 20.30 bis kurz nach 6 Uhr. In ihrem Bett!! Sie braucht zwar noch ca. 45 Minuten zum einschlafen, aber es klappt mit 1 Milch abends und keiner weiteren nachts sehr gut. Ab und zu fordert sie eine 2. gegen 3-5 Uhr morgens, aber das ist ok. Meistens kommt sie morgens in unser Bett rüber und kuschelt sich an uns. Das ist so schön!

 

Das Haus ist still geworden, ohne die kleine Katze. Sie war mein Baby, seit wir sie 2009 auf einer Tankstelle gefunden haben. Sie kam zum kuscheln und hat bei mir mit im Bett geschlafen. Sie war aber auch die nervigste der Katzen, sehr durchsetzungsstark, besonders wenn sie Futter haben wollte. Hach, ich vermisse sie.

Ich denke aber, es war die richtige Entscheidung. Die beiden „alten“ Katzen sind wieder etwas aufgetaut und kommen öfter an zum kuscheln. Sie wirken allgemein auch etwas entspannter.

 

Im Moment schwanke ich öfter zwischen Weinen und Lachen, das ist anstrengend!

Geschützt: Selbstauskunft Mu-Ki-Kur

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Ein missglückter Abschied…

Der Abschied bei der Tagesmutter am Donnerstag ist leider nicht so schön verlaufen.

Das hier war der Übeltäter:

Und das kam so…

Donnerstag:

8.30 Uhr: Auf meinem Schreibtisch bei der Arbeit sitzt dieser unschuldig wirkende Osterhase.

12 Uhr: Ich mache Feierabend und kaufe schnell noch den Rest ein.

13.30 Uhr: Ich bin mit allem fertig, setzt mich aufs Sofa, Buch vor die Nase und beisse in den Osterhasen. Es macht #knack# und ich habe ein Stück meiner Füllung verloren…

13.35 Uhr: Verdammte Sch… das fängt grad an wehzutun…

13.36 Uhr: Bei meinem Zahnarzt ist nur der AB. Die haben anscheinend schon um 13 Uhr Feierabend laut dem Band.

13.40 Uhr: In 20 Minuten muss ich mein Kind abholen… Ich rufe die Ansage der Zahnärztlichen Notärzte an. Da sind nur Zeiten für Karfreitag und das Osterwochenende angesagt.

13.45 Uhr: Ich erreiche einen Zahnarzt. Der hat einen Termin um 14.30 Uhr. Es könnte allerdings noch etwas Wartezeit dazu kommen. Puh. Noch 15 Minuten, bis ich bei der Tagesmutter sein muss. Der letzte Tag von Minnie… Soll ich sie zum Zahnarzt mitnehmen? Eher ungünstig, wenn noch gebohrt werden muss. Ich erreiche Schatzi nicht… Die Schmerzen werden schlimmer, also sage ich den Termin erstmal zu.

13.50 Uhr: Ich fahre los zur Tm. Unterwegs (*das liest jetzt ja keiner*) rufe ich meinen Papa an. Dessen Frau ist da und stimmt zu, auf Minnie aufzupassen.

13.58 Uhr: Bei der Tm. Ich überreiche mein Geschenk (Ein Outdoor-Kreativbuch für Kinder und Schoki), umarme sie nochmal, danke ihr für alles, erkläre ihr sehr schnell die Situation und nehme Minnie und die große Tüte mit ihren Sachen mit. Als wir vom Hof fahren (14.05) steht sie mit den anderen Kindern am Fenster und winkt. Ich muss ein bisschen weinen, der Abschied ist doch schwerer als gedacht. Ich hatte auch ein bisschen mehr Zeit zum Abschied eingeplant. Wir wollen uns aber in 2 – 3 Wochen nochmal bei uns zum Kaffee treffen.

14.20 Uhr: Bei Papa. Ich lade Minnie ab, dazu einen Beutel mit Spielzeug und Windeln. Das Kind stinkt ziemlich. Sorry Papa! Er sagt, er kriegt die Windel schon gewechselt. Minnie winkt mir zum Abschied zu. Ach, das geht so einfach?? (Ein weiterer Meilenstein by the way: Das erste Mal alleine bei Papa und dessen Frau)

14.31 Uhr: Ich stehe beim Zahnarzt. Puh. Ich mag keine Zahnärzte. Und fremde schon garnicht.

15.05 Uhr: Im Behandlungszimmer. Ja, die Füllung ist abgebrochen. Da es wehtut, will sie die ganze Füllung rausmachen und neu machen. Also erstmal eine Betäubung. Eine, die nur den Zahn betäubt und nicht die ganze Seite.

Hab ich schon erwähnt, dass ich Zahnärzte nicht so mag und ziemlich Angst habe und schmerzempfindlich an den Zähnen bin? Ich atme ganz ruhig und angestrengt und halte mich am Stuhl fest.

Während wir warten, dass die Betäubung wirkt, machen wir ein paar Röntgenaufnahmen. Mal schauen, wie es unter der Füllung aussieht.

15.30 Uhr: Inzwischen habe ich auch Schatzi informiert. Der fährt nach der Arbeit direkt zu Papa zur Unterstützung. Papa hat mir ein Bild von einem Wohnzimmer voller Spielzeug geschickt. Mitten drin sitzen Minnie und Papas Frau und spielen. Ok, das läuft gut!

Der Rest der Zähne sieht gut aus. Der Nerv ist an dem Zahn ziemlich hoch, daher tut es gleich so weh. Das Bohren und die neue Füllung halte ich ganz gut aus. Ich atme weiter ganz bewusst und versuche weit weg zu sein. Nicht mein Ding, überhaupt nicht.

Irgendwann später: Ich bin endlich fertig. Fix und fertig. Mein Kreislauf fällt kurz in den Keller als ich aufstehe. Langsam gehe ich raus und zum Auto.

Minnie spielt entspannt bei Papa. Mit allem, was da so rumsteht. Ich fahre mit Schatzi zusammen nach Hause. Die Seite tut etwas weh, aber es ist auszuhalten.

 

Freitag:

Die Nacht war doof. Ich hatte das Gefühl, als ob ich den Kiefer nicht richtig zumachen kann. So als ob die Füllung noch zu hoch ist. Mein ganzer Kiefer tut weh. So kann das nicht bleiben. Essen mag ich nicht richtig. Komisches Gefühl.

Das Zahnfleisch rund um den Zahn (Der 2. Backenzahn übrigens) ist irgendwie schwarz verfärbt und pocht. (Sorry für die Details, keine Angst, es kommen keine Bilder)

Gegen 10.30 Uhr entscheide ich, dass ich das nicht mehr aushalte.

Ich rufe beim Zahnärztlichen Notdienst an und schreibe mir die 3 Namen ab, die der AB für heute (Karfreitag…) vorsagt. Alle erreichbar von 10 – 11 Uhr. Das wird knapp. Ich ziehe mich schnell an, lasse Minnie bei Schatzi und düse zu ZA Nr. 1.

Der ist nur leider nicht da. Toll.

Ich rufe bei ZA 2 an. Dort nimmt niemand ab.

Es ist 10.50 Uhr.

Ich rufe bei ZA 3 an. Der ist da! Ich darf noch vorbeikommen, es sind sowieso noch mehrere Leute da. (Kein Wunder, wenn er der einzige von 3 eigentlichen Notzahnärzten ist, die offen haben)

Um ganz kurz vor 11 Uhr bin ich da. Es sind 6 Personen vor mir dran. Gut, dass ich ein Buch mithabe. („Schmerzlos“ – was für ein frommer Wunsch)

Gegen 11.30 Uhr bin ich dran. Das ging erstaunlich schnell. (Was wohl die anderen Patienten vor mir hatten? 6 Personen in ca. 30 Minuten… beim Zahnarzt?? Als Notfälle?? Egal.)

Ich sitze auf dem Behandlungsstuhl, öffne den Mund und der Zahnarzt sagt: „Huch, was ist denn da passiert?“ – Ja, danke. Sehr ermutigend.

Als erstes schleift er die Füllung etwas ab. Das ohne Betäubung. Ich halte die Hand der Helferin und versuche weiterzuatmen.

Dann schauen wir uns das Zahnfleisch an. Die ZA gestern hatte einen „Ring“ um den Zahn gelegt, als sie die Füllung reingemacht hat. So sollte die Form gehalten werden. Der hat anscheinend was am Zahnfleisch verletzt und es hat sich ein Bluterguss gebildet.

ZA Nummer 3 öffnet den Bluterguss und lässt etwas Blut ab. Das entspannt die Situation deutlich! Ich bekomme noch eine eklige Salbe daraufgeschmiert und bin entlassen.

Um kurz nach 12 Uhr bin ich zuhause. Schatzi und Minnie schlafen in Minnies Kinderzimmer. OK, das war zwar anders geplant, aber egal. Ich nehme eine Schmerztablette und lege mich auch noch kurz hin.

Eigentlich wollten wir um 13 Uhr losfahren. Dann sollte Minnie im Auto schlafen und wir pünktlich um 14 Uhr bei unseren Freunden in Hamburg sein. Jetzt schläft sie bis um 13.15 Uhr, fast 2 Stunden laut Schatzi.

Im Endeffekt sind wir um 15 Uhr in Hamburg und verbringen einen netten Nachmittag zusammen. Wenigstens das klappt.

 

Morgen ist Ostern. Den Rest von dem verflixten Osterhasen habe ich weggetan. So richtig Lust auf Schokolade habe ich nicht im Moment. Das Zahnfleisch ist immernoch dunkelblau und fühlt sich dick an. Wenigstens hat die Füllung jetzt die richtige Höhe.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Frohe Ostern!! Mit weniger Stress… Sowas braucht doch echt keiner.

Kaya

 

PS: Das Buch war übrigens irgendwie doof. Ich habe es trotzdem zuende gelesen, weil ich sonst nichts dahatte. Mein Handy hatte auch nur noch 15 % Akku…

PPS: Ich habe im Nachhinein festgestellt, dass ich ziemlich doof gewesen bin. Der AB bei meinem Zahnarzt hat gesagt, dass am Freitag nur bis 13 Uhr geöffnet ist. Es war ja aber erst DONNERSTAG… Ich hätte also Nachmittags ganz normal dahinfahren können. Zu meinem gewohnten Zahnarzt…

Eine neue Woche

Dieses Wochenende habe ich nicht bei „Mein Wochenende in Bildern“ mitgemacht. Die Lütte (die ich ab sofort einfach Minnie nenne) hatte die letzte Woche noch nicht gut verarbeitet und war deshalb sehr anhänglich und weinerlich. Da wollte ich nicht noch mit der Kamera um sie rum schwirren und möglichst nette Bilder machen.

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Ich bin froh, dass die Woche endlich vorbei ist. Die Vertretungstagesmutter war zwar sehr nett und hat sich bemüht, aber Minnie hat es doch sehr angestrengt.

Ich habe mich mit der Mama des anderes Kindes abgesprochen, so dass wir die Kinder immer gleichzeitig hinbringen und abholen, damit keins dort ganz allein ist. Die beiden Mädchen kennen sich ja wenigstens gut.

Sie hat jeden Tag beim Abgeben geweint und sich an mich geklammert. Es war zwar nach 5-10 Minuten wieder gut und sie hat mit dem anderen Mädchen gespielt, aber mein Muttiherz hat sehr geblutet beim weggehen.

Das Ins-Bett-bringen und die Nächte verliefen sehr schwierig. Schatzi konnte sie überhaupt nicht beruhigen. Sie stand abends mit der Milchflasche und ihrer Puppe im Arm im Bett und hat geweint und nur „Mamabett slafen, Milch mitnehme“ gerufen.

Also hat sie immer in meinem Bett geschlafen. Trotzdem hat das Einschlafen lange gedauert und sie ist nachts oft aufgewacht. Sie hat ganz viel Nähe gesucht, ist am liebsten direkt in meinem Arm eingeschlafen und hat sich auch nachts ganz doll an mich gedrückt.


Am Mittwoch hatte ich frei und einen Termin beim Endokrinologikum. Dort habe ich 5 Ampullen Blut gelassen, es wird mal wieder ein kompletter Check gemacht. Am Donnerstag bekomme ich die Ergebnisse.


 

Am Donnerstag und Freitag hat mir der ganze Stress voll auf den Magen geschlagen, so dass ich mich krankschreiben liess. Ich habe mich ausgeruht und ein bisschen was für mich gemacht. Außerdem habe ich angefangen, das Haus mal aufzuräumen und auszusortieren. Ein paar Müllsäcke habe ich vollgemacht. Es ist mir einfach viel zu voll geworden.


Wahrscheinlich haben Minnie auch noch die Renovierungsarbeiten von Schatzi beschäftigt. Der hat nämlich am Wochenende im Hauswirtschaftsraum die restlichen Fliesen abgeschlagen, damit wir da auch endlich mal fertig werden. Blödes Timing, aber irgendwann muss er es ja machen.

Ich war mit Minnie viel unterwegs, um dem Lärm zu entgehen. Aber alles ganz entspannt.

Am Samstag waren wir einkaufen und Minnie durfte helfen. Sie hat noch ein Würstchen abgestaubt und ist munter durch die Gänge gerannt. Ich hatte ja Zeit.

Danach waren wir noch kurz auf einem Flohmarkt. Das war aber wieder so ein sortierter Markt und es war mir viel zu voll. Wir haben nur ein Puzzle gekauft und sind danach lieber auf den Spielplatz gefahren.

Den Mittagsschlaf hat Minnie dann im Auto gemacht, bevor wir nachmittags noch zu einem kleinen Fasching gefahren sind. Dort gab es viele verkleidete Kinder (nur 1 Elsa!!) und Minnie hatte in ihrem Bienenkostüm sichtlich viel Spaß. Sie ist munter durch die Turnhalle gelaufen und hat sich zwischendurch immer wieder in meine Arme geschmissen.

Nach 1,5 Stunden sind wir nach Hause gefahren. Das reichte dann auch.

Schlafen wollte sie abends trotzdem nicht. Egal.

 

Sonntag waren wir zuhause. Wir haben gepuzzelt, gemalt, Quatsch gemacht, gebadet und Kuchen gebacken. Dazu haben wir noch mit Oma telefoniert und sind viel Bobbycar gefahren. Viel Spaß hatte sie auch beim Vögel suchen. Wir testen grade ein neues Futtersilo und Minnie würde es am liebsten den ganzen Tag beobachten.


Minnie durfte jeweils eine Stunde am Tag ohne Windel rumlaufen. Sie hat sich mit Händen und Füßen geweigert, eine anzuziehen, als ich sie morgens neu wickeln wollte. Wir haben also die Heizung hoch gedreht und sie nur im Body, Pullover und Socken laufen lassen und das Töpfchen mitten ins Zimmer gestellt. Das Pipi ist trotzdem auf den Teppich gegangen. Sie weiss zwar, dass das Pipi ins Töpfchen soll, aber das einhalten und hinsetzen schafft sie nicht. Wir üben das noch nicht gezielt und so ein paar Tröpfchen sind ja schnell weggewischt. Hauptsache sie hatte Spaß dabei.


Heute war die Tagesmutter wieder gesund. Minnie hat zwar auch kurz geweint, als ich losgefahren bin, aber sie war auf dem Arm der Tm und hat sich dort angekuschelt.

Ich habe trotzdem in der Krippe angerufen und nach freien Plätzen gefragt. Jetzt warte ich auf den Rückruf. Mal schauen.


Ich wünsche mir eine entspannte Woche.

Eigentlich soll ich erst am Samstag meine Tage wieder bekommen (wenn wir bei 28 Tagen sind *hahahaha – regelmäßiger Zyklus – bei mir*), irgendwie hatte ich heute aber schon so rote Fäden beim abwischen. Bei mir ist aber PCO-bedingt eher ein längerer Zyklus normal, einen kürzeren hatte ich noch nie. Mal beobachten.

 

Auf eine schöne Woche!

Mein Wochenende in Bildern 11./12.02.2017 – Puuuuhh

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Der Samstag morgen beginnt (wie im Moment jeder Morgen) mit einem kleinen Kind in meinem Bett. Eigentlich süß wie sie da liegt (Popo hoch…), aber ich hätte das Bett gerne mal wieder für mich alleine…

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Weil Schatzi kränkelt und wir uns etwas anzicken und sowieso weil draußen so schönes Wetter ist, gehen die Lütte und ich in einen nahe gelegenen Wald. Dort lasse ich sie laufen und freue mich, was sie so alles entdeckt!

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Ganz weiche Bäume 🙂 „Tuschelig!“

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Das hier sieht mit etwas Fantasie fast wie der Eingang zu einem Zwergenhaus aus!

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Trotz der frischen Luft kommt die Lütte nicht zum Mittagsschlaf zur Ruhe. Bääähh!! Weil sie aber todmüde ist, fahren wir eine Runde Auto und danach spontan in einen kleinen Indoor-Spielplatz.

Dort waren wir hier schonmal, heute war es aber deutlich voller und LAUTER!

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Die Lütte ist im Kleinkindbereich ein bisschen Bobbycar gefahren.

Leider war der Kleinkindbereich mitten im Bistrobereich, wo auch die Kindergeburtstagstische standen. Also war es auch dort SEHR voll und obwohl der Bereich eigentlich nur bis 4 Jahre sein soll, tobten da viele größere herum. Eine Aufsichtsperson habe ich nirgends gesehen und auch die Eltern griffen nicht ein, sondern daddelten auf den Handys oder tranken Kaffee.

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Es gab eine schöne Ecke mit Riesen-Bausteinen. Davon war die Lütte ganz fasziniert. Leider war es auch dort voll und die überzuckerten Kinder tobten wie wild rum.

Auf das Trampolin hat die Lütte sich leider erst garnicht getraut. Auch hier gab es keine Aufsicht und die Kinder tobten rum und hüpften durcheinander. Schade!

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Nach 1,5 Stunden sind wir zum Abschluss noch mal Elektro-Auto gefahren. Das fand die Lütte ganz OK, ansonsten war es einfach zu viel für sie.

 

Auf der Rückfahrt ist sie leider kurz eingeschlafen und abends war sie völlig aufgedreht und nicht ins Bett zu bekommen. Nach 1,5 Stunden hat Schatzi dann übernommen und sie irgendwie zum schlafen gebracht. Ich sass in meinem Bett und habe gezittert vor Aufregung. Puuh, das muss ich nicht noch mal haben. Mir tut die Lütte dann auch so leid, weil sie nicht zur Ruhe kommt.

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Am Sonntagmorgen wacht die Lütte zufrieden in meinem Bett auf (*grrr*). Sie schnappt sich die Marienkäferweste von der Wäscheleine und weigert sich sie auszuziehen. Nagut, dann eben mit.

Dann bringt sie mir netterweise meine Socken und „hilft“ mir beim anziehen…

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Sie kocht und überbäckt danach mit Käse 😉

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Diese großen Holzkugeln sind grade sehr beliebt! Die kann man so schön „umtippen“ (=umkippen) und „hui machen“ (= Die Rutsche runterkugeln).

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Weil Schatzi immernoch erkältet ist, entscheide ich mich nachmittags spontan, zu einer Freundin zu fahren. Die Lütte sucht die Snacks aus…

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… ich packe unsere 7 Sachen zusammen und los geht’s!

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Die Kinder spielen friedlich zusammen. Leider ist der Sand noch ziemlich gefroren… Aber die obersten 5 cm sind nutzbar :).

Die Lütte freut sich über das Spielhaus und den Hund und ich kann meiner Freundin ein bisschen mein Herz ausschütten und sie ihrs, während unsere Füße langsam einfrieren.

(Die Füße der Kinder sind übrigens pudelwarm geblieben, dank Zwiebellook!)

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Wieder zuhause gibt es für mich Wohlfühlpizza und für Schatzi noch den Rest Chili. Die Lütte isst mal hier einen Bissen, dann eine halbe Banane, dann von Schatzi einen Löffel bis sie irgendwann satt ist.

 

Dann spielen wir noch und lesen vor und kuscheln…

 

Ich entscheide, die Lütte heute mal später hinzulegen. Vielleicht war sie sonst einfach noch nicht müde genug?

Um kurz vor 20 Uhr (also fast eine Stunde später als sonst) mache ich sie bettfertig. Wir füttern zusammen die Katzen und dann geht sie mit ihrer Milch ins Bett. Sie lässt sich ruhig hinlegen und zudecken. Ich lege mich auf die Matratze daneben. Zusammen hören wir noch ein Hörspiel mit Winnie Puh und ich bleibe liegen, bis die Lütte eingeschlafen ist.

Ohne Geschrei und Gemecker klappt das heute innerhalb von 40 Minuten! GAAAAANNNZ langsam schleiche ich mich aus dem Zimmer und kuschele mich zu Schatzi aufs Sofa. Wir haben grade die Folge Akte X (Der Zirkus) halb gekuckt, als die Lütte wieder weint. Ich gehe schnell runter und schaffe es, sie wieder zu beruhigen.

 

Um 22 Uhr gehe ich schlafen, um 23 Uhr wird die Lütte wach und mag nicht mehr in ihrem Bett liegen. Also wandert sie wieder in mein Bett. Wir üben weiterhin… es war immerhin schon ein Fortschritt zu den letzten Nächten.

Eng an mich gekuschelt schläft die Lütte friedlich ein.

 

Was für ein Wochenende!

 

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr hier:

https://geborgen-wachsen.de/2017/02/12/wochenende-in-bildern-11-12-februar-2017/

Eine volle Woche…

Montag:

Die Nacht war ganz ok, die Lütte hat in ihrem Bett geschlafen und wollte nur 1 x nachts eine Milchflasche. Wir können in Ruhe frühstücken, dann kann ich sie ohne Theater anziehen und zur Tagesmutter bringen.
Ich mache extra früh Feierabend, um noch zuhause etwas aufzuräumen, schnell zu staubsaugen und zu wischen, bevor ich eine schöne halbe Stunde in die Welt von Harry Potter und das verwunschene Kind versinke. Das es als Theaterstück geschrieben ist, stört mich interessanterweise überhaupt nicht. Ich stelle mir nur immer wieder vor, wie das mit der Umsetzung auf einer Bühne aussehen könnte. Eine Herausforderung auf jeden Fall.
Fast vergesse ich die Zeit, schaffe es aber noch rechtzeitig zur Tagesmutter
Die Lütte hat mittags gut geschlafen (45 Minuten) und begrüßt mich ausgiebig. Mir geht immer so das Herz auf, wenn sie „Mammmma“ – rufend und mit ausgebreiteten Armen auf mich zurennt und sich in meine Arme wirft!

Die Tagesmutter und ich quatschen noch ein wenig. Sie erzählt von dem Blödsinn, den die Lütte und das andere kleine Mädchen so machen, wie sie toben und spielen und ganz viel Quatsch im Sinn haben … Es hört sich nach viel Spaß an ;).

Nachmittags besuchen wir noch A.. Die Lütte spielt schön mit N. zusammen. Er ist eher ruhig und tobt nicht viel. Die beiden untersuchen die Spielküche, spielen mit den Autos und klettern über alles drüber. Irgendwann entdecken sie Nachziehtiere und laufen viele Runden damit im Kreis und freuen sich einen Keks. So süß!
Es hat übrigens ein ganz kleines bisschen geschneit bei uns. Das sah schön aus, aber innerhalb kürzester Zeit hat sich alles wieder in Schneematsch verwandelt. Die Lütte stand trotzdem am Fenster und hat immer wieder „Neee – Neee“ gerufen.
Statt draußen mit dem Schlitten zu fahren, nutzen wir ihn im Wohnzimmer als Klettergerüst…

Wieder Zuhause gibt es dann noch eine schnelle Dusche für mich, während Schatzi mit der Lütten Bücher liest. Nach dem Abendbrot haben wir noch ein bisschen gespielt, bis die Lütte dann „müüüde“ gesagt hat und „Milch mache“. Dazu hat sie sich die Augen gerieben.

Leider hat sie sich mit dem Einschlafen sehr schwer getan. Ich bin mehrmals reingegangen, habe sie beruhigt, zugedeckt und wieder zum ruhig hinlegen überredet. Irgendwann ist sie dann tief eingeschlafen und ich konnte mit Schatzi etwas DVD gucken.
Um kurz nach 22 Uhr ist sie wieder wach und hat geschrien wie am Spieß. Scheinbar hat sie schlecht geträumt, denn sie hat auch ziemlich gezittert. Den Rest der Nacht hat sie bei mir im Bett verbracht, aber sehr unruhig geschlafen und ist immer wieder wachgeworden.

Dienstag:

Dienstagmorgen um 7 Uhr bin ich leise alleine aus dem Bett aufgestanden und habe mich fertig gemacht, die Katzen gefüttert und die Brotdose für die Lütte gerichtet. Gegen halb 8 habe ich sie geweckt. Sie ist noch völlig müde und hätte gerne noch weiter geschlafen. Die Nacht ist wohl auch für sie nicht so toll gewesen.
Aufmuntern konnte sie dann eine Anzeige aus der Zeitung, in der Kinder bunte Faschingsperücken tragen, dazu die typischen Clownsnasen und bunte Klamotten. Besonders die bunten Haare haben sie sehr beschäftigt und sie hat immer wieder „bunte Haare“ gesagt, und „mööp“ und sich auf die Nase gedrückt…

Nach einem schnellen Frühstück habe ich sie dann zur Tagesmutter gebracht. Auch dort hat sie als erstes von den „bunte Haare“ erzählt 😉 .

Heute arbeite ich etwas länger, um mein Stundenkonto aufzufüllen.

Ich habe zwischendurch beim Endokrinologikum angerufen, und einen Termin für Ende Februar ausgemacht. Meine Werte sollen mal wieder überprüft werden. Ich würde auch gerne mit dem Metformin noch weiter hoch auf 3 x 850 gehen.
Als ich die Lütte wieder abhole, ist sie ziemlich störrisch. Sie will sich nicht anziehen lassen, keine Schuhe, keine Jacke und erst recht keine Mütze. Irgendwie kriege ich sie ins Auto und nach Hause. Dort will sie sich nicht ausziehen (lassen), also läuft sie noch eine halbe Stunde mit voller Bekleidung durchs Haus. Irgendwann geht es dann doch, aber der Nachmittag ist echt anstrengend mit ihr. Sie ist so unzufrieden mit irgendwas (Zähne, Schub???).
Um kurz vor 4 fahren wir los zum Mutter-Kind-Turnen. Dort tobt sie rum und ist fröhlich! Sie rennt durch die Halle, freut sich an den Bällen und lässt sich auf die Matten fallen.
Wieder zuhause bestellen wir Pizza und machen einen ruhigen Abend. Nur das Zähneputzen wird wieder zum Kampf.

Die Lütte braucht sehr lange zum Einschlafen. Wenn ich aus dem Zimmer gehe, fängt sie an zu weinen. Lege ich mich neben sie, tobt sie im Bett rum.
Nach einer Stunde mag ich nicht mehr und bitte Schatzi zu übernehmen. Er spricht mit der Lütten und erzählt ihr ein bisschen was. Dann legt sie sich tatsächlich hin und schläft ein. Puuuhhh.
Wir genießen noch ein bisschen Zeit für uns bevor die Lütte dann um ca. 22 Uhr schreit und ich mich mit ihr in mein Bett hinlege. Dort schläft sie schnell ein.

Mittwoch:

Auch heute wache ich wieder mit der Lütten bei mir im Bett auf. Die Nacht war eher unruhig, aber ich habe doch ganz gut geschlafen.
Wir frühstücken in Ruhe und dann bringe ich sie zur Tagesmutter und fahre pünktlich zur Arbeit.
Ich kann die Lütte nur mit Mühe davon abbringen, die Anzeige mit den „bunte Haare“ mit zur Tagesmutter zu nehmen. Jedesmal wenn sie sie sieht, freut sie sich und hüpft und lacht. (Vielleicht besorge ich mal ein paar bunte Verkleidungssachen…)
Nachmittags kommt Oma zum spielen. Das findet die Lütte toll und sie zeigt ihr alle Spielsachen und Bücher. Leider arbeitet meine Mutter sehr viel und hat auch am Wochenende immer Programm. Daher sind solche Besuche eher selten und auch heute war sie nur ca. 1,5 h da.

Am Abend fängt die Lütte an zu schreien, sobald ich das Zimmer verlasse. Sie hat ihre Milchflasche noch garnicht leergetrunken und weint einfach nur. Ich kann sie nicht wirklich beruhigen und Schatzi ist auch nicht da, also lege ich mich mit ihr in mein Bett und schlafe dann eben auch schon um kurz vor 20 Uhr…
Wenigstens ist die Nacht dann recht ruhig.

Donnerstag:

Ich habe zwar ausgeschlafen, bin aber ziemlich gerädert. Die Lütte wird mit mir wach, also gehen wir zusammen duschen. Mir gefällt das morgendliche duschen sehr gut, der Lütten überhaupt nicht. Sie findet Wasser von oben sehr suspekt und Haare waschen sowieso blöd. Da müssen wir noch mal ein bisschen üben.

Bei der Arbeit habe ich endlich mein Jahresgespräch. Ich bekomme eigentlich nur gute Bewertungen, allerdings wurden meine Fehltage angesprochen. Dazu zählen Urlaub, meine Krankheitstage, wenn die Lütte krank ist und ungeplante Gleittage, wenn die Tagesmutter krank ist. Meine Chefin hat mir dabei ziemlich den Rücken gestärkt, das hat mich gefreut. Ich werde weiterhin auf 20 h/ Woche bleiben, alles weitere wird mir zu stressig.
Ich bin doch sehr erleichtert, als das Gespräch vorbei war. Ich mag sowas nicht.

Der Nachmittag mit der Lütten verläuft friedlich. Wir spielen gut zusammen, bis dann um 16 Uhr Schatzi nach Hause kommt und die Lütte übernimmt.
Ich treffe mich mit K. in Hamburg und wir essen lecker Tapas. Danach sind wir vollgefuttert und laufen ein paar Runden um den Block. Es ist schön, mal wieder in Ruhe mit ihr zu sprechen.
Gegen 22 Uhr bin ich wieder zuhause. Die Tür zum Kinderzimmer ist weit geöffnet. Bei uns ein interner Code für „Das Kind schläft nicht in diesem Zimmer“. Ein kurzer Blick ins Schlafzimmer zeigt, dass die Lütte in meinem Bett schläft. Naja, ok.
Schatzi ist im Wohnzimmer und erzählt, dass die Lütte, genauso wie gestern, gleich geschrien hat, sobald er den Raum verlassen hat. Auch ein „neben das Babybett legen“ hat nichts gebracht, daher hat er sie ins große Bett gebracht und sie ist in seinem Arm eingeschlafen.
Wir quatschen noch ein bisschen und um 23 Uhr gehe ich dann auch schlafen. Die Lütte wird nur kurz etwas wach, rückt ein Stück an mich ran und schläft dann weiter.
Die Nacht verläuft friedlich. Die Lütte wird nicht mehr wach, bzw. schläft immer wieder ohne dass sie schreit oder ich es merke wieder ein. Wenn sie das jetzt noch in ihrem Bett machen würde *Wunschgedanken*

Freitag:

Schatzi hat Urlaub und steht mit uns auf. Ich bin noch so satt von gestern und wir essen nur einen Joghurt. Die Lütte freut sich, dass ihr Papa da ist und möchte eigentlich lieber mit ihm weiterspielen, als zur Tagesmutter zu fahren. Da Schatzi aber einiges vorhat heute, ist das keine Option.
Bei der Tagesmutter angekommen, freut sie sich aber trotzdem und düst gleich ab zum spielen.

Ich mache früh Feierabend und esse mit Schatzi zusammen Mittag, bevor ich die Lütte abhole.
Nachmittags fahre ich noch mit A. und N. zu einem Flohmarkt. Der wird von einer Privat-Schule ausgerichtet, so dass es dort eher hochwertigere Sachen zu kaufen gibt – Das war auf jeden Fall meine Hoffnung… Stattdessen gab es viele Sachen der Schuluniform zu kaufen und ein paar nicht mehr so schöne Spielsachen. Es gab ein kleines Buch für die Lütte, immerhin…

Am Abend ist Schatzi wieder unterwegs. Die Lütte ist irgendwann deutlich müde und ich bringe sie ins Bett. Leider fängt sie wieder an zu schreien, sobald ich rausgehen will. Lege ich mich hin, dreht sie wieder auf und tobt rum. Ich habe ihr extra keinen Schlafsack angezogen, weil sie in den letzten Tagen immer gerne auf dem Bauch geschlafen hat und sich nachts mit den Füßen total darin eingedreht hat. Jetzt nutzt sie die Freiheit und hüpft durch das Bett – wenn sie nicht grade schreit. Die Milchflasche interessiert sie nicht mehr. Ich versuche ganz ruhig zu bleiben, aber so gut gelingt mir das nicht, ich muss also kurz rausgehen. Als ich wiederkomme, habe ich mein Handy dabei. Ich frage die Lütte, ob ich ihr eine Geschichte vorlesen soll. Sie sagt „Jaa“ und ich kann sie hinlegen, ihr die Flasche geben und zudecken. Dann setze ich mich neben das Bett und suche auf dem Handy irgendein EBook raus und fange an zu lesen.  Nach nichtmal 5 Minuten ist sie eingeschlafen und ich atme auf.

Die Lütte schläft dann bis um halb 1, danach wandert sie wieder in mein Bett und schläft dort bis morgens um 7 Uhr weiter (ohne erneute Milch).

Was für eine Woche!!! Die Lütte hat ja nie richtig gut geschlafen, aber das hier wird grad immer schlimmer.

Ich weiss wirklich nicht, woran es liegt.

  • Angst im Dunkeln? (es brennt immer ein Nachtlicht)
  • Zähne ? (Irgendwann müssen die hinteren Backenzähne ja mal kommen)
  • Bauchschmerzen ?
  • Sonstige Ängste?

Keine Ahnung, aber es ist abends grade total anstrengend!

Müde Grüße

Kaya

Gewissensfrage – was würdet ihr machen?

Wenn eure Tagesmutter/ Erzieherin im Kindergarten einen Blog hat und auf Twitter aktiv ist, würdet ihr es lesen???

 

Ich habe den Blog meiner gefunden und ein bisschen gelesen. Sie berichtet nicht über die Tageskinder, nur über ihre Gefühle und ein bisschen Privatleben. Teilweise sind es aber sehr private, etwas verstörende Gedanken, wenn sie zB traurig oder müde ist, oder Geldsorgen hat…

 

Was würdet ihr jetzt machen? Weiter mitlesen? Heimlich quasi lauschen? Oder ihr davon erzählen??

 

I do my crying in the rain…

Eigentlich habe ich gestern an einem schönen Text über die Lütte geschrieben, die unglaublicherweise schon 21 Monate alt ist.

Bevor ich ihn fertigschreiben konnte kam eine Meldung von der Tagesmutter, dass die Lütte nach dem Mittagsschlaf mit knallroten, farblich abgegrenzten Wangen aufgewacht wäre und weder essen noch trinken möchte und nur Mamamamamama ruft. Ich habe die Lütte also abgeholt, ihr zuerst Dentinox, dann einmal Ibuprofen verabreicht und zuhause mit ihr auf dem Sofa gekuschelt. Dazu durfte sie ein bisschen Sesamstraße gucken. Nach einer halben Stunde war alles wieder ok. Ich tippe auf Backenzähne, die zweiten. Hinter den ersten Backenzähne waren unten kleine Hubbel zu fühlen. Abwarten.

 

Nachmittags war ich dann noch mit ihr beim Mutter-Kind-Turnen. Die Lütte war gut drauf, hat fröhlich auf dem Trampolin gehopst und ist wild durch die Halle gerannt.

Alles war schön.

 

Dann kam die eine Mutti noch in die Halle. Vor sich in der Trage ein kleines Bündel Mensch. 3 Wochen alt. Das zweite Kind. Der Große ist etwas älter als die Lütte, jetzt kam noch ein Mädchen dazu.

 

WUSCH!!!!

 

Da waren sie alle wieder. Meine widersprüchlichen Gefühle, meine Ängste, meine Wünsche. Alles in mir schrie nur: Ich will auch!!!

Das war so ein heftiger Schmerz ganz tief im Herzen. Ich habe fast angefangen zu weinen.

Puuuh da musste ich ein paarmal tief durchatmen und mich erstmal abwenden und mich mit der Lütten beschäftigen. Die war übrigens ganz fasziniert von dem Baby. Die ganze Zeit wollte sie in die Trage reinkucken „Baby!“. Immer wieder. Beim umziehen nachher hat sie den Autositz der Kleinen kommentiert „Da – Auto Baby“ und dann noch ganz wichtig mit einem Kopfnicken „an-nallen“ (anschnallen…).

 

Zuhause habe ich Schatzi die Lütte übergeben und bin dann erstmal duschen gegangen.

„I do my crying in the rain“

Wutwürfelchen ;)

Gründe, aus denen die Lütte in den letzten 3 Tagen zum Wutwürfel wurde und sich schreiend auf den Boden geworfen hat oder/und Kullertränchen aus ihren Augen kamen:

 

  • Ich habe ihr beim Schuhe anziehen geholfen
  • Ich habe ihr nicht beim Schuhe anziehen geholfen
  • Sie durfte nicht 2 verschiedene Schuhe anziehen
  • Die Schuhe durften nicht mit ins Bett
  • Ich habe ihr eine frische Windel angezogen
  • Sie hat die Windel bei ihrem Plüschgorilla Björn abgemacht und konnte sie nicht wieder festmachen
  • Ihr Rody-Hüpftier ist umgefallen
  • Ihre Puppe Lena hatte Schuhe an und sie hat die nicht abbekommen
  • Sie hat sich mit dem Bobbycar verkeilt und kam nicht weiter
  • Ich habe von ihrem Apfel abgebissen (den sie mir hingehalten hat…)
  • Ich habe ihr Brot geschnitten (anscheinend falsches Muster)
  • Sie durfte keinen Kaffee trinken
  • Ich habe sie im Auto angeschnallt
  • Es hat an der Tür geklingelt
  • Sie durfte das Feuerzeug nicht haben
  • Papa hat noch geschlafen
  • Es war dunkel draußen (???)

Dazu gibt es jetzt immer lauten Protest, wenn wir Zähneputzen wollen, oder sie zum essen kommen soll, oder sich anziehen soll oder ins Bett soll… und ein lautes: NEIN… Ich kündige die Sachen ja schon immer an und reisse sie nicht direkt aus dem spielen raus, aber sie wird immer laut.

Ich glaube, das Wochenende mit dem ganzen Besuch war etwas viel für ihr armes Köpfchen… Am Montag habe ich dann vieles aufgeräumt und am Dienstag sind wir von der Tagesmutter aus direkt nach Hamburg zum Optiker gefahren (um Brille Nr. 4 abzuholen…), das war jeweils über 1 Stunde Fahrt. Die Woche davor war ja auch nicht so einfach und ruhig…

 

Die anderen Kinder bei der Tagesmutter können teilweise Dinge, die sie auch gerne können möchte: Hüpfen, Schuhe anziehen… das macht sie sehr wütend. Die sind aber eben auch älter, haben ältere Geschwister oder haben eben einen ganzen Tag geübt, bis sie den Dreh raushatten.

Ich glaube, da hat die Lütte den kurzen Geduldsfaden von mir geerbt 😉 .

Wenn sie so wütend wird, muss man sich echt auf die Zunge beissen, um nicht loszulachen. Es sieht aber auch zu niedlich aus…

Am besten hilft noch: Kind anziehen und rausgehen. Am liebsten zum Hafen, da ist im Moment kaum Betrieb. Außerdem ist da ein großer gepflasterter Platz – perfekt zum Bobbycar fahren – das faszinierende Wasser, ein paar große Findlinge, ein Deich zum runterrennen und ein paar Schafe… und nur 5 Minuten mit dem Auto entfernt.

Leider geht das nicht immer und die Lütte tut mir ja auch so leid.

 

Es ist sicher nur eine dieser Phasen!!!!!!!!!

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