Kategorie-Archive: Schwangerschaft

32 Tage

Hmmmm

Eigentlich wollte ich schreiben, wie sehr ich mich freue, dass ich nach 32 Tagen schon wieder meine Periode bekommen habe. Von ganz alleine!

Angefangen hatte ich diesen Text am letzten Freitag. Da fingen nämlich die typischen leichten Regelschmerzen an und ich war ganz aufgeregt… schwanger konnte ich nicht sein, da wir seit der letzten nicht miteinander geschlafen hatten. Ich wollte davon frei in der Kur sein.

So.

Heute würde ich jetzt als Tag 1 in den Kalender eintragen. Und ich sitze hier und weine. Gestern habe ich schon im Garten vor den anderen Kurfrauen geweint…

Warum?

Am Dienstag gegen Mitternacht hat K ihr Baby zur Welt gebracht und mir das am Mittwoch geschrieben.

So sehr ich mich ehrlich für sie freue, so sehr hat mich das Babybild doch aus der Fassung gebracht. Am Vormittag hatte ich hier noch ein Gespräch mit der Psychologin über das Thema 2. Kind und nun dieses süsse Babybild.

Heute schreibt J dass sie 3 Tage überfällig ist und die passenden Symptome hat. Der Test ist zwar negativ, aber vielleicht war der ES später. Das wäre bei ihr das 2. Kind.

Und schon wieder weine ich. Und bin wütend über mich, weil ich mich einfach nicht uneingeschränkt freuen kann!

Übermorgen fahre ich nach Hause zu Schatzi. Vernünftigerweise müssten wir in unserer Partnerschaft mal etwas zur Ruhe kommen, aber vieles in mir schreit und weint nach diesem 2. Kind…

Hach es ist doof!

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35 Jahre Kaya, 10 Monate Mama

Vielen Dank für die lieben Mails mit Glückwünschen zu meinem Geburtstag! Ich habe mich sehr darüber gefreut!

 

Jetzt bin ich also 35 Jahre alt. Puuh, das hört sich ziemlich alt an. Früher als Kind hätte ich so jemanden als steinalt bezeichnet 🙂

 

Die Lütte ist jetzt 10 Monate alt, das heisst, die Geburt und die Schwangerschaft sind auch schon 10 Monate her.

Grund genug, mal wieder einen kurzen Bestands-Check zu machen. Was ist anders als vor der Schwangerschaft, was ist gleich geblieben:

 

  • die Haare sind wieder gleichmäßig am wachsen. Nach der Schwangerschaft sind ja gefühlt ziemlich viele ausgefallen oder die Lütte hat sie mir ausgerissen. Hier und da sind noch kurze Stoppeln dazwischen, die aber im Zopf nicht weiter auffallen.
  • die Augen sind gleichkurzsichtig geblieben. Kontaktlinsen konnte ich ja während der Behandlung und der Schwangerschaft garnicht ab. Da waren mir die Augen viel zu trocken für. Jetzt habe ich es noch nicht wieder ausprobiert. Zum Optiker müsste ich also mal demnächst zum überprüfen…
  • die Schwangerschaftsstreifen verblassen so langsam. Die ganz dunklen Stellen werden wohl noch lange erhalten bleiben, bei den meisten bin ich aber zuversichtlich, dass sie noch weggehen. Bis ich irgendwann mal eine Bikinifigur habe…
  • ich wiege immernoch weniger, als zu Beginn der Schwangerschaft. Im Gesicht ist es deutlicher zu sehen, dass gefällt mir sehr gut. Am Bauch ist es etwas mehr als vorher, das kriege ich aber auch noch weg. Irgendwann. Vielleicht mache ich mal wieder etwas Sport. Oder esse weniger Süßes…
  • die Gelenkschmerzen, die mich nach der Schwangerschaft so gequält haben, sind endgültig verschwunden. Jetzt kann ich endlich auch längere Spaziergänge machen, ohne danach erbärmlich zu humpeln.
  • ich habe jetzt sehr viel weniger Pickel als vorher. Also nicht, dass ich komplett verpickelt gewesen bin, aber der eine oder andere Fiesling kam schon mal zum Vorschein. Gerne im Gesicht oder auf dem Rücken.
  • ich kann mich schlechter auf mehrere Sachen gleichzeitig konzentrieren. Wenn ich zB die Lütte füttere, dann vergesse ich die Kartoffeln auf dem Herd manchmal komplett. Redet Schatzi beim stillen mit mir, höre ich zwar zu, habe aber teilweise im nächsten Moment schon vergessen, was er gesagt hat. Die Lütte fordert einen Großteil meiner Aufmerksamkeit. Mal schauen, wie das nachher mit dem Arbeiten wird.
  • ich habe bisher meine Tage noch nicht wieder bekommen. PCO lässt grüßen… Ich nehme bisher keine Verhütungsmittel, aber nunja, das ist eher selten bis nie nötig im Moment. Dann reicht auch ein Kondom.
  • mehr als 4 Stunden am Stück geschlafen habe ich zuletzt im März 2015 vor der Geburt. An einigen Tagen bin ich daher ziemlich müde, an anderen geht es grade noch so.
  • in der letzten Zeit habe ich einen ziemlich Süßhunger gehabt. Müdigkeit –> schnelle Energiezufuhr nötig. Das kann aber durch die Insulinresistenz nicht richtig aufgenommen werden. Ich nehme jetzt wieder Metformin (steigere langsam auf 2 x 850) und hoffe, dass diese Heißhungerattacken weniger werden.
  • ich muss lernen, die Lütte auch mal gezielt zu Schatzi zu geben. Ich brauche mehr Freiraum, mehr Zeit für mich und Schatzi tut ein bisschen mehr Verantwortung auch gut!

 

2016 werde ich also deutlicher sagen, was ich möchte und wann z.B. Schatzi mir die Lütte abnehmen soll. Er ist ja immer gerne bereit dazu, wenn ich ihn frage. Von alleine kommt er aber nicht auf die Idee 😦 .

Ich werde mir mehr Zeit für mich nehmen!!!

Geburtsbericht

Es ist schwer, ein solches Ereigniss in Worte zu fassen.

Die ganzen Gefühle sind unbeschreiblich. Ich werde es hier trotzdem mal versuchen.

Also:

Der Donnerstag verlief zunächst völlig normal. Es gab aus meiner Sicht keinerlei Anzeichen für eine Geburt.

Am Nachmittag war ich noch wie geplant bei der Hebamme und habe dort die Akupunktur bekommen.

Abends haben Schatzi und ich dann noch GNTM gesehen.

Gegen 22.30 Uhr war ich müde. Ich hatte mich grade im Bett eingekuschelt und mir ein Hörbuch angemacht, dazu die Hände an den Bauch gelegt und das Rumpeln der Kleinen genossen, als es in meinem Inneren leicht Plopp machte.

Ich horchte in mich hinein: war das jetzt die Fruchtblase? Es lief nichts aus mir raus, es hätte auch ein besonderer Tritt der Lütten sein können.Was tun?? Aufstehen sollte ich ja eigentlich nicht mehr, das Kind lag noch nicht fest im Becken, das hatte mir die Hebamme noch vor ein paar Stunden gesagt.

Um sicherzugehen habe ich mich trotzdem vorsichtig ein wenig aufgesetzt. Ja – doch, da lief ein bisschen was. Geht es los? Was jetzt? – Krankenwagen anrufen!

Ich habe dann nach Schatzi gerufen und ihm von meinem Verdacht erzählt. Er hat mir das Telefon gebracht und ich habe den Krankenwagen gerufen.

Da ich kein echter Notfall war und zu dem Zeitpunkt auch keine Wehen hatte, wurde mir gesagt, dass es etwas dauern könnte. Also warten. Schatzi hat sich schnell angezogen, die letzten Sachen in die Tasche geworfen und wir haben gewartet.

Ca. 10 Minuten nach dem Anruf begannen die Wehen. Die zweite kam 6 Minuten nach der ersten, die dritte dann schon 5 Minuten, danach alle 3-4 Minuten. Huch, was wird das jetzt hier??? Atmen…

 

Der Krankenwagen kam und brachte mich ins Krankenhaus. So eine Fahrt möchte ich echt nicht nochmal erleben. Der Weg dauert normalerweise 20 Minuten, er kam mir aber endlos vor. Auf der Seite liegend, angeschnallt, mit Wehen alle paar Minuten und dann noch Fragen des Sanitäters beantworten – nicht einfach.

Keine Ahnung, welchen Weg der Krankenwagen gefahren ist, Schatzi war auf jeden Fall vor ihm im Krankenhaus, obwohl er danach losgefahren ist. Da hat er sich natürlich gleich Sorgen gemacht.

Im Krankenhaus wurde ich gleich in den Kreisssaal geschoben, dort wurde ein ctg gemacht und die Diagnose „Fruchtwasser“ eindeutig bestätigt. Es war klar, ohne Kind gehen wir hier nicht mehr raus, der Muttermund war zu dem Zeitpunkt schon 3 cm geöffnet.

 

Hui, da ging mir ganz schön die Pumpe und Schatzi ist auch ganz bleich geworden.

 

Das ctg war in Ordnung und obwohl ich weiterhin alle paar Minuten heftige Wehen hatte, wurden wir nach unten zur Anmeldung geschickt. Laut der Hebamme: „Runter mit dem Fahrstuhl fahren, hoch dann bitte mit der Treppe“ (3. Etage!)

Das war kein Spaß! Fiese Wehen, das Fruchtwasser floss aus mir raus (in die Binde) und völlig übermüdet, brachten wir die Anmeldung hinter uns. Ich war sehr froh, dass nicht so viel los war.

 

Es war 0.35 Uhr.

 

Wieder zurück im Kreisssaal wurde mir auch gleich ein Zimmer zugewiesen. Ich habe mich ausgezogen und versucht, die jetzt ziemlich starken Wehen irgendwie zu veratmen. Im liegen, im stehen, irgendwie.

Leider war nicht die ganze Zeit eine Hebamme mit im Zimmer. Sobald sie da war und klare Anweisungen gegeben hat, war alles einfacher, alleine habe ich das nur schwer geschafft und mich immer wieder im Schmerz verloren. Es waren aber anscheinend viele Geburten gleichzeitig in Gange.

 

Schatzi hat mich immer wieder ans tiefe Ein – und Ausatmen erinnert, das hat teilweise auch geholfen. Sonst mochte ich keinerlei Berührungen von ihm, keine Massage oder festhalten. Das hat meine Konzentration gestört. Er wusste garnicht, was er machen soll. Ich habe ihm versichert, dass mir schon seine Nähe völlig reichen würde und eben der Gedanke, dass ich ihn jeder Zeit zu mir rufen könnte und mich festhalten könnte alles ist, was ich brauche.

 

An die nächsten Schritte kann ich mich nicht genau erinnern.

Ich habe mich irgendwann auf den Rücken gelegt und einen Tropf mit Schmerzmittel bekommen. Die Hebamme war ab einem bestimmten Zeitpunkt durchgängig bei mir und hat mir genau gesagt, wie und wohin ich atmen soll. Ich habe versucht, ihren Anweisungen zu folgen, aber die Wehen waren teilweise so heftig und so schnell hintereinander, dass ich nur noch geschrien habe. Ein paar mal übergeben habe ich mich auch. Glücklicherweise macht so etwas Schatzi nichts aus und er hat mir tapfer Schale und Tücher bereitgehalten.

 

Irgendwann hatte ich den Punkt erreicht an dem ich gerne eine pda bekommen hätte. Es hieß, die Ärztin wäre jetzt noch beschäftigt und würde aber danach zu mir kommen. Ok, dann erstmal ohne weiter…

 

Die Hebamme hat mit ihrer Hand den Muttermund geweitet, das war echt schmerzhaft!

Zwischendrin hatte ich keine Lust mehr und habe solch lustige Sachen wie: „ich will nicht mehr, macht ohne mich weiter, ich schaffe das nicht“ geschrien.

 

Irgendwann waren plötzlich neben der Hebamme noch 2 weitere Personen mit im Zimmer.

Auch die Wehen wurden anders. Plötzlich sollte ich nach unten pressen und schieben. Aber dabei den Hintern entspannen.

 

Mein fusselhirn hat kurze Zeit später verstanden: a) jetzt kommt die nochmal schmerzhaftere Endphase b) die Frau an meinem linken Bein ist wohl die Ärztin und c) für eine pda ist es jetzt wohl zu spät.

Die folgende Phase war die Hölle. Ich hatte das Gefühl zu zerreißen, musste mich immer wieder krampfhaft in die Realität zurück kämpfen um den Anweisungen folgen zu können.  Ich bin normalerweise ein Meister im ausweichen. Hier musste ich aber mitten in den Schmerz hinein drücken und immer weiter machen.

Ich wollte und konnte keine andere Position ertragen und habe mich energisch verbal dagegen gewehrt. Irgendwann gab es wohl eine kleine kritische Phase als plötzlich die Hebamme und die Ärztin jeder eins meiner Beine bis zu den Ohren gedrückt haben.

 

Der Kopf war nochmal enorm schmerzhaft, zumal er ja nicht in einem Rutsch rauskam, sondern erst mit der nächsten Wehe.

 

Dann ging aber alles ganz schnell.

Um 05.40 Uhr ist unsere kleine Tochter zur Welt gekommen!

 

Vom Blasensprung bis zur Geburt waren es etwas über 6 Stunden.

Die Nachgeburt ist problemlos nachgekommen und Schatzi hat die Nabelschnur durchgeschnitten.

Danach wurde mir die lütte auf den Bauch gelegt und wir durften ca. 1 h lang kuscheln.

 

Mein erster Gedanke war: da war ein echtes Baby im Bauch und jetzt bin ich mama! Der zweite dann: oh, viele Haare hat sie und so dunkle.

 

Ich habe sie dann gleich angelegt und sie hat auch ein bisschen genuckelt. In dem Moment war ich voller Adrenalin und konnte alles garnicht fassen.  Sie ist endlich da und gesund und gehört zu uns!

 

Nach einiger Zeit kam die Ärztin wieder. Ich musste etwas genäht werden, aber wirklich nur ein bisschen.  Schmerzhaft war das trotzdem!

Gegen 8 Uhr sollte ich dann mal versuchsweise aufstehen und aufs Klo gehen. Dann wurde ich aufs Zimmer gefahren mit unser Tochter fest im Arm!!

Die Daten:

3770g

54 cm

Kopfumfang 34 cm

 

Ich hatte noch nie eine so intensive und schmerzhafte Erfahrung. Und nein, ich habe nicht danach sofort alles vergessen.  Klar die akuten Schmerzen sind wirklich komplett weg, aber die Erinnerung an diese Grenzerfahrung ist geblieben.  Ich bin ein Mensch der gerne die Kontrolle über alles behält. Die Geburt hat mich jetzt nicht traumatisiert oder so, aber ich habe einige Tage gebraucht um sie zu verarbeiten.

 

Es war objektiv betrachtet eine sehr leichte und schnelle Geburt, grad für das erste Kind und die lütte ist gesund zur Welt gekommen. Dafür bin ich sehr dankbar!

Mehr über die ersten Tage im Krankenhaus später.

Nö – noch nichts

Es tut sich noch nicht so richtig was.

Die „Wehen“ sind noch keine richtigen Wehen. Sie kommen und gehen, mal eine pro Stunde, dann wieder alle 8 Minuten. Übungswehen? Senkwehen? Keine Ahnung.

Wenn ich längere Zeit am PC oder allgemein sehr grade sitze, dann ist das Aufstehen sehr schmerzhaft. Als ob ich die Bänder im Bauch wieder langziehen müsste 🙂

Alle halbe Stunde renne schleiche ich aufs Klo, dabei kommen einige Tropfen und ziemlich viel Schleim.

Die Lütte liegt weiterhin ziemlich weit oben (sie hat sich nur ein bisschen gesenkt), so dass ich noch fast normal gehen kann. Bei vielen Schwangeren sieht man ja in den letzten Tagen so einen Watschelgang, da das Kind im Becken liegt und dieses sich weitet. Davon merke ich noch nichts, Schatzi auch nicht.

 

Heute habe ich noch meinen letzten Akupunktur-Termin bei der Hebamme. Die Nadeln in den Beinen machen mir nichts aus, die letzte soll eigentlich in den zweiten kleinen Zeh gesteckt werden – das ging aber letzte Woche garnicht! Da hat sich doch glatt mein Kreislauf ein bisschen verabschiedet. Gut, dass ich schon saß! Nachher dann entweder ein neuer Versuch oder wieder ein Akupressurpflästerchen an die Stelle. Nicht ganz so wirksam, aber für mich einfacher.

 

Am Montag ist der nächste Arzttermin. Ich denke nicht, dass der FA mich weit über den Termin gehen lässt (wg Fruchtwasser). Wahrscheinlich wird dann eingeleitet.

 

Also, weiter abwarten und Himbeerblättertee trinken (und leckere Zimtröllchen essen…)

 

Kaya (noch 4 Tage bis ET)

39 + 1

Seit heute morgen ca 2.00 Uhr habe ich Wehen. Laut meiner Wehen-App kommen sie alle 6-10 Minuten und dauern ca 30 – 50 Sekunden.

Um 4.00 Uhr bin ich dann vom Bett aufs Sofa umgezogen. Ich wollte Schatzi in Ruhe schlafen lassen, zumindestens bis die Wehen regelmäßig alle 5 Minuten oder so kämen. Außerdem kann ich auf dem Sofa besser verschiedene Positionen einnehmen oder auch mal lesen oder was im Handy nachschauen.

Die Wehen liessen sich gut veratmen und taten nicht besonders weh, sofern ich konstant tief in den Bauch weitergeatmet habe. Zwischendurch war ich gefühlt alle 30 Minuten auf Klo, teilweise war auf dem Papier dann noch weiterer Schleim, durchzogen mit etwas Blut.

Da die Wehen nicht stärker oder öfter kamen, habe ich einfach abgewartet und versucht, etwas zu dösen.

Um 7.00 Uhr klingelte mein Handywecker und wir sind zum FA gefahren. Dort hatte ich meinen regulären Check.
Auf dem ctg waren deutliche Wehen zu sehen, die alle 8 Minuten kamen. Die Lütte hatte schöne Herztöne und sich ziemlich im Bauch bewegt.
Die Untersuchung ergab einen noch geschlossenen Muttermund, auf dem aber schon Druck lastet und einen etwas verkürzten Gebärmutterhals. (Ich glaube, er sagte etwas von jetzt 2 cm.)
Die Wehen hatten also „etwas“ gebracht, aber nicht wirklich viel… immerhin glaubt der FA nicht, dass wir uns zur nächsten Untersuchung (genau am Montag, dem ET) noch sehen werden.

Heute hat mein Papa Geburtstag. Er hätte ich über einen gemeinsamen Geburtstag mit seiner Enkelin sehr gefreut, meine Mutter (die ja wieder neu verheiratet ist), hätte das nicht so schön gefunden. Ich habe beiden gesagt, dass ich darauf keinen Einfluss habe…

Also, weiterhin abwarten, alle 6-10 Minuten mal konzentriert atmen und sonst entspannt bleiben.

Furchtbar entspannte Grüße

Kaya

PS: Ach ja, der Kopf ist weiterhin nicht tief im Becken. Warum auch immer…Falls also die Fruchtblase platzt, muss ich liegend ins Krankenhaus gebracht werden. Das möchte ich eigentlich vermeiden. Drückt mir die Daumen!

Es tut sich was!!

Heute endet die 39. SSW.

Seit einigen Tagen spüre ich ein leichtes ZIEHEN im Unterleib , ähnlich dem normalen Mensziehen.
Ab und zu kommt ein etwas stärkeres Zwicken dazu. Der Bauch bleibt dabei weich, es sind wohl auch keine richtigen Wehen. Einfluss auf den Muttermund oder den GMH hatten sie laut der Untersuchung von Freitag noch nicht.

Auf dem ctg sind ganz leichte Wellen alle 6-7 Minuten zu sehen, davon merke ich aber nichts konkret.

Ich habe im Moment ständig leichte Kopfschmerzen, dazu war am Freitag etwas Eiweiß im Urin. Der FA hat das Thema Gestose angesprochen, da der Blutdruck aber normal ist und ich generell leicht Kopfschmerzen bekomme, werden wir das jetzt nur eng im Auge behalten und ich muss nicht gleich ins Krankenhaus.
Sollten die Kopfschmerzen schlimmer werden, dann sofort.

Am Dienstag ist der nächste Termin. Der FA kommt extra in die Praxis, eigentlich hätte er Urlaub…

Sehr aufgeregte Grüsse

Kaya

Update 11.15 Uhr: Eben war auf dem Toilettenpapier ein Klumpen Schleim: Ein weiteres Zeichen, dass es voran geht!

Wenn dem FA das ctg nicht gefällt

Donnerstag 8.00 Uhr: Kontrollbesuch beim FA

Urin ist gut

Eisenwert ist gut

Gewicht ist gut

Muttermund fest verschlossen

Gebärmutterhals wie er sein soll

Alles gut, nur das ctg gefällt dem FA irgendwie nicht.  Er findet es beengt. Im Ultraschall sieht es ihm nach sehr wenig Fruchtwasser aus.

Er schickt mich zur Sicherheit ins Krankenhaus.  Zur Überwachung.

 
Donnerstag 10.30 Uhr:

Ich komme im Krankenhaus an und  melde mich im Kreißsaal. Dort wird ein weiteres ctg gemacht. Das sieht ganz gut aus. Im Ultraschall ist wenig Fruchtwasser.  Die Ärztin meint, bei einem Wert unter 5 würden sie eine Einleitung beginnen.  Ich liege zwischen 6 und 7.

Zur Sicherheit würden sie mich gerne da behalten.  Das Wort Risiko-Schwangerschaft ist im Mutterpass aufgefallen.

Ich stimme zu und informiere Schatzi. Der bringt mir neine Kliniktasche und ist ziemlich nervös.

Ich informiere meine Mutter, dass aus dem Nähabend nichts wird.  Die ist auch nervös und will vorbei kommen.  Sie bringt mir gleich 4 Bücher mit 🙂

 
Um 18.30 und um 22.30 werden noch weitere ctgs geschrieben.  Die lütte fällt auf, da sie sehr ruhig ist. Ich kenne sie eigentlich nicht anders, aber die Ärztin versucht sie durch rütteln und schütteln aktiver zu bekommen.  Es klappt und ich darf irgendwann schlafen gehen.

Meine erste Nacht in einem Krankenhaus.  Ich habe Schatzi, meine Matratze, mein Kopfkissen und meine Decke schmerzlich vermisst.

 
Freitag

Von 7 – 9 gibt es Frühstücksbuffett hier. Da bin ich schon lange wach.

Nach dem Frühstück wieder ctg. Ebenso mittags und abends gegen 19 Uhr. Zwischendrin ist Visite. Die Ärztin ist mit den Untersuchungen ganz zufrieden,  möchte mich aber sicherheitshalber noch die Nacht hierbehalten. Ich soll vor den ctgs ein Glas Wasser trinken und darauf achten, dass die lütte wach ist. Ausserdem soll ich beim schreiben nicht auf meiner normalen Schlafseite liegen.

Schatzi bringt mir noch einige Sachen zur Unterhaltung.

Das ctg abends ist ohne Beanstandungen.
Die Nacht ist wieder unbequem. Ich kann nicht richtig schlafen.

 
Samstag

Nach dem Frühstück wieder ctg. Diesmal im sitzen. Alles sieht super aus. Ich soll noch einen Ultraschall bekommen, dann dürfte ich nach hause. Die Ärztin würde mich im Zimmer abholen.
Ich packe meine Sachen und warte.
Um 12 Uhr bekomme ich mittag.
Um halb 2 kommt endlich die Ärztin. Der Ultraschall sieht gut aus. Fruchtwasser an der unteren Grenze, aber noch ok. Die lütte wird gut versorgt und es geht ihr sehr gut. Die Ärztin schreibt den Entlassungsbrief und ich dürfte nach hause.
 
Die Hebamme sucht meinen Mutterpass. Der ist nicht da. Die Praktikantin und die Studentin suchen mit. Letzte Nacht sind dort 3 Kinder geboren worden, vielleicht ist er dort mit in den Unterlagen?  Nein.
 
Alle Schränke werden aufgemacht, alle Zimmer nochmal durchsucht. Nichts.
Ich soll schon mal meine Tasche fertig packen, sie suchen noch weiter…
Nach ca. 30 Minuten ist er endlich gefunden!! Im Kopierer… Dort wurde die eine Seite für die Unterlagen kopiert und der Pass selber dann vergessen.
 
Ziemlich erleichtert verlasse ich um kurz nach 15 Uhr das Krankenhaus.
Der Aufenthalt hätte nicht sein müssen. Die lütte war zu keiner Zeit unterversorgt oder in sonstiger Gefahr. Zur Sicherheit bin ich trotzdem da geblieben.
 
Ich werde jetzt meine Kliniktasche noch um Sachen wie einen Nagelclip, Handtücher, mein Handyladekabel und so ergänzen.
Quasi ein Probelauf.

 
Die lütte wird jetzt auf 3000 g geschätzt und dürfte theoretisch kommen. Ich habe alles fertig.
Puuuuuuhhhhhhhhh, was für eine Aufregung.  Obwohl ich eigentlich im Krankenhaus sehr ruhig gewesen bin.
Im Gegensatz zu allen anderen. Die haben mir viele SMS geschrieben, weil sie gehört hätten… als ob ich denen nicht Bescheid sagen würde 🙂
 

Noch ein paar Tage…Abwarten und Tee trinken…

 
Noch schwangere Grüsse
Kaya

Spannender als Tv…

Im Moment kann ich mich grad garnicht aufs fernsehen konzentrieren.  Die lütte verbeult meinen Bauch so dermaßen, das ist echt skuril. Er sieht total krumm und schief aus.

Sie hat laut der Hebamme auch noch schön viel platz zum rumtoben.

Wer guckt da noch auf den Fernseher…

Geschützt: Bauchbild 36. SSW

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FA- Besuch 36. SSW – Kurzbericht

Gestern war wieder ein entspannter Besuch beim FA fällig.

Wie immer: Alles gut.

Keine Wehen, Muttermund verschlossen, Gebärmutterhals normal, keine Wassereinlagerungen, gute Herztöne, guter Eisenwert, guter TSH-Wert, im Vergleich zu vor 2 Wochen habe ich 300g abgenommen (ist aber ok, solange die Lütte wächst)

 

–> Es waren keine Beanstandungen möglich, die Lütte lag sogar wieder richtig mit dem Kopf nach unten. (Die Drehung habe ich nachts auch SEHR DEUTLICH gespürt. Rumpelinchen eben!)

 

Der nächste Besuch ist wieder in 2 Wochen, danach dann wöchentlich.

Ein Bauchbild von heute morgen gibt es wieder im geschützten Bereich!

LG

Kaya

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