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Jahresrückblick 2017

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Ich gebe dem Jahr eine 7. Meine Oma ist im November gestorben, damit haben wir jetzt beide keine Großeltern mehr. Es war traurig, aber da es ihr schon nicht mehr gut ging, war es leider abzusehen. Ansonsten war das Jahr relativ entspannt. Es gab die üblichen Schwierigkeiten alles unter einen Hut zu bekommen und mich dabei nicht zu vergessen.

Ich war mit Minnie auf Kur, das hat uns viel Kraft und neue Ideen gegeben. Schatzi und ich machen eine Paarberatung, das wird uns sicher helfen, unsere Konflikte besser zu lösen.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Ich habe mein Gewicht ungefähr behalten, leider. Das ist mein Plan für nächstes Jahr!

3. Haare länger oder kürzer?

Grade kürzer. Habe ich gerade vor Weihnachten abschneiden lassen, so auf ca. Schulterlänge. Zusammen mit einer dunkelbraunen Färbung gefällt es mir grad ganz gut, eigentlich bin ich ja straßenköterblond.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Genauso kurzsichtig

5. Mehr Kohle oder weniger?

Weniger. Wir hatten zwar keine großen Ausgaben, aber das tägliche frisst doch einiges auf. Auch daran werden wir nächstes Jahr arbeiten. Falls es mit dem Verkauf unseres Hauses klappt und wir einen Kredit zum Kauf des anderen Hauses aufnehmen, müssen wir uns definitiv etwas einschränken.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Gleiche Firma, keine Veränderungen. Ich fühle mich wohl und genieße viele Freiheiten.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Gleich viel, befürchte ich. Irgendwas kommt immer. Leider.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Auf der Dorf-Weihnacht der übliche Weisskohl 🙂 , dazu noch ein paar Kuscheltiere. Ansonsten habe ich ein Landliebe Kissen gewonnen, dazu noch beim Adventskalender von Dickmanns.

Bei der Tombola von Tierheim gab es ein bisschen Deko-Schnick-Schnack und Pralinen.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Weniger, schreiben wir es einfach auf die Liste für 2018… mal wieder…

10. Anzahl der Erkrankungen?

Das muss ich dringend reduzieren, wie auch immer. Ich hatte wieder eine Mandelentzündung und eine Ohrentzündung, dazu noch ein paar Erkältungen, die mich umgehauen haben. Am 1.12. hat mich ja auch noch unsere Katze gebissen, das wurde operiert und ich musste 3 Tage im Krankenhaus bleiben. Danach heilt die OP-Narbe langsam und ich war 2 Wochen krankgeschrieben. Jetzt kann ich den Finger immer noch nicht uneingeschränkt bewegen und belasten und bekomme Krankengymnastik.

Mal schauen, was der Chef beim Jahresgespräch im Januar davon hält.

Immerhin gab es jetzt weniger Ausfalltage durch Minnie bzw. die Tagesmutter, da Minnie im Mai in die Krippe gewechselt ist.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Der Katzenbiss. Nicht so sehr wegen der Schmerzen, aber wegen der ganzen Umstände.

12. Der hirnrissigste Plan?

Die Katze wieder einzufangen. Ich habe sie wohl blöd erwischt und sie hat mich erst gekratzt und dann gebissen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Gefährlich war nichts so richtig. Da würde ich dann vielleicht die OP mit Vollnarkose nehmen.

14. Die teuerste Anschaffung?

Die Matratzen und die Lattenroste für unser neues Bett.

15. Das leckerste Essen?

Ich habe immerhin mehr gekocht und ausprobiert. Mir gefallen meine Rinderroularden, das Gulasch und noch einige andere Sachen.

16. Das beeindruckendste Buch?

Der Knaller war nicht dabei. Ich habe eher so nebenbei gelesen, leider.

17. Der ergreifendste Film?

Wir haben viele schöne Filme und Serien gekuckt.

18. Die beste CD?

Ich mag grade gerne wintersun, aber in Wirklichkeit höre ich grad hauptsächlich Kinderlieder…

19. Das schönste Konzert?

Ich war dieses Jahr auf keinem Konzert. Wir wollten am 5.12. zu Enter Shikari, das ist dann wegen des Katzenbisses ausgefallen.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Minnie, Schatzi und wohl meinen Kollegen

Viel zu wenig mit meinen Freundinnen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Endlich wieder mehr Zeit abends alleine mit Schatzi. Quality time zu zweit.

Ansonsten natürlich viel gespielt und gelacht mit der Lütten.

22. Zum ersten Mal getan?

Karamellbonbons gemacht.

Einen echten Tannenbaum gekauft und geschmückt.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Zeit nur für mich in Anspruch genommen. Ich konnte dieses Jahr Schatzi deutlicher sagen, wann ich eine Auszeit brauche und was er tun soll.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Streit mit Schatzi…

Die Tage im Krankenhaus.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Es ist sinnvoll, unser Haus zu verkaufen, um sein Elternhaus zu kaufen.

Wir als Geschwister sollten uns immer mal wieder so sehen, ohne Partner, nur mit den Kindern. (Das klappt jetzt so alle paar Monate!)

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Zeit zu zweit und alleine ist wichtig.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Materielles ist mir nicht so wichtig.  Wenn die Lütte sich in meine Arme wirft oder sich Schatzi an mich lehnt, fühle ich mich wohl.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Ich habe generell nichts gegen ein weiteres Kind.

Ich liebe dich!

Du bist die beste Mama und so tuschelig! (Minnie)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Du bist ein toller Papa. Ich liebe dich!

30. Dein Wort des Jahres?

Familie

31. Dein Unwort des Jahres?

Gewicht

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?

Ich versuche meine Blogroll immer aktuell zu halten.

33. Vorsätze fürs neue Jahr

  • Regelmäßig bloggen, auch ich lese immer mal wieder gerne in den alten Einträgen nach.
  • Mehr Sport
  • Gesünder ernähren und mehr Wasser trinken
  • ca. 10 kg abnehmen
  • Generell mehr für mich machen
  • Eine schöne Zeit mit der Lütten und Schatzi haben!

–> Das kann ich eigentlich von letztem Jahr so stehen lassen…

34. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!

2016

2015

2014

 

Ich genieße die Zeit mit meiner Familie. Mir ist bewusst geworden, dass ich mich auf das konzentrieren muss, was mir gut tut. Ich habe den Kontakt zu einigen (angeheirateten) Verwandten abgebrochen, da von denen eben nie Rückmeldungen kamen. Wenn wir uns wie an Weihnachten sehen, ist es ok, ansonsten unternehme ich keine Versuche mehr. Dafür sind mir andere (wie die Frau meines Vaters) viel mehr ans Herz gewachsen! Das ist wertvoll!!

 

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Für uns wird 2018 sicher aufregend werden:

Ich will versuchen, abzunehmen, damit es vielleicht vielleicht doch mit einem Geschwisterchen auf natürliche Weise klappt. Eine erneute Behandlung haben wir ja momentan nicht geplant.

Schatzi will (auch aus Kostengründen) mit dem Rauchen aufhören. Das wird sicher anstrengend, aber sowohl finanziell als auch für meinen geheimen Traum sicher gut.

Sollte das mit dem Haus tatsächlich klappen, wird es ebenfalls anstrengend. Ein bisschen müssen wir da renovieren, hauptsächlich tapezieren und die Küche entweder neu oder streichen. Die Ungewissheit OB und WANN ist grade das Schlimmste für mich.

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Weihnachten 2017

Ich habe es tatsächlich geschafft, alle Punkte meiner Liste abzuarbeiten!

Unser Weihnachten war ansonsten recht gemütlich.

Am 24. kam mittags ein Arbeitskollege. Während er und Schatzi mit Minnie gespielt haben, konnte ich das Hähnchengulasch fertigkochen.

Nach dem Essen haben wir dann Bescherung gemacht. Minnie fand das auspacken super und hat mit roten Wangen eins nach dem anderen aufgerissen. Da muss ich mal überlegen, ob wir das nächstes Jahr etwas anders machen, so hat sie sich die Inhalte irgendwie garnicht angesehen sondern gleich das nächste gegriffen…

Das hier gab es für sie:

Am Nachmittag haben wir gespielt und sie dann abends schwer ins Bett gekriegt. War ja auch alles sehr aufregend.

Der 25. begann mit einem leckerem Frühstück zuhause. Gegen 14.30 Uhr sind wir dann zu meiner Mama gefahren. Dort kamen noch mein Bruder mit Familie und meine Schwester mit Freund, sowie eine Freundin von Mama. Wir haben erst ein paar Kekse gefuttert und dann Bescherung gemacht. Wie jedes Jahr liegen alle Geschenke unter dem Baum und es steht nur drauf für wen es ist. Ein Kind darf anfangen und eins aussuchen, allerdings keins für sich selbst. Wer ein Geschenk ausgepackt hat, sucht das nächste aus. So werden alle Sachen in Ruhe ausgepackt und alle können es sehen. Ich mag diese Art der Bescherung sehr gerne.

Am 2. Weihnachtstag haben wir uns morgens irgendwie in die Haare gekriegt. Ich hatte Schatzi schlagen lassen, der hatte dann aber schlechte Laune die sich über den Tag hinzog…

Gegen mittag sind wir trotzdem zusammen zu seinem Bruder gefahren. Dort waren seine Kinder (fast 6 und fast 4), sowie mein Schwiegervater, mit Frau und Dackel. Es war ein etwas unentspannter Nachmittag. Schatzi war grummelig, wir sind uns aus dem Weg gegangen. Minnie war völlig aufgedreht, also habe ich mich fast nur um sie und die Cousine gekümmert.  Glücklicherweise haben die ja genügend Spielzeug da und ein großes Bällebad.

Für Minnie gab es einen total süßen Plüschdackel und eine Kinderlieder-CD, für uns gab es Geld. Sehr praktisch!

Der Rückweg war noch blöder als der Hinweg, aber wir haben es geschafft. Abends haben wir uns dann wieder vertragen, aber es blieb komisch.

 

Schatzi und ich wollten uns ja nichts schenken, trotzdem hat er mir ein Buch von Tolkien (Beren und Luthien) geschenkt. Praktischerweise hat er sich im Buchladen auch gleich ein Buch für sich gekauft und einpacken lassen. So konnte er es dann auch unter Weihnachtsbaum auspacken :). Ansonsten haben wir ein paar Naschsachen bekommen und komischerweise massenweise Grünen Tee (4 Beutel), dabei mag ich den garnicht so gerne…

 

Zwischen den Feiertagen hatten Minnie und ich Urlaub, leider war ich ziemlich erkältet und bin es immer noch. Ich habe fiese Kopfschmerzen und trockenen Reizhusten, dazu regnet es draußen die meiste Zeit. Die freien Tage hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Schatzi musste arbeiten, so dass er erst um 16 Uhr bei mir war und mir helfen konnte. Minnie war dementsprechend unausgelastet und ist völlig aufgedreht.

 

Gestern abend ist Schatzi zu einem Freund gefahren zum spielen. Er kommt erst heute vormittag irgendwann zurück. Die Zeit bis dahin schaffe ich hier auch noch. er hat sich so gefreut, dass der Freund endlich mal wieder solange Zeit hat, da wollte ich nicht nein sagen. So schlecht ging es mir ja auch nicht.

 

Morgen ist Silvester. Wir haben nichts geplant und werden nur was schönes essen und spielen. Ich hoffe, dass sich die Knallerei in Grenzen hält (eigentlich darf hier garnicht geknallt werden im Dorf…), damit die Katzen und Minnie gut schlafen können.

 

Last-Minute-To-Do weihnachten

Stand 23.12.2017 13.20 Uhr

  • Puppenwindeln nähen für Minnies Kuscheltiere (2 Stück) –> vertagt, kriegt sie zum Geburtstag
  • Weihnachtliches/ Winterliches Buch kaufen für Minnie (Wimmelbuch?/ Wichtelbuch?) –> Check, plus noch ein Conni Klappenbuch über die Jahreszeiten
  • Geschenke kaufen für: Neffe L, Nichte N, Neffe F, Nichte F; Baby J –> fast alles geschafft, die einen sehen wir erst nach Weihnachten, da schaue ich zwischen den Feiertagen
  • Bilder ausdrucken für Mama –> fast vergessen, aber geschafft
  • Geschenk für Schwester? Bruder? (Eigentlich schenken wir uns nichts) –> Gutschein für meine Schwester gemacht für Bonbon-Workshop, da habe ich voll Lust zu, ich hoffe sie auch…
  • Geschenk Arbeitskolleginnen? Freundinnen? (Glückskekse nähen? Reagenzgläser mit Gewürzen usw. füllen?) –> Ich habe Apfelzucker gemacht, in Reagenzgläser gefüllt und an Kuscheltiere gebunden. Sah süß aus und kam gut an.
  • Weihnachtsessen planen (nur für 24. mit einem Arbeitskollegen und uns -> Hähnchengulasch?) –> erledigt, es gibt Hähnchengulasch mit Paprika und dazu dann Nudeln.
  • Einkaufen für die Feiertage (Brötchen, Aufschnitt, Gemüse und Co.) –> alles am Freitag erledigt
  • Alle Geschenke einpacken –> fehlt immer noch. Ich will es aber auch nicht vor Minnie einpacken, sonst ist das mit dem Weihnachtsmann ja auch hinfällig.

Zusatzaufgaben erledigt:

  • Licht am Auto erneuern lassen
  • Silberne Kette für mich gekauft
  • viele Artikel über ebay-Kleinanzeigen verkauft

 

Wir waren heute noch die letzten Kleinigkeiten einkaufen, es war sehr voll! Teilweise war es mir zu voll. Ich wollte noch Windeln kaufen, aber da gab es weit und breit keinen Parkplatz. Wir haben eigentlich noch genug, aber ich gehe da lieber auf Nummer sicher. Nunja, es wird schon reichen.

Jetzt muss ich nur noch gesund bleiben. Zur Zeit habe ich Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Schnupfen, meine Br.üste tun weh, mein Bauch grummelt, mein Unterbauch zwackt und ziept (ZT 43 und keine Mens in Sicht), mein Finger tut noch etwas weh… alles aushaltbar, aber zusammen ziemlich nervig!

Ich schätze ich gehe nachher noch in die Badewanne mit einem Erkältungsbad und packe danach die Geschenke ein.

Minnie hält grade ausnahmeweise einen Mittagsschlaf. Sie war vorhin so quengelig, dass ich sie dazu quasi gezwungen habe :).

 

Morgen ist Weihnachten!!!!

X-Mas To-Do und Alltags-Mimimimi!

Was ich noch vor Weihnachten erledigen möchte:

  • Puppenwindeln nähen für Minnies Kuscheltiere (2 Stück)
  • Weihnachtliches/ Winterliches Buch kaufen für Minnie (Wimmelbuch?/ Wichtelbuch?)
  • Geschenke kaufen für: Neffe L, Nichte N, Neffe F, Nichte F; Baby J (Bücher!)
  • Bilder ausdrucken für Mama
  • Geschenk für Schwester? Bruder? (Eigentlich schenken wir uns nichts)
  • Geschenk Arbeitskolleginnen? Freundinnen? (Glückskekse nähen? Reagenzgläser mit Gewürzen usw. füllen?)
  • Weihnachtsessen planen (nur für 24. mit einem Arbeitskollegen und uns -> Hähnchengulasch?)
  • Einkaufen für die Feiertage (Brötchen, Aufschnitt, Gemüse und Co.)
  • Alle Geschenke einpacken

 

Wann auch immer ich das irgendwie zwischendurch machen soll. Schatzi hilft mir so gut er kann, aber durch den Krankenhausaufenthalt ist das alles etwas verzögert.

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Jetzt noch ein bisschen Alltags-Mimimimimi:

 

Minnie ist im Moment grade wieder sehr anstrengend. Es vergeht kein Morgen, an dem sie nicht schreit und weint. Gerade wenn es ans Anziehen und Losfahren. Oder wenn sie etwas nicht darf. Oder wenn wir sie ausziehen wollen. Oder eine neue Windel machen. Oder oder oder. Sie weint und brüllt und heult. Dicke Kullertränen und wütende Blicke. Manchmal schmeisst sie auch Sachen um sich.

Sie so zu sehen ist kaum auszuhalten für mich. Ich möchte gerne, dass sie glücklich ist, aber einige Sachen müssen eben sein. Wir versuchen schon, möglichst viel Zeit einzuplanen, um nicht hetzen zu müssen, aber es dauert einfach alles sehr lange grade. Ich muss manchmal rausgehen oder tief atmen oder bis 100 zählen. Sie tut mir echt leid und ich möchte sie ja gerne verstehen und unterstützen, aber ich weiss nicht immer wie.

Sie bekommt grade die zweiten oberen Backenzähne. Der erste ist schon 3/4 durchgebrochen, von dem anderen ist noch nichts zu sehen außer einer roten Stelle. Das tut sicher weh und führt zu Missstimmung. Wenn ich das Gefühl habe, es tut ihr zu sehr weh, dann gibt es Dentinox oder auch Nurofen.

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Mein Finger tut immer noch weh. Die Wunde heilt gut, der Finger ist aber noch geschwollen und ich kann ihn kaum knicken. Das geht bisher keine 90 Grad… Belastbar ist er auch nicht. Gestern war ich nochmal beim Arzt und bekomme jetzt Krankengymnastik. Wie auch immer ich da Termine bekommen soll, denn eigentlich sollte ich das ab sofort am besten beginnen…

Ein Teil des Fingers ist auch noch taub, das ist aber wohl normal und soll in den nächsten Monaten wiederkommen.

Ich kann damit arbeiten (muss ich wohl, ich kann nicht noch mehr kranksein!), aber schön ist es nicht.

Heute Nacht habe ich mir den Finger angestoßen, so dass er voll geknickt wurde. Heißßa da war mir fast schlecht vor Schmerzen! Ich habe jetzt einen Knautschball und drücke den fleissig. Ich brauche den Finger und seine Beweglichkeit wieder!

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Wenigstens haben wir schon einen geschmückten Tannenbaum stehen. Daran erfreue ich mich jeden Tag. Auf der Rest des Hauses ist dekoriert und gefällt mir gut. Und Minnie auch!

Generell werden die Feiertage entspannt bei uns werden.

Am 24. kommt ein Arbeitskollege zum Mittagessen, ansonsten sind wir für uns.

Am 25. sind wir bei meiner Mutter. Dort fahren wir gegen 14.30 Uhr hin (15 Minuten Weg) und machen Bescherung und essen Abendbrot. Wenn es klappt wie geplant, treffen wir dort meinen Bruder mit Frau und Kindern, meine Schwester mit Freund und die Kinder von Mamas Mann mit neugeborenem Baby und einem Jungen der gleichalt zu Minnie ist. Die Kinder sind dann also 10, 8, 4 J 11 M, 3, 2 J 9 M, 6 Wochen. Das gibt viele Geschenke für alle! Meine Mutter hat die Geschenke für Minnie in Abstimmung mit mir gekauft, ebenso meine Schwester. Bloss nicht zu viel und nichts was blinkt oder lärmt! Ich hoffe, es wird nicht zu laut. Ich hoffe auch, dass keiner genervt ist. Weihnachten brauche ich Harmonie und FriedeFreudeEierkuchen. Wer keine Lust auf Familie hat, soll Zuhause bleiben! Vielleicht bringe ich dieses Jahr ja den Mut auf, in einer solchen Situation mal etwas zu sagen. Deutlich.

Am 26. sind wir bei Schatzis Bruder. Die Kinder dort sind 5 J 9 M und 3 J 9 M und Minnie mit 2 J 9 M. Schwiegervater will mit Frau kommen, dann sehen wir die immerhin zum 2. Mal… Dieser Nachmittag wird sicher ruhiger werden. Ich schätze, ich gehe mit den Kindern spielen und der Rest unterhält sich!

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Neben all dem Weihnachtskram sind wir auch noch dabei unser Haus zu verkaufen. Ein paar Besichtigungen hatten wir schon. Einige waren sehr interessiert, haben Fragen gestellt und andere sind schweigsam innerhalb von 10 Minuten durchs Haus gelaufen und haben sich dann mit einem „Danke“ verabschiedet.

Wer sein Haus verkauft, der darf wirklich nicht paranoid sein. Die Interessenten bekommen vom Makler die Adresse und fahren dann schonmal im Schritttempo hier vorbei. Auf dem Dorf fällt sowas auf. Ein Schild haben wir allerdings nicht im Garten stehen, warum auch immer?

Wenn es zum Verkauf kommt, kann alles recht schnell gehen. Innerhalb von 8 Wochen könnten wir dann umziehen. Wir werden auf jeden Fall mit einem lachenden und einem weinendem Auge ausziehen!

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Zwischen den Feiertagen bin ich mit Minnie zuhause. Schatzi muss wohl arbeiten. Wir werden es uns gemütlich machen und vielleicht noch was basteln oder eben mit den neuen Spielsachen spielen. Ansonsten haben wir da keine Termine.

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Ich wünsche uns und euch allen da draußen erholsame und friedliche Feiertage!

2018 wird spannend werden. Auch wenn es wohl keine weitere Behandlung für uns geben wird. Das schaffen wir beide nicht psychisch und körperlich. Wir werden es eben drauf ankommen lassen und auf unser Glück hoffen. Das haben wir jetzt beschlossen – gemeinsam. Es geht einfach nicht. Ich habe geweint, nachdem wir das besprochen haben (und nochmal alleine im Bett), aber die Entscheidung ist sinnvoll.

 

Unser letzter Monat in Bildern

Das Wetter ist meistens grau in grau, ich bin heute passend dazu gekleidet 🙂

Wenn die Sonne mal scheint, gehen wir viel raus. Draußen hat Minnie gleich bessere Laune! (Und ich immer, wenn ich den quietschepinken Pinguin-Schneeanzug sehe!)

Ich bin ehrlich: Ich genieße manchmal die Ruhe im Büro und mache mir einen Tee. Die Trotzphase ist anstrengend!

Schatzi hat Geburtstag! Wir backen einen Kuchen und Kekse. Minnie verziert sie üppig…

Wir waren zusammen im Hagenbecks Troparium. Minnie war fasziniert von den vielen Fischen! Ein schöner Familienausflug!

Dieses Jahr ist mir so richtig nach Weihnachten. Spontan basteln wir Fensterdeko.

Den ersten Advent verbringe ich im Krankenhaus. Aber danach dekoriere ich weiter. Dieses Jahr brauche ich das irgendwie…

Wir bekommen ein wunderbares Wichtelgeschenk und Minnie ist total begeistert, weil sie viele kleine Geschenke auspacken darf.

Ich versuche mit Minnie „vernünftige“ Weihnachtsbilder zu machen. Aber irgendwie sind solche Quatschbilder doch auch ganz toll 🙂 .

Ich habe endlich vernünftige und warme Winterstiefel gefunden! Die sind sooooo kuschelig!

Gestern haben wir dann spontan nachmittags eine Lichterkette und den kleinen Tannenbaum gekauft und geschmückt.

Minnie hat die Deko mit ausgesucht. Keine Ahnung in welchem Ü-Ei oder so die mal drin waren. Es ist halt ein Kinder-Weihnachtsbaum und mir gefällts auch ganz gut!

Ich bin noch diese Woche krankgeschrieben. Gestern wurden die Fäden gezogen, das war ein ziemlich fieser Schmerz. Heute habe ich dann den Verband abgemacht und versuche den Finger ganz leicht zu bewegen. Sollte das nicht so gut funktionieren, bekomme ich wohl noch Krankengymnastik… Ich traue mich noch nicht so richtig, ihn zu knicken, das tut schon noch echt weh. Die Narbe sieht ziemlich fies aus. Sie haben ungefähr 3 cm aufgeschnitten und mit 6 Stichen genäht. Naja, da muss ich jetzt durch.

Ich genieße die Zeit hier alleine zuhause. Ein bisschen räume ich auf, ansonsten nehme ich mir Zeit für mich. Auch wichtig! Morgen habe ich zB einen Friseurtermin…

Morgen abend kommt noch jemand, der sich unser Haus ansieht. Ich bin gespannt. Ein Päärchen war schon letzte Woche hier, von denen haben wir aber leider nichts mehr gehört. Mal schauen.

Minnie ist heute 33 Monate alt. Sie ist 96 cm groß und ca 14,8 kg schwer. Schuhe trägt sie in 25/26, Oberteile in 98/104 (obwohl da einige am Bauch zu kurz werden), Hosen in 98. Die Tage, als ich ihm Krankenhaus war (von Freitag bis Montag) hat sie gut mit Schatzi überstanden. Allerdings war sie danach doch etwas eingeschüchtert von dem Gips und meiner Ermahnung, vorsichtig zu sein. Da durfte dann plötzlich nur Papa einige Dinge machen. Inzwischen bin ich aber wieder Nummer 1. Der Bindung zwischen den beiden hat es gut getan.

Witzigerweise hat Schatzi letztes Jahr auch 3 Tage alleine auf sie aufgepasst… (November 2016)

 

Meine kleine Minnie bedeutet mir alles. Mir kommen immer wieder die Tränen, wenn ich sie manchmal so beobachte. Wenn sie sich in meinen Arm wirft. Diese bedingungslose Liebe und das endlose Vertrauen! So schwer es mir in der Trotzphase fällt ruhig und freundlich zu bleiben, umso mehr genieße ich die vielen schöne Momente mit Schatzi und ihr! Ich bin so dankbar darüber!!

 

Ich freue mich auf Weihnachten. Wir halten es so entspannt wie möglich!

Veränderung der Blutwerte durch Fertilovit f PCOS

Blutwerte vom 02.03.2017 (vor der Einnahme von Fertilovit f PCOS)

 

Seit Mitte Juni nehme ich (fast) täglich das Fertilovit f PCOS ein.

Hier sind die Blutwerte vom 31.08.2017:

Laut meinem Frauenarzt ist es gut, dass der Testosteronwert gesunken ist. Die Werte für die Schilddrüse sind weiterhin ok, für eine Kinderwunsch-Behandlung müsste dann aber höher dosiert werden, um unter 1 zu kommen.

Inzwischen nehme ich mit Absprache meines Endokrinologen 2 x 1000 Metformin und 1 x Fertilovit f PCOS pro Tag ein. Geballte Power quasi. 1 x habe ich meine Regel im September ja schon freiwillig 32 Tage nach einem ausgelösten Zyklus bekommen. Jetzt warte ich wieder mal, laut meine App ist heute Tag 43, mal schauen ob da noch was freiwillig kommt. Die SST sind negativ, also bleibt nur abwarten.

 

Wenn jmd was zu meinen Blutwerte und deren Veränderung sagen möchte, wäre ich sehr dankbar!!

Mutter-Kind-Kur –> Fazit

Jetzt bin ich schon seit einer guten Woche wieder zuhause und der Alltag hat mich wieder.

Letzten Samstag bin ich nach einer anstrengenden 6-stündigen Fahrt mit viel Regen wieder zuhause angekommen. Minnie hat die Fahrt ganz gut überstanden, mit Hilfe von Büchern, diversen Leckereien und einem DVD-Player konnte ich sie halbwegs bei Laune halten.

(Memo für mich: Sollte ich irgendwann noch einmal auf Kur fahren, dann auf jeden Fall eine im Umkreis von höchstens 2 – 3 Stunden aussuchen!! Die weite Entfernung war in mehreren Hinsichten doof: Lange Fahrt, für einen Besuch zu weit weg, die anderen Kurfrauen wohnen alle dort im Umkreis = zu weit weg um sie jemals zu treffen)

 

So. Nun war ich also auf Mutter-Kind-Kur. Und? Was hat es mir gebracht? Hat es mir gefallen?

 

Jein…

 

Der Arzt hat mich das gleiche in der Abschlussuntersuchung gefragt und ich konnte es ihm nicht richtig beantworten.

Ich bin froh, dass ich diese Kur gemacht habe. Dass ich mich getraut habe und dass sie ja auch gleich bewilligt wurde. Es hat alles gut geklappt, das Haus war schön und die anderen Kurfrauen waren auch alle ziemlich nett.

Minnie und ich hatten 3 schöne, meistens entspannte Wochen in Goch. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und hatten sogar ziemlich viel Glück mit dem Wetter. So viel draußen waren wir lange nicht! Der Spielplatz dort war aber auch sehr schön und die Kinder hatten viel Spaß draußen!

Ich hatte Zeit für mich, zum nachdenken, einfach zum lesen, richtig in Ruhe duschen… ich hatte interessante Gespräche mit den anderen Kurfrauen, in den Beratungen mit der Psychiaterin habe ich geweint und gelacht, ich habe Sport gemacht, war alleine einkaufen in Holland und habe sogar etwas gebastelt.

Wir haben abends interessanten Vorträgen gelauscht, solange unsere Kinder geschlafen haben, alle mit Babyphone in der Hand. Leider hat Minnie nicht so richtig gut geschlafen, so dass ich kaum daran teilnehmen konnte.

Wir haben einen lustigen Karaoke-Abend gemacht, haben Tabu und Pantomime gespielt…

Wir haben viel im Sandkasten gespielt und uns über den doofen nicht-klebenden Sand geärgert.

Wir haben zusammen im Bällebad gesessen und haben uns unter den Bällen versteckt.

Wir haben die Kinder in der Nestschaukel hoch und höher angeschaukelt, dass sie bis nach Afrika geflogen sind.

Mit einigen wenigen habe ich auch über deren Probleme und die Ursachen für die Kur gesprochen. Von den 26 Frauen haben übrigens mindestens noch 3 ihre Kinder über künstliche Befruchtung bekommen. Das fand ich schon sehr viel! (Wie gesagt, dass sind die, von denen ich weiss, ich habe ja nicht mit allen gesprochen. Mit den meisten Frauen habe ich mich gut verstanden, wir haben auch eine FB-Gruppe gegründet, um alle in Kontakt zu bleiben. Eine neue Freundin habe ich nicht gefunden, das war aber auch nicht mein Ziel…)

 

 

Ich habe manchmal abends im Zimmer geweint, weil mir einfach alles zu viel wurde.

Teilweise waren es mir (und Minnie auch) einfach zu viele Mütter und Kinder an einer Stelle und ich bin mit Minnie in einen Raum gegangen, wo keine anderen waren.

Teilweise konnte ich es nicht ertragen, wie einige Mütter mit ihren Kindern umgegangen sind. Die waren so genervt von den kleinen und haben sie nur angeschnauzt.

Ich habe mich innerlich davon abgewendet, denn ich kann nunmal nicht alle retten. Ich habe der Kurberatung Bescheid gesagt, wenn es zu extrem war. Viele der Mütter sind wahrscheinlich auch außerhalb der Kur in Betreuung.

Ich habe gemerkt, dass andere viel größere Probleme mit dem Tagesablauf, mit dem Kind oder dem Mann haben. Oder auch mit sich selbst.

 

Ich habe mich immer wieder neu in mein Kind verliebt. Sie versprüht so viel Lebensfreude und pures Glück! Da habe ich auch geweint! Diesmal vor Glück und vor Unglaube, dass dieses Kind wirklich meins ist.

Wir haben die meisten Nächte zusammen in meinem 1m breiten Bett verbracht. Es war unbequem, aber es ging. So konnten wir beide etwas schlafen.

Wir haben zusammen gegessen, geschaukelt, gepuzzelt und Quatsch gemacht.

 

Ja, es war eine schöne Zeit. Ob es wirklich was gebracht hat, muss der Alltag zeigen.

Die ersten Tage zuhause waren auf jeden Fall schon mal schön!

Röntgen-CD, Malertape und Mülltüten…

… die Pack-Liste für meine Kur wird immer länger…

Doch von Anfang an:

 

Am Sonntag (27.08.) habe ich endlich meine Tage wieder bekommen. 8 Tage nachdem ich die letzte Chlormadinon genommen habe. Die letzten 3 – 4 Wochen hatte ich immer wieder Bauchschmerzen und die typischen Krämpfe, aber es kam einfach nichts. Daher der Versuch mit Chlormadinon, der etwas ZU GUT funktioniert hat. Solche Schmerzen und so eine starke Blutung hatte ich noch nie (außer dem Wochenfluss, der tat aber nicht so weh.).

 

Ich bin am Montag extra nochmal losgefahren, um stärkere Tampons und Binden zu kaufen. Mein „normalen“ hätten das nie halten können…

Montag nachmittag habe ich mich mit 2 Freundinnen und deren Kids getroffen, um das neue Klettergerüst von F. einzuweihen. Alles war schön, die Kinder haben gespielt, gesnackt und gerutscht – bis Minnie gegen 16.30 Uhr beim raufklettern auf der Leiter abgerutscht ist und seitlich auf den linken Arm gefallen ist. Das Geschrei war groß, auf dem Rücken hatte sie eine üble Schürfwunde. Glücklicherweise trug sie an dem Tag noch einen Bodie unter dem T-Shirt, der hat wohl noch eine Hautschicht gerettet. Wir haben den Arm erstmal gekühlt, sie konnte ihn in alle Richtungen bewegen und auch die Finger schienen ok. Ich bin trotzdem mit ihr zu meinem Hausarzt gelaufen, der ist praktischerweise nur 2 Häuser weiter. Die Ärztin hat die Rückenwunde verarztet und dann den Arm untersucht. Soweit konnte sie keine Verletzung erkennen, wenn sie am nächsten Morgen noch Schmerzen hätte, sollten wir zum röntgen fahren.

Minnie war natürlich total durch den Wind den Abend über. Das war immerhin das erste Mal, wo sie sich wirklich weh getan hat. Mal gestossen, ja, aber so doll irgendwo runtergefallen, das hatten wir noch nicht.

Das Schlafengehen gestaltete sich etwas schwierig, daher durfte sie in meinem Bett schlafen. Das ging dann ganz gut.

 

Am Dienstag morgen hatte Minnie weiterhin Schmerzen und sie hat den Arm kaum bewegt. Also habe ich uns im Kindergarten und bei der Arbeit abgemeldet und bin zum Krankenhaus zum Röntgen gefahren. Da Minnie kein akuter Notfall war, mussten wir ziemlich lange warten. Irgendwann hatten wir dann doch alles geschafft und die Diagnose lautete: 2-fache Anbruch am linken Unterarm –> 4 Wochen Ruhigstellung mit einem Castverband.

(Castverband: Der Castverband ist eine Art Kunststoffgips. Als Alternative zum klassischen Gipsverband wird er bei der Behandlung von Armbrüchen eingesetzt. Das dehnbare Trägergewebe besteht aus Glasfaser und Polyester. Beschichtet ist es mit einem Kunststoffharz, welches durch das Eintauchen in Wasser aktiviert wird. Bis der Verband ausgehärtet ist, besteht Zeit zum Modellieren und Anpassen an die Verletzung. Nach etwa 30 Minuten ist der Castverband voll belastbar. Quelle: http://www.chirurgie-portal.de/orthopaedie/oberarmbruch-unterarmbruch/verband-armbrueche.html.).

Minnie hat alles ganz toll mitgemacht. Sie war zwar enorm aufgeregt und hat in meinem Armen gezittert, aber sie hat beim Röntgen stillgehalten und nachher mit dem Krankenpfleger, der den Verband gemacht hat, sogar etwas rumgescherzt. Der Verband geht bis zur Mitte des Oberarms und stellt den Arm dadurch ziemlich still. Puuuh, der Anblick ist für mich schwer zu ertragen…

Um kurz vor 12 Uhr waren wir endlich wieder zuhause und haben dann erstmal einen Mittagsschlaf gemacht.

Gegen 13 Uhr ist Schatzi nach Hause gekommen. Er hat sich zu uns gekuschelt und gesagt, dass er Magenschmerzen hat und deshalb früher von der Arbeit gefahren ist. Erstmal habe ich mir nichts dabei gedacht.

Nach guten 1,5 Stunden Schlaf ist Minnie dann aufgewacht. Sie fand den Arm im „Gips“ zwar doof und hätte ihn gerne abgemacht, aber sie hatte keine Schmerzen mehr und konnte dann gut damit spielen.

Unterdessen ging es Schatzi immer schlechter. Gegen 16 Uhr sind wir dann zu unserem Hausarzt gefahren. Er hatte Schweissausbrüche, mal kalt, mal heiss, üble Magenkrämpfe und ihm war total schlecht. Beim Arzt wurde Blut abgenommen, ein EKG gemacht (es könnte ja ein Herzinfakt sein), ein Ultraschall gemacht und er bekam erstmal eine Infusion mit Kochsalzlösung und Schmerzmitteln. Das EKG war unauffällig, ansonsten konnte keine Ursache gefunden werden. Er hatte sichtlich Schmerzen und war reizbar und schlecht gelaunt. Leider habe ich das abgekriegt… Minnie musste ja morgens schon im Krankenhaus viel warten, ihre Geduld war sichtbar aufgebraucht. Erst habe ich noch versucht, sie irgendwie abzulenken und zu bespaßen. Nach ca. einer Stunde Wartezeit war sie aber „durch“ und hat nur noch rumgealbert, gemeckert oder getobt. Da die Infusion von Schatzi noch nicht durchgelaufen war, sind wir nach Hause gefahren und haben dort etwas gegessen und gekuschelt.

Um halb 6 durfte ich Schatzi wieder abholen. Er war immer noch sehr schlecht drauf und unleidlich, und er hatte auch weiterhin starke Schmerzen und Krämpfe. Vom Arzt hat er Pantoprazol mitbekommen, was aber irgendwie garnicht half.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Krämpfe im Unterleib hatte und sehr starke Blutungen…

 

Den Rest der Woche bin ich mit Minnie zuhause geblieben. Sie sollte den Arm etwas schonen (hahahaha…) und nicht so doll toben. Total einfaches Unterfangen bei einer aktiven 2,5 Jährigen, die keine Schmerzen mehr im Arm hat und keine Lust auf nur ruhige Spiele hat.

Schatzi war ebenfalls krankgeschrieben.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag haben wir irgendwie rumgekriegt. Schatzi hatte zusätzlich noch starke Zahnschmerzen , so dass er noch eine Wurzelbehandlung bekommen hat… seinem Magen ging mal besser und mal schlechter. Die Blutwerte waren alle super, da konnte man also auch keine Ursache erkennen. Von der Ärztin bekam er MCP-Tabletten verschrieben, die immerhin eine leichte Linderung brachten. Mit Minnie waren wir am Donnerstag noch beim Unfallarzt, da die Kunststoffschiene am Oberarm gescheuert hat. Da gab es dann wieder viel Wartezeit, einen neuen gutgepolsterten Verband und 2 Lollies als Belohnung. Ich habe noch stärkere Tampons gekauft… und Baldrian…

 

Am Samstagnachmittag kamen 2 Freunde zu uns. Die beiden wollten uns im Garten helfen, als Dank für die Hilfe bei ihren Umzügen. Das war schon lange geplant und hat auch super geklappt. Schatzi hat sich weiterhin geschont und nichts gemacht. Dazu ging es ihm einfach noch zu schlecht. Wir anderen haben ein ordentliches Stück geschafft, das ist ein tolles Gefühl!

Am Sonntag fühlte sich Schatzi gut genug, um auf Minnie aufzupassen. Also konnte ich mit K. zum Kinderflohmarkt in die Fabrik in Hamburg fahren und für ihre Erstausstattung noch ein paar Teile kaufen. Das hat richtig Spaß gemacht!

Auf dem Rückweg stand ich noch ca. 40 Minuten im Stau wegen eines Unfalls und so war ich erst kurz vor 14 Uhr wieder zuhause. Minnie hatte zwar keinen Mittagsschlaf gemacht, war aber sehr gut gelaunt. Schatzi war deutlich erschöpft und hatte Schmerzen, also habe ich mir Minnie geschnappt und wir sind 1,5 Stunden spazieren gegangen und haben wieder Flugzeuge gekuckt.

 

Heute ist Montag. Minnie ist im Kindergarten und hat hoffentlich Spaß. Schatzi hat eigentlich diese Woche Urlaub, ist aber heute morgen gleich nochmal zum Arzt gefahren. Er hat immernoch Magenkrämpfe und schläft seit Tagen höchstens mal 1 Stunde am Stück. Bisher wurde keine Ursache für die Schmerzen gefunden, so dass er jetzt eine Magenspiegelung bekommen soll. Eventuell ist es auch eine Lebensmittelvergiftung. Da er aber kein Erbrechen und keinen Durchfall zeigt, ist es schwer zu definieren. Wenigstens hat er keine Zahnschmerzen mehr. Für diese und nächste Woche hat er aber noch Termine zur Weiterbehandlung.

 

Ich sitze bei der Arbeit und habe höllische Kopfschmerzen. Es sind die typischen Spannungskopfschmerzen nach einer sehr anstrengenden Woche. Ich fühle mich echt kurreif!! Im Moment warte ich grad darauf, dass die Schmerztabletten wirken.

Meine Tage habe ich immernoch (Tag 9), aber immerhin nur noch leicht und ohne Krämpfe.

Am Donnerstag und Freitag habe ich Urlaub, da muss ich dann endlich mal packen bzw. den Rest noch einkaufen.

Meine Packliste habe ich um die Röntgen-CD und den Arztbrief für den Arzt des Kurhauses ergänzt. Der weiss schon Bescheid, glücklicherweise ist das kein Grund, die Kur abzusagen.

Außerdem nehme ich Müllbeutel und Malertape mit, um Minnies Arm fürs Duschen dort wasserfest einzupacken.

Morgen haben wir wieder einen Termin zum Röntgen beim Unfallarzt. Dann wird entschieden, ob es wieder ein „Gips“ bis zum Oberarm sein muss, oder ob ein Unterarmgips reicht. Drückt uns bitte die Daumen! Wenn es nicht gut verheilt, dann muss eventuell noch operiert werden. Es ist irgendwie ein blöder Bruch…

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Diese Woche war für mich sehr anstrengend, aber es gab auch einige schöne Momente. Ich hatte viel Zeit für Minnie und wir waren zB auf einem kleinen Erlebnisbauernhof und haben Kühe, Schafe und Esel angekuckt. Außerdem haben wir im Garten die ersten kleinen Gurken gegessen und viel Zeit draußen verbracht, damit Schatzi etwas zur Ruhe kommen konnte drinnen.

 

Ich freue mich so sehr auf meine Kur grade!!!

Mimimi-Post

Das Wetter schlägt mir echt aufs Gemüt! Es regnet und regnet und regnet. Ab und zu schaut mal für eine Stunde die Sonne raus oder es ist wenigstens trocken. Es ist so dunkel hier drinnen, dass ich Licht angemacht habe.

Das Kind macht keinen Mittagsschlaf und klettert auf mir rum und ist unleidlich. Dadurch bin ich gereizt und Schatzi ist genervt und wir nerven uns an. Jetzt macht Schatzi Mittagsschlaf (weil er Kopfschmerzen hat), ich schreibe diesen Text hier zuende und bespaße Minnie.

 

Ich habe wieder mal PMS-ähnliche Erscheinungen. Vielleicht bin ich deswegen so schnell auf 180. Das letzte mal habe ich meine Tage im März 2017 bekommen. Danach nichts mehr, was auch nur entfernt als Blutung gelten könnte. Jetzt habe ich 5 Tage lang 2 Tabletten Chlormadinon genommen, um sie wenigstens einmal auszulösen. Heute ist der letzte Tag, also müsste es nächste Woche losgehen.

 

Apropro losgehen, in 3 Wochen geht meine Kur endlich los. Ich konnte den Termin um 1 Monat vorschieben und werde deshalb schon am 9.9. mit vollgepacktem Auto 4 – 6 Stunden weit weg fahren. Ich freue mich schon sehr auf diese Kur, ein bisschen mehr Ruhe und Zeit für Minnie, ein paar Tipps und Tricks für den Alltag. Ach, es ist schon schön, mal 3 Wochen nichts (oder nur wenig) im Haushalt machen zu müssen und die Mahlzeiten serviert zu bekommen. Ich werde die Zeit auch nutzen, um über unsere Beziehung nachzudenken und über den Wunsch nach einem Geschwisterchen für Minnie, bzw. einem zweiten Kind für mich.

 

Der „Flo“ ist auch wieder akut. Immer wieder habe ich letztes Jahr mal kryptisch davon erzählt. Er spukt schon eine Weile in unseren Köpfen herum, jetzt ist es wieder akut geworden. Worum es geht? Nunja, Schwiegervater will sein Haus verkaufen und ganz zu seiner Freundin ziehen. Und wir überlegen, ob wir dann eben dort einziehen. Das klingt vielleicht nicht nach einer großen Sache, aber es muss gut überlegt sein. Sowohl finanziell, als auch mmmh psychisch? Möchte Schatzi wieder in das Elternhaus zurückziehen? Wir würden einiges im Haus anders gestalten (alleine etwas mehr Farbe in Tapete und Boden…), etwas was vielleicht Schwiegervater nicht so gut gefallen würde. Ja, er wohnt dann 2 h entfernt weg, aber er hat gute Kontakte zu den Nachbarn. Wer weiss, ob da nicht in einem Telefonat erwähnt wird, wie lang unser Rasen schon ist und dass da immer noch so viel Kinderspielzeug rumliegt? Es ist nunmal ein Dorf…

Zudem hätte das neue Haus weniger Zimmer als dieses hier. Es hat nicht unbedingt weniger Quadratmeter, aber es gibt dort viele Abstellräume, eine Speisekammer, einen großen Hauswirtschaftsraum mit einer Werkstatt nebenan usw. Schatzi hat jetzt ein eigenes „Männerzimmer“, das wäre da nicht unbedingt so einfach realisierbar. Dafür hätte ich eben viel Verstauraum, ein großes Wohnzimmer und generell viel Platz zum verräumen meiner Sachen.

Es ist eine schwierige Entscheidung für Schatzi. Generell denke ich, dass wir das nicht ablehnen sollten, zumal die Lage viel ruhiger in einer Sackgasse ist, der Garten überschaubar und eingezäunt ist und das Haus generell 60 Jahre jünger ist als unseres hier. Aber dieses hier gehört uns und wir haben vieles renoviert. Aber es ist alt und es müsste noch viel gemacht werden. Vor allem können ein paar teure Sachen wie zB das Dach bald mal fällig sein…

 

Es sind also demnächst viele Entscheidungen zu treffen. Einige kann ich beeinflussen, andere nicht. Ich hasse solche „schwebenden Sachen“. Am liebsten würde ich alles gleich direkt entscheiden und festnageln.

 

Abwarten war noch nie meine Stärke…

 

Stay tuned…. 2018 wird auf jeden Fall spannend!

 

Sobald Schatzi wach ist, werde ich mir noch meine Haare färben und vielleicht noch Kuchen backen. Wäsche aufhängen müssen wir auch noch, und staubsaugen und irgendwann muss ich auch noch Fenster putzen.

 

Hier noch ein paar Bilder, auf denen zu sehen ist, dass es auch schöne Stunden gibt:

Frau Dr. operiert auf einem Indoor-Spielplatz alle Puppen gesund!

 

Wenn es regnet, dann picknicken wir eben im Spielhaus.

Auf einem Hofflohmarkt gefunden. Ein Einkaufswagen, nur für Minnie…

 

Gefühlsschnipsel – Juli 2017

Im Moment ist es hier ein einziges Auf und Ab der Gefühle.

  • Wir haben uns Mitte Juni entschieden, die kleinste Katze abzugeben. Sie ist zwar schon 8 Jahre alt, aber noch sehr fit und spielfreudig. Unsere anderen beiden Katzen sind schon 13 und 15 und haben keine Lust mehr, mit der Kleinen zu spielen. Ich konnte leider auch nicht mehr so viel Zeit mit ihr verbringen, wie vor der Schwangerschaft. Sie war einfach unausgelastet und ist selbst mir immer mehr aus dem Weg gegangen und hat sich kaum noch streicheln lassen. Das war sehr schmerzhaft zu sehen, also haben wir sie an eine andere Familie vermittelt. Letzte Woche haben wir sie dort hingebracht und sie fehlt mir hier so sehr! Das ist wirklich hart, aber es ist das Beste für die Kleine. Dort bekommt sie mehr Aufmerksamkeit und hat einen Spielkumpel. Die ersten 2 Tage wollte sie dort nichts fressen, trinken oder aufs Klo gehen – das hat Nerven gekostet! Inzwischen ist sie dort aber angekommen und frisst und fängt an, Kontakt aufzunehmen.
  • Gestern ist mir das Handy von Schatzi auf der Straße runtergefallen… Natürlich ist gleich das Display kaputt gegangen. Das Handy liegt jetzt also beim Handy-Doc und wird repariert. Kostet immerhin schlappe 150 €. Nicht eingeplant und echt unpassend.
  • Ich habe schon wieder eine beidseitige Sehnenscheidenentzündung, soll also die Handgelenke ruhig halten. Das ist nicht so einfach mit Kind, Arbeit und Haus. Ich habe Schmerzsalbe, Zink-Leim-Verbände, warme Bäder und Schienen im Einsatz. Bei der Arbeit fehle ich wieder ein paar Tage und im Haushalt kann ich auch nur wenig machen. Außerdem soll ich wenig tragen… schwierig mit einem kleinen Kind. Der Garten wuchert vor sich hin. Da müsste man auch mal richtig durchgehen.

Es gibt aber auch jede Menge positives!

  • Minnie ist zur Zeit sehr fröhlich! Sie lacht und hüpft und springt und tobt. Man kann sich richtig mit ihr unterhalten und zusammen singen. das macht einen Riesenspaß!
  • Sie fängt an, aufs Töpfchen zu gehen. Nachmittags möchte sie immer mal wieder „ohne Windel laufe!“. Manchmal schafft sie es aufs Töpfchen, manchmal kommt ein „Mama – Pipi demacht“. Wir hatten auch schon ein „Mama – Kaka – da!“ Egal, wir machen das ganz entspannt und lassen sie ausprobieren.
  • Die Nächte werden besser. Ich mag es kaum schreiben, aber Minnie hat schon 2 Nächte letzte Woche durchgeschlafen. Von 20.30 bis kurz nach 6 Uhr. In ihrem Bett!! Sie braucht zwar noch ca. 45 Minuten zum einschlafen, aber es klappt mit 1 Milch abends und keiner weiteren nachts sehr gut. Ab und zu fordert sie eine 2. gegen 3-5 Uhr morgens, aber das ist ok. Meistens kommt sie morgens in unser Bett rüber und kuschelt sich an uns. Das ist so schön!

 

Das Haus ist still geworden, ohne die kleine Katze. Sie war mein Baby, seit wir sie 2009 auf einer Tankstelle gefunden haben. Sie kam zum kuscheln und hat bei mir mit im Bett geschlafen. Sie war aber auch die nervigste der Katzen, sehr durchsetzungsstark, besonders wenn sie Futter haben wollte. Hach, ich vermisse sie.

Ich denke aber, es war die richtige Entscheidung. Die beiden „alten“ Katzen sind wieder etwas aufgetaut und kommen öfter an zum kuscheln. Sie wirken allgemein auch etwas entspannter.

 

Im Moment schwanke ich öfter zwischen Weinen und Lachen, das ist anstrengend!

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