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Weihnachten 2017

Ich habe es tatsächlich geschafft, alle Punkte meiner Liste abzuarbeiten!

Unser Weihnachten war ansonsten recht gemütlich.

Am 24. kam mittags ein Arbeitskollege. Während er und Schatzi mit Minnie gespielt haben, konnte ich das Hähnchengulasch fertigkochen.

Nach dem Essen haben wir dann Bescherung gemacht. Minnie fand das auspacken super und hat mit roten Wangen eins nach dem anderen aufgerissen. Da muss ich mal überlegen, ob wir das nächstes Jahr etwas anders machen, so hat sie sich die Inhalte irgendwie garnicht angesehen sondern gleich das nächste gegriffen…

Das hier gab es für sie:

Am Nachmittag haben wir gespielt und sie dann abends schwer ins Bett gekriegt. War ja auch alles sehr aufregend.

Der 25. begann mit einem leckerem Frühstück zuhause. Gegen 14.30 Uhr sind wir dann zu meiner Mama gefahren. Dort kamen noch mein Bruder mit Familie und meine Schwester mit Freund, sowie eine Freundin von Mama. Wir haben erst ein paar Kekse gefuttert und dann Bescherung gemacht. Wie jedes Jahr liegen alle Geschenke unter dem Baum und es steht nur drauf für wen es ist. Ein Kind darf anfangen und eins aussuchen, allerdings keins für sich selbst. Wer ein Geschenk ausgepackt hat, sucht das nächste aus. So werden alle Sachen in Ruhe ausgepackt und alle können es sehen. Ich mag diese Art der Bescherung sehr gerne.

Am 2. Weihnachtstag haben wir uns morgens irgendwie in die Haare gekriegt. Ich hatte Schatzi schlagen lassen, der hatte dann aber schlechte Laune die sich über den Tag hinzog…

Gegen mittag sind wir trotzdem zusammen zu seinem Bruder gefahren. Dort waren seine Kinder (fast 6 und fast 4), sowie mein Schwiegervater, mit Frau und Dackel. Es war ein etwas unentspannter Nachmittag. Schatzi war grummelig, wir sind uns aus dem Weg gegangen. Minnie war völlig aufgedreht, also habe ich mich fast nur um sie und die Cousine gekümmert.  Glücklicherweise haben die ja genügend Spielzeug da und ein großes Bällebad.

Für Minnie gab es einen total süßen Plüschdackel und eine Kinderlieder-CD, für uns gab es Geld. Sehr praktisch!

Der Rückweg war noch blöder als der Hinweg, aber wir haben es geschafft. Abends haben wir uns dann wieder vertragen, aber es blieb komisch.

 

Schatzi und ich wollten uns ja nichts schenken, trotzdem hat er mir ein Buch von Tolkien (Beren und Luthien) geschenkt. Praktischerweise hat er sich im Buchladen auch gleich ein Buch für sich gekauft und einpacken lassen. So konnte er es dann auch unter Weihnachtsbaum auspacken :). Ansonsten haben wir ein paar Naschsachen bekommen und komischerweise massenweise Grünen Tee (4 Beutel), dabei mag ich den garnicht so gerne…

 

Zwischen den Feiertagen hatten Minnie und ich Urlaub, leider war ich ziemlich erkältet und bin es immer noch. Ich habe fiese Kopfschmerzen und trockenen Reizhusten, dazu regnet es draußen die meiste Zeit. Die freien Tage hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Schatzi musste arbeiten, so dass er erst um 16 Uhr bei mir war und mir helfen konnte. Minnie war dementsprechend unausgelastet und ist völlig aufgedreht.

 

Gestern abend ist Schatzi zu einem Freund gefahren zum spielen. Er kommt erst heute vormittag irgendwann zurück. Die Zeit bis dahin schaffe ich hier auch noch. er hat sich so gefreut, dass der Freund endlich mal wieder solange Zeit hat, da wollte ich nicht nein sagen. So schlecht ging es mir ja auch nicht.

 

Morgen ist Silvester. Wir haben nichts geplant und werden nur was schönes essen und spielen. Ich hoffe, dass sich die Knallerei in Grenzen hält (eigentlich darf hier garnicht geknallt werden im Dorf…), damit die Katzen und Minnie gut schlafen können.

 

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Mein erster Advent – anders als gedacht

Sonntag 11 Uhr. Es ist der 1. Advent.

Ich liege gemütlich frisch geduscht im Bett. Neben mir ein Tee, ein Buch und eine gepellte Orange.

Hört sich gemütlich an!

Ja, schon. Wenn ich nicht grade im Krankenhaus wäre…

Irgendwie ist unsere grosse Katze am Donnerstag unbemerkt nach draussen geschlüpft. Keine Ahnung wie und wann.

Es war ein stressiger Nachmittag mit der Lütten und das Fehlen der Katze fiel mir erst abends beim füttern auf.

Wir haben das ganze Haus abgesucht und draussen gekuckt.

Nichts! Auch nicht mit Leckerlies.

Morgens gegen 7.30 Uhr habe ich dann draussen ein Maunzen gehört.

Schnell was anziehen, Minnie durfte am Handy was spielen.

Tatsächlich – da kauerte die Katze! Als ich mich näherte verkroch sie sich. Hmmm.

Irgendwann habe ich sie dann mit der linken Hand im Nacken zu packen gekriegt. Leider nicht so gute Idee. Die Katze ist durchgedreht, völlig panisch hat sie sich um meinen Arm gewickelt und mich böse gekratzt. Ich hab sie dann losgelassen. Die Freiheit hat sie genutzt um mich kräftig in den rechten Zeigefinger ins Gelenk zu beissen. Ich hab Sternchen gesehen vor Schmerz!

Die Katze war nirgends mehr zu sehen. Ich bin rein, habe die Arme unter kaltes Wasser gehalten, dann Minnie irgendwie angezogen und bin zum Arzt gefahren. Dort wurde alles desinfiziert und verbunden. Dann sollte ich doch weiter ins Krankenhaus fahren, damit sich jmd das Gelenk anschaut.

Also, Minnie in den Kindergarten, Bescheid sagen dass ich sie wahrscheinlich nicht abholen kann, bei der Arbeit anrufen und ab in die Notaufnahme. Nach laaaaaangem Warten stand fest, es muss operiert werden um die Wunde zu säubern. Katzenbisse können fies enden.

Die op war kein Problem, mein Zimmer hier ist schön, die Zimmergenossin ist nett, die Schmerzen halten sich in Grenzen und ich bin hochgradig entnervt von allem.

Der Finger ist ziemlich geschwollen, bis morgen muss ich auf jeden Fall bleiben. Mit einer Gipsschiene ist der Finger ruhiggestellt, die behindert mich in allem.

Schatzi hütet Minnie zuhause. Morgen wird er Urlaub nehmen.

Übermorgen? Keine Ahnung. Ich soll die Hand ruhig halten. Autofahren kann ich nicht. Die Schiene bleibt noch etwas dran. Arbeiten? Keine Ahnung.

Das Kind versorgen? Keine Ahnung!

Und die Katze? Die stand am Samstagmorgen vor der Tür. Friedlich wie ein Lamm. Inzwischen liegt sie satt eingekuschelt auf dem Sofa. Schatzi beobachtet sie und lässt sie nicht mit Minnie allein. Aber alles ist wie vorher.

Ich war schon am überlegen, ob ich am Freitag die falsche Katze fangen wollte. Aber die sah schon genauso aus und maunzte genauso wie unsere. Ich glaube ich habe sie einfach doof erwischt und sie hat Panik bekommen.

Ich hoffe euer 1. Adventswochenende ist besser und google gleich mal nach Haushaltshilfe!

Wünsche, Ängste, Träume, Trauer

In den letzten Wochen war es hier ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Das hat mir doch ziemlich zugesetzt und ich musste „meine innere Mitte“ quasi erstmal wieder finden. Daher war es hier auch relativ ruhig.

Ich bin ein ungeduldiger Mensch und kann es garnicht ab, wenn Dinge ungeklärt sind, bzw. eine Sache die mir wichtig ist, einfach nicht vorangeht. Unerledigtes schwirrt mir stundenlang im Kopf herum, immer wieder kommt es hervor, lässt mich nicht richtig schlafen, lenkt mich andauernd ab und verursacht im Endeffekt die mir so bekannten Spannungskopfschmerzen. Außerdem bin ich gereizt und schnell genervt.

Blöde Sache.

 

Wenn dann auch noch ein Kind im allerfeinsten Trotzalter dazu kommt und ein heftiges PMS, bin ich in einem gereizten Dauerzustand, den ich nur mit Mühe beherrschen kann.

 

Was ist also los im Moment bei uns?

 

Wie gesagt, Minnie ist mit 2 J 8 M in der Trotzphase. Da reicht eine durchgebrochene Banane oder ein falsch geschnittenes Brot, um einen Brüllanfall mit dicken Tränen auszulösen. Sie ändert ihre Meinung schneller, als ich ihr etwas bringen kann. Nur weil sie zB. sagt, dass sie diesen Pullover anziehen möchte, heisst es noch lange nicht, dass sie ihn auch anziehen möchte. Versteht ihr? Nein? Ich auch nicht und ich befürchte, sie eben auch nicht. Dann weint sie wieder und brüllt… und ich stehe ratlos daneben.

Einkaufen mit ihr ist nur in den besten Momenten möglich und sinnvoll. Ich bemühe mich, ruhig zu bleiben, wenn sie mitten im Supermarkt auf dem Boden liegt und schreit. Das geht nur mit viel Zeit.

Ich habe letztens aus dem Trias Verlag ein wunderbares Buch zu diesem Thema gelesen: „Die Trotzphase ist kein Ponyhof.“ Seither versuche ich die Tipps umzusetzen. Manchmal klappt zB. das Ablenken erstaunlich gut und sie ist plötzlich wieder ganz bei mir und fröhlich und ausgeglichen. Auch das „Einfach für sie da sein und ruhig bleiben“ geht sehr gut. Leider nicht immer, aber doch immer wieder.

Das Buch hat mir auf jeden Fall geholfen, sie besser zu verstehen. Sie will mich ja nicht absichtlich ärgern, sondern „rastet“ sozusagen aus, ohne dass sie es richtig steuern kann.

Hier in der Vorschau findet ihr ein wunderbares Beispiel, wie sich ein Kind in so einer Situation fühlen könnte.

 

Das Buch selber könnt ihr Hier bei amazon, oder direkt beim Trias Verlag bestellen.

Es gelingt mir nicht immer, ruhig und gelassen zu bleiben, ich werde auch mal lauter, aber ich bemühe mich und es funktioniert dann auch wirklich besser.

Schwierige Phase!!

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Zurück zu uns…. Was ist noch so los?

 

Ich habe am 11.11.2017 meine Tage nach einem 44 Tage-Zyklus bekommen. Die Woche vorher war ich extrem gereizt und es tat auch echt weh. Ich blute viel mehr als ich es jemals unter der Pille getan habe, das ist ziemlich nervig. Mal schauen, ob ich jetzt auch einen Eisprung habe (Laut meiner App soll der am 2.12. sein. Ich werde das mal mit Ovus verfolgen. Immerhin bekomme ich meine Tage jetzt tatsächlich wundersamerweise immer mal wieder. Das stimmt mich schonmal sehr froh! )

 

Am 11.11. ist noch mehr passiert. Morgens um 8 Uhr hat das Telefon geklingelt und mein Papa hat Bescheid gesagt, dass Oma in der Nacht gestorben ist. Sie war seit 1,5 Jahren im Seniorenheim und es ging so langsam immer weiter bergab mit ihr. Zuletzt hat sie schon Sauerstoff bekommen, ihr Herz wollte nicht mehr richtig. Sie ist 83 Jahre alt geworden und im Schlaf gestorben. Gestern war die Trauerfeier, zu der ich alleine hingefahren bin. Also schon mit Papa und seiner Frau, aber Minnie habe ich in den Kindergarten gebracht und Schatzi hat sie abgeholt. Das wäre mir sonst zu stressig geworden.

Die Trauerfeier war schön gemacht, ich habe mich auch gefreut, diese Seite der Verwandtschaft mal wieder zu sehen. Abends hatte ich trotzdem Kopfschmerzen. Seelisch geht es mir ganz gut. Ich hatte nie viel Kontakt mit dieser Oma. Meine Mutter hat sich nicht mit ihr vertragen und so habe ich sie vielleicht 1 bis 2 x pro Jahr gesehen und sonst keinen Kontakt gehabt. Schade im Nachhinein, denn eigentlich ist sie sehr nett gewesen, immer sehr ruhig und bescheiden und im Hintergrund geblieben. Sie hatte kein einfaches Leben, uneheliches Kind mit unbekanntem Vater, immer gearbeitet, sie hat nie geheiratet und keinen Partner gehabt. Gewohnt hat sie zusammen mit ihrem Bruder und dessen Familie in einer kleinen eigenen Wohnung, so dass sie nie alleine gewesen ist, aber einfach hatte sie es sicher nicht.

Meinen Papa trifft dieser Verlust mehr. Ich bin froh, dass er seine Frau hat und sie ihn auffängt und tröstet.

 

Nachmittags am 11.11. hat meine Mutter mir noch eine Nachricht geschickt. Der Sohn ihres Mannes ist zum zweiten Mal Vater geworden. Der Große von denen ist 3,5 Monate älter als Minnie.

 

Der Tag konnte also echt weg…

 

Seit meine Schwiegermutter 2015 gestorben ist, hat mein Schwiegervater immer mal wieder davon gesprochen, das Haus zu verkaufen und zu seiner Freundin zu ziehen. Es ist aber nie so richtig konkret geworden, so dass wir es schon fast vergessen hatten.

Vor ein paar Monaten hat er mit uns gesprochen und erzählt, dass diese Pläne jetzt endlich Wirklichkeit werden sollen. Er will zu ihr ziehen und die beiden wollen auch heiraten, auch damit sie gegenseitig besser abgesichert sind.

Ich habe mit Schatzi lange darüber gesprochen und wir haben dann entschieden, dass wir dieses Haus gerne übernehmen wollen. Es folgte ein Besuch eines befreundeten Maklers, der beide Häuser eingeschätzt hat. Schwiegervater hat uns für sein Haus einen guten Preis angeboten, so dass wir nach dem Verkauf unseres Hauses nur einen kleineren Kredit aufnehmen müssten (unter anderem für ein paar Renovierungsarbeiten, Tapeten und Fußböden und eine neue Küche).

 

Die Verträge vom Makler sind unterschrieben und ich bringe sie ihm nachher hin. Dann geht es wirklich los! Ich bin sehr gespannt und kann garnicht einschätzen, wie gut sich unser Haus verkaufen lässt. Es ist schon ziemlich alt, aber wir haben viel (und gut) renoviert und leben ja sehr glücklich darin seit nunmehr 16 Jahren.

Erst wenn wir unser Haus verkauft haben, werden wir das andere Haus kaufen und die Finanzierung aufnehmen. Schwiegervater hat keine Eile, er mistet das Haus jetzt nach und nach aus, verkauft oder verschenkt vieles. Sobald wir Bescheid sagen, wird er innerhalb von 2 Monaten ausziehen und das Haus uns überlassen.

Also heisst es „abwarten“ und unser Haus noch ein bisschen aufhübschen für Besichtigungen. Eine Situation, die nicht einfach für mich ist. Siehe oben: Ungeduldiger Mensch J

 

 

Noch was?

Ja! Schatzi und ich gehen zu einer Paarberatung. Ich wusste garnicht, dass gemeinnützige Vereine (wie zB. Diakonie, Caritas und co.) so etwas auch anbieten. Für Paare mit minderjährigen Kindern ist das sogar kostenlos!

Wir werden ca. 10 – 15 Beratungstermine à 1 h bekommen, je nach Bedarf auch weniger oder mehr. Alle 2 – 3 Wochen lang. Es ist etwas schwer, einen Babysitter zu organisieren, aber ich glaube, dass uns die Termine sehr gut tun. 2 Stück hatten wir schon und die letzte Woche hier zuhause war wirklich sehr schön, ohne die üblichen Streitereien. Es wird auch um die schwierigen Themen „2. Kind“, „Haushaltsführung“, „Geld“ und „Kritik äußern und annehmen“ gehen. So mit einem Moderator können wir echt gut miteinander reden, das ist schön!

Ich merke auch, dass ich in einigen Situationen zuhause lockerer reagieren kann und der erwartete Streit einfach ausbleibt. Das gefällt mir natürlich gut. Anscheinend öffne ich mich da auch ein bisschen. Das führt allerdings auch dazu, dass ich meine innere „Mauer“ oder Stabilität etwas lockere und ich empfindsamer bin. Ich habe also wieder mehr Kopfschmerzen und bin ziemlich dünnhäutig. Vielleicht gibt sich das mit der Zeit wieder und ich lerne damit umzugehen.

Da das nächste Jahr wahrscheinlich etwas anstrengend wird (evtl Umzug und vorher Renovierung, evtl. Behandlung wg. 2. Kind und noch einige Dinge evtl. aber noch nicht spruchreif…), können wir jede Unterstützung gebrauchen!

 

Das hört sich jetzt alles sehr anstrengend an (ist es auch!), aber es gibt eben auch sehr sehr viele schöne Momente! Mit Schatzi, mit Minnie und mit unseren Freunden! Das gibt mir Kraft!

 

Kinderkrankheiten – Buchvorstellung

Heute möchte ich einen richtig dicken Wälzer aus dem Trias Verlag vorstellen:

Denn nichts ist wichtiger als die Gesundheit Ihres Kindes! – Zitat aus dem Buch.

Das Buch „Kindergesundheit“ wurde vom Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Romanus Röhnelt geschrieben, der selbst vierfacher Vater ist. Die Sprache ist leicht und gut verständlich, mit vielen Untergliederungen und einigen Exkursen.

Der Autor beginnt mit seinem Buch am Ende der Schwangerschaft mit dem Kapitel „Ein guter Start“ und gibt als Erstes Tipps zum Finden des richtigen Entbindungsortes.

Danach geht er chronologisch weiter mit der Geburt und den ersten Untersuchungen. Das APGAR-Schema wird ausführlich erklärt und die möglichen Auffälligkeiten in den ersten Lebenswochen werden anhand von  Bildern deutlich gemacht. Viele dieser Merkmale sind ja völlig normal, können frischgebackene Eltern aber schon irritieren. Der Autor weisst darauf hin, was harmlos ist und von selbst verschwindet, und wann ein Arztbesuch nötig ist. Die meisten Bilder sind echte Fotos von erkrankten Kinder und keine Schaubilder, wie sie sonst üblich sind. Ja, man sieht da dann den entzündeten Penis eines Babys, oder einen roten Po, aber die Kinder sind nie zu erkennen. Ich finde, so kann man viel besser herausfinden was das eigene Kind vielleicht hat und was man dagegen unternehmen sollte.

Generell werden die typischen Krankheiten in jedem Alter aufgelistet. Es geht um die normalen Erkrankungen in der Kindergartenzeit, Allergien, die klassischen Kinderkrankheiten, Läuse und andere Krabbeltiere und vieles mehr. Alles wird anschaulich dargestellt und eingehend beschrieben.

Das Buch heisst nicht umsonst „Kindergesundheit“. Daher werden auch Themen beschrieben wie stillen, die U-Untersuchungen, der Inhalt der Hausapotheke, Babys Sicherheit, Schlafen, Impfungen, Beikost, Zähne, Unverträglichkeiten, Allergien, Schulreife, Reiseapotheke, aber auch Tipps für den richtigen Kindersitz bzw. Fahrradsitz, die richtige Sonnencreme und es gibt (was ich sehr gut finde) einen ausführlichen Teil über Unfälle und Erste Hilfe. Alles, was man eben braucht, damit das Kind gesund heranwächst…

Das letzte Kapitel richtet sich an Familien, die Hilfe benötigen. Er gibt Ratschläge, wo man zB. bei Erziehungs- und Familienproblemen Hilfe finden kann, wo man Soziale Unterstützung bekommt und an wen man sich bei Entwicklungsstörungen oder Behinderungen wenden kann. Es werden Telefonnummern der Seelsorge genannt, sowie allgemeine Ratschläge was man beim Verdacht auf Missbrauch machen kann.

Am Schluss des Buches findet man ein alphabetisches Stichwortverzeichnis, sowie einen Schnellfinder bei Notfällen.

 

Von Homöopathie oder Globuli wird in diesem Buch fast überhaupt nichts geschrieben. Im Kapitel „Zahnen“ werden die beliebten „Osanit-Kügelchen“ kurz angesprochen (Als: Es spricht nichts dagegen :)) , ansonsten scheint der Autor davon nicht viel zu halten. Er äußert sich zwar nicht negativ darüber, das fast völlige Weglassen spricht aber meiner Meinung nach eine sehr deutliche Sprache. In vielen Kapiteln schlägt er naturmedizinische Alternativen wie zB. Wadenwickel oder Zwiebelsaft statt Medikamenten vor, das gefällt mir sehr gut. Da ich selber kein Freund von Homöopathie bin, hat mich das nicht gestört.

 

Mein Fazit:

In der heutigen Zeit kann man vieles schnell mal googlen. Dann erhält man eben aber auch „viel“. Jede Suche gibt Hunderte, eher Tausende von Antworten, Bildern und Tipps, die mich persönlich meistens noch mehr verunsichern. Klickt man auf eine Antwort, ergeben sich meist noch mehr Fragen – es sind einfach zu viele unsichere Antworten! Manchmal landet man auch auf Seiten von Herstellern, die als Ratgeber getarnt sind und unauffällig ein entsprechendes Medikament anpreisen.

Ich kenne den Autor dieses Buches natürlich nicht persönlich, daher weiss ich nicht mehr über ihn, als im Klappentext steht. Aber das Buch wirkt sehr seriös, wenn ich das mal so schreiben kann.  Es ist beruhigend dick und wird bei uns einen festen Platz im Regal haben.

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Ich kann das Buch nur allen Eltern empfehlen! Natürlich kann (und soll es auch nicht!) den Arztbesuch nicht ersetzen, falls dieser nötig sein sollte.

Für den Preis von 29,99 € erhält man als Eltern eine geballte Ladung Wissen.

 

–> Ich durfte das Buch kostenfrei rezensieren, meine Meinung wird dadurch aber nicht beeinflusst!

Breifrei – Buchvorstellung

Heute darf ich ein schönes Buch aus dem Trias Verlag vorstellen:

Der Untertitel des Buches hat mich schon ziemlich angesprochen: „Einmal kochen, alle essen mit“

Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, war mein erster Gedanke: „Oh je, ein so kleines Kind und eine so kleine Blaubeere – nicht dass die sich verschluckt!“ Komisch, wie man da gleich denkt.

Rückblick: Wie war das damals bei uns?

Ich habe Minnie ungefähr 18 Monate lang gestillt. Zum Schluss nur noch nachts und hauptsächlich zum Einschlafen.

Als Minnie anfing, sich für unser Essen zu interessieren, habe ich ihr immer mal ein (in meinen Augen geeignetes) Stück hingehalten und sie durfte probieren. Sie bekam Zwieback, Gurken, gekochtes Gemüse oder Kartoffeln zum ablutschen und war gut beschäftigt. Verschluckt hat sie sich kaum. Dazu gab es dann (immerhin selbstgekochtes 🙂 ) Gemüsemus, später dann mit Kartoffeln oder Fleisch gemischt mit dem Löffel gefüttert. Stückchen waren nie ein Problem.

Den klassischen Getreide-Brei zum selbstanrühren aus der Tüte hat sie eigentlich nicht so gemocht. Mit viel Obst (-gläschen) gemischt als Nachtisch vielleicht. Aber zum sattwerden? Nein, das war nicht ihr Ding. Sie wollte das essen, was wir auf den Tellern haben…

Ziemlich früh durfte sie also selber mit dem Löffel (oder den Händen) essen. Ich habe ihr einen Teller mit Häppchen vorbereitet und sie durfte alles probieren. Die Sachen für sie habe ich aber eigentlich immer extra gekocht, es sei denn bei uns gab es zufällig passendes. Das war viel Matscherei, aber ein glückliches Kind! Noch heute probiert sie eigentlich viel und außer Oliven mag sie (bisher?) noch alles…

 

„Breifrei“. Was heisst das eigentlich?

Ich hatte damals, als Minnie im passenden Alter war, zwar immer wieder davon gehört, aber ich kannte keinen der das macht und hatte auch weder Zeit noch richtig Lust, mich damit zu beschäftigen. Wir sind irgendwie unseren eigenen Weg gegangen, der beides beinhaltet: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei und selber essen.

Also:

Ganz grob gesagt geht es darum, dass das Baby selbstständig isst und selbst entscheidet was und wieviel es zu sich nimmt.

Hört sich erstmal etwas abenteuerlich an…

 

Mal lesen, was die Autorin Tatje in ihrem Buch dazu schreibt:

Das Buch selber ist unterteilt in einen Theorieteil und einen Teil mit passenden Rezepten.

Der Theorieteil ist sehr humorvoll geschrieben und liest sich dadurch sehr gut. Es werden immer wieder kleine Anekdoten erzählt und die „Tante Uschi“ mit ihren ungefragten Weisheiten kennt wohl jeder. Tatje gibt Antworten, auf die häufigsten Vorurteile beim Baby-Led-Weaning.

Sie macht deutlich, dass das Baby die 3 typischen Anzeichen für eine Beikostreife haben sollte, bevor man startet:

1: Ihr Baby kann mit etwas Unterstützung aufrecht auf ihrem Schoss sitzen

2: Ihr Baby kann Hand, Mund und Auge so koordinieren, dass es Dinge sehen, ergreifen und zum Mund führen kann.

3: Ihr Baby hat seinen Zungenstoßreflex vollständig verloren

Außerdem sollten einige Regeln beachtet werden. Das man einem 6 Monate alten Baby keine harten Kleinteile wie Nüsse gibt, versteht sich von selbst. Auch Honig sollte im ersten Lebensjahr noch nicht gegeben werden, Alkohol, Koffein, scharfe Speisen und ein paar andere Dinge ebenso.

Aber ansonsten darf und soll das Baby alles ausprobieren, was es selbst greifen kann! Gestartet werden soll mit weicheren Lebensmitteln oder Lebensmitteln, die weich gelutscht werden können.

Es gibt einen „10 Punkte Plan für Schnellstarter“, an dem man erkennen kann, ob man selbst und das Baby bereit sind für „Baby-Led-Weaning“, aber keinen exakten Fütterplan, wie er oft beim Beikost-Start verwendet wird.

Der „Magische Tag“, wie sie es bezeichnet, ist der Tag, an dem das Baby beginnt, sich etwas von dem bereitgestellten Essen in den Mund zu stecken. Man soll dem Baby in dieser Hinsicht vertrauen und abwarten.

Mir gefällt, wie die Autorin immer wieder betont, dass Essen Spaß machen soll und für die Eltern kein Stress aufkommen darf. Dem Baby sollte ausreichend Ruhe gegönnt werden, es muss sich gerade am Anfang auf so vieles gleichzeitig konzentrieren, da kann es schonmal länger dauern. Hier ist also Geduld gefragt!

 

Im Rezeptteil habe ich schon einige Sachen nachgekocht. Meine Tochter ist zwar schon 2,5 und isst längst alles vom Tisch mit, aber die Rezepte waren sehr lecker und gut erklärt. Für meinen Mann hätten sie noch etwas gewürzt sein können, aber das kann man ja am Tisch nachholen.

Lustig fand ich die Einteilung der Rezepte zB. in „einhändig kochbar“ oder „einhändig essbar“. Es gibt bei jedem sicher immer Phasen, in denen das Baby grade nicht vom Arm runter will, und auf Mamas oder Papas Schoss isst es sich doch am besten…

 

Mein Fazit:

Ich persönlich hätte mir ein paar konkrete Einstiegstipps gewünscht. Aber ich denke, dass die Autorin genau das eben nicht will: Einen festen Plan vorschreiben. Es gibt laut ihr keine starren Regeln beim Beikoststart, man soll auf sich und das Baby vertrauen. Einfach ausprobieren also. Nicht so einfach, wie ich finde. Gerade als Neu-Mutter wollte ich damals alles richtig machen und hätte nur mit diesem Buch sicher gehadert und gezweifelt, leider… aber so bin ich nunmal. Bei einem zweiten Kind geht man da sicher entspannter an die Sache ran.

Mir gefällt an dem „Breifrei“, dass wirklich das Baby entscheidet, in welcher Geschwindigkeit es sich abstillt (oder von der Flasche entwöhnt). Wird das Baby gefüttert, kann es sicher leicht passieren, dass es über den Hunger gefüttert wird. Dadurch könnte es das natürliche „Satt-Gefühl“ verlieren.

Ich habe viele Babys erlebt, bei denen besonders abends darauf geachtet wurde, dass sie eine Große Portion Brei aßen, damit sie auch wirklich satt sind und gut durchschlafen. Den Gedanken fand ich schon immer irgendwie falsch… hätte bei Minnie wohl auch nicht funktioniert. (Bei den anderen Baby übrigens auch nicht…)

Für das Baby ist breifrei bestimmt sehr spannend. Es gibt viele Reize, sowohl durch das Anfassen der Nahrungsmittel, als auch durch die unterschiedlichen Geschmäcker. Laut der Autorin müssen neue Lebensmittel nicht erst langsam eingeführt werden, da das Baby am Anfang sowieso erstmal winzige Mengen davon isst und sich so daran gewöhnt. Für die Feinmotorik ist das sicher sehr zu empfehlen. Und es darf die gleichen Lebensmittel wie die „Großen“ essen.

Gibt es auch Nachteile?

Kritiker der Methode sind der Meinung, dass ein solches „selbstessendes“ Baby ab 6 Monaten nicht mehr genug Nährstoffe aufnimmt und daher Mangel leiden könnte. Die Mengen, die das Baby am Anfang isst, sind sicher winzig und es wird eventuell erst später anfangen, Beikost zu essen. Es ist nunmal schwieriger, Stückchen aufzuheben und in den Mund zu stecken als einfach nur den Mund aufzumachen und gefüttert zu werden. ABER das Baby wird ja weiterhin nach Bedarf gestillt/mit der Flasche gefüttert und bekommt so alles was es braucht. Sie essen vielleicht durchschnittlich weniger, trinken aber dafür mehr Milch …

Die Empfehlung zum Beikoststart liegt generell bei 6 Monaten und da kann fast jedes Baby den Pinzettengriff und damit auch Sachen zum Mund führen. Für Mütter, die möglichst schnell abstillen wollen, ist eine Löffelfütterung sicher einfacher und schneller. Es dauert wohl mit „breifrei“ länger, bis die Milchmahlzeiten ersetzt sind… so die allgemeine Meinung.

 

Hier ist noch ein wunderbarer Artikel über die Vorurteile beim Baby-Led-weaning vom Gewünschtesten Wunschkind aller Zeiten.

 

Würde ich ein 2. Kind breifrei essen lassen?

Jein…

Teilweise haben wir das ja schon gemacht. Minnie hat früh geeignete Dinge bekommen zum probieren und wir haben immer schon nach Bedarf gestillt und nicht nach der Uhrzeit. Ich würde also beim 2. Kind sehr viel mutiger sein und dem Baby einfach mal Dinge vorsetzen, die wir auch essen. Es dürfte sicher noch mehr einfach probieren und schmecken und fühlen und tasten als Minnie.

So ganz kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Baby wirklich genug isst, um satt zu werden. Klar nicht am Anfang, aber nach einiger Zeit kann ich mir vorstellen, dass alles um es herum spannender ist und das Essen nur Spielerei wird. Ich mag es auch nicht so, wenn Lebensmittel zermantscht und dann weggeschmissen werden. Hätte ich einen Verwerter für diese Reste, wie zB. einen Hund oder ein Schwein 🙂 … sähe das sicher noch anders aus.

Ich würde es generell aber einfach mal probieren und wenn es in unseren Alltag passt – super. Ansonsten würde ich aber trotzdem Gemüsebrei füttern und später dann mit Kartoffeln und Fleisch/Fisch ergänzen. Nur eben nicht so streng nach Plan, sondern mit Spaß und Freude am Essen.

 

Das Buch selbst hat mir sehr gut gefallen und ich würde es allen Müttern empfehlen! Auch denen, die Brei füttern, denn irgendwann kommt immer das erste „feste Stück“ dran und dieses Buch hilft mit vielen Vorurteilen aufzuräumen!

Ihr bekommt es zB. hier beim Trias Verlag!

 

Guten Hunger!

 

 

Wochenendpläne…

  • Haare färben –> Möp.
  • Gurkensetzlinge umpflanzen Check
  • Schwangerschaftstest machen (negativ 😦 )
  • Flohmarktsachen zusammensuchen –> Ja ein bisschen was sind wir weitergekommen
  • Geschenk für Schwester fertigmachen (!!) –> 50 % geschafft, die Idee ist fertig, die Umsetzung fast, Friemelarbeit…
  • Mit Minnie Laufrad fahren –> Möp. Bei dem Regen hatte ich da keine Lust zu
  • Eis essen –> Möp. Aber ich habe immerhin Eis GEMACHT. Zählt das? Erdbeerpüree-Eis
  • Nicht mit Schatzi streiten –> Möp. Am Freitag und Samstag ein paar kurze „Schauer“ quasi. Der Sonntag war toll.
  • Fenster putzen -_> Möp. Regen Regen Regen. Aber ich habe die Haustür abgewischt. Von innen…
  • Betten neu beziehen Check
  • Fotos zum drucken aussuchen –> Naja, fast-
  • Sonntag über Flohmarkt bummeln –> Es hat zwar immer wieder genieselt, aber das haben wir geschafft.

 

 

Es regnet das ganze Wochenende. Nervig!! Das drückt auf die Laune und die Lütte ist auch schwerer zu beschäftigen. Zudem habe ich extrem schlechte Laune, PMS wahrscheinlich…

 

Am Sonntag bricht um 16 Uhr endlich mal die Sonne raus. Kurzentschlossen packen wir Minnie ein und fahren in einen kleinen Wildpark. Der ist eh kostenlos, also macht es nichts, wenn wir nur ganz kurz da sind… Das Wetter spielt bis zur Rückfahrt hin mit und Minnie ist seelig über die vielen Pfützen und Schlammecken! Und wir haben Wildschweine gesehen.

(Und den Kopf geschüttelt habe ich über ein gleichaltriges Kind, die in weissen Leggins, Ballerina-Schühchen und Röckchen da spazieren gegangen ist… Die Eltern waren auch so vornehm gekleidet. Mutig, mutig.)

 

Also: Ein schöner Abschluss zu einen etwas anstrengenden Wochenende. Meine Laune war echt unterirdisch, obwohl Schatzi und Minnie da manchmal nicht mal was für konnten.

Mein Unterbauch rumort und zwickt, also irgendwas passiert da. Der Test am Samstag abend war aber negativ, in der Richtung kommt da nichts mehr. Also abwarten und Tee trinken!

Wir haben getestet: Hello Fresh Kochbox

Manchmal fehlt mir einfach die Inspiration, was ich kochen soll. Es soll ja ausgewogen, gesund, schnell zubereitet und auch noch lecker sein – im besten Fall.

Die Kochboxen von Hello Fresh versprechen genau das: Abgewogene Zutaten, fertig zusammengestellt mit einfachen Schritt-für-Schritt Rezepten. Bequem vor die Haustür geliefert. Netterweise durften wir eine dieser Boxen testen.

 

Das Prinzip ist ganz einfach:

Zuerst stellt man sich seine eigene Box zusammen. Man hat die Wahl zwischen einer Box für 2 oder 4 Personen und dann noch ob es 3 Mahlzeiten oder 5 sein sollen.

Dort sieht man auch gleich die Preise. Größere Boxen sind dann günstiger pro Gericht.

Danach kann man entscheiden, was für persönliche Vorlieben man hat, quasi die Kategorie.

Ich habe mich für „Zeit sparen“ und eine Anlieferung am Freitag entschieden… (denn auch die ungefähre Lieferzeit kann ich selbst aussuchen).

Jede Woche gibt es für jede Kategorie 8 Rezepte, aus denen man aussuchen kann. Die Rezepte werden ca. 2 Wochen im Voraus sichtbar, so dass man gut planen kann. Gefallen mir die Rezepte nicht, kann ich auch die Kategorie noch ändern.

Der Rest der Bestellung war einfach: Lieferadresse mit Wunschablageort + Bezahlungsart festlegen und dann gespannt auf die Lieferung warten…

 

Und hier ist sie: Gut verpackt und vollgestopft!

In der Tüte links sind die gekühlten Zutaten, wie das Fleisch. Die Sachen waren alle noch super kalt. Das Isoliermaterial fühlt sich an wie rauhe Natur-Wolle und ist biologisch abbaubar. Als Tipp steht auf der Packung, dass es auch für Vögel als Nistmaterial verwendet werden kann ;). Zusätzlich waren noch Cool-Packs enthalten, die man einfach weiterverwenden kann.

Für jede Mahlzeit waren eine Papiertüte und eine Rezeptkarte enthalten. Somit braucht man nur die Tüte aufreissen und hat alle Zutaten für den Tag schon zusammen… (Die einzelnen Gewürze und Zutaten sind natürlich nochmal in kleine Tütchen verpackt und nicht lose in der großen Tüte 🙂 ). Auf jeder Karte steht eine Empfehlung, wann man das Gericht kochen sollte. Für dieses hier ist rohes Hackfleisch enthalten, es sollte also an Tag 1 – 2 zubereitet werden.

Los geht´s:

Bei unserem Paket fehlte komischerweise die Mayonnaise zu diesem Rezept, die Burger haben trotzdem sehr lecker geschmeckt! (Wir hatten auch keine im Haus…)

Die Zucchini-Sticks werden wir auf jeden Fall noch mal wieder machen!

Der Erdnusseintopf hat mir überhaupt nicht geschmeckt, ich mag einfach Erdnussgeschmack in Kombination mit Gemüse nicht. Schatzi und Minnie hat es aber sehr gut gefallen. Leider fehlten hier die Erdnüsse zum draufstreuen 😦 .

Das dritte Rezept habe ich komischerweise garnicht fotografiert, es war aber auch sehr lecker.

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Bei allen 3 Gerichten habe ich die Zeit gestoppt und ich habe sie tatsächlich alle in den vorgegebenen 30 Minuten auf den Tisch gebracht. Die Gerichte waren etwas aufwändiger, als ich normalerweise in der Woche koche. Es war also ordentlich was zu schnippeln, anzubraten und nachher auch abzuwaschen.

Ein paar Grundzutaten wie Mehl oder Öl sollte man im Haus haben. Das wird aber schon bei der Bestellung angesagt.

 

Was halte ich nun von den Hello Fresh Kochboxen??

Positiv:

  • Bei Hello Fresh schliesst man zwar ein Abo ab, aber es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Mindestabnahme. Wenn ich keine Boxen mehr bekommen möchte, kann ich wöchentlich kündigen (bis Mittwoch 23.59 Uhr der Vorwoche zur nächsten Lieferung am Freitag, das ist etwas tricky… aber die benötigen die Vorlaufzeit zum planen). Ich kann aber auch nur einige Zeit pausieren und dann meine Lieferungen wieder aktivieren… Es ist sogar möglich, die Lieferung ohne Aufpreis an eine andere Adresse zu senden (wenn ich zB. im Urlaub bin… in Deutschland zumindestens …). Man muss aber aktiv werden, ansonsten erhält man die Boxen weiterhin zugeschickt.
  • Die nächsten Liefertermine kann man im Kundenbereich gut einsehen. Dort kann man auch die Boxen ca. 2 Wochen im Voraus zusammenstellen. Auch wenn man pausieren möchte, kann man es dort selber einstellen.
  • Alle Verpackungen sind recycelbar, das hat mir besonders gut gefallen. Nach jeder 5. Box kann man sich ein Rücksendeetikett ausdrucken und das Verpackungsmaterial kostenfrei an Hello Fresh zurücksenden.
  • Es gibt auf der Homepage ein umfangreiches Rezeptarchiv, so dass ich jederzeit meine Lieblingsrezepte wiederfinden kann. Netterweise sind dort alle Rezepte aufgelistet, nicht nur die, die ich in meiner Box hatte.
  • Für jede Lieferung sammle ich Club-Punkte, die ich in kleine Prämien eintauschen kann. (Die Prämien werden allerdings nur zusammen mit einer Kochbox ausgeliefert…).
  • Wer das Prinzip erstmal ausprobieren möchte, kann eine einmalige Probierbox bestellen. Die ist dann zwar etwas teurer, aber man geht keinerlei Verpflichtungen ein und muss auch nichts abbestellen.
  • Die Portionen sahen erstmal für uns 2 relativ klein aus. Wir sind eigentlich „Gute Esser“, aber wir sind problemlos zu dritt davon satt geworden. Minnie hat alles probiert und ordentlich mitgefuttert.
  • Die Lieferung hat wie versprochen gut funktioniert. Der Bote hat das Paket an unserem Wunschort hinterlegt und es war alles noch gut gekühlt und sehr frisch.

Negativ:

  • Die Homepage ist für jemanden der nicht so fit im Internet ist etwas unübersichtlich. Selbst ich musste den Kundendienst anrufen, weil ich etwas nicht gefunden hatte.
  • Das System mit dem Pausieren der Boxen ist gut gedacht aber schwer verständlich auf der Homepage. Auch zum Kündigen des Abos muss man etwas suchen. Laut verschiedener Erfahrungsberichte im Internet klappt das auch manchmal nicht wie gewünscht. Da muss man also genau hinschauen und eventuell noch mal hinterhertelefonieren.
  • In meiner Box fehlten bei 2 der 3 Mahlzeiten jeweils eine Zutat. Es waren nur Kleinigkeiten, aber immerhin. Der Kundenservice war zwar sehr nett, aber ich hätte nur einen Gutschein von ein paar Euros auf die nächste Box erhalten, keine direkte Gutschrift auf mein Konto. Meine Nachbarin hat die Kochboxen schon seit über einem Jahr, sie meinte bei ihr hätte noch nie eine Zutat gefehlt. Schade, dass es gerade in meiner Testbox so war.
  • Die Lieferzeiten fand ich etwas unflexibel. Hinterlässt man keinen Ablageort und wird nicht angetroffen bei der vereinbarten Lieferzeit, dann wird der Lieferant versuchen, das Paket bei den Nachbarn abzugeben. Ist das nicht möglich, erfolgt kein weiterer Zustellversuch (weil es ja verderbliche Zutaten sind). Das Paket wird dann (laut Hello Fresh) gespendet. Daher sollte man immer einen Wunschablageort angeben, es mit den Nachbarn absprechen oder einen Pickup Paketshop hinterlegen.  Auch an den Pickup Paketshops muss das Paket innerhalb eines Tages abgeholt werden, ansonsten wird es ebenfalls gespendet. Die Lieferung an einen DHL Paketshop ist nicht möglich. Den Lieferort oder die Lieferadresse kann man nicht spontan ändern, sondern immer bis Mittwoch 23.59 Uhr für die nächste Lieferwoche.

 

Und würde ich weiterhin die Kochboxen bestellen?

hhhmmmmh… Nein.

Ich finde das Prinzip generell gut, aber wir (bzw. gerade Schatzi) isst gerne Sachen, die er kennt und gewohnt ist… Außerdem kochen wir normalerweise nicht so aufwändige Gerichte, gerade in der Woche gibt es schnelle Sachen.

In meiner Box würde ein Gericht pro Person 7,17 € kosten. Das ist für uns auf die Dauer zu viel. Der Preis mag angemessen sein für die Qualität der Produkte und den Arbeitsaufwand von Hello Fresh, für uns ist es aber für jeden Tag nicht machbar.

Wer es gerne mal probieren möchte, vielleicht für einen Hochzeitstag oder einfach mal so, sollte es machen. Im Internet gibt es immer wieder Gutscheine, mit denen man einen guten Rabatt auf die erste Box bekommt. Man sollte dann allerdings aktiv werden und auch gleich wieder abbestellen, wenn man nur einmal testen möchte. (Zur Erinnerung: Man kann bis Mittwoch 23.59 Uhr die Box in der nächsten Woche ändern oder abbestellen – das könnte also bedeuten, dass man die erste Box am Freitag noch nicht erhalten hat, die nächste für nächste Woche aber schon abbestellen muss..)


Mein Tipp:

Wir haben vor ein paar Jahren mal eine Geschenkbox zur Hochzeit verschenkt. Da hat das Brautpaar dann 3 Wochen lang die Kochbox geschickt bekommen, aber keinerlei weitere Verpflichtungen gehabt. Das kam sehr gut an! Man hat die Wahl zwischen 3 Mahlzeiten für 2 oder für 4 Personen. Man bekommt einen Gutscheincode per pdf zugeschickt mit dem der Beschenkte sich dann seine Boxen selber zusammenstellen kann.


 

Ich gebe Hello Fresh 3 von 5 Kochlöffeln…

27 Monate Lieblings-Wunderbaby

Gewicht: 14 kg

Größe: ca 92 cm

Klamotten: Oberteile in 98/ 104, Hosen in 92, Schuhgröße 25, Pampers Größe 5 für nachts, tagsüber reichen noch normale Windeln in Größe 4 oder 4 +.

 

Der letzte Monat im Kindergarten hat bei Minnie für einen rasanten Entwicklungsschub geführt. Plötzlich spricht sie in ganzen Sätzen, verwendet „Meins“ und „Deins“ und sagt ich und du. Das ist echt krass!

„Das möchte ich bitte nicht“ oder „Das defällt mir gut“

„Ich habe Kacka in ni Windel gemacht. Ich brauche eine neue Windel“ (Kakao kann sie komischerweise nicht aussprechen ;), das heisst immernoch Tatatao)

„Ich habe eine Frage…“ (Danach kommt aber nichts 🙂 )

„Ich hab dich so lieb“ *Hach…

„Ich möchte bitte XXX haben“

„Tomm mit – Lupo bielen!“

 

Sie kann ihren Vornamen und fast auch ihren Nachnamen richtig sagen. Sie weiss wie ich mit Vornamen heisse und wie Schatzi heisst. Generell werden immer mehr Menschen mit den richtigen Namen benannt. Wenn sie unbekannte Menschen oder Tiere sieht fragt sie „Wie heisst das?“.

Sie kann bis 10 zählen. Es wird sowieso alles gezählt. Nicht richtig… aber es wird gezählt. (Falls ihr euch fragt, hier stehen immer 8 Kühe auf einer Wiese 🙂 )

Alle Hunde, die wir treffen, möchte sie gerne streicheln. Sie fragt dann „Ei mache?“ und gleich hinterher „der tennt mich nich! Erst frage, Ei mache!“ (Der Hund kennt mich nicht, also muss ich erst fragen, bevor ich streicheln darf).

Sie bringt mir mit Feuereifer meine Schuhe (und fragt vorher, welche ich haben möchte), macht dann die Schleifen auf und versucht mein Bein anzuheben, um sie mir anzuziehen…

Sie zieht sich selber komplett aus (sofern keine Knöpfe sie hindern) und kann sich auch (bis auf die Knöpfe…) komplett wieder anziehen.

Allgemein wird sie immer verständiger und findet es toll, wenn sie mithelfen darf. Abtrocknen ist super. Tisch aufdecken ist klasse oder Wäsche aufhängen oder „zusammenlegen“. Nur staubsaugen mag sie nicht…

————————————–

Sie hat immer mal wieder ihre 5 Minuten, in denen sie weint und wütet. Ich versuche ihr dann da raus zu helfen, indem ich versuche zu verstehen, WAS jetzt so schiefgelaufen ist. Das klappt ganz gut, ich kriege sie erstaunlich schnell wieder beruhigt. Laut werden hilft garnicht, eher leise sprechen. (Innerlich koche ich zwar manchmal, aber das macht sie ja nicht mit Absicht…) Oder ich lenke sie irgendwie ab.

Singen ist da immer gut! In der letzten Woche hat sie angefangen, bei Liedern mitzusingen oder eben mit mir zusammen zu singen. Das ist klasse!

Ihre Lieblingslieder (die sie auch alleine fast richtig singt):

  • Alle meine Entchen
  • Hoppe Hoppe Reiter
  • Es regnet, es regnet, die Erde wird nass. Und wenn es nug regnet hat, dann hört es wieder auf.
  • Summ Summ Summ, Bienchen Summ herum
  • Alle Vögel sind schon da (obwohl sie da das „Vögel“ so richtig schief singt und sich dabei kringelig lacht…)
  • Kommt ein Vogel deflogen
  • Taler, Taler
  • Häschen in der Grube
  • Bruder Jakob
  • Backe Backe Kuchen

aber auch

  • Nackidei, Nackidei, alle sin heut Nackidei…
  • Auf der Schachtelhamam, da sit ein Tirola!! Und unt im Tal liegt Schnee…mann…
  • Gummi, Gummi, Gummi, Gummi, Gummi, Gummi, Gummi, wech damit!

Sie versteht in neuen Liedern immer mehr einzelne Wörter und spricht diese nach. Auch wenn wir uns unterhalten, schnappt sie sehr viel aus. Da kam schon mal ein inbrünstiges: Scheisse!! 🙂

Aus dem Kindergarten kommen die Phrasen der Erzieher, sowas wie: Was haben wir da noch? – Hoplahopp – oder „Oh nein oh nein oh nein“ oder „Oh mein Gott“. Das ist sooo süß!

Generell könnte ich ihr total lange zuhören!

 

Lieblingspielzeug:

Duplo! Duplo und nochmal Duplo!

Gerne jeden Tag, gerne mit Papa. Allerdings darf ich auch mitmachen, wenn er nicht da ist.

Sandkiste! Ist immer wieder gut. Da buddelt sie sehr gerne und macht sich richtig schmutzig!

Hatte ich schon Duplo erwähnt???

Verstecken und Fangen spielen kommt so langsam ganz gut bei ihr an. Auch wenn wir an den Verstecken noch arbeiten müssen 🙂

Schaukeln! Da kann es nicht hoch genug sein! Oder klettern! Oder Rutschen! Sobald wir den Rasen bei uns im Garten noch etwas geebnet haben, machen wir uns mal Gedanken um ein Klettergerüst oder einen Spielturm oder ein Weideniglu. Jetzt wäre das noch unpraktisch.

Die Sachen, die ich gerne hätte, sind soooo teuer… Mal schauen, was es im Endeffekt wird. Sponsoren vor! Ich glaube Minnie wäre gerne zu einem ausführlichen Produkttest bereit!

Sie hat eine neue Lieblingspuppe: Jule, eine kleine Weichpuppe von Görtz. Die schleppt sie im Moment immer mit rum. Generell werden alle Puppen und Kuscheltiere im Kinderwagen ausgefahren, gefüttert und gewickelt.

Oder wir spielen „kochen“ und einkaufen. Total süß!

Schlafen:

In den letzten Wochen hatte es sich eingeschlichen, dass sie nach der ersten Milch immer noch eine zweite angefordert hat und dann auch immer in die Küche mitkommen wollte zum zubereiten. Als sie dann in einer Nacht auf 4 Milchflaschen kam, habe ich einen Schlussstrich gezogen. Jetzt bekommt sie nur 1 Milch zum ins-Bett-gehen und „muss“ dann so einschlafen. Das war die ersten 2 Nächte doof und hat lange gedauert, jetzt fragt sie nicht mehr danach. Wir bleiben weiterhin bei ihr liegen bis sie schläft.

Nachts klappt es im Moment ganz gut, dass sie zumindestens beim ersten aufwachen so gegen 23 Uhr wieder in ihrem Bett einschläft. Wenn sie dann nochmal zwischen 3 und 5 wach wird, kommt sie selber rüber zu mir in „Mamabett“. Manchmal will sie dann noch eine Milch, wir hatten aber auch schon Nächte, in denen sie keine weitere gefordert hat. Es gab sogar schon welche, wo ich morgens alleine in meinem Bett aufgewacht bin! Es wird!!

Wenn sich das ins-Bett-bringen so lange hinzieht, oder sie nicht zur Ruhe kommt oder sich im Bett so doll an mich kuschelt und unbedingt meinen Arm halten will, ist es etwas nervig. Ansonsten schlafen wir eigentlich alle sehr gut im Moment.

Zähne:

Die zweiten Backenzähne sind endlich auf dem Weg. Unten kann ich schon die weissen Spitzen sehen. Oben noch nichts.


Ansonsten ist sie erfreulicherweise weiterhin sehr gesund. Ich hatte ja befürchtet, dass mit dem Wechsel zur Krippe auch einige Krankheiten zu uns rüberkommen, aber bis auf einen kleinen Schnupfen oder ein bisschen Wundsein am Po war da nichts. Toi Toi Toi!!


Unsere Kur ist genehmigt und ich habe es inzwischen auch schon meinem Chef erzählt. In gut 3 Monaten geht es los – ich freue mich sehr!

Die Zeit bis dahin versuche ich zu nutzen, indem ich psychisch auf mich Acht gebe und in äußerlich und innerlich etwas pflege. Hier mal eine kleine Auszeit, da mal eine neue Haarfarbe… das ist grade wichtig für mich… Diese Woche bin ich 3 Tage krank geschrieben, da meine Handgelenke mal wieder sehr weh tun. Überlastet – mal wieder. Also ausruhen und Hände still halten.


Ach ja: Ich habe erfahren, dass unsere ehemalige Tagesmutter zum 1.08.2017 komplett aufhört. Da haben wir ja den richtigen Zeitpunkt genutzt! Ich bin sehr glücklich mit Minnie in der Krippe!

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Bald ist mein Baby 2,5 Jahre alt. Unglaublich!!

Produkttest: Fertilovit F PCOS – Woche 1

1 weiße Kapsel mit Vitamin-/Mineralstoffmischung und 1 Gelatinekapsel mit Fischöl, sowie 1 Pulverstick zum Auflösen in 200 ml Wasser – so sieht im Moment mein kleiner Cocktail zum Abendbrot aus. Seit einer Woche nehme ich jeden Tag das Nahrungsergänzungsmittel Fertilovit F PCOS ein.

Der Hersteller sagt dazu:

Fertilovit® FPCOS: Zur diätetischen Behandlung von Frauen mit Polyzystischem Ovarsyndrom bei Kinderwunsch. Inositol, Chrom und hochdosierte Folsäure in Kombination mit einer Rundumversorgung mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und Omega-3-Fettsäuren. Vitamin C mit zeitversetzter Freisetzung.

Fertilovit® FPCOS ist optimal auf die Bedürfnisse von Frauen mit Kinderwunsch und polyzystischem Ovarsyndrom zugeschnitten. Durch seine spezielle Zusammensetzung kann es den Körper auf eine bevorstehende Schwangerschaft vorbereiten, um dem neuen Erdenbürger einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

  • Myo- und D-Chiro-Inositol in physiologischem Verhältnis
  • Hochdosierte Folsäure
  • Hochdosiertes Vitamin D und Chrom
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Vitamin C mit zeitversetzter Freisetzung
  • Rundumversorgung mit Antioxidantien, Vitaminen und Mineralien
  • Patent eingereicht
  • Frei von Gluten und Laktose

Hier sind die Inhaltsstoffe aufgelistet:

Hier findet ihr die Packungsbeilage.

Fertilovit soll man in Rücksprache mit dem Arzt bereits circa 3 -6 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft, bzw. einer geplanten Kinderwunschbehandlung einnehmen, um den Körper optimal vorzubereiten.

Über Inositol und seine positive Wirkung bei PCOS habe ich schon vorher einiges gelesen. (Frau Dr. rer. nat. Birgit Wogatzky von Gonadosan schreibt hier sehr anschaulich, wie Inositol wirken soll. Außerdem habe ich hier noch eine sehr schöne unabhängige Zusammenfassung über Inositol und Vitamine bei PCOS gefunden. )

Ich nehme das Präparat jetzt seit 1 Woche (Starttag war also der 14.06.2017). Das Metformin habe ich abgesetzt, jetzt nehme ich nur noch das L-Thyroxin morgens und das Fertilovit abends. Die ersten Tage war es schon eine Überwindung, das aufgelöste Pulver zu trinken. Laut dem Hersteller darf man es aber mit Säften oder Sirupen mischen, das überdeckt den doch etwas „mehligen“ Geschmack sehr gut.

 

Witzigerweise habe ich eine Mitstreiterin gefunden, die am gleichen Tag damit gestartet hat. Sie stellt sich hier mal kurz vor:

„Bin Vanessa aus Österreich/Salzburg und 26 Jahre wir sind jetzt über 1 Jahr am probieren von PCO weiß ich seit Oktober. Meine Hormonwerte sind soweit in Ordnung habe aber trotzdem ohne Medikamente keinen Zyklus . Das Spermiogramm war auch nicht sehr gut -die Schwimmer sind ein wenig zu unbeweglich. Ich nehme Euthyrox für meine Schilddrüse und habe einen clomifenzyklus hinter mir aber leider ist nichts gewachsen am Donnerstag (22.06.) starten wir in den zweiten und danach spritzen wir Puregon. Ich hab schon viel ausprobiert angefangen mit Mönchspfeffer, Vitamine aller Art, Clavella… usw. jetzt nehme ich Fertilovit f pcos da ist alles drinnen was super ist bei PCO und ich muss nicht mehr tgl so viele Tabletten nehmen . Es geht mir auch gut damit, kann super schlafen und bin weniger müde. Auch meine Stimmung ist bisschen besser .“

 

Ich selber merke noch keine große Veränderung. Es ist aber auch erst 1 Woche vergangen… Ich merke, dass der Bauch nicht mehr so angespannt ist. Unter dem Metformin habe ich doch immer mal wieder Blähungen oder auch Magenschmerzen gehabt. Das ist auf jeden Fall positiv!
Wenn ich kein Metformin nehme, bin ich immer mal wieder in so „Hungerlöcher“ gefallen. Ich hatte einen irrsinnigen Appetit vor allem nach Süßen und doch immer das Gefühl, nie satt zu sein. So als ob das Essen, bzw. die Energie daraus nie in meinen Zellen angekommen ist. Das ist bis jetzt völlig ausgeblieben. Ich weiss nicht, ob es noch die Reste vom Metformin sind, die in mir rumkreisen, oder ob es wirklich schon eine Wirkung des Inositol sind.

 

Ich plane das Fertilovit F PCOS erstmal für 2 Monate einzunehmen. Vielleicht bekomme ich damit endlich die Kurve und nehme ein bisschen ab. Dann könnte ich ja auch wieder meine Tage bekommen und ganz vielleicht mal einen Eisprung und ganz ganz vielleicht reicht es ja für ein zweites Wunder…

 

Ich hoffe, dass Vanessa ebenfalls weiter berichtet und wir bald gute Nachrichten verkünden können!

Pampers Clup App – Meine erste Prämie!!

Ich hatte euch ja hier bereits von der Pampers Club App berichtet, die ich vorab testen durfte. Inzwischen wurde das Prämiensortiment noch einmal erweitert und es gibt jetzt zB tolle Gutscheine von Jako-O.

Für 4000 Herzen habe ich mir einen Gutschein über 50 € bestellt. Den Gutscheincode habe ich superschnell per Mail zugeschickt bekommen und dann hatte ich die Qual der Wahl. Es gibt dort im Online-Shop aber auch echt klasse Sachen, da schrumpfen die 50 € sehr schnell.

 

Im Endeffekt habe ich mich für diese Sachen entschieden:

Die Eishörnchen von Haba sind zwar teuer, aber ihren Preis wert. Minnie spielt supergerne damit und serviert mir Eis nach Wahl. Die Eiskugeln kann man nämlich umdrehen :).

Der Akkuschrauber ist ohne Batterien und funktioniert mit Schwungrad.

So einen Haarwäschebecher wollte ich schon lange mal ausprobieren und Duplo kann man ja nie genug haben…

 

Ich habe mal geschaut, ich habe im Januar 2017 meinen ersten Kassenbon eingelöst. Bei der App gibt es immer wieder Sonderaktionen wie extra Herzen oder doppelte Punkte, so dass man tatsächlich relativ gut an Prämien kommt.

Ich bin weiterhin begeistert von der App, wer ein Wickelbaby hat und eh Pampers nutzt, sollte sie sich unbedingt zulegen.

 

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